AW: Homöopathie -eine sachliche Diskussion!- - Dieser Beitrag ist 428 Tage alt Hallo alle, dann mache ich doch gleich weiter: Mich interessiert, wie Ihr die Miasmenlehre einschätzt, d.h. die drei Miasmen Psora, Syphilis (die natürlich nichts mit der gleichnamigen Erkrankung zu tun hat) und Sycosis. Vielfach wird ja behauptet, die Miasmenlehre hätte keinerlei Aussagekraft. Dazu ein Fall aus meiner eigenen Geschichte: Ich hatte ein bestimmtes organisches Problem mittels Homöopathie im Griff, und plötzlich flammte eine Erkrankung wieder auf, die ich schon fast vergessen hatte - meine Psoriasis nämlich, unter der ich vom 7. Lebensjahr an bis zum Ende der Pupertät gelitten hatte. Diese kam plötzlich heftiger und umfassender denn je. Ebenso bekam ich Scharlach (hatte ich als Kind schon mal, wurde von meiner Mutter aber eigenmächtig per Penicillin unterdrückt). Mein damaliger Homöopath (Heilpraktiker in Berlin) war der Ansicht, es sei nun die nächst untere Schicht (Psora) aktiviert worden und behandelte mich entsprechend. Von ihm erfuhr ich übrigens fast nie, was er mir gab. Jedenfalls war nach einem neuen Mittel die Scharlach-Infektion schnell im Griff und der Psoriasisschub innerhalb von ca. 2 Wochen wieder beendet und trat bis heute auch nicht mehr auf (jener Schub war vor fast 20 Jahren!). Dafür kamen wenig später erste Gelenkprobleme, die sehr viel später (2001) als cP diagnostiziert wurden. Ungefähr beim Auftreten jener Gelenkprobleme gab ich die homöopathische Therapie bei jenem Heilpraktiker auf, v.a. weil er mir als Persönlichkeit nicht lag, aber auch er selbst war der Ansicht, dass bei mir eine Autoimmunerkrankung vorliege, mit der ich bitte bei einem internistischen Rheumatologen vorstellig werden sollte. Liebe Grüße Angie |