30.04.2007, 18:43
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#31 (Permalink)
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| Gast
| AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 451 Tage alt | Zitat: von urologiker | | | | | In z.B. Skandinavien sind im Median die Liegezeiten kürzer und die Zufriedenheit der Patienten größer als in Deutschland, was ganz wesentlich mit dem Genesungskonzept der Skandinavier zu tun hat: es wird dafür gesorgt, dass der Patient sich wohl fühlt, Schwestern nehmen sich Zeit und sind ehrlich und freundlich zugewandt. Das Behandlerteam aus Ärzten und Pflegekräften arbeitet respektvoll Hand in Hand etc. | | | | | Hi Urologiker,
in Skandinavien herrscht aber auch nicht die Zwei-Klassen-Medizin (gesetzlich und privat Versicherte) vor, soweit ich weiß, gibt es dieses System dort gar nicht. Außerdem werden Ärzte und Pflegepersonal weitaus besser bezahlt und vor allem ist von allem reichlich vorhanden. Die kennen dort sicherlich auch Streß, aber nicht so extrem wie hier und daß Deutschland nicht das freundlichste Land ist im Bereich Dienstleistung ist ja bekannt! | Zitat: von urologiker | | | | | Eine solche Atmosphäre trägt nachweislich viel mehr zum Heilungserfolg bei als die wissenschaftlich beste Therapie - Non curatur, qui curat. | | | | | Natürlich, wäre auch schlimm, wenn nicht. Klar fühlt sich auch ein Patient wohler und besser, wenn er gut umsorgt und gepflegt wird. Siehe auch hierzulande die Betreuung und Versorgung in den Privatkliniken, die Patienten haben in aller Regel eine kürzere Verweilzeit als gesetzlich Versicherte in KH's. | Zitat: von urologiker | | | | | @pianoman - danke für deine Beiträge, sehr schön fundiert und damit ernsthafter Diskussionsstoff jenseits von Klischees. Sehr auf den Punkt die Darstellung der unterschiedlichen Ansätze von Schulmedizin und Homöopathie - mehr davon  | | | | | Dem kann ich nur zustimmen, vielen Dank auch von mir an Pianoman! | Zitat: von urologiker | | | | | @all - ein kausaler Therapieansatz setzt immer voraus, dass man die Ursache einer Erkrankung soweit kennt, dass schulmedizinische Therapiekonzepte greifen können. Wenn man dann auch noch einen ursächlichen Ansatz findet, dann ist das sehr schön, jedoch noch immer nicht die Regel (bestes Fachgebietsbeispiel mit zudem den meisten Krankheitsentitäten: Dermatologie!!!)... | | | | | Sicherlich ist die Ursachenforschung einer Erkrankung vor einer Behandlung wünschenswert, in der Praxis aber nicht immer bzw. oft nicht umsetzbar. Trotzdem denke ich nach wie vor, ist die Schulmedizin immer noch das erste Mittel der Wahl bei ernsthaften Erkrankungen und sollte es in meinen Augen auch bleiben. Oder hat hier schon mal irgendwer einen Herzinfarkt mit Globulis verhindern können oder gar ein "krankes" Herz heilen können??
Unterstützend zur Schulmedizin kann man durchaus auf die Homöopathie zurückgreifen, mein Weg ist das nicht, mir fehlt schlicht und einfach der Glaube für die Zuckerkügelchen!
Liebe Grüße, Andrea |
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