AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen? - Dieser Beitrag ist 317 Tage alt
@Michael
Also ich muss einfach noch einmal nachfragen:
Schwerwiegende Infektionskrankheit, wahrscheinlich mit endemischem Erreger;
Keine Reaktion des Erregers auf Antibiotika, also entweder umfängliche Resistenz oder kein Bakterium;
Erreger innerhalb eines Jahres nicht isolierbar und damit identifizierbar;
Patient als austherapiert entlassen (Womit haben die denn therapiert, wenn die Ursache der Infektion nicht identifiziert war ?) und wie konnte man den Patienten entlassen, ohne zu wissen, ob nicht auf längere Zeiträume gesehen, doch eine Infektionsgefahr bestand ?
Und dann ein außerordentlich kurzfristiger Therapieerfolg; mit drei Globuli ! Spätestens jetzt hätte das gesamte Behandlungsteam, inklusive RKI, auf eine solche Sensation anspringen müssen.
Also ich kann mir nicht helfen, mir ist das alles ein wenig zu typisch für die übliche Argumentation der Alternativmedizin:
1. Komplettes Versagen der Wissenschaftsmedizin (Keine Erreger feststellbar, keine Therapie schlägt an, Mensch austherapiert und zum Sterben nach Hause geschickt, trotz akutem Krankheitsgeschehen mit fortschreitender Nekrotisierung der Lunge (Ernsthaft: Welche Arzt macht sowas ?)
2. Die letzte Hoffnung: Ein Homöopath
3. Die finale Rettung: Drei Globuli
4. Der (individualisierte) Schluß: Weg von der Wissenschaftsmedizin, hin zur Homöopathie bzw. zum Heilpraktiker; vor allem bei aussichtlosen Fällen.
Ich mein ja nur...
Pianoman
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