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Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ?

In dieser Diskussion geht es um "Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ?" im "kritisch betrachtet" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Die Pocken sind seit 1977 offiziell ausgerottet. Es gibt nur noch einige Stämme in den Labors der Millitärs. Und weil sie durch Impfkampagnen ausgerottet wurden, ...



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Alt 16.04.2009, 19:29   #7
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 332 Tage alt

Die Pocken sind seit 1977 offiziell ausgerottet.
Es gibt nur noch einige Stämme in den Labors der Millitärs.

Und weil sie durch Impfkampagnen ausgerottet wurden, wird auch nicht mehr geimpft.

Die Pest ist eine völlig andere Krankheit.
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Alt 17.04.2009, 20:16   #8
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 331 Tage alt

@ Pianoman,

Zitat:
Die Aussage des Arznei-Telegramms bezog sich keinesfalls auf die Todesfälle, sondern auf den nach Ansicht von A-T nicht ausreichend geklärten Nutzen der Impfung.
Gerade in einer solchen die Diskussion sollten derartige Zusammenhänge aber sehr genau dargestellt werden.
Da haben Sie aber mal wieder sehr frei ausgelegt.
Es wurde ausdrücklich zu den Todesfällen Stellung genommen. Es wurde auch extra darauf hingewiesen, dass es noch einen Unterschied zwischen Todesfällen unklarer Ursache und unklaren plötzlichen Todesfällen gibt. Die Zahl 22 bezog sich nur auf unklare Ursache und nicht auf plötzliche Todesfälle unklarer Ursache.
In dem Artikel wurde auch ganz klar dargestellt, dass weder bewiesen werden konnte, dass ein Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfall besteht, noch bewiesen werden kann, dass kein Zusammenhang besteht (Wie Sie es uns ja suggerieren wollten mit den Worten: "ein Zusammenhang wurde ausgeschlossen".
Es wurde auch noch darauf hingewiesen, dass man auch noch von einer Dunkelziffer ausgehen müßte. (Weil einfach keiner auf die Idee eines Zusammenhangs zwischen Todesfall und Impfung gekommen ist.)
Die Empfehlung nicht zu impfen entstand durch die dann erfolgte Nutzen-Risiko- Abwägung. Vielleicht könnte man ja noch bei einem hohen Nutzen, sozusagen Todesfälle billigend in Kauf nehmen, aber selbst dieser ist ja nicht gesichert.



Zitat:
Beitrag „Roman“


Honöopathie ist das einzige, was noch gegen einen Impfschaden hilft!
Ich habe mit einer Mutter von Zwillingen gesprochen, die nicht mehr geimpft hatte, nach dem es zu Reaktionen immunologischer Art bei einem der beiden Kinder nach einer Impfung gekommen ist.
Als sich eins der Kinder verletzte, hat sie es gegen Tetanus impfen lassen. Nach einer Woche sei es zu totaler Quaddelbildung am ganzen Körper des Kindes gekommen. Der behandelnde Arzt, hat einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung verneint.
Da die Mutter aber auch durchaus alternativ orientiert war, hat dann das potenzierte homöopathische Tetanusmittel (kann sein, dass dies jetzt nicht so homöopathisch sachgerecht von mir ausgedrückt ist) die Symptomatik zum verschwinden gebracht. Sie brauchen das jetzt sebstverständlich nicht zu glauben, aber vielleicht hilft es doch der ein oder anderen Mutter, falls es zu einer heftigen Impfreaktion kommen sollte, auch eine homöopathische Behandlung in Betracht zu ziehen.
Bei der Hyposensibilisierung im Rahmen der Allergiebehandlung wendet man ja eigentlich das gleiche Prinzip an. Man gibt "stark verdünntes" von dem , was zu einer überschießenden Reaktion des Immunsystems geführt hat und beruhigt dadurch das Immunsystem.
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Alt 17.04.2009, 21:33   #9
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 331 Tage alt

Zitat: von Justitia
1.)
Ich habe mit einer Mutter von Zwillingen gesprochen, die nicht mehr geimpft hatte, nach dem es zu Reaktionen immunologischer Art bei einem der beiden Kinder nach einer Impfung gekommen ist.
Als sich eins der Kinder verletzte, hat sie es gegen Tetanus impfen lassen.

2.)
Nach einer Woche sei es zu totaler Quaddelbildung am ganzen Körper des Kindes gekommen. Der behandelnde Arzt, hat einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung verneint.

3.)
Bei der Hyposensibilisierung im Rahmen der Allergiebehandlung wendet man ja eigentlich das gleiche Prinzip an. Man gibt "stark verdünntes" von dem , was zu einer überschießenden Reaktion des Immunsystems geführt hat und beruhigt dadurch das Immunsystem.

zu Punkt 1.)
Und ich habe mit einer Krankenschwester gesprochen, die vor Jahren einen an Tetanus erkrankten Mann pflegen musste. Glaubt man ihrer Schilderung, hat das überhaupt keinen Spaß gemacht. Bei dieser und vielen anderen Erkrankungen fällt die Risiko-Nutzen-Abwägung eindeutig zugunsten der Impfung aus, da kann man auch mal eine Impfreaktion in Kauf nehmen.

zu Punkt 2.)
Das Immunsystem beschäftigt sich sofort mit dem Impfstoff, nicht erst eine Woche danach.

zu Punkt 3.)
Die Hyposensibilisierung kann man nicht wirklich mit der Homöpathie vergleichen. Bei der Hyposensibilisierung ist der Stoff nicht so stark verdünnt, daß er nicht mehr nachweisbar ist - es ist noch genügend Material vorhanden, um den Körper damit zu beschäftigen. Freilich wird keine Allergie auslösende Dosis gespritzt. Sie wird schrittweise erhöht. Das Immunsystem soll übrigens nicht beruhigt werden, sondern sich langsam an das Allergen gewöhnen, bis es nicht mehr als schädlich fehlinterpretiert wird.

Gruß Christiane
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Alt 19.04.2009, 09:30   #10
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 329 Tage alt

Zitat:
Als sich eins der Kinder verletzte, hat sie es gegen Tetanus impfen lassen. Nach einer Woche sei es zu totaler Quaddelbildung am ganzen Körper des Kindes gekommen. Der behandelnde Arzt, hat einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung verneint.

Uiiih, Quaddeln am ganzen Körper, nach einer Woche.
Anaphylaktische Reaktion mit Verzögerung. Und der Arzt verweigert es, die schwerwiegende Komplikation als "Impfschaden" zu registrieren.

Es ist wirklich entsetzlich, wie bedenkenlos Ärzte mit ihren Patienten umgehen.

Da hat irgendeiner der verbohrten Schulmediziner mal festgestellt, dass so ein erbärmlicher ubiquitärer Bodenkeim namens Clostridium tetanie im Schnitt 50 % seiner temporären Wirte nach Kreislauf- und Atmungsversagen oder mit einer Fettembolie nach krampfbedingten Knochenbrüchen in die Kiste befördert.

Und das soll angeblich schon genug Anlass sein, um dagegen zu impfen ?
Immerhin besteht doch die reale Chance von 1:2, den Wundstarrkrampf zu überleben.
Bei solchen Wahrscheinlichkeiten brauch man doch keine lebensgefährliche Immunisierung, oder ?
Und man sieht ja, was dabei alles passieren kann. Quaddeln und so. Die reinste Katastrophe.

Außerdem gibt´s ja bei uns kaum noch Tetanus-Erkrankungen, Nur anderswo.
300.000 im Jahr. Aber die haben auch keine Homöopathie. Nicht wahr, Pippi Langstrumpf ?

Und weil wir schon gerade bei der Homöopathie sind, Pippi, versprechen Sie mir, genau wie "Roman" Ihre nächste verschmutzte Wunde nur mit Homöopathika behandeln zu lassen ? Meinetwegen auch mit Beschüsslerchen.
Nur nicht schulmedizinisch.
Und auf keinen Fall humanes Hyperimmungammaglobulin.
(Schreiben Sie sich den Begriff für den Besuch in der Notfallambulanz auf: Kein "Humanes Hyperimmungammaglobulin")
Auf keinen Fall.
Bitte !
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Alt 20.04.2009, 01:17   #11
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 328 Tage alt

Hallo Christiane,

zu Punkt 1) Ein Cousin von mir ist als Kind an Wunstarrkrampf, nach einem Tritt in einen Nagel, unter Qualen verstorben. Auch ich entscheide mich daher, nach Risiko-Nutzen Abwägung, für die Tetanus Impfung.
Ich fand es aber nicht so toll, dass mir bei meiner letzten Auffrischung einfach eine Mehrfach Impfung verpasst wurde.
zu Punkt 2) "Welche Nebenwirkungen können auftreten?
An der Impfstelle treten bei etwa einem Fünftel der Geimpften sechs Stunden bis zwei Tage nach der Injektion Rötungen, Schwellungen oder Verhärtungen auf, die meist von alleine bald wieder verschwinden. Die Häufigkeit und Intensität dieser Reaktionen liegt in der Größenordnung wie bei der Diphtherie- und Keuchhusten-Impfung.
Gelegentlich tritt kurzes Fieber oder Übelkeit auf. Extrem selten klagen Patienten nach Auffrischungsimpfungen über starke Schwellungen um die Einstichstelle mit Beteiligung der Lymphknoten sowie - etwa zwei Wochen nach der Impfung - über Krankheitsgefühl, Hautausschlag sowie Gelenksschmerzen. Letzteres kann vor allem passieren, wenn Personen, die ihre Impfpässe immer wieder verlieren, nach Verletzungen zu häufig aufgefrischt werden - und schon bei vorhergehenden Impfungen deutliche Reaktionen an der Einstichstelle gezeigt haben."

Hier wird der Zeitraum für Hautreaktionen mit 2 Wochen angegeben. Das Auftreten der Quaddeln nach einer Woche ist daher durchaus mit der Impfung in Verbindung zu bringen.

Zu Punkt 3) Ich hatte mich an anderer Stelle schon mal mit dem "Verdünnungsgrad" beschäftigt. Als Anfangsdosierung entspricht da auch eine D6 Potenz. Ziel ist bei der Hyposensibilisierung eine Toleranz zu erzeugen. Ich finde man kann dies auch als Beruhigung des Immunsystems bezeichnen.

Überraschend fand ich während der Beschäftigung mit der Tetanusimpfung, dass die durchgemachte Krankheit keine Immunität erzeugt. Die Impfung tut dies wohl auch nicht zu 100 %. Genauere Zahlen habe ich aber leider nicht gefunden.

Liebe Grüße Ulrike
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Alt 20.04.2009, 09:26   #12
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Nur mal so ganz am Rande eine ganz wesentliche Information:

Selbstverständlich haben auch Impfungen Nebenwirkungen! Kein effektiver Wirkstoff ist ohne Nebenwirkungen. Da gilt es potentielle Wirkungen den möglichen Nebenwirkungen gegenüber zu stellen und abzuwägen. Und da gibt es gerade in Sachen Impfungen keine Frage, dass es sich um sinnvolle Wirkstoffe handelt! Im Gegensatz zu fast allen anderen Therapeutika (außer vll Antibiotika) haben diese nicht nur einen Effekt auf das Individuum, sondern sind für eine ganze Gesellschaft von Nutzen. Das sollte man unbedingt in die Gleichung mit einbeziehen!

Übrigens ist es immer eine Frage der Dosis - bei allen, dem Menschen zugeführten Stoffen. Das gilt sogar für das Wasser, zu dem der Mensch ja zu mindestens 60% besteht. Auch zugeführtes Wasser kann schädlich sein, wenn man zuviel oder zu wenig zuführt. Übrigens erklärt dieser Zusammenhang auch ganz wunderbar, weshalb Homöopathika so wenig Nebenwirkungen haben...


Gruß, logiker
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