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Alt 21.04.2007, 22:06   #73 (Permalink)
Pianoman
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Standard AW: 1. Internationaler Kongress für Theomedizin - Dieser Beitrag ist 503 Tage alt

Gott sei Dank monsti,

war es von Rhus toxicodendron nur C30 und dem großen Manitu sei ebenfalls Dank, konnte sich das Homöopathikum daran erinnern, nicht die toxischen Bestandteile des Giftsumach mit zu potenzieren. Wer weiß was sonst passiert wäre?
Zumal ja auch noch das für die individuelle Behandlung in der Homöopathie so typische, individuell passende Arzneimittelbild für den Hund gar nicht gefunden wurde, sondern auf ein Komplexmittel aus der Humanhomöopathie zurückgegriffen wurde.

Mir ist zwar der Gift-Sumach als Pflanze insoweit bekannt, dass man in tunlichst meiden sollte. Aber wenn eine einzige Gabe eines Mittel aus diesem Gewächs in einer garantiert wirkstofffreien Verdünnung reicht, um eine Hüftgelenksathrose verschwinden oder wenigstens schmerzfrei werden zu lassen, warum, um aller Herren willen, weiß die Orthopädie davon noch nichts.

Ich glaube, den Ärzten stände das Wasser in den Augen vor Glück, über ein so potentes Heil- und Schmerzmittel zu verfügen.
Du bist doch Theologin, monsti, oder ? Schreie es von der Kanzel.

Für die anderen, die an monstis Schilderung zweifeln:

Der Gift-Sumach (Rhus toxicodendron)

Die ganze Pflanze ist sehr stark giftig.

Die Inhaltsstoffe des Gift-Sumachs sind die stärksten natürlich vorkommenden Kontaktallergen. Schon sehr geringe Mengen, um den Mikrogramm-Bereich, reichen für die starken Reizwirkungen. Der erste Kontakt mit der Pflanze führt zu einer Sensibilisierung. Nach einem erneuten Kontakt, wobei der Milchsaft die gefährlichste Substanz ist, kommt es innerhalb von 2 - 5 Tagen zu der allergischen Kontaktdermatitis. Sie besteht aus Rötung, Blasenbildung, sehr starkem Juckreiz oder sogar Schmerzen. Die blasen enthalten eine klare Flüssigkeit. Die Körpertemperatur steigt. Die Hauterscheinungen können Wochen- bis monatelang bestehen bleiben und klingen nur sehr langsam ab. Auch ohne einen erneuten Kontakt mit der Pflanze können an den betroffenen Stellen selbst nach Jahren wieder allergische Erscheinungen auftreten, die sich als Nachschübe der ehemals erlittenen Dermatitis diagnostizieren lassen.
In Amerika sind ungefähr 70 % der Bevölkerung gegen den Gift-Sumach allergisch. Nach Schätzungen erkranken ungefähr zwei Millionen Patienten in den USA an einer Rhusdermatitis. Alle durchgeführten Präventivmaßnahmen waren erfolglos.
Die vorhandene Überempfindlichkeit bleibt erhalten. Patienten, die innerhalb von fünf Jahren erneut Kontakt mit der Pflanze haben, reagieren sehr viel heftiger und schneller, als Patienten bei denen der erste Kontakt mit der Pflanze schon länger zurückliegt. Einwirkungen auf das Auge können zu schweren Schädigungen der Horn- und Bindehaut führen. Ein vorübergehender oder auch bleibender Verlust der Sehkraft kann durch Trübungen der Hornhaut eintreten.

Oral aufgenommene Pflanzenteile führen zu einer starken Reizung des Mund-Rachenbereichs, des Magen-Darm-Traktes und zu Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfallen mit blutigen Anteilen und schweren, schmerzhaften Koliken. Erregungszustände bis zu Bewusstseinsstörungen und Bewusstlosigkeit sind durchaus möglich. Die Nieren werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Es kann zur Hämaturie und sogar zu einer Nephritis kommen. Bei geringen Dosen wird die Diurese gefördert, bei höheren Dosen erfolgt aber eine Abnahme der Diurese. Die orale Aufnahme ist meist durch eine Überdosierung mit homöopathischen Arzneimittel bedingt.

Für Tiere ist die Aufnahme der Pflanzenteile in der Regel tödlich.

Soviel dann zur sanften, nebenwirkungsfreien Homöopathie.

Pianoman

Geändert von Pianoman (21.04.2007 um 22:26 Uhr). Grund: Text nicht komplett übernommen
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