Mir ist schon öfter zu Ohren gekommen, daß Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie beweisen, plötzlich verschwunden sind....

und nicht nur einmal....
In Paris gibt es eine sehr große Hahnemann-Klinik....haltet ihr die Franzosen für so viel "dümmer" als uns?
Was zweifelhaft ist und kaum zu belegen geht, das ist die Behandlung mit homöopathischen Mitteln, wie man sie zur Zeit häufig in den meisten Arzt-Praxen findet, also ach, du hast ne Grippe, nimm mal dies...das ist unseriös und lässst jedem ernsthaften Hömöopathen die Haare zu Berge stehen....
Leider kann man ja mittlerweile (und da hat die Pharmaindustrie halt wieder eine Geldquelle entdeckt) gegen fast alle Beschwerden (völlig überteuerte) homöopathische Mittel kaufen...und genau das ist falsch, weil die Hömöopathie einen Menschen in seiner Gesamtheit einordnet und NIE nach Symptomen behandelt...
es gibt allein für Schnupfen über 20 verschiedene Mittel, je nach Konstitution des Menschen.... und da ist es natürlich ganz klar, daß die frei käuflichen Mittel, die nach Symptom angeboten werden nicht helfen können oder nur eben dem jenigen, der diesem Bild grade zufällig entspricht.
Das was heute in den Arzt-Praxen unter Homöopathie läuft, das kann man leider zu 95% vergessen...ist leider so....welcher Arzt würde sich auch die Zeit nehmen, für die Erstdiagnose sich mit Patienten hinzusetzen....bei mir hat es fast 5 Stunden gedauert, bis die ERstdiagnose stand....durch die Wortwahl, die Aussagekraft der Worte, durch die Mimik, die Gestik und vieles mehr, bekommt der Homöopath einen Eindruck von der Wirksamkeit seines Mittels, also ob sich was verbessert hat (denn selbst merkt man es oft nicht)....und das braucht Zeit, das kann kein Arzt leisten, der nicht 100%ig überzeugt ist davon...
Alles andere würde ich als Scharlatanerie bezeichnen. Meine letzte Hausärztin erzählte mir einmal ganz stolz, daß sie eine Fortbildung für Homöopathie gemacht habe an einem Wochenende (schon ein Hohn an sich) und da ich ja so überzeugt wäre davon, dann sollte ich mal Denisia sowieso oder so ähnlich nehmen....ich hab sie ganz entgeistert angeschaut und ihr gesagt, sie solle es bitte ganz schnell wieder sein lassen....soooo wirkt es garantiert nicht und hat mit Homöopathie nichts mehr zu tun.
Die Pharmaindustrie macht schon längst ihren Reibach damit. Die Menschen haben die Schnauze voll von chemischen Medikamenten und den Nebenwirkungen, wollen Alternativen...früher zahlte ich für ca. 1000 Globuli oft so zwischen 1 und 2 DM.
Heute wollen sie schon 14 Euro....toll....
Ja, Michael, Naturheilkunde beinhaltet viel viel mehr, so weit ich weiß liegt aber der Hauptaugenmerk auf der Phytologie und das ist nur ein kleiner Teil, dessen, was es alles gibt.
Daß du einen andern Blickwinkel bekommst, dadurch daß du an der Uni dies und jenes zu hören bekommst, das ist klar.
Hättest du mich vor etwa über 15 Jahren getroffen, dann wären wir uns in allem einig gewesen. Ich war so was von überzeugt (echt betriebsblind) von der Schulmedizin.
Es dauerte lang, bis ich anfing alles differenzierter zu betrachten, mir andere Formen der Medizin anzuschauen....denn wir sehen ja alle, daß die Leute immer kränker und nicht gesünder werden...
in der Kinderklinik fiel mir soooo vieles auf einmal auf, daß Kinder einfach in eine Schublade gesteckt wurden und therapiert wurden nach Schema F, nach dem Warum einer Krankheit wurde nie gefragt.
Kinder kamen z.b. alle vier Wochen mit obstr. Bronchitis...zack...Antibiotika...Theophyllin so hoch dosiert, bis sie durchdrehten und psychotisch wurden, dann wurde das wieder abgesetzt und nach drei Tagen auf AB-Saft umgestellt und Kind entlassen...nach vier Wochen wieder dasselbe Spielchen....und nach weitern 4 Wochen wieder und wieder und wieder...das war unser täglich Brot in der Kinderklinik...
Durch einige Eltern, die das leid waren, bekam ich so langsam mit, daß es auch noch andere Methoden gibt...die eine vollständige Heilung bewirkt haben...ohne Antibiotika usw...
Oder zur gleichen Zeit hatten wir vier Kinder, die alle 3 Wochen mit einem massiven Thrombozytenabfall zu uns kamen, anfangs wurden sie auf den Kopf gestellt, es gab keine Diagnose, also hieß es idiopathische Thrombozytopenie...das wars...die Kinder kamen regelmässig, bekamen ihre Thrombo-Konzentrate und konnten wieder gehen...
Den Ärzten war es echt sch...egal, was das für die Kinder und die Eltern bedeutete...sie sprachen nicht mal mehr mit ihnen...ein kurzes Kopfnicken, so nach dem Motto "ach, wieder da" war alles...fies so was...
Ich habe viele viele Nächte mit den Eltern dieser Kinder zugebracht und sie gelöchert, hab in der Bibliothek gestöbert...hab natürlich nix gefunden, was nicht schon abgeklärt war...aber erstmal halfen die Gespräche den Eltern sehr, denn sie fühlten sich reichlich allein gelassen und unverstanden und sie hatten Angst um ihre Kinder, verständlicherweise...
Irgendwann las ich dann mal in einer med. Zeitschrift, daß das Holzschutzmittel Xyladecor bei Kindern eine Thrombozytopenie verursachen kann, wenn es im Innenbereich angewendet wird. ich gab den Artikel den Ärzten, die lachten mich aus...na toll...
als die Kinder wieder da waren, fragte ich die Eltern, sie meinten, nein, sie hätten keine Holzdecken oder ähnliches. Hm...ich unterhielt mich weiter, sie erzählten sehr viel und plötzlich erzählten sie, daß sie alle drei Wochen das Wochenende auf einem Campingplatz verbrachten, die drei Familien zusammen, aha....dachte ich...nach mehrmaligen Hinundher-Fragen kam heraus, daß ein Nachbar die drei Wohnwagen innen mit Xyla-Decor gestrichen hatte bei einer Renovierung....
Tja, die "idiopathische" Krankheit war natürlich plötzlich verschwunden....kein Arzt hat es damals geglaubt....und wäre auch nie auf die Idee gekommen, mal näher nachzufragen....ich fand das eine Schande...aber sie hatten aufgrund ihrer Ausbildung nur Schubladen, wo sie alles reinpackten...und wenn es keine passende Schublade gab...dann wars halt idiopathisch....toll....
Naja, ich könnte noch STunden, Tage, Wochen so weiter erzählen....
alles zusammen hat irgendwann dazugeführt, daß ich die Schulmedizin nur noch in Frage gestellt habe und ich habe mich völlig abgewandt....
mittlerweile habe ich mich wieder angenähert, aber sie auf einen kleinen Platz gestellt, wo es für mich passend ist....
Und ich habe jetzt endlich auch zwei Ärztinnen gefunden, die mich unterstützen, weil sie wissen, daß ich eh mach, was ich will...
Ich würde auch nie jemand abraten, der unbedingt Chemotherapie oder so was machen will, ich sage immer dazu, daß das nicht MEIN Weg wäre, und ich finde es gut, wenn sich jemand gleichzeitig begleitend mit irgendwelchen Alternativen Methoden behandeln lässt.
Ich selbst bin mittlerweile Reiki-und Prana-Anwenderin und habe schon sehr viele Leute zusätzlich begleitet, allen hat es sehr gut getan und bei vielen konnten deutliche Verbesserungen (z.b. Rheuma) verzeichnet werden, so daß medikamente drastisch reduziert werden konnte.
Eine alte Frau, die ich zur Zeit gerade behandle, hat seit über 50 Jahren Rheuma, sie war schon völlig verkrüppelt an den Händen, brauchte Hilfsmittel, um einfache Dinge im Haushalt zu machen und hatte unvorstellbare Schmerzen...sie war versorgt mit einem ganzen ARsenal von Medikamenten, aber es wurde nicht besser...
schon nach drei Reikibehandlungen konnte sie die Finger öffnen und nach sechsmal hatte sie keine Schmerzen mehr und war wieder sehr beweglich....
Sie hat es sogar geschafft, für 4 Wochen nach Ägypten zu fahren, was sie sich immer gewünscht hatte, aber nie machbar war (die Frau ist mittlerweile weit über 90), sie ist einfach nur dankbar, die Ärzte haben keine Erklärung dafür, fragen aber auch nicht nach, was ich bei ihr mache, im Gegenteil, obwohl sie mich nicht kennen, haben sie mir unterstellt, ich sei eine Abzockerin, die nur ihren finanziellen Vorteil im Kopf hat und ich würde die Leute betrügen und sie solle sehen, daß sie mich los wird....ich fand das ganz schlimm...die alte Frau war echt fertig....
Das ist es, was ich meine, warum kann man nicht hierzulande, beide Verfahren gleichwertig nebeneinander laufen lassen

?
Klar die Pharmaindustrie hätte arge Einbussen....
Und halten wir die Engländer, wo es überall Heiler gibt in den Arztpraxen und Kliniken auch für dumm
