Re: Bachblüten-Therapie - Dieser Beitrag ist 852 Tage alt
Welche Risiken es gibt
Das Hauptrisiko besteht darin, daß man die Bach-Blüten als ein »Wundermittel« ansieht, das einen
verleitet, sonst keine weitere psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Psychosekranke sollten sich
daher vergewissern, daß ihr Behandler bereit ist, mit einem Psychiater zusammenzuarbeiten, sofern er
nicht selbst Psychiater ist. Niemals darf der Einsatz von Psychopharmaka als Versagen der Bach-Blüten
interpretiert werden. Beides kann sehr wohl gleichzeitig zum Einsatz kommen.6. Was besonders wichtig
ist
Als unterstützende Behandlung können Bach-Blüten auch im Rahmen der Klinik nach Abklingen der
akuten Symptomatik angewandt werden, sofern sie in das Therapieangebot der Klinik integriert sind. Im
Rahmen der ambulanten Therapie unterstützen sie die Auseinandersetzung mit den psychosebedingten
Erlebnissen. Wichtig ist, daß der Therapeut sich mit den psychosetypischen Verlaufsformen auskennt,
um einerseits genügend Geduld zu haben, andererseits eine erneute psychotische Dekompensation
nicht zu übersehen. Sonst muß zumindest eine enge Zusammenarbeit mit einem Psychiater
gewährleistet sein.
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