AW: Argumente der Esoteriker und Wissenschaftsfeinde; und wie man sie widerlegt - Dieser Beitrag ist 78 Tage alt Hallo Pianoman,
danke für die Erklärung. Wenn ich das nun richtig verstehe, geht es darum dass bestimmte Phänomene wie die Geschichte von Rumpelstilzchen allenfalls als akademische
Diskussion aus reinem Spaß an der Freude taugen, also von vornherein für eine ernsthafte wissenschaftliche Untersuchung nicht geeignet sind, weil sie nur Unsinn darstellen. Dann gibt es weitere Phänomene, die etweder bekannt oder unbekannt sind, die die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann. Die unbekannten können wir erst einmal beiseite legen, die wird ja mangels Bekanntheit keiner untersuchen können. Die bekannten können, sollen und dürfen wissenschaftlich untersucht werden. Finde ich durchaus vernünftig. Aber jetzt kommt meine Frage : Wer entscheidet was ein (bekanntes) untersuchungswertes Phänomen ist ? Wann ist ein Phänomen ein solches ? Was, wenn die Untersuchungen keine Klärung bringen? Ist das Phänomen dann keines mehr, bis in 20 oder 30 Jahren doch eine Erklärung gefunden wird?
Wieviele positive Untersuchungen schlagen wieviele negativen Untersuchungen ? Oder wird ein gewogenes Mittel aus allen genommen? Mit diesen Fragen, die auf den ersten Blick ziemlich unelegant erscheinen, möchte ich schon in Erfahrung bringen, wie unvoreingenommene (soweit es die geben kann) Wissenschaft funktioniert.
Ich vermute mal sehr stark, dass Sie gleich gemerkt haben, worauf ich hinarbeite.
Trotzdem bin ich an einer ernsthaften Antwort sehr interessiert.
Gruß
katzograph |