Re: Bachblüten-Therapie - Dieser Beitrag ist 849 Tage alt
Wie behandelt wird
Im Gespräch stellt der Therapeut gemeinsam mit dem Patienten die Bach-Blütenmischung zusammen.
Meist kommen gleichzeitig bis zu sechs verschiedene Blüten zum Einsatz. In die Einnahmeflasche
(Wasser-Alkohol-Mischung) werden jeweils drei Tropfen aus dem Konzentrat der Bach-Blüte gegeben.
In der Regel werden von dieser Mischung dann jeweils 4 x 4 Tropfen täglich genommen. Nach vier bis
sechs Wochen sollte die Mischung überprüft werden, da dann meistens andere Themen in den
Vordergrund treten.
Der Behandler sollte erfahren in der seelischen Beobachtung sein, seine eigenen Schwierigkeiten
kennen, um möglichst Projektionen vermeiden zu können. Eine psychotherapeutische Ausbildung ist
insofern günstig. Während einer Bach-Blütenbehandlung werden häufig auch unbewußte Inhalte
bearbeitet, was sich z.B. auch an der Veränderung der Traumqualität und Thematik zeigt. Wichtig ist,
daß es im Rahmen der Behandlung möglich ist, diesen Prozeß auch zu begleiten und Schutz zu bieten.
Wie sie angewendet wird
Prinzipiell kann die Bach-Blütenbehandlung als »energetisch-psychotherapeutische« Maßnahme bei
allen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Notwendig ist, daß andere erforderliche Therapien (z.B. auch
Einsatz von Psychopharmaka) nicht als Niederlage gesehen werden. Am sinnvollsten werden die Bach-Blüten nach Abklingen der Akutsymptomatik angewandt. Sie können dann helfen, die
psychosebedingten Erlebnisse zu verarbeiten.
Ihre Wirksamkeit zeigt sich aber auch in der Akutbehandlung: Eine Patientin, die – ihrem Wunsch
folgend – nur mit Bach-Blüten behandelt wurde, litt unter starken akustischen Halluzinationen obszönen
Inhalts. Sie erlebte unter der Behandlung, wie sich die Stimmen allmählich zurückbildeten. Statt dessen
konnte sie die von den Stimmen verbalisierten Gefühle jetzt zunehmend als eigene Gefühle erkennen.
Dies war eine sehr quälende Erkenntnis.
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