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Homöopathie -eine sachliche Diskussion!-Dies ist eine Diskussion �ber "Homöopathie -eine sachliche Diskussion!-" im "kritisch betrachtet" Forum, als Teil von Patientenfragen.netHallo monsti, ob, wann, in welcher Größenordnung und in welchen Situationen Plazebo-Effekte wirken oder nicht, ist eine Fallentscheidung, die nicht generalisiert werden kann. Die Feststellung, ... |
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| | #61 (Permalink) |
| Glaubt an nix! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo monsti, ob, wann, in welcher Größenordnung und in welchen Situationen Plazebo-Effekte wirken oder nicht, ist eine Fallentscheidung, die nicht generalisiert werden kann. Die Feststellung, dass eine positive Erwartungshaltung die Wirkung der Akupunktur beeinflusst haben könnte, stammt im übrigen nicht von mir, sondern ist eine Textpassage des AOK-Kommentars, deshalb auch kursiv vom restlichen Text abgesetzt. Was ist eigentlich mit den mehr als 50 % Schmerzpatienten, bei denen die Akupunktur keinen Besserungserfolg hatte? Pianoman |
| Geändert von Pianoman (02.05.2007 um 13:01 Uhr). | |
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| | #62 (Permalink) | |||||||||||||||
| Gast | Hallo Pianoman,
Nun, was mit diesen Patienten ist, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Die Akupunktur ist genauso wenig ein Allheilmittel wie andere Therapien auch. Immerhin, waren es gemäß Deiner Zahl doch knapp 50%, bei denen die Akupunktur eine positive Wirkung hatte - d.h. bei nahezu jedem zweiten Patienten. Bei einer solchen Quote kann vom "Einzelfall" keine Rede mehr sein, ich hoffe, da stimmst Du mir zu. Angie | |||||||||||||||
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| | #63 (Permalink) |
| Glaubt an nix! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Um es genauer auszudrücken, es waren etwas weniger als 50% in der Gruppe der Patienten, die mit Verum-Akupunktur behandelt wurde, und genau so viel bei der Gruppe, denen die Nadeln außerhalb der definierten Akupunkturpunkten gestochen wurden, bei denen das Stechen eine Befindlichkeitsverbesserung brachte. Die Schlußfolgerungen haben die Betreiber der Studie gezogen. Eine davon ist, dass die Wirkungserklärung der TCM bezüglich des Meridian-Systems so nicht stimmen kann. Die Frage für die Zukunft ist, wie sich neurophysiologische Reizeffekte in die Schmerztherapie einbauen lassen. Pianoman |
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| | #64 (Permalink) |
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | ...und der Placebo-Effekt kann nach Studienlage bis zu 50% ausmachen, so dass diese Prozentzahl nicht als WirksamkeitsNACHWEIS herangezogen werden kann. Aber ich sage es nochmal - und das ist das eigentliche Problem bei wechselnden Bezügen (Homöopathie, TCM, Akupunktur): Die wissenschaftliche Wahrheitsfindung unter Auswertung der Studienlage mag zwar den Horizont erhellen und dem differenziert denkenden Menschen ein vordergründiger Erkenntnisgewinn sein. Indes helfen diese Erkenntnisse dem Kranken vielleicht bei der Therapieentscheidung, begrenzt jedoch die Wirkung von Placeboeffekten, raubt Hoffung auf Heilung und schränkt die Auswahl an Therapieoptionen empfindlich ein - nach dem Motto: "Ich weiß ja, dass es nichts bringt..." Ergo sind die Diskussionsstandpunkte unvereinbar - zur Ergebnisfindung muß die Fragestellung unbedingt im voraus konkretisiert sein! Grüße, logiker |
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| | #65 (Permalink) |
| Gast | Schön, daß hier immer wieder darauf hingewiesen wird, daß wir (Monsti und ich) off topic schreiben, aber ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wieso die Diskussion nicht längst von einem der Mod.'s in die Homöopathie verschoben wurde, denn da gehören zumindest die Beiträge der letzten 2 Seiten eindeutig hin!! Gruß, Andrea |
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| | #66 (Permalink) |
| Gast | Hallo zusammen, es gibt zwei eigene Threads zur Homöopathie: http://www.patientenfragen.net/showthread.php?t=952 und http://www.patientenfragen.net/showthread.php?t=498, einen zur Osteopathie: http://www.patientenfragen.net/showthread.php?t=2995 und einen zur Akupunktur: http://www.patientenfragen.net/showthread.php?t=455 Es wäre für alle Leser wesentlich übersichtlicher, würde man Diskussionen darüber nicht bei "Organ- und Symptomsprache" suchen müssen ... mal abgesehen davon, dass die verschiedenen therapeutischen Ansätze von Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur ziemlich wenig mit dem Eingangsthema zu tun haben und sich auch untereinander unterscheiden. Die einzige Gemeinsamkeit, die ich erkennen kann: Der Mensch wird bei o.g. Therapien als Ganzheit gesehen (bzgl. der Akupunktur gilt dies allerdings nur sehr eingeschränkt). Liebe Grüße Angie |
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| | #67 (Permalink) |
| Rettungsassistent ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo, auf Wunsch einiger Forumunser erstelle ich jetzt mit den Beiträgen, die sich mit der Materie Homöopathie beschäftigen haben, aus dem Thread: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele, ein neues Thema. Ich hoffe das nun für alle übersichtlicher ist. Viel Spaß hier beim weiterschreiben und diskutieren. gruß Schubser |
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| | #69 (Permalink) |
| Gast | Hallo alle, dann mache ich doch gleich weiter: Mich interessiert, wie Ihr die Miasmenlehre einschätzt, d.h. die drei Miasmen Psora, Syphilis (die natürlich nichts mit der gleichnamigen Erkrankung zu tun hat) und Sycosis. Vielfach wird ja behauptet, die Miasmenlehre hätte keinerlei Aussagekraft. Dazu ein Fall aus meiner eigenen Geschichte: Ich hatte ein bestimmtes organisches Problem mittels Homöopathie im Griff, und plötzlich flammte eine Erkrankung wieder auf, die ich schon fast vergessen hatte - meine Psoriasis nämlich, unter der ich vom 7. Lebensjahr an bis zum Ende der Pupertät gelitten hatte. Diese kam plötzlich heftiger und umfassender denn je. Ebenso bekam ich Scharlach (hatte ich als Kind schon mal, wurde von meiner Mutter aber eigenmächtig per Penicillin unterdrückt). Mein damaliger Homöopath (Heilpraktiker in Berlin) war der Ansicht, es sei nun die nächst untere Schicht (Psora) aktiviert worden und behandelte mich entsprechend. Von ihm erfuhr ich übrigens fast nie, was er mir gab. Jedenfalls war nach einem neuen Mittel die Scharlach-Infektion schnell im Griff und der Psoriasisschub innerhalb von ca. 2 Wochen wieder beendet und trat bis heute auch nicht mehr auf (jener Schub war vor fast 20 Jahren!). Dafür kamen wenig später erste Gelenkprobleme, die sehr viel später (2001) als cP diagnostiziert wurden. Ungefähr beim Auftreten jener Gelenkprobleme gab ich die homöopathische Therapie bei jenem Heilpraktiker auf, v.a. weil er mir als Persönlichkeit nicht lag, aber auch er selbst war der Ansicht, dass bei mir eine Autoimmunerkrankung vorliege, mit der ich bitte bei einem internistischen Rheumatologen vorstellig werden sollte. Liebe Grüße Angie |
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