Tja, ich fang als Assistenzarzt für knapp 1800€ netto an, nach der erstreikten 27%igen Gehaltserhöhung. Und das nach 6 Jahren Studium für 50-60 Wochenstunden.
Wenn die halbe Bundesrepublik auf die Strasse gehen würde, wegen der Gesundheitspolitik, dann würde sich die Politik ändern.
Bei Ärzten ist das Problem, dass die Streiks auch die Patienten stark treffen, und vorallem rufen sie bei vielen (weil nicht Informiert, denn alle Ärzte fahren ja Porsche) Patienten Unverständnis und Ablehnung hervor.
Es besteht leider immer noch bei vielen die Vorstellung, alles wäre wie in der Schwarzwaldklinik. Klar gibt es auch gutverdienende Ärzte, aber der großteil verdient für die geleistete Arbeit viel zu wenig.
Hier nochmal mein Lieblingszitat eines Plakates der Ärzte Demo:
"Schlüsselnotdienst: 150€/Stunde, Ärztlicher Notdienst: 5,30€/Stunde"
Ach ja, bei Radiologen darfst du nicht vergessen, die müssen auch erst mal ein paar Milliönchen in die Praxis stecken (via Kredite), um die Geräte anzuschaffen, die sie dann Jahrelang abstottern, bevor sie erst richtig gut verdienen.
Ich hab für meine Zukunft Kinderarzt ausgesucht, 2t schlecht verdienende Ärztegruppe überhaupt, aber dafür die mit der größten Zufriedenheit im Beruf
