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  1. #7
    Glaubt an nix!
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    Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

    Hallo monsti,

    ich verweise auf einen anderen meiner Beiträge zu diesem Thema, dessen Aussagen auch für die Medizinische Hochschule Hannover gelten.
    Keine Ausbildung, kein Abschluß, wie gehabt.
    Es laufen zwar in Hannover einige Forschungsvorhaben, aber eben keine Ausbildungsmaßnahmen. Es gibt keine Prüfungen und keinen akademischen Titel.

    Übrigens informiert die MHH sehr offen über die Komplementärmedizin, der Weg auf deren Website lohnt sich. In die Servicebox den Suchbegriff Homöopathie eingeben, dann auf der Ergebnisseite unter Aktuelles/Presse die 1. pdf-Datei öffnen.
    3: 12-21 Titelthema.pdf, pages 3-4


    Pianoman

  2. #8
    Glaubt an nix!
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    Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

    Oder, wie der Apotheker meines Vertrauens es ausdrückt: Um
    "Optimierte Plazebowirkung"

    Pianoman

  3. #9
    Arzt (Urologie) Avatar von urologiker
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Daumen hoch AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

    Zitat von Pianoman Beitrag anzeigen
    "Optimierte Plazebowirkung"
    Profit-

  4. #10
    Glaubt an nix!
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    Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

    Ich meine nicht die Antworten, urologiker, ich meine beispielweise solche Statements, mit dem dieses Thema eröffnet wurde. Oder den Beitrag des Herrn Lehnert zur Theomedizin.

    Pianoman

  5. #11
    Smurf
    Gast

    Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

    Zitat von selfheal Beitrag anzeigen

    Die Organ- und Symptomsprache verwende ich zur Aufdeckung der psychischen Ursachen einer Krankheit.

    Ich gehe (wie viele andere auch) davon aus, dass jede Krankheit auch (und vor allem) eine psychische Ursache hat! Es gibt diesbezüglich keine Statistiken und auch keine Beweise – aber die Nichtbeweisbarkeit beweist nicht die Nichtexistenz...
    Wenn ich solche Sätze lese, wird mir ganz anders. Wieso muß eigentlich hinter jeder banalen Erkältung immer die Psyche stecken? Diese Menschen, die an diese Organsprache glauben, gehen die dann eher zum Psychiater als zum Hausarzt, wenn sie Husten und Schnupfen haben?

    Ich verstehe es nicht, wie man an so etwas glauben kann und das auch vehement verteidigt bzw. andere bekehren will, das habe ich aber in der Theomedizin auch schon nicht verstanden, nur eines habe ich mittlerweile gelernt hier über und in der Alternativmedizin:

    Der Glaube versetzt wohl doch Berge!

    Kopfschüttelnde Grüße, Andrea

  6. #12
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

    Hi Andrea,

    so ganz von der Hand zu weisen ist ein psychischer Zusammenhang mit Erkrankungen bzw. auch ganz bestimmten Erkrankungen nicht. Das hat nun mit Theomedizin, Homöopathie oder anderen alternativen Methoden nichts zu tun, sondern ist eine Tatsache. Zwei Beispiele:

    Erstes Beispiel:
    Man schuftet über Wochen bis zum Umfallen, weil ein extrem wichtiges Projekt zu Ende geführt werden soll. Alle rundrum sind erkältet, aber man selbst bleibt erstaunlicherweise gesund, obwohl man viel zu wenig schläft, literweise Kaffee säuft und hektisch bzw. kaum isst. Kaum tritt die Entspannung (Ende der Stressperiode bzw. Urlaub) ein, packt es einen. Habe ich selbst mehrfach am eigenen Leib erleben dürfen.

    Zweites Beispiel:
    Am Telefon unterhielten wir uns über gewisse "Rheuma-Persönlichkeiten". Im Rheumaforum war mir schon vor einigen Jahren aufgefallen, dass sehr viele Erkrankte im Gesundheitswesen tätig sind/waren. Um einen Überblick zu gewinnen, erstellte ich Anfang des Jahres 2005 eine entsprechende Umfrage: http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=15542 (Du kennst sie). Das Ergebnis ist interessant, denn fast die Hälfte ist bzw. war im Gesundheitswesen tätig. Besonders interessant fand ich in diesem Zusammenhang eine vergleichende Umfrage für an CED Erkrankte bei http://www.stoma-forum.de/topic.php?id=991&highlight=Umfrage. Das Ergebnis dieser Umfrage fiel total anders aus - kaum einer ist/war im Gesundheitswesen tätig. Eine weitere Umfrage beschäftigt sich mit der Frage, ob es eine bestimmte "Rheuma-Persönlichkeit" gibt. Hier die Umfrage: http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=15230. Beide Umfragen zeigen deutliche Tendenzen. Bei letzterer Umfrage könnte sein, dass Du das Ergebnis nicht einsehen kannst, weil Du nicht abgestimmt hast. Kurz: Die typische Rheumatikerpersönlichkeit ist/war perfektionistisch, arbeitswütig und mit einem gewissen Helfersyndrom versehen. Natürlich gilt das bei weitem nicht für alle Rheumatiker, zumal "stille" Voraussetzung meiner Umfrage das Vorliegen einer RA war (was die meisten bei RO haben).

    Aaaaaber: Außer der Psyche gibt es auch noch jede Menge anderer Einflüsse, die für körperliche Erkrankungen sorgen können. Insofern empfinde ich die eingangs formulierte Eingleisigkeit als äußerst bedenklich. Meiner Ansicht nach ist die Psyche ein Faktor unter zahlreichen anderen, beim einen Menschen mehr, beim anderen weniger bis gar nicht.

    Man nehme z.B. die mittelalterliche Pest, an der mit Vorliebe Menschen mit der Blutgruppe 0 erkrankten. Die individuelle Blutgruppe eines Menschen hat nun ganz bestimmt nichts mit dessen Psyche zu tun.

    Liebe Grüße
    Angie

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