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Reiki - Vom Handauflegen und Handaufhalten...In dieser Diskussion geht es um "Reiki - Vom Handauflegen und Handaufhalten..." im "kritisch betrachtet" Forum, als Teil von Patientenfragen.net |
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#7 |
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Mag Menschen
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Hallo Erkenntnis,
in Deinem Beitrag hast du gleich mehrere Probleme angesprochen. Über den Unsinn des Handauflegens (hier Reiki) wurde hier bereits ausführlich berichtet, über den Sinn des Handauflegens zu sprechen ist hier nicht mehr erwünscht, deswegen gehe ich darauf jetzt auch nicht ein. Ich stimme Dir zu, dass es im Normalfall zu mindestens befremdlich ist, dass es nach einem oder zwei Wochenendseminaren möglich sein kann, kranke Menschen zu behandeln. Selbst Zivis im Gesundheitswesen, die eigentlich außer pflegerischen Maßnahmen nichts dürfen, haben eine längere Schulung. Hier kommt sehr deutlich zu Tage, dass es für die Tätigkeit des Handauflegens und ähnlichen Methoden keine wissenschaftliche Beweise gibt und deswegen verständlicherweise auch keine Ausbildungsvorschriften. Worauf sollten die sich auch stützen. Die „Meisterprüfung“ ist natürlich keine anerkannte Berufsausbildungsprüfung und ist wahrscheinlich nur eine Tiltelvergabe, um bei potentiellen Schülern den Eindruck zu erwecken, an einer fundierten Ausbildung teilzunehmen. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass man mehr und leichter Geld mit der Ausbildung von Handauflegern verdienen kann, als mit dem Handauflegen selbst. Das Auflegen darf man auch erst seit Frühjahr 2004 gegen Entgelt ausüben, vorher war das verboten. Deine Einschätzung der entfernten Bekannten deutet darauf hin, dass diese den starken Wunsch verspürt, kranken Menschen zu helfen (Krankenschwester, Reikimeisterin), aber wohl in ihrer Karriere als Krankenschwester oft oder gar zu oft erleben musste, das in vielen Fällen sie bzw. die Schulmedizin nicht mehr helfen konnte. Das kann schon auch starke Persönlichkeiten stark belasten und auf Dauer seelisch aushöhlen. Wenn dann der Wunsch zu helfen übermächtig wird, sucht man eben eine andere Art der Möglichkeit zu helfen. Dann „passt“ es auch gut, wenn das ganze schnell geht und die Erklärung sehr einfach ist. Eben irgendwelche Energien, die „beherrscht“ werden und bei fast allem helfen. Der Wunsch zu helfen kann dabei so stark werden, dass man da durchaus von einer seelischen Erkrankung sprechen kann. Solche Leute sollten sich selbst erst einmal die Handauflegen lassen. Aber ernst gemeinte Angebote, vor allem aus dem Gebiet der normalen Medizin, werden vehement abgelehnt, schließ ist man ja der- oder diejenige, die wesentlich besser Bescheid wissen. Jede noch so weit hergeholte Erklärung ist besser, als eine von den Leuten, die ja nicht mehr helfen können. Zu denen hat man auch einmal gehört aber nun hat man ja bessere Möglichkeiten. Übrigens war das Handauflegen mal was ganz normales, die Vereinnahmung durch die Esoteriker Ende des 19. Jahrhunderts war eine modische Erscheinung, gegen die niemand protestierte, weil es niemanden gab, den das irgendwie gestört hat. Handauflegen hat aber mit Esoterik immer noch nichts zu tun. Es ist für den normal denkenden Mensch sehr schwer zu ertragen, dass es Personen gibt, die mit solchen Begründungen Kranke behandeln. Noch schlimmer scheint es zu sein, das es Kranke gibt, die da auch noch hingehen und Geld dafür bezahlen. Am allerschlimmsten aber ist es, wenn sogar die Kranken behaupten, dass das auch noch wirklich hilft. Aber darüber wollen wir hier ja nicht mehr sprechen. Gruß katzograph |
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#8 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Glaubt an nix!
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Hallo Erkenntnis, vorab sei gesagt, Sie haben sehr deutlich die Schwachstellen der „Geist-und Energieheiler dargestellt:
Natürlich sind die so genannten Ausbildungen keine Ausbildungen im klassischen Sinne, ein Vergleich mit einer Lehre in einem Handwerk und eine späteren Qualifikation als Meister, ist in keiner Weise angemessen. Für keine der paramedizinischen Therapieformen existieren geregelte Ausbildungsvorschriften, nach denen die so genannte „Ausbildung“ mit einer anerkannten, objektiven und verifizierbaren Prüfung vor einer damit beauftragten Institution wie IHK, Handwerkskammer, Gesundheitsämter etc. endet. Das hat nicht zuletzt darin seinen Grund, dass Geist-und Energieheiler keiner Tätigkeit nachgehen, die - als nichtärztlicher Heilberuf - beispielsweise dem Heilpraktikergesetz unterliegen würde. Gemäß des Urteils des BGH (Geistheilerurteil) üben die „Therapeuten“ keine Heiltätigkeit im medizinischen Verständnis aus. Speziell beim Reiki-Unwesen dienen die abgestuften Ausbildungen dazu, innerhalb des Systems jeweils „Prüfungen“ zu absolvieren, in jedoch nichts geprüft wird. Vielmehr wird dem Träger des (im wahrsten Sinne des Begriffs) neu erworbenen „Titels“ gestattet, „Reiki-Nachwuchs“ auszubilden. Natürlich gegen entsprechende Bezahlung. Man kann (oder besser konnte) durch die „Lehrtätigkeit“ wesentlich einfacher Kohle machen, als durch das lästige Heilen. Nun scheint die Untauglichkeit von Reiki ja mittlerweile so offensichtlich zu sein, dass der Höhenflug dieser Therapie, der vor 4 oder 5 Jahren seine Spitze hatte, nur noch die Vorbereitung auf eine unsanfte Landung ist; vor allem für die, die so richtig viel Geld in eine richtig lächerliche Ausbildung investiert haben. Denn viele waren gerufen, und genau so viele wurden auserwählt; jedenfalls dann, wenn das Geld auf dem Konto der Reiki-Meister eingegangen war. Es sollte aber jedem klar sein, dass eine derartige Nachwuchsförderung ihre ökonomischen Grenzen hat: die schnöde Marktsättigung...
Tja... D.h., in der Gastronomie hängt die Fahne ähnlich niedrig. Allerdings sind dort die Folgen eines mit einem halbrohen Hühnchen fehlbehandelten Gastes wesentlich problematischer. Nicht nur für den Gast, sondern auch für den Wirt; den nämlich der Staatsanwalt zu Gericht bittet. Der Klient eines Geistheilers (Reiki, Biosens etc.) dagegen braucht sich kaum Hoffnungen auf Hilfe der Justiz zu machen, wenn die ausbleibenden Erfolge einer Reiki-Behandlung eingeklagt werden sollen. Eine interessante Auseinandersetzung fand 2007 in unserem Nachbarland Österreich sein Würdigung in der Presse. (1) Man kann davon ausgehen, dass Verfahren in der BRD ähnlich ausgehen werden, auch wenn die eigentlich Rechtslage m. E. ziemlich eindeutig ist: Nach § 134 BGB könnte die Bezahlung für unerlaubte Heilbehandlung zurückgefordert werden, da der Vertrag nichtig ist.
Im Grunde ist es auch nicht zu verstehen. Das BVG hat sich allerdings auf den durchaus problematischen Standpunkt gestellt, dass ein Geistheiler, der keine Heilung verspricht und keine Diagnosen stellt, auch keine Zulassung als Heilpraktiker benötigt. (1 BvR 784/03 – 2.3.2004). Somit besteht kaum die Möglichkeit einer Kontrolle der Tätigkeit „Geistheiler“. Das Problematische an diesem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist, dass - entgegen jedem Gedanken an Verbraucher(Patienten)-Schutz - das Recht auf freie Berufsausübung eines Einzelnen dem Anschein nach höher bewertet wird, als der sichere Schutz der Allgemeinheit vor Verfahren, die Heilung versprechen, ohne diesen Anspruch nachweisbar auch nur im mindesten halten zu können. Bisher war die Zulassungserfordernis als Heilpraktiker wenigstens noch eine wenn auch niedrige Hürde, um allzu ungeeignete Kandidaten oder Personen ohne jegliche Kenntnisse wenigstens z.B. der Infektionskrankheiten auszusondern. Nun ist jeder berechtigt, sich als "Heiler" niederzulassen, wenn er nur die Patienten darüber aufklärt, dass es sich nicht um eine Heibehandlung handele und er keine konkreten Diagnosen stellt. Der Trick, dieser Forderung des BVG elegant zu begegnen, ist die Umdefinierung des Heilens. Neuerdings heißt es: „Kein Heiler heilt !“ Von einer einschläigen Website stammt dann auch solches Geschwurbel: "Kein Heiler heilt selbst!! Heilung geschieht immer durch die göttliche Energie des inneren Heilers im Menschen. ... Die Zellen beginnen wieder in gesunder Form zu schwingen und es geschieht Heilung. Bei meiner persönlichen Arbeitsweise versuche ich im Gespräch mit dem Klienten die seelische Ursache der Erkrankung zu erkennen. Durch innere Wandlung im Denken und Handeln unterstützt der Klient seinen Genesungsprozess. Krankheit ist die liebevolle Aufforderung des Lebens zu erkennen, lernen und verändern." (2)
Der Psychologe Colin Goldner (Verband Kritischer Psychologen, München) (3), der sich seit Jahren mit der medizinischen Alternativszene beschäftigt, schreibt dazu:
Da die Tätigkeit der Geistheiler für diese oft einen religiösen Kontext hat, nicht selten eine Art Ersatzreligion darstellt, ist eine sachliche Diskussion oft unmöglich. Die mittlerweile auch im Internet vorhandene kritische Auseinandersetzung mit den Vertretern dieser selbsternannten Heilergilde zeigt durch z.Tl. bizarre Auseinandersetzung, dass hier nicht mehr Nutzen und Inhalt erörtert, sondern nur noch weltanschauliche Auseinandersetzungen geführt werden. Auf der einen Seite stehen die Verfechter eines okkulten, mystischen, irrationalen Weltbildes. Dem gegenüber die Vertreter eine rationalen Weltsicht, die sich Wissen und Wahrheit verpflichtet fühlen. Hier noch einen konstruktiven Dialog zu führen, ist fast schon unmöglich. Endnoten: (2) Quellenangabe nd weitere Infomationen um Geistheiler-Urteil auf http://www.agpf.de/Geistheiler-Urteil-Auswirkungen.htm |
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#9 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Glaubt an nix!
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@Katzograph
Solange Sie keinen Beweis für die Wirksamkeit liefern, der über den Placebo-Effekt nicht zu erklären wäre, solange Sie keinen Behandlungserfolg bei Krankheiten vermelden können, die genau so auch ohne Behandlung wieder verschwinden, solange Sie noch nicht einmal eine Theorie dazu haben, wie die ganze Sache funktionieren könnte, solange ist´s Esoterik; und zwar reinsten Wassers. Finden Sie sich damit ab: Sie sind kein Heiler.
Sie, und die anderen Geistheiler oder Handauflger behandeln nicht, Katzograph, Sie täuschen Behandlung vor. Den Rest erledigt günstigenfalls der Placebo-Effekt, im schlechteren Fall der Notarzt.
Nein, Katzograph, ziemlich schlimm ist, dass solche Heiler von eigenen Gnaden keine Skrupel haben, kranke Menschen abzuzocken.
Nein, Katzograph, den wir wissen, dass subjektive empfunden Befindlichkeitsverbesserungen und tatsächliche Heilung durchaus unterschiedliche Dinge sind. Hören Sie auf, nach billigen Rechtfertigungen für Ihr Eigenes Handeln zu suchen. |
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#10 |
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Ganz neu hier
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Hallo Pianoman,
vielen Dankr für Ihre ausführliche Antwort und Mühe. Speziell beim Reiki-Unwesen dienen die abgestuften Ausbildungen dazu, innerhalb des Systems jeweils „Prüfungen“ zu absolvieren, in jedoch nichts geprüft wird. Vielmehr wird dem Träger des (im wahrsten Sinne des Begriffs) neu erworbenen „Titels“ gestattet, „Reiki-Nachwuchs“ auszubilden. Natürlich gegen entsprechende Bezahlung. Man kann (oder besser konnte) durch die „Lehrtätigkeit“ wesentlich einfacher Kohle machen, als durch das lästige Heilen. Nun scheint die Untauglichkeit von Reiki ja mittlerweile so offensichtlich zu sein, dass der Höhenflug dieser Therapie, der vor 4 oder 5 Jahren seine Spitze hatte, nur noch die Vorbereitung auf eine unsanfte Landung ist; vor allem für die, die so richtig viel Geld in eine richtig lächerliche Ausbildung investiert haben. Denn viele waren gerufen, und genau so viele wurden auserwählt; jedenfalls dann, wenn das Geld auf dem Konto der Reiki-Meister eingegangen war. Es sollte aber jedem klar sein, dass eine derartige Nachwuchsförderung ihre ökonomischen Grenzen hat: die schnöde Marktsättigung... Das Ganze erinnert mich fatal an ein - gesetzlich verbotenes – Schneeball,-bzw.Pyramidensystem... Seit dem Tode des „Ur-Meisters“ dürften ja unzählige Meister – weltweit – ausgebildet worden sein. Um die Kosten wieder einzuspielen, werden weitere Meister produziert. Ich nehme an, es gibt kein verbindliches Verzeichnis darüber, welcher Meister in welcher Zahl, ihresgleichen ausgebildet hat ? Irgendwelche Beschränkungen bzgl. der Anzahl, die ein Meister ausbilden darf/soll, gibt es vermutlich auch nicht ? Nun, bei dieser inflationären Meistervermehrung wird der Kuchen für den einzelnen Meister natürlich immer kleiner. Also besteht der Druck, immer mehr und schneller Meisterlein auszubilden. Den letzten beißen dann die Hunde. Ich glaube, ich habe das System verstanden *g*. . Der Klient eines Geistheilers (Reiki, Biosens etc.) dagegen braucht sich kaum Hoffnungen auf Hilfe der Justiz zu machen, wenn die ausbleibenden Erfolge einer Reiki-Behandlung eingeklagt werden sollen. Eine interessante Auseinandersetzung fand 2007 in unserem Nachbarland Österreich sein Würdigung in der Presse. (1) Man kann davon ausgehen, dass Verfahren in der BRD ähnlich ausgehen werden, auch wenn die eigentlich Rechtslage m. E. ziemlich eindeutig ist: Nach § 134 BGB könnte die Bezahlung für unerlaubte Heilbehandlung zurückgefordert werden, da der Vertrag nichtig ist. Tja, kommt es überhaupt zu einem schriftlichen Vertrag und wird überhaupt etwas einklagbares versprochen ? Ich sage mal ketzerisch: Wo nix ist, hat der Kaiser sein Recht verloren. Sowohl von den Seite des Meisters, als auch des Patienten. . Das BVG hat sich allerdings auf den durchaus problematischen Standpunkt gestellt, dass ein Geistheiler, der keine Heilung verspricht und keine Diagnosen stellt, auch keine Zulassung als Heilpraktiker benötigt. (1 BvR 784/03 – 2.3.2004). Dieses Urteil kann ich als juristischer Laie ( mehr als den „gesunden Menschenverstand“ habe ich nicht zu bieten ) nicht nachvollziehen. Der Heiler mag direkt keine Heilung versprechen, aber er suggeriert es doch eindeutig ! Da, wo allen Mitglieder des medizinischen Personals ( im weitesten Sinne ) sehr enge Grenzen gesetzt werden, bzw. klare, Ausbildung und Verantwortung bis zu Regress vorausgesetzt wird, dümpelt die Heilerfraktion im ( rechtlich) luftleeren Raum ? Man kann nur hoffen, dass dieses Urteil irgendwann gekippt wird und das Thema Reiki einer wirklich kritischen Bewertung unterworfen wird ! Es muß doch erkannt werden, dass Heiler ( hier Reiki ) ihren Patienten suggerieren, dass die besagte Energie nur wirkt, wenn der Patient wirklich den Willen aufbringt, daran zu glauben und sich zu öffnen. Bei „Nichtwirkung“ ist immer der Patient schuld. Das schafft doch, speziell bei labilen Menschen, noch schlimmer bei sehr kranken Menschen das Gefühl, zu versagen. Da kann es doch zu starken Abhängigkeiten kommen...es wird so lange Handaufgelegt, bis sich irgendetwas „tut“...und wenn es der arme Patient nur aus blanker Verzweifelung sagt. Der Heiler ist immer fein raus. Hier sprechen Sie wohl das größte Problem der alternativen Heiler an. Der Psychologe Colin Goldner (Verband Kritischer Psychologen, München) (3), der sich seit Jahren mit der medizinischen Alternativszene beschäftigt, schreibt dazu: Diese Aussagen des Psychologen Goldner haben mich förmlich vom Hocker gehauen. Ich kann hinter jedem Satz einen dicken Haken machen. Die Beschreibung auf besagte Bekannte, trifft es in allen Punkten. Besonders dieser Satz hat mich erschüttert: „Oftmals finden sich unter den "Heilern" auch ehemalige Opfer, die an sich selbst erfahren haben, wie leicht es ist, andere mit ein wenig Psychogeschwätz übers Ohr zu hauen. Anstatt sich gegen die Scharlatane zur Wehr zu setzen, werden sie selbst welche. Die Realität ist in Wirklichkeit noch schlimmer, darauf kann ich hier in einem öffentlich Forum aber nicht eingehen, da ich die Persönlichkeitsrechte beachten muß. Da die Tätigkeit der Geistheiler für diese oft einen religiösen Kontext hat, nicht selten eine Art Ersatzreligion darstellt, ist eine sachliche Diskussion oft unmöglich. Die mittlerweile auch im Internet vorhandene kritische Auseinandersetzung mit den Vertretern dieser selbsternannten Heilergilde zeigt durch z.Tl. bizarre Auseinandersetzung, dass hier nicht mehr Nutzen und Inhalt erörtert, sondern nur noch weltanschauliche Auseinandersetzungen geführt werden. Auf der einen Seite stehen die Verfechter eines okkulten, mystischen, irrationalen Weltbildes. Dem gegenüber die Vertreter eine rationalen Weltsicht, die sich Wissen und Wahrheit verpflichtet fühlen. Auch bei der oben genannten Person handelt es sich um einen spirituell stark suchenden Menschen. Ihr Weltbild und ihre „religiöse“ Ausrichtung besteht aus einer wilden Mischung aus Elementen fernöstlicher Religionen, Märchen, Mythen und Para-Wissenschaften. Ich persönlich stehe diesen „Versatzstückreligionen“ sehr skeptisch gegenüber. Ich halte es weiterhin für fast unmöglich als Nichtasiate, in die religiösen Gedankenwelten einer völlig fremden Kultur einzutauchen. Man mag persönlich zur christlichen Religion stehen wie man möchte, wir können nicht leugnen, dass unser Weltbild jüdisch-christlich geprägt ist. Viele Grüße. Nachtrag: Nun wird Reiki & Co auch noch durchs Arbeitsamt gefördert...noch mehr Meisterlein... Quelle:http://www.unglauben.org/?p=80 |
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Geändert von Erkenntnis (08.05.2009 um 23:28 Uhr). |
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#11 |
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Ganz neu hier
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Sorry, bin hier noch recht unerfahren/unbelesen hier. Aber wer liest denn solche superlangen Artikel wirklich Wort wörtlich durch, auch wenn's stimmen sollte-gääääääähnnnn.... Da gibt es doch AIDA = Attention Interest Desire Action
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#12 |
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Rettungsassistent
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Es zwingt dich niemand das zu lesen!
Dann lies andere Beiträge die kürzer sind..... Vielen Dank jedenfalls für diesen unnötigen Beitrag Patientenschubser (Mod.) |
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