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Argumente der Esoteriker und Wissenschaftsfeinde; und wie man sie widerlegtDies ist eine Diskussion über "Argumente der Esoteriker und Wissenschaftsfeinde; und wie man sie widerlegt" im "kritisch betrachtet" Forum, als Teil von Patientenfragen.netIch finde es nicht schlimm. Es wird einfach nur langweilig. Ich wiederhole mich: ich habe Pianomans Aussagen bereits überprüft und keine Falschaussagen gefunden. Wirf ... |
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| Tags: argumente, esoteriker, widerlegt, wissenschaftsfeinde; |
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@ Urologiker, an einen Troll dachte ich heute auch schon, aber gegen Trolle kann man sich ja wehren, siehe Anregung von Christiane. Jünger von Pianoman, ich schmeiß mich weg vor Lachen. Eigentlich schade, daß die Diskussion so abgedriftet ist. Jüngerin Teetante ( ) verabschiedet sich bis morgen, schönen Abend allerseits! | |||||||||||||||
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@Ratgeber 1. Die Kommunikation in Foren verläuft definitiv nicht nach dem Muster klassischer wissenschaftlicher Darstellung an Universitäten oder im akademischem Umfeld. Sie ist narrativ, bemüht sich um verkürzte Darstellungen, verlangt einen Sprachcode, der den Rezipienten angepasst ist, und entspricht damit bestenfalls einer journalistischen Schreibweise. Diese Form der Texterstellung schließt Diskussionen, Erörterungen oder Darstellungen, die formellen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werden, weitgehend aus; und das betrifft nicht nur die Zitiertechnik, sondern auch andere Aspekte des Layouts. 2. Die formellen Strukturen wissenschaftlicher Texte bestimmen zwar die Kommunikationsformen in der akademischen Gemeinde, sagen aber zunächst einmal nichts über den Wahrheitsgehalt einer Aussage aus. (Ich selbst habe schon formvollendete wissenschaftliche Abhandlungen gelesen, deren wissenschaftlicher Inhalt jeder Beschreibung spottete.) Wenn Sie also eine Bewertung meiner Beiträge vornehmen, dann setzen Sie sich bitte mit deren Inhalt und den dort getroffenen Aussagen auseinander. Dass diese Texte, wie auch alle anderen, die hier und in unzähligen Foren zu finden sind, nach wissenschaftlichen Kriterien beurteilt formelle Mängel aufweisen, ändert nichts an ihrem Wahrheitsgehalt oder ggf. an ihrer Fehlerhaftigkeit. Wenn Sie von jedem Foristen nicht nur das Verfassen von Texten nach wissenschaftlichen Kriterien verlangen, sondern auch deren Rezeption, so wären die Foren zwar leer, aber möglicherweise wissenschaftlich einwandfrei. Das aber kann nicht das erklärte Ziel sein. Deshalb möchte ich Sie ernsthaft bitten, sich mit Sachverhalten auseinander zu setzen. Sich daran abzuarbeiten, ist sicher am ehesten dazu geeignet, Wissen zu erwerben oder zu verbreiten bzw. Unwissen zu bekämpfen. Im übrigen finde ich Ihre Arroganz anderen Forumsteilnehmer gegenüber ziemlich unverschämt. Pianoman |
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| Ist doch heute morgen bei mir tatsächlich der Groschen gefallen. Unsere Ratgeberin hat mir endlich die Augen geöffenet. Leider haben wir sie so eingeschüchtert, daß sie nicht mehr antwortet. Im vergangenen Jahr hatte ich mehrere Ärzte, seriöse Wissenschaftler, wie ich in meiner Dummheit annahm, um Hilfe gebeten. Hatten die sich doch während ihres Studiums das Wissen anderer Leute angeeignet, ohne die Urheber der Forschungsergebnisse um Erlaubnis zu fragen. Mir hatten sie auch meistens nicht gesagt, woher sie ihr Wissen beziehen. Das war mir in meiner Situation ziemlich egal. Das Einzige, was mich interessierte, war mein Leben. Ich habe ein schlechtes Gewissen. Wie kann ich nur die Tatsache wieder gutmachen, daß andere Leute meinetwegen Wissen kopieren? Ich bin ganz offensichtlich falsch erzogen worden, dabei haben sich meine Eltern solche Mühe gegeben. So ein Mist. Die Apotheker, die meine Medis mischten, sind auch alle Verbrecher. Sie schauten ebenfalls einfach in Bücher, ohne die Quellen zu zitieren. Ob das den Verfassern der schlauen Bücher gefällt? Ich glaube nicht. Ratgeberin, ich bitte dich vielmals im Namen des Forums um Entschuldigung! |
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| @ Christiane: |
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| Hallo an alle, hiermit meldet sich katzograph zurück. Sorry, ich war sozusagen überraschend aus beruflichen Gründen verhindert. Ich lach mich kaputt ---- da wird darüber gestritten ob ein -d- mehr oder weniger ein Beweis für wissenschaftliche Richtigkeit ist. Die, die Andersdenkende ziemlich heftig angreifen, um nicht zu sagen verunglimpfen, entpuppen sich als Mimosen. Wer austeilt, sollte auch einstecken können sagt man nicht nur im Boxsport. Wenn mal einer im Ton ein wenig danebengerät, ist das doch kein Grund, mit ihm nicht mehr zu reden oder sogar "rauszuschmeißen". Wenn ich Ratgeber richtig verstanden habe, geht es doch nur darum, der Wissenschaft auch mal einen Irrtum oder die Neugier auf noch nicht Erklärbares zuzugestehen. Das habe ich ja auch schon versucht zu erklären. Als Nicht- wissenschaftler kann ich das natürlich nicht so gut ausdrücken. Seit es die Erde gibt, gibt es Substanzen, die Radioaktivität ausstrahlen. Die kann man nicht sehen oder hören, nicht schmecken und nicht fühlen. Wenn man unsere Diskussion über das Handauflegen in die Zeit vor Erfindung des Geigerzählers zurückverlegt, dann würde pianoman Radioaktivität als nicht wissenschaftlichen Unsinn bezeichnen, weil sie mangels wissenschaftlicher Messmöglichkeiten nicht bewiesen werden kann. Und da liegt meines Erachtens das Problem. Wenn ich nur wissenschaftliche Erkenntnisse, seien es eigene oder "abgekupferte" dazu benutze, etwas zu diskreditieren und damit die Erforschung von Phänomenen ablehne, dann halte ich das für unwissenschaftlich. Ich bin sicher, dass pianoman mir bei meiner Geschichte über die Radioaktivität bestimmt eine Menge Fehler nachweisen kann, angefangen von Daten, Fakten und Forschungsergebnissen bis hin zu naiver Vereinfachung. Ich freue mich schon auf die geschliffenen Formulierungen und kleinen Seitenhiebe, die er an Leute wie mich so gerne verteilt. Mir ist es wurscht ob jemand in der Diskussion sich immer wissenschaftlich korrekt ausdrückt oder auch mal einen falschen Zusammenhang herstellt. Das Problem bleibt das gleiche :Wissenschaft zu benutzen um Wissenschaft in die "falsche" Richtung zu behindern bzw. abzuwürgen. Ich gebe in diesem Zusammenhang den folgenden Spruch zu bedenken, der immer gut passt, wenn Fachleute und Laien "streiten" : " Die Titanic wurde von Profis gebaut, die Arche Noah von Amateuren." Also liebe Leute, seid nicht so empfindlich und versucht zu verstehen, was sich möglicherweise hinter scharf vorgebrachten Argumenten verbirgt. Gruß Katzograph |
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| Hallo Patientenschubser, die Idee mit dem Bild find ich toll und ziemlich witzig. Nur habe ich das komische Gefühl, dass Du Dir damit ein bißchen selbst in`s Knie geschossen hast. Dass die Erde eine Scheibe ist, war seinerzeit eine allgemein anerkannte "Tatsache", an der es keinen Zweifel gab. Und wenn doch, wurde der Zweifler schnell erledigt. Und hier hakt ratgeber doch gerade ein. Er sagt, dass die Wissenschaft auch feststehende Tatsachen überdenken dürfen soll, immer wieder nachfragt und möglicherweise zu neuen oder besseren Erkenntnissen kommen soll und muß. Im Falle der Erdscheibe hat sie das ja auch gut hingekriegt. Obwohl, so ganz neu war das nicht, es sollen ja auch die alten Ägypter und die Griechen das schon gewußt haben. Also in diesem Falle keine neue Erkenntnis, sondern eine falsche als solche entlarvt. Gruß katzograph |
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| Oh danke für den Beitrag, katzograph! Ich bin (mittlerweile) ausgebildeter Schießlehrer deswegen wird das mit dem Knieschuß (hoffentlich) nix ![]() Ich finde es toll wie du alles be- & durchleuchtest. Vielen Dank für deine Erkenntnisse. Aber vll war das Bild ja einfach auch nur als Witz gedacht!? Den in der Wissenschaft darf man sicherlich auch mal einen solchen machen, oder? Gruß Schubser |
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| Hallo Patientenschubser, ich sagte ja, dass das Bild in diesem Zusammenhang witzig war. Dass es n u r als Witz gemeint war, habe ich nicht erkannt. Sorry. Natürlich war das mit dem Knie nur bildlich gemeint. Ich will natürlich nicht, dass sich hier irgendjemand ernstlich verletzt. Gruß katzograph |
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Die Argumente der Esoteriker und Wissenschaftsfeinde; und wie man sie widerlegt... Nr. 2 / Stichworte: Wissenschaft kann nicht das Gegenteil beweisen... Aussage(n): Nur weil die Wissenschaft noch keine Erklärung hat, heißt das doch nicht, dass die Hypothese X nicht existiert... oder Nur weil es noch keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, heißt das doch nicht, dass das die Hypothese X falsch ist... oder Die Wissenschaft kann ja auch nicht beweisen, dass die Hypothese X nicht existiert... Hintergrund: Folgt man dem Selbstbildnis der "modernen" Esoterik, so ist diese kein Geheimbund für aussergewöhnlich Erleuchtete mehr, sondern steht viel realer "in der Welt", als die Wissenschaftler mit deren "eingeschränkter Weltsicht". Auch sind die Widersprüche zwischen esoterischen und wissenschaftlichen Weltbilder keine inhaltlichen Widersprüche, sondern vielmehr nur temporäre Phänomene: die Wissenschaft ist halt noch nicht soweit, weil sie eben nicht richtig oder an der falschen Stelle forscht und deswegen für esoterische Hypothesen weder Beweise bringt, vor allem aber nicht die Hypothese widerlegen kann; behaupten Esoteriker unterschiedlichester Couleur. Und sie meinen damit natürlich genau den Bereich, dem sie ihr ganzes Interesse und Engagement widmen - während andere Bereich esoterischen Denkens natürlich völlig absurd sind, ganz klar ! Was sie - die Esoteriker - allerdings dabei gerne übersehen, ist, dass jede esoterische Disziplin identisch argumentiert. Der Satz: "Die Wissenschaft kann ja nicht beweisen, dass (.....................) nicht funktioniert/existiert.", kann als Lückentext mit jedem Begriff irrationaler Weltanschauungen gefüllt werden; ob Astrologie, Wahrsagen, Channeling, Homöopathie, Handauflegen, Geomantie, oder religiöse Konstrukte. Und diese Feststellung ist sogar richtig, denn die Nicht-Existenz eines Phänomens kann man grundsätzlich nicht beweisen. Es fehlt nicht der Beweis, sondern: Ein Beweis ist nicht möglich ! Aber umgekehrt darauf zu schließen, dass die Existenz eines Phänomens deswegen nachgewiesen oder auch nur als wahrscheinlich anzunehmen ist, ist schlichter Unsinn. Wer diese Denkpostion einnimmt, befinden sich mit seiner Position nicht auf der gleichen Ebene wie ein Wissenschaftler, der Beweise sucht, sondern in einer Sackgasse des Denkens. Die Forderung nach einem Beweis der Nichtexistenz ist und bleibt ein schlichter Denkfehler. Der Soziologe Edgar Wunder (1) hat die Unsinnigkeit dieser Argumentation in einer kleinen Geschichte verdeutlicht: "Angenommen, eine Person würde die These aufstellen, das Rumpelstilzchen sei nicht nur einen Märchenfigur gewesen, sondern eine tatsächlich existierende, historische Persönlichkeit. Die "Rumpelstilziologen" geben zwar zu, dass sie ihre Behauptungen nicht restlos beweisen könnten, machen aber gleichzeitig geltend, dass die Wissenschaftler die Nicht-Existenz des Rumpelstilzchens ja auch nicht belegen könnten. Deshalb sei der Glaube an die Existenz des Rumpelstilzchens durchaus legitim und wissenschaftlich vertretbar. Aber tragen hier die Kritiker und die Anhänger der Rumpelstilzchen-These wirklich zu gleichen Teilen die Beweislast ? Nehmen wir an, die Wissenschaftler akzeptieren das. Sie beginnen, nach den sterblichen Überresten des Rumpelstilzchens zu suchen, und graben dafür Quadratmeter für Quadratmeter der Erdoberfläche systematisch um. Doch das negative Resultat (es wurden kein kleinwüchsiges, der Länge nach geteiltes Skelett gefunden) beeindruckt die Rumpelstilziologen nicht; erst müssen noch sämtliche Städte abgerissen werden, denn möglicherweise steht ja nun eine Stadt dort, wo sich - laut Gebrüder Grimm - das Rumpelstilzchen selbst zerteilt hat. Nach dem auch dies geschehen ist und sämtliche Forschungsmittel in dieses enorme Unterfangen investiert wurden (alle anderen drängenden wissenschaftlichen Fragen mussten zurückstehen), gelangen einige Rumpelstilziologen zu der Auffassung, das Rumpelstilzchen sei am Ende seines Erdenlebens mit Hilfe anderer Ausserirdischer auf den Mars ausgewandert. Dies alles werde durch ein gigantische Verschwörung der CIA, der Freimauer und des Vatikans vertuscht. (Wem das alles zu blödsinnig erscheint, möge entsprechende Stichworte z.B. in eine Internetsuchmaschine eingeben...) Jedenfalls müsste die Frage nach der tatsächlichen Existenz von Rumpelstilzchen solange offen bleiben, bis der Mars umgegraben sei. Derweil tritt eine konkurrierende Gruppe auf de Plan, die die reale Existenz des Froschkönigs behauptet, und Forschungsgelder sowie Untersuchungen durch Wissenschaftler fordert... Durch die satirische Überspitzung ist die Untauglichkeit einer Argumentation, die sich nicht um den Beweis der Existenz eines Phänomens bemüht, sondern von der anderen Seite (der Wissenschaft) den Beweis der Nicht-Existenz eines Phänomens fordert, gut nachvollziehbar. Das Erstaunliche ist, dass diese Denkweise trotz der offensichtlichen Untauglichkeit, viele Menschen nicht daran hindert, ihre Überzeugungen von einem nicht zu führenden Beweis abhängig zu machen. Obwohl, verständlich ist diese Resistenz gegenüber der Einsicht, diesen Denkfehler zu begehen, durchaus, denn es ist das einzige - wenn auch untaugliche - Argument, das für irrationale Begründungen letztlich bleibt. Solche Erscheinungen wie der Kreationismus, überhaupt die gesamte Esoterik, ziehen wesentliche Teile ihre hypothetischen Existenzberechtigung - trotz des unübersehbaren Beweisnotstands - allein aus der Nonsens-Argumentation des nicht zu erbringenden Beweises der Nichtexistenz. Pianoman (Wird fortgesetzt...) Quellen: (1) Wunder, E. zitiert in Harder, B. : "Die Sterne lügen nicht - sie schweigen" S. 151 f. Geändert von Pianoman (07.05.2008 um 07:37 Uhr). |
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| Hallo Pianoman, ich hoffe, Sie reden noch mit mir, obwohl ich ja immer so unwissenschaftlich bin. Diesen Beitrag von Ihnen mußte ich mir dreimal durchlesen, um ihn zu verstehen. Ich bitte Sie mir zu erklären, warum die Aussage "nur weil es noch keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, heißt das noch nicht, dass die Hypothese X falsch ist", nicht richtig sein kann. Das verstehe ich mit meinem normalen Verstand nicht. Es gibt für irgendetwas keinen wissenschaftlichen Beweis, deswegen existiert es nicht? habe ich Sie da so richtig verstanden? Das käme mir komisch vor, weil so ziemlich alle wissenschaftlichen Begründungen erst nach einem Ereignis, Zustand oder sonstwas erfolgen können. Wieder eins von meinen Beispielen : Die Wissenschaft hat erst nach etwa 85 Jahren die Wirkungsweise von Asperin (dem Inhaltsstoff) erklären können. Hat es vorher nicht gewirkt? Oder stelle ich hier falsche Denkzusammenhänge her? Würde mich über eine allgemeinverständliche Erklärung freuen. Gruß Katzograph |
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Sie verstehen da etwas falsch, Katzograph. Es geht nicht um reale Phänomene, für die noch keine wissenschaftlichen Erklärungen vorliegen, bzw. um die grundsätzliche Kausalität, nach der ein Phänomen zwangsläufig vor seiner wissenschaftlichen Erklärung existiert. Es geht um Behauptungen im Kontext irrationaler Argumentationen, und dabei um Phänomene, die sich wissenschaftlicher Erklärung entziehen bzw. nach derzeitigem Kenntnisstand falsifiziert wurden, und deren Existenz - trotz fehlender wissenschaftlicher Erklärung - weiterhin behauptet wird; mit der von Ihnen zitierten Begründung. Nehmen Sie als Beispiel die Hypothese, dass Chakren und Meridiane existieren. Pianoman Geändert von Pianoman (07.05.2008 um 14:18 Uhr). |
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| Hallo Pianoman, danke für die Erklärung. Wenn ich das nun richtig verstehe, geht es darum dass bestimmte Phänomene wie die Geschichte von Rumpelstilzchen allenfalls als akademische Diskussion aus reinem Spaß an der Freude taugen, also von vornherein für eine ernsthafte wissenschaftliche Untersuchung nicht geeignet sind, weil sie nur Unsinn darstellen. Dann gibt es weitere Phänomene, die etweder bekannt oder unbekannt sind, die die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann. Die unbekannten können wir erst einmal beiseite legen, die wird ja mangels Bekanntheit keiner untersuchen können. Die bekannten können, sollen und dürfen wissenschaftlich untersucht werden. Finde ich durchaus vernünftig. Aber jetzt kommt meine Frage : Wer entscheidet was ein (bekanntes) untersuchungswertes Phänomen ist ? Wann ist ein Phänomen ein solches ? Was, wenn die Untersuchungen keine Klärung bringen? Ist das Phänomen dann keines mehr, bis in 20 oder 30 Jahren doch eine Erklärung gefunden wird? Wieviele positive Untersuchungen schlagen wieviele negativen Untersuchungen ? Oder wird ein gewogenes Mittel aus allen genommen? Mit diesen Fragen, die auf den ersten Blick ziemlich unelegant erscheinen, möchte ich schon in Erfahrung bringen, wie unvoreingenommene (soweit es die geben kann) Wissenschaft funktioniert. Ich vermute mal sehr stark, dass Sie gleich gemerkt haben, worauf ich hinarbeite. Trotzdem bin ich an einer ernsthaften Antwort sehr interessiert. Gruß katzograph |
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@Katzograph
Als Prinzip richtig erkannt. Die Behauptung, dass Rumpelstilzchen existierte, gehört in die große Zahl von Behauptungen, die sich ganz grundsätzlich einer Widerlegbarkeit entziehen; und damit der wissenschaftlichen Diskussion. In der Bibliothek dieser Behauptungen findet man den Osterhasen, den Weihnachtsmann, Frau Holle, sämtliche Aliens der Esoterik, die Akasha-Chronik oder den nichtmateriellen, unsichtbaren Drachen, der in der Garage des Nobelpreisträgers Carl Sagan (1) lebte, und von diesem als Beispiel in erkenntnistheoretischen Diskussionen benutzt wurde. Alle die obengenannten Behauptungen sind Existenz-Aussagen. Diese Art von Aussagen benötigen nur ein reales Beispiel, um sie zu beweisen. Das führt dazu, dass von den Verfächtern solcher Thesen immer behauptet werden kann, dass "die Aussage zwar noch nicht bewiesen sei, aber die Wissenschaft dieses leisten könne, wenn sie denn nur richtig suchen würde". Widerlegbar sind solche Aussagen grundsätzlich nicht. Denn: "Wer weiß schon, was die Wissenschaft noch an Beweisen bringt, wenn sie nur richtig sucht?" Wir befinden uns also in einem erkenntnistheoretischem Dilemma. Das besteht darin, dass sich bestimmte Aussagen über die Welt, die Existenz-Aussagen, bezüglich ihre Wahrheitsgehalts offenbar nicht prüfen lassen. Wir konnten als Kinder zwar unsere Eltern bei Verstecken der Ostereier im Garten ertappen, jedoch ist dadurch nicht die grundsätzliche Existenz des Osterhasen widerlegt; denn der könnte ja möglicherweise gerade im Stau auf der A2 festhängen. Andere Aussagen aber lassen sich prüfen. Aus der Relativitätstheorie lässt sich mathematisch die Behauptung ableiten, dass Licht (beispielweise das von Fixsternen) durch die Gravitation großer Himmelskörper abgelenkt wird. Diese Aussage ist präzise überprüfbar, was Eddington (und ein Vielzahl weiter Physiker) auch tat. Hätte Eddington, oder irgendjemand sonst, bei der Prüfung festgestellt, dass die Aussage nicht stimmt, hätte Einstein ein gravierendes Problem gehabt. Aber bis heute wurde Einsteins Aussage bestätigt, immer. Jedoch nur eine einzige Widerlegung brächte das ganze Theoriegebäude zu wanken, wenn nicht zum Einsturz. Aussagen solcher Art, wie sie aus der Realtivitätstheorie abzuleiten sind, gehören in die Kategorie "Allgemeine Aussagen" (Allaussagen). Ihnen eigen ist die Überprüfbarkeit durch die grundsätzliche Möglichkeit, sie zu widerlegen. Es scheint also, als sei die Art einer Aussage das wesentliche Kriterium für deren Fähigkeit, uns die Welt zu erklären. Diese Erkenntnis führte dazu, dass Anforderungen entwickelt wurden, die an Theorien gestellt werden, um deren Validität sicher zu stellen. Diese Anforderungen, vornehmlich von Karl Popper (2) entwickelt, sind die Werkzeuge aufgeklärten Denkens, nach denen Weltmodelle geprüft werden können. Ihr zentraler Gedanke ist die Möglichkeit der Widerlegbarkeit, dazu addieren sich einige weitere Elemente. Da diese Prüfkriterien, nicht nur in hier in diesem Forum schon oft erörtert wurden, liste ich sie nur noch stichpunktartig auf: Falsifizierbarkeit, Kausalität, innere Konsistenz, experimentelle Nachvollziehbarkeit, Intersubjektivität, Widerspruchsfreiheit zu schon geprüften Modellen, Zirkelfreiheit etc. Erst wenn eine Behauptung diese Kriterien erfüllt bzw. diesen Anforderungen standhält, kann man davon ausgehen, dass sie geeignet ist, unser Wissen um die Welt zu bereichern. Ich will das an einem Beispiel verdeutlichen: Wenn Paläoanthropologen heute -zusammengefasst - feststellen, dass die Hominisation- also die biologische und kulturelle Entwicklung der Gattung Mensch - ein evolutionärer Prozess war, der, initiiert durch zufällige Veränderungen des Erbguts, durch genetische Rekombination und durch natürliche Auslese-Prozesse, aus schimpansenähnlichen Vorfahren neue Zweige des Stammbaums der Arten hervorbrachte, wobei aus einem davon der Homo sapiens hervorging, dann übersteht diese Theorie die Prüfung mit dem obengenannten Werkzeug ziemlich erfolgreich. Nun wenden Sie mal die gleichen Prüfkriterien für tragfähige Welterklärungen, auf die folgende Aussage von Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, zu dessen Sichtweise der menschlichen Entwicklung an: "Es wäre irrtümlich, wenn man glauben wollte, dass alles, was sich an Organen im gegenwärtigen Menschenleib befindet, schon auf dem Saturn veranlagt worden wäre. Das ist nicht der Fall. Es sind vielmehr vorzüglich die Sinnesorgane innerhalb des Menschenleibes, die ihren Ursprung in diese alte Zeit zurückversetzen dürfen. Es haben die ersten Anlagen zu Augen, Ohren u.s.w., die auf dem Saturn als mineralische Körper so sich bildeten wie etwa jetzt auf der Erde die "leblosen Kristalle" einen so alten Ursprung; ihre gegenwärtige Form aber haben die entsprechenden Organe dadurch erhalten, dass sie sich in jeder der folgenden planetarischen Zeiten immer wieder zu höherer Vollkommenheit umbildeten. Auf dem Saturn waren sie physikalische Apperate, nichts weiter. Auf der Sonne sind sie dann umgebildet worden, weil ein Äther- oder Lebensleib sie durchdrang. Sie wurden dadurch in den Lebensprozess einbezogen. Und zu ihnen kamen diejenigen Glieder des menschlichen physischen Leibes hinzu, die sich überhaupt nur unter dem Einfluss eines Ätherleibes entwickeln konnten: die Wachstums-, Ernährungs- und Fortpflanzungsorgane. Selbstverständlich gleichen die ersten Anlagen dieser Organe, wie sie sich auf der Sonne herausbildeten, wieder nicht an Vollkommenheit der Form, die sie gegenwärtig haben. Die höchsten Organe, welche sich der Menschenleib damals eingliederte, indem physischer Körper und Ätherleib zusammenwirkten, waren diejenigen, welche sich in der Gegenwart zu den Drüsen ausgewachsen haben. So ist der physische Menschleib auf der Sonne ein Drüsensystem, dem die auf der entspechenden Stufe stehenden Sinnesorgane eingeprägt sind. Auf dem Mond geht die Entwicklung weiter. Zu dem physischen Körper und dem Ätherleib kommt der Astralleib hinzu. (...)" (3) Keine der Aussagen Steiners überlebt die Anforderungen an eine verifizierbare Theorie. Das Erstaunliche an den absurden Steinerschen Weltvorstellungen ist, dass deutsche Krankenkassen, Medikamente bezahlen, die aufgrund dieser abwegigen Vorstellung zu Entwicklung und Herkunft des Menschen basieren. Diese Beispiel zeigt deutlich, dass unser Denken in einem gewaltigen Maß anfällig für Irrtümer ist, solange nur die Erklärungen eine vermeindliche Logik aufweisen, oder, was wenigstens genau so häufig vorkommt, der Erklärende mit einem entsprechenden Nimbus ausgerüstet ist, also eine unangreifbare "Autorität" darstellt. Genau so wird deutlich, wie wichtig es ist, unserer Erkenntnisse über die Welt skeptisch zu überprüfen. Nur die Überprüfbarkeit stellt sicher, dass wir nicht in Irrtum und Aberglaube verhaftet bleiben.
Diese Frage ist im Grunde falsch gestellt. 1. Für ein "echte" wissenschaftliche Theorie gilt ganz einfach, dass ihre Aussage richtig ist, bis sie widerlegt wurde; wobei ich darauf hinweisen möchte, dass unserer heutigen wissenschaftlichen Aussagen sich als außerordentlich stabil erweisen. Aber im Prinzip reicht eine Widerlegung, um die Theorie zu kippen. (wie oben im Zusammenhang mit der Graviatation/Relativitätstheorie erwähnt) 2. Solange es zu bestimmten Phänomenen positive und negative Aussagen gibt, ist das Phänomen nicht geklärt. Denn grundsätzlich gilt: Eine Theorie bzw. ihre Aussage über ein Phänomen ist entweder richtig oder falsch. "Sowohl als auch" geht nicht. 3. Wenn grundsätzliche Fragen nicht zu klären sind (Existenzaussagen), wird beispielweise im Bereich komplementärmedizinischer Verfahren häufig versucht, die Verfahren über Wirksamkeitsnachweise zu führen. Hier stellt sich dann möglicherweise, wenn auch unbegründet, ihre Frage. Dazu ein Beispiel: Wen wir die Theorie der Akupunktur (als Verfahren der Traditionellen chinesischen Medizin - TCM) nach wissenschaftlichen Kriterien beurteilen, treffen wir entweder auf Existenz-Aussagen, die sich der Widerlegbarkeit entziehen (Universelle Energie / Qui), oder, bei genügen genauer Formulierung bestimmter Thesen, auf deren Widerlegung (Fließrichtung des Blutstroms). Um die Akupunktur zu retten, flüchten sich deren Vertreter aus der Diskussion um die Validität der Grundannahmen in die Diskussion über die praktische Wirksamkeit des Verfahrens. Diese wird mit Hilfe von statistischen Untersuchungen geführt. Statistische Untersuchungen sind jedoch äußert abhängig von willkürlich festgelegten Kriterien. Diese wirken sich kausal auf die Signifikanz der Studie aus. In der Statistik heißen Unterschiede oder Zusammenhänge signifikant, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass sie durch Zufall zustande kommen, gering ist. ( Durch entsprechendes Studiendesign lassen sich die Ergebnisse, die zur Signifikanz einer Aussage führen, ziemlich stark manipulieren. Der Weg dazu führt über modifizierte Randbedingungen. Passt mein Untersuchungsergebnis nicht, modifiziere ich. Deshalb gewinnen Aussagen, die mit Hilfe statistischer Methoden gewonnen werden, ihre Aussagekraft erst durch ein hieb- und stichfestes Studiendesign. Daran mangelt es den meisten komplementärmedizinischen Verfahren massiv. Aber das nur am Rande. ) Um die Frage nach der Wirksamkeit der Akupunktur -aufgrund äußerst widersprüchlicher Ergebnisse verschiedener Studien- zu klären, fertigte der AOK-Bundesverband die fast schon legendäre Akupunktur-Studie an. Das Ergebnis ist bekannt: Etwa 50 % der Patienten, die eine subjektive Verbesserung ihres Schmerzsituation feststellten, wurden nach den Regeln der TCM behandelt. Fast die gleiche Zahl erlebte diese Wirkung als Folge einer Behandlung, bei der ausdrücklich nicht nach den Regeln der TCM die Nadeln gestochen wurden. Insgesamt brachte aber die Akupunktur nur etwa 50% der Patienen eine Besserung ihrer Befindlichkeit, sie versagte also bei jedem 2. Patienten. Würde man nun diese Studie bei anderen Indikationen, die mit dauerhaftem Schmerzen einhergehen, anfertigen, käme man wahrscheinlich, mit wechselnden Gewichtungen, insgesamt zu ähnlichen Ergebnissen. Hier haben wir also die von Ihnen beschrieben Situation, dass sich positive und negative Studienergebnisse in etwa die Waage halten. Wie kommt man nun zu einer Entscheidung ? Ein sinnvoller Weg ist, die Fragestellung aufgrund der Ergebnisse zu verändern, besser noch, zu differenzieren. Beispielsweise bietet sich in diesem speziellen Fall an, zu untersuchen... ...ob die Leitbahnen (Meridiane) physiologische und funktionelle Realität oder nur Hypothesen sind ? ...ob mit dem Stechen und Stimulieren der Nadeln ein „Qi“ zu beeinflussen ist, oder ob es sich bei der Wirkung nur um neurophysiologische Reize handelt ? ...ob die funktionellen Kategorien der Akupunktur empirisch fundierte und klinisch nutzbare Punktegruppen darstellen? ...ob für eine erfolgreiche Akupunkturbehandlung tatsächlich eine Diagnostik nach TCM-Kriterien erfolgen muß ? ...ob die YinYang-Lehre und die 5-Elemente-Lehre (5-Phasen-Lehre, wuxing ) nicht ausschließlich metaphysische Vorstellungen sind und letztlich klinisch nicht die geringste Relevanz haben ? Und schließlich wird man wieder an Punkten angelangen, an denen die Entscheidung über fundamentale Aussagen -falsch/richtig- getroffen werden können. Aber weil ich vorhin die modifizierten Randbedingungen erwähnte: Sie sind ein beliebtes Stilmittel in esoterischen Argumentationen im Zusammenhang mit Existens-Aussagen, weil Sie 1. über die Randbedingung von der eigentlichen Frage ablenken können, und 2. eine Entscheidung über den Wahrheitsgehalt einer Aussage durch geschickte Modifikation unmöglich werden lassen. Der Philosoph Hilray Putnam (4) hat in seiner "Dämonentheorie Nr. 16" diesen Vorgang beschrieben: "Ich behaupte, wenn ich 16 x auf den Tisch klopfe, erscheint ein Dämon. Testen Sie´s mal ! Kein Dämon erschienen ? Dann modifiziere ich meine Theorie: Dämonentheorie Nr. 17 lautet: Wenn man 17 x auf den Tisch klopft, erscheint ein Dämon. Testen Sie´s mal ! Kein Dämon erschienen ? Dann modifiziere ich meine Theorie: Dämonentheorie Nr. 18 lautet: Wenn man 18 x auf den Tisch klopft, erscheint ein Dämon. Testen Sie´s mal ! Kein Dämon erschienen ? Dann modifiziere ich meine Theorie: Dämonentheorie Nr. 19 lautet: Wenn man 19 x auf den Tisch klopft, erscheint ein Dämon. Testen Sie´s mal ! Kein Dämon erschienen ? Dann modifiziere ich meine Theorie: Dämonentheorie Nr. 20 lautet: Wenn man 20 x auf den Tisch klopft, erscheint ein Dämon. Testen Sie´s mal ! Kein Dämon erschienen ? Dann modifiziere ich meine Theorie: Dämonentheorie Nr. 21 lautet: Wenn man 21 x auf den Tisch klopft, erscheint ein Dämon. Test Sie´s mal ! Kein Dämon erschienen ? Dann modifiziere ich meine Theorie: Dämonentheorie Nr. 22 lautet: Wenn man 22 x auf den Tisch klopft, erscheint ein Dämon. Test Sie´s mal ! usw.
Ganz lapidar: Jeder kann das erforschen, dem sein Interesse gilt. Wer sollte Sie daran hindern, im Rahmen Ihrer Heilertätigkeit ein Forschungsvorhaben durchzuführen ? Sie können Ihre Tätigkeit dokumentieren, Hypothesen zu Wirkungsweisen formulieren, diese untersuchen; und schließlich auch die Ergebnisse veröffentlichen. Niemand wird Sie daran hindern. Wenn Sie gut sind, winkt der Nobelpreis. Aber dort, wo im Bereich öffentlicher, akademischer Forschung Steuergelder für Forschungsvorhaben vergeben werden, existieren natürlich gesetzliche Regelungen und Institutionen, die diese Vergabe durchführen, und somit auch die Richtung von Forschung bestimmen. Daneben existieren natürlich auch nichtakademische Forschungseinrichtungen, die meist als Stiftungen auftreten, und Erkenntnissuche nach ihrer individuellen Bedürfnislage durchführen. Letztendlich reflektiert aber die Gesamtheit der Forschungslandschaft fast alle Interessensbereiche des Menschen.
Ein Phänomen ist ein mit den Sinnen (unterstützt durch technische Hilfsmittel) wahrnehmbares einzelnes Ereignis. Phänomene sind also Bestanteil der realen Welt, über die wir qualitative und quantitative Aussagen tätigen können, die verifizierbar sind. Im Gegensatz dazu existieren Aussagen, die nicht die beobachtbare Welt zum Inhalt haben, also metaphysische Aussagen, die sich mit beispielsweise mit der Existenz von Göttern beschäftigen. Diese Aussagen sind nicht verifizierbar.
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