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Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ?

In dieser Diskussion geht es um "Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ?" im "kritisch betrachtet" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Impfkritik - Verantwortunglose Panikmache oder berechtigte Skepis ? Schutzimpfungen haben - neben der Therapie mit Antibiotika – als medizinisches Verfahren wohl die meisten Menschenleben gerettet. ...



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Alt 01.04.2009, 19:19   #1
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Standard Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 348 Tage alt

Impfkritik - Verantwortunglose Panikmache oder berechtigte Skepis ?




Schutzimpfungen haben - neben der Therapie mit Antibiotika – als medizinisches Verfahren wohl die meisten Menschenleben gerettet.

Sie verhindern Infektionen, schwächen den Krankheitsverlauf ab, reduzieren wesentlich Komplikationen und Spätfolgen.

Schutzimpfungen sind so erfolgreich, dass einige schwere Erkrankungen, die oftmals als Epidemien auftraten, heute so gut wie ausgerottet sind.

Schutzimpfungen schützen den Einzelnen, und dienen genau so auch der kollektiven Immunisierung; und schützen damit wiederum diejenigen, die nicht immunisiert werden können, bzw. immunisiert sind.

Wegen des Erfolges der Schutzimpfungen sind heute einige Erkrankungen aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden, selbst viele Ärzte kennen bestimmte Infektionskrankheiten – dank des umfassenden Impfschutzes der Bevölkerung – nur noch aus dem Lehrbuch.
Weil die Bedrohung durch bestimmte Infektionskrankheiten eben nicht mehr allgegenwärtig ist, ist in den letzten Jahren eine zunehmende Impfmüdigkeit festzustellen, die von der Ärzteschaft mit großer Sorge betrachtet wird.


Impfgegner im Internet

Viel bedenklicher ist jedoch die Diskussion über den grundsätzlichen Wert von Schutzimpfungen, die von Ideologen der Alternativheiler-Branche intensiv - vor allem im Internet - geführt wird.

Hintergrund sind religiöse und weltanschauliche Ressentiments, die Zugehörigkeit zu Sekten, oder bspw. sie Identifikation mit einem bestimmte Alternativheilerischen Verfahren, wie der Homöopathie oder der Anthroposophie.

Die von diesen Seiten gegen Schutzimpfungen vorgebrachte Argumente sind medizinisch nicht haltbar, enthalten regelmässig Unwahrheiten, und sind tendenziös.

Wie schon erwähnt, findet die Verbreitung impfkritischer Ideologie hauptsächlich im Internet statt. Dabei ist für den medizinischen Laien i.d. Regel nicht ersichtlich, dass die bemüht wissenschaftlich auftretenden Seiten von ausgewiesenen Impfgegener betrieben werden.

Eine Liste von üblen Zeitgenossen – deren Ratschläge im Zusammenhang mit Impfungen – tödlich sein können, veröffentlich und aktualisiert Esowatch.



Sollten Sie - auf der Suche nach Informationen auf Webseiten landen, die mit den Namen der Esowatch-Liste in Verbindung zu bringen sind, sollten Sie den dort aufgestellten Behauptungen mit äußerster Skepsis begegnen.

Ganz dringend – für eine neutrale, ideologiefreie Aufklärung – empfehle ich die Lektüre der nachfolgenden verlinkten Seiten:




Zu Inhalt und Ziel dieses Threads:

In diesem Thead sollen Fragestellungen zum Thema Impfen erörtert werden, die im direkten Zusammenhang mit einem Alternativheilerischen oder paramedizinischen Verfahren entstanden sind.
Besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei die Behauptungen ausgewiesener Impfgegner.

Geändert von Pianoman (15.04.2009 um 20:08 Uhr).
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Alt 15.04.2009, 20:50   #2
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 334 Tage alt

Anlass, das Thema „Impfkritik“ im Bereich Alternativmedizin zu eröffnen, war u.a. ein Beitrag des Foristen „Roman“, der (nach Ansicht des Verfassers) auch in anderen Foren auftritt, und
- nur provozierend - ähnliche Statements wie das nachfolgende abgibt:

Zitat:
Beitrag „Roman“


Honöopathie ist das einzige, was noch gegen einen Impfschaden hilft! Wieso sollte sich schlecht sein? Eine Impfung schadet dem organismus nur, und Antibiotisches Giftgemisch erst recht! Wenn man ein Viertel des Reingewinns, das die Pharma in einem Jahr einnimmt, für die weitere erforschung der Homöopathie verwenden, würde die Pharma auch noch eine Krise erleben!

Wenn ein homöopath eine schulmedezinische behandlung empfiehlt, ist er kein richtiger homöopath! Ich glaube eher, dass es stimmt, dass schon zwei Mädchen an den Folgen der HPV-Impfung gestorben sind.
Der Verfasser dieses Beitrags sah aus mehrfachen Gründen genötigt, auf diesen argumentativ hochwertigen Beitrag zu reagieren:

Zitat:
Beitrag „Pianoman“

Hallo Roman,

abgesehen von der mehr als geschmacklosen Verwendung des grinsenden Smilie im Zusammenhang mit den ungeklärten (1) Todesfällen zweier junger Damen, und auch abgesehen von Ihrer schauderhaften Grammatik, bin ich wirklich dankbar für die informative Dichte Ihres Beitrags.

Lassen Sie sich nicht von Ihrem Weg abbringen. Bleiben Sie der Homöopathie treu, besonders, wenn´s drauf ankommt. Versprechen Sie das ?

Endnote:

(1) Obwohl es keinen nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen der Kritik an der angeblichen Wirksamkeit der Homöopathie und möglichen Impfschäden im Zusammenhang mit der Verwendung des Impfstoffes Gardasil gibt, soll hier natürlich auch auf diese Problematik eingegangen werden.


1. Unstrittig ist, dass das Human Papilloma Virus (HPV) für die Entstehung von Cervix-Karzinomen (Gebärmutterhalskrebs) verantwortlich ist. Der deutsche Forscher Harald zur Hausen erhielt für die Erforschung der Zusammenhänge 2008 den Nobelpreis für Medizin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zervixkarzinomhttp://www.dkfz-heidelberg.de/de/presse/pressemitteilungen/2008/dkfz_pm_08_51.php


2. Gegen Virusinfektionen sind Impfungen möglich. Unstrittig ist, dass jede Impfung das Risiko eines Impfschadens beinhaltet. Es muss also immer abgewägt werden, welches Risiko eine Infektion für den betroffenen Patienten bedeutet.
Unstrittig ist, dass die Risiko-Nutzen-Bewertung für fast alle Impfungen überwältigend gut ausfällt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Impfungen#Wirksamkeit


3. Die Kritik gegenüber den HPV-Impfstoffen ist u.a., dass die Risiko-Nutzen-Analyse bisher zumindest Zweifel aufkommen lässt. Hier findet eine umfängliche Diskussion statt.

http://www.arznei-telegramm.de/html/2007_06/0706057_01.html


4. Die von „Roman“ angesprochenen Todesfälle, die sich in Österreich ereigneten, fanden zeitnah mit einer HPV-Impfung statt. Einen ursächlichen Zusammenhang hat die Obduktion jedoch nicht ergeben. Allerdings konnte auch die Todesursache nicht explizit ermittelt werden, so dass ein Zusammenhang grundsätzlich nicht auszuschließen ist.
Auch in den USA wurden Todesfälle zeitnah zur HPV-Impfung registriert und untersucht.
Die Institutiton Judicial Watch hat die Todesfälle dokumentiert, derzeit ist ein Zusammenhang mit der Impfung hier auszuschließen.

http://www.arznei-telegramm.de/register/0802500.pdfhttp://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=105626http://www.judicialwatch.org/archive/2007/GardasilVAERSDeaths.pdf

5. Interessant wäre es, im Zusammenhang mit dem Beitrag des Foristen „Roman“, doch einmal zu erfahren, welche Therapiemethoden die Homöopathie bei einem Cervix-Karzinom anzubieten hat ?
Das wäre nämlich ein Fall, wo es „drauf ankommt“.
Leider - aber für solche Forentrolle üblich - antwortete nicht „Roman“ auf diesen Beitrag, sondern die für phantasiegestützte Gedankenfreiheit bekannte Foristin „Justitia“:


Zitat:
Beitrag „Justitia“

Einfach mal gerechnet.
http://www.zeit.de/2009/04/Glosse


"Den Impfkritikern ist zuzugestehen, dass der mögliche Schaden durch eine Infektion abgewogen werden muss gegen die Nebenwirkungen einer Impfung. Für die Masern Impfung fällt die Bilanz allerdings eindeutig aus: Bei Ungeimpften tritt bei rund 20.000 Infektionsfällen eine oft tödliche Hirnentzündung auf. Nach Hunderttausenden Impfungen hingegen wurden beim Paul-Ehrlich-Institut 15 Todesfälle in Verbindung mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Mumps, Masern und Röteln gebracht (und das, ohne dass damit ein ursächlicher Zusammenhang bewiesen wäre). Viele Langzeitschäden werden zwar gern behauptet, sind aber bisher nicht belegt. Gleichwohl lehnen manche Ärzte und Eltern aus ideologischen Gründen noch immer die Impfung ab – oder vergessen den zweiten Impftermin."

http://www.bkk-lv-bayern.de/bkk-barr..._klassiker.pdf

Eine Hirnentzündung (Masern-Enzephalitis ) ist die schwerste Komplikation. 20 Prozent der Betroffenen sterben daran, 20 bis 30 % der Überlebenden behalten Folgeschäden des Gehirns.

Also im Fall a) keine Imfung, habe ich eine eventuell tödliche Hirnentzündung bei 20000 Kindern.

Bei 100000 nicht geimpften Kindern, besteht die statistische Wahrscheinlichkeit dass 5 davon eine Hirnentzündung entwickeln. Dann besteht die statistische Wahrscheinlichkeit, dass 20% daran versterben werden. Ein Todesfall bei nicht geeimpften 100000 Kindern. (nicht in die Statistik eingeflossen ist dabei die Möglichkeit, dass ein Nichtgeimpfter gar nicht an Masern erkrankt)

Dem gegenüber stehen 15 Todesfälle bei mehreren (wieviel?) 100000 Kindern bei Variante B. (geimpfte Kinder). Selbst wenn ich jetzt 900000 Impfungen zu Grunde lege habe ich rein rechnerisch bei den Nicht geimpften eine bessere Statistik (nur auf die Todesfälle bezogen), nämlich 9 Todesfälle im Vergleich zu 15 Todesfällen.
Zitat: „Abgewogen werden muss gegen die Nebenwirkungen einer Impfung. Für die Masern Impfung fällt die Bilanz allerdings eindeutig aus.“
Bei meiner Rechnung fällt sie eindeutig auf besser "Nicht impfen" aus. Wenn ich da jetzt einen Rechenfehler drin haben sollte, kann man mich gern darauf aufmerksam machen.
Mein Bruder hatte diese Hirnentzündung übrigens auch als 6 jähriger. Wir hatten aber zuvor die Polioschluckimpfung erhalten und dann die Masern bekommen. Mein Bruder hat die Hirnentzündung ohne jegliche bleibenden Schäden überstanden. Es blieb allerdings ungeklärt ob der Polio Virus oder der Masern Virus der Auslöser war.
Zu dieser Milchmädchenrechnung ist nun einiges zu sagen:

Zuerst einmal ist der Sinn einer Impfung nicht nur die Verhinderung einer möglichen Anzahl von Todesfällen als Folge der Infektion, sondern um die Verhinderung schwerwiegender körperlicher und geistiger Beeinträchtigung.

Beispielsweise ist die mögliche Folge einer Otitis media als Komplikation der Masern-Infektion die andauernde Beeinträchtigung des Gehörs bis zur Taubheit.


Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Kausalität zwischen den Impfungen und den Todesfällen - (...)Nach Hunderttausenden Impfungen hingegen wurden beim Paul-Ehrlich-Institut 15 Todesfälle in Verbindung mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Mumps, Masern und Röteln gebracht (und das, ohne dass damit ein ursächlicher Zusammenhang bewiesen wäre). ganz offensichtich nicht schlüssig bewiesen wurde, so dass die Rechnung von "Justitia" ohnehin nur hypothetischer Natur ist.

Und nicht zuletzt auch, dass eine konsequente Durchimpfung der Bevölkerung das Masernvirus möglicherweise für immer auszurotten in der Lage wäre, bzw. das Auftreten der Erkrankung gegen Null streben lässt.


Die Foristin Muschel kommentierte allerdings als erste den Beitrag von „Justitia“ bzw. reagierte ebenfalls auf den Eingangsbeitrag von „Roman“

Zitat:
Beitrag „Muschel“

@ Ulrike, Du würdest also Dein Kind NICHT gegen Masern impfen lassen?

Vielleicht sogar noch mit Deinem Kind auf eine dieser berüchtigten Masern-Parties gehen?

Zu den Todesfällen bzgl. der Gardasil-Impfung:

Es besteht nach wie vor ein großer Zweifel daran, daß der Impfstoff schuld an dem Tod der Mädchen ist.
Wir hatten gerade in der Praxis (ich bin bei einem Gyn. tätig) die Diskussion, daß wir wirklich nur impfen, wenn das Mädel kerngesund ist, um mögliche Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. Bei Erkältungen, Magen-Darm-Geschichten, bei gerade sehr starker Allergie (z.B. zur Zeit auf Frühblüher) etc. wird später geimpft, ausnahmslos.

Zitat „Roman“: „Ich glaube eher, dass es stimmt, dass schon zwei Mädchen an den Folgen der HPV-Impfung gestorben sind.“

Und @ Roman, glauben können Sie, was Sie wollen: Bringen Sie mir Fakten und Beweise, daß an Ihren Aussagen mehr dran ist als eine orthographische Fehlleistung!

Gruß, Andrea
Weitergeführt wurde die Diskussion nun von der Foristin „Mipasa“, die sich auf Pressemeldungen in Sachen HPV / Gardasil bezog:

Zitat:
Beitrag „Mipasa“

Leider stimmt das mit den Todesfällen. Es gab einen in Deutschland und einen Fall in Österreich. Beide Frauen hatten kurz vorher diese HPV Impfung bekommen und die Impfung wurde mit dem Tod dieser Frauen in Verbindung gebracht.
Es gab darüber letztes Jahr einen Bericht im TV wo auch aufgedeckt wurde das Forscher versucht haben Nebenwirkungen der HPV Impfung zu vertuschen.
Viele Mädels haben mit schweren Nebenwirkungen zu kämpfen, auch heute noch.
Dieser Bericht lief vor 2-3 Tagen im Stern TV .
Der das Nachgewiesen hat war übrigens Klaus Hartmann Medzinier und Gutachter, der am Paul Ehrlich Institut tätig war.
Auch dieser Beitrag kann so nicht stehen gelassen werden.

Abgesehen vom Kommentar von "Muschel",

Zitat:
Beitrag "Muschel"

Verallgemeinerungen und Sensations-TV. Sonst noch was?

dessen Feststellung man nur zustimmen kann, ist es bis heute ungeklärt, ob die Todesfälle ursächlich mit Gardasil in Verbindung gebracht werden können.

Die Obduktion hat jedenfalls keinen schlüssigen Zusammenhang erbracht.

Richtig ist nur, dass die Todesfälle zeitnah mit der erfolgten Impfungen aufgetreten sind. Zeitnah mit der Impfung haben sich aber auch viele andere Dinge ereignet.

Weiterhin gibt es in jeder Altersgruppe einige unerklärbare Todesfälle, bei denen auch noch so gründliche Obduktionen keinen konkreten Anlass z.B. für einen plötzlichen Herzstillstand feststellen können. Die Größenordnung solcher ungeklärter Todesfälle betrug in Deutschland im Jahr 2006 in der Altersklasse 15-20 Jahren 58 Fälle, davon 22 weiblichen Geschlechts bei einer Gesamtzahl von 2,23 Millionen. Hier wird deutlich, dass solche ungeklärten Todesfälle vorkommen können, ohne das es nachvollziehbare Ursachen gibt.

Auch die von Judicial Watch im Zusammenhang mit der HPV-Impfung registrierten Fälle weisen Todesursachen auf, bei denen eine Kausalbeziehung zur Impfung nur äußerst schwerlich herzustellen ist.

Im Zusammenhang mit Todesfällen - zeitnah mit der Maser-Röteln-Mumps-Impfungen - sei auch ein weiteres Mal auf die Milchmädchenrechnung von "Justitia" hingewiesen.


Hier - wie auch in vielen anderen Diskussionen zum Thema - wird Kausalität mit Korrelation verwechselt: Dort, wo Korrelationen auftreten, also Ereignisse in einem zeitlichen Zusammenhang stehen, drängen sich - meist fälschlicherweise - Kausalitäten auf.


Wir haben in Deutschland eine Geburtenhäufung im Frühjahr, zeitgleich mit der Heimkehr der Störche aus ihren Winterquartieren. Der daraus entstandene Aberglaube ist jedem bekannt, und ein Zusammenhang ließe sich anhand der Korrelation der Ereignisse annehmen. Über die Kausalität brauchen wir in diesem Beispiel jedoch wohl nicht zu reden.

Das Thema Gardasil veranlasste "Justitia" allerdings noch zu einem weiteren Beitrag, bei dem es wohl mehr darum ging, dem Verfasser unlautere Argumentation zu unterstellen:

Zitat:
Beitrag "Justitia"

@ Pianoman,
Zitat: Die Institutiton hat die Todesfälle dokumentiert, derzeit ist ein Zusammenhang mit der Impfung hier auszuschließen
Wo steht das? Ein Zusammenhang wurde nicht ausgeschlossen!

In dem von Ihnen eingestelltem link: http://www.arznei-telegramm.de/register/0802500.pdf
kommt man sogar zu folgendem Ergebnis:
(...) Eine Empfehlung der HPV-Impfung lässt sich daher unseres Erachtens derzeit
nicht begründen.

Auch hierzu einige Anmerkungen:

Wie schon w.o. angemerkt, hat Judicial Watch Todesfälle registriert. In den Bulletins ist zu lesen, dass zwei der drei Todesfälle durch thromboembolisches Geschehen verursacht wurde. Beide Patientinnen nahmen Kontrazeptiva, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten können. Die dritte Patientin litt und verstarb an einer Myokarditis .
Die Aussage des Arznei-Telegramms bezog sich keinesfalls auf die Todesfälle, sondern auf den nach Ansicht von A-T nicht ausreichend geklärten Nutzen der Impfung.
Gerade in einer solchen die Diskussion sollten derartige Zusammenhänge aber sehr genau dargestellt werden.

Zusammenfassung:

Die Diskussion, die sich sehr schnell vom eigentlichen Anlass, nämlich der Behauptung des Foristen "Roman" - Homöopathie könnte Impfschäden beseitigen - entfernt hat, zeigt, wie engagiert und leider auch uninformiert oder tendenziös derzeit dieses Thema erörtert wird.

Fakt ist, Impfungen haben einer große Zahl Menschen das Leben gerettet bzw. sie vor schwerwiegenden Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewahrt.
Deshalb, so zeigt die Realität, lässt sich eine absolut impfkritische Position kaum ernsthaft vertreten.

Mod. Urologiker drückte diesen Sachverhalt unmißverständlich aus:

Zitat:
Beitrag "Urologiker"

Kurz eingeworfen etwas ganz allgemein zu Impfungen: Sie stellen neben den Antibiotika (die übrigens witzigerweise ähnlich häufig durch med. Laien in Mißkredit gebracht werden) die effektivsten schulmedizinischen Therapeutika dar.

Gruß, logiker
Auch Admin. Starbuck äußerte sich ähnlich deutlich:

Zitat:
Beitrag "Starbuck"

Ach waren das noch schöne Zeiten ohne die ganzen Impfungen.

Die Pocken zum Beispiel waren ne "lustige" Krankheit.
Da sind bestimmt auch ein paar Todesfälle in Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten.
Hätte man mal lieber nicht geimpft..... oder war es vielleicht doch besser konsequent zu impfen?
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Alt 16.04.2009, 14:25   #3
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 334 Tage alt

Zitat:
Zu dieser Milchmädchenrechnung ist nun einiges zu sagen:

Zuerst einmal ist der Sinn einer Impfung nicht nur die Verhinderung einer möglichen Anzahl von Todesfällen als Folge der Infektion, sondern um die Verhinderung schwerwiegender körperlicher und geistiger Beeinträchtigung.

Beispielsweise ist die mögliche Folge einer Otitis media als Komplikation der Masern-Infektion die andauernde Beeinträchtigung des Gehörs bis zur Taubheit.
Ich habe lediglich Anzahl Todesfälle mit Anzahl Todesfälle verglichen. Sie mögen entschuldigen, aber das was eine Mutter auf keinen Fall möchte ist ein totes Kind.
Die Zahlen kommen von Impfbefürwortern. Mir scheint es als würde man davon ausgehen, dass einfach Niemand nachrechnet.
Wenn Sie Schäden in die statistische Auswertung mit einbeziehen wollen, dann müssen Sie Impfschäden mit Schäden von Nichtgeimpften durch Erkrankung vergleichen. Bei dem eingestelltem link ging es aber ausschließlich um Todesfolgen.
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Alt 16.04.2009, 14:32   #4
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 334 Tage alt

und genau deshalb ist es eine Milchmädchenrechnung.
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Alt 16.04.2009, 16:30   #5
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 333 Tage alt

... jedwede weitere Beantwortung oder Erklärung ist (leider) völlig unnötig da sie beim User nicht ankommmt....

Nur im Rahmen der Homoöpathie können Äpfel mit Birnen verglichen werden, und durch Pflaumen geteilt werden.......

*doppelseuftz*
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Alt 16.04.2009, 18:20   #6
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Standard AW: Impfkritik - Verantwortungslose Panikmache oder berechtigte Skepsis ? - Dieser Beitrag ist 333 Tage alt

Gibt es eigentlich noch diese Pockenimpfungen ? Ich meine jetzt nicht die Windpocken.
Die sind ja in den normalen Kinderimpfungen dabei , ich meine diese hmmm... wie erkläre ich das jetzt also mein Vater z.b. der hat noch so eine Narbe am Arm, meine ältere Schwester auch, ich hab sie nicht. Da gibt es doch noch so andere Pocken, die im Mittelalter die Pest ausgelöst haben. Komme da jetzt nicht drauf. Aber gibt es das noch? Oder ist die Krankheit nu völlig ausgerottet das man nicht mehr dagegen impft !?
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