30.04.2007, 19:19
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#32 (Permalink)
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| Gast
| AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 451 Tage alt Hallo pianoman, zu Deiner letzten Antwort auf mein Posting könnte ich sehr viel sagen, aber dafür habe ich (bitte entschuldige) heute keinen Nerv. Aber dazu möchte ich etwas sagen: | Zitat: | | | | |
Das heißt, nicht die eigentliche Krankheit, deren Existenz Hahnemann kaum zur Kenntnis nahm, deren Existenz er im Bereich der mikrobiologisch initiierten Erkrankungen grundsätzlich ablehnte, interessiert den Homöopathen, sondern nur ein Ähnlichkeitsmuster zwischen fiktiver pharmakologischer Wirkungen und Ausdrucksformen pathologischer Störungen. | | | | | Das ist bedauerlicherweise sehr ungenau. Richtig ist, dass ein versierter Homöopath natürlich kaum drei Personen, die mit dem Symptom "Bronchitis" zu ihm kommen, auf dieselbe Weise therapieren wird - weil es gemäß der homöopathischen Krankheitslehre (jawohl, es gibt sie, nachzulesen z.B. bei VITHOULKAS, G. 2005!) vollkommen sinnlos wäre, mit der Ausnahme, diese drei Patienten hätten ihre Bronchitis aus exakt dem gleichen Grund. U.a. deshalb halte ich die Berner Studie auch für sehr fragwürdig, weil sie in der Auswertung Äpfel mit Birnen vergleicht. Zum Thema "Heilen" in einer Wald-und-Wiesen-Arztpraxis: Gehe ich mit einem frisch aufgeblühten Psoriasis-Herd zum Doc, bekomme ich eine cortisonhältige Salbe verschrieben. Der Herd verblasst, aber ist das eine Heilung oder etwa ein Herangehen an die Ursache (Was ist denn Deiner Ansicht nach die Ursache der Psoriasis?)? Man gehe mit chronisch-eitriger Sinusitis zum Doc. Der schaut sich das an und stellt fest: aha eitrig (boaaaah, wie schlau!) und überweist einen zum HNO. Der wiederum verschreibt zunächst Antibiotika, wenn diese nicht wirken, wird punktiert und gespült. Hilft dies auch nichts, wird operiert. Wo bitte wird hier etwas anderes betrieben als Symptom-Bekämpfung? Die Geschichte mit der chronisch-eitrigen Sinusitis könnte ich endlos ausdehnen, möchte ich aber nicht. Fakt ist, dass vor gut drei Jahren mein gesamter Dickdarm entfernt werden musste. Seitdem habe ich zwar viel anderen Mist an der Backe, aber: Die seit über 30 Jahren bestehende, unzählige Male punktierte und zweimal operierte Pansinusitis ist seitdem vollkommen verschwunden. Meine Nebenhöhlen sind seitdem ohne Ausnahme bestens in Ordnung. Mein HNO schüttelte bei der letzten Untersuchung vor ca. 2 Jahren nur den Kopf und murmelte: "Das ist doch nicht möglich, das sieht aus, als wäre da nie etwas gewesen." Es gab folglich einen Zusammenhang zwischen meiner chronischen Dickdarmerkrankung und der bestehenden Pansinusitis. Offenbar war mein von Geburt an schwer funktionseingeschränkter Dickdarm die Ursache des Übels. Kein einziger Schulmedizinier kam mal auf diese Idee, aber ein Berliner Heilpraktiker mit Schwerpunkt Homöopathie hatte es schon vor ca. 15 Jahren vermutet. Ich hatte seine Vermutung damals nur nicht ernst genommen. Hätte ich mal tun sollen, sage ich heute. Zwar bin ich in wissenschaftlicher Arbeitsweise sehr wohl erfahren, aber bei gewissen Phänomenen genügt mir ein gesunder Menschenverstand und Erfahrung. Ich hoffe, das wird mir zugestanden. Danke. Gruß von Angie |
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