| Glaubt an nix!
| AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 446 Tage alt Ich glaube, Christiane,
einen eingeschränkten Horizont hat die Anti-Esoterik/Komplementär/Alternativ-Fraktion
wirklich.
Aber das Leben damit fällt ziemlich einfach:
Zum einen, weil innerhalb dieses Horizonts die Dinge so funktionieren, wie es ähnlich beschränkte Leute wie Galilei, Newton, Eddington, Einstein, Gödel, Heisenberg, Olbers, Schrödinger, Hubble, Planck, Lorentz, Russel, Feynman, von Weizäcker, Hawking, Pasteur, Koch, Darwin, Dalton, Schwann, Virchow, Flemming, Lohschmidt, Avogadro, etc. pp. beschrieben und prognostiziert haben.
Zum anderen, weil Religion, Magie und Esoterik nicht unbedingt den Horizont der beschränkten, wissenschaftlichen Gemeinde zu erweitern in der Lage sind. Und zwar deswegen, weil die Überprüfung irrationaler Weltmodelle eigentlich noch nie zu einem Erfolg geführt hat. Und wir deshalb gut schlafen. Auch bei Vollmond.
Nix für ungut, junge Frau, aber bringen se doch mal ´n paar Beweise, die über das Niveau des üblichen, grandios therapierten Einzelfall hinausgehen.
Oder beantworten sie mal die eine oder andere Frage.
Zum Beispiel: Was passiert, wenn der Homöopath sich in der Wahl des Mittels geirrt hat und -nehmen wir mal an- Rhus toxicodendron C 30 verordnet hätte ?
- Nichts, das Mittel weiß schon, wann und wen es heilen muß!
- Wieder nichts, weil der Homöopath sich nicht irren kann!
- Dem Patienten gehts besser, weil er ein Placebo bekommt, aber es nicht weiss!
- O Gott, O Gott, Rhus tox. und auch in C 30. Und das ohne Anlass. Das gibt eine
Arzneimittelprüfung an Gesunden, die sich gewaschen hat. Armes Schwein.
Pianoman |