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Homöopathie gegen Erkältung?

In dieser Diskussion geht es um "Homöopathie gegen Erkältung?" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Gibt es gute homöopathische Mittel gegen Erkältung? Ich bin seit kurzem erkältet und eine Freundin hat mir geraten, Meditonsin zu nehmen. Bisher habe ich noch ...


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Alt 16.01.2008, 17:21   #1
Sabse78
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Standard Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 311 Tage alt

Gibt es gute homöopathische Mittel gegen Erkältung? Ich bin seit kurzem erkältet und eine Freundin hat mir geraten, Meditonsin zu nehmen. Bisher habe ich noch keine Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln. Kann mir jemand sagen, ob das tatsächlich hilft?!
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Alt 16.01.2008, 21:47   #2
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 311 Tage alt

Hallo Sabse78,

das homöopathische Grippemittel Meditonsin ist schon vor längerer Zeit in die Kritik geraten, weil es Quecksilberzyanid enthält. Die Zeitschrift ökotest hat sich intensiver mit dem und anderen Mitteln aus dem homöopathischen Dunstkreis beschäftigt.

Zusammensetzung: 10 g Mischung enthalten:
Arzneilich wirksame Bestandteile: Aconitinum Dil. D5 (HAB,V. 5a) 1 g, Atropinum sulfuricum Dil.D5 5 g, Mercurius cyanatus Dil. D8 4 g. Aconitinum ab D3, Atropinum sulfuricum ab D3 und Mercurius cyanatus ab D5 jeweils potenziert mit einer Mischung aus Ethanol 94 % (G/G)/Glycerol 85 %/Gereinigtes Wasser (5:10:85)


Quecksilbercyanad soll zusammen mit den übrigen Inhaltsstoffen entzündungshemmend, heilungsfördernd und schmerzlindernd wirken.

Trotz der Verdünnung sollte wegen des Quecksilbergehalts auf dieses Mittel verzichtet werden.
Geht man davon aus, dass eine Infektion der oberen Atemwege, der sogenannte grippale Infekt, auf einer Infektion mit Viren beruht, ist das Präparat - unabhängig vom Quecksilbergehalt -als Therapeutikum kaum geeignet, meinen selbst einige naturkundlich therapierenden Ärzte.
Der Arzneiverordnungsreport, den das Wissenschaftliche Institut der AOK herausgibt, bezeichnet Quecksilber-Homöopathika gerade bei Kindern als "nicht diskutabel".

Nach der reinen Lehre Hahnmenanns sind solche Kombipräparte ohnehin keine Homöopathie, da die angeblich notwendige Individualisierung fehlt.
Erstaunlicherweise sind trotzdem in vielen homöopathische Grippemittel acht Bestandteile und mehr gemixt, etwa in Anginovin H Lösung, Gripps Tropfen, Schwörotox Tropfen oder Metavirulent Lösung.

Hahneman stand aber auf dem Standpunkt:

"In keinem Fall von Heilung ist es nöthig und deshalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden"

Vertrauen Sie deshalb lieber auf ´nen Halswickel und heiße Milch mit Honig, als auf Meditonsin.

Pianoman

Geändert von Pianoman (17.01.2008 um 12:37 Uhr).
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Alt 17.01.2008, 09:05   #3
Teetante
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 310 Tage alt

Hallo Sabse78,

also Meditonsin ist jetzt eh schon zu spät, wenn man der Werbung glauben darf, das soll man bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infektes nehmen.

Ich würde Umckaloabo empfehlen, ist ein pflanzliches Medikament mit dem Wirkstoff aus einer Pflanze/Wurzel. Hat mit Homöopathie nichts zu tun!

Ich habe das selbst auch schon genommen, mein Mann auch, der schwört mittlerweile auf das Zeug.

Gute Besserung, Teetante
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Alt 17.01.2008, 09:30   #4
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 310 Tage alt

Hallo Sabse,
also ich kenne Meditonsin jetzt über 15 Jahre und habe es auch regelmäßig eingenommen. Ob bei den ersten Anzeichen oder während einer Erkältung hat es mir immer geholfen. Ich finde es ist eine super Alternative zu vielen anderen Mitteln, die oft stärker sind und mich wirklich "umgehauen" haben. Meditonsin ist eine tolle Unterstützung für das Immunsystem und ich empfehle es gerne weiter.
Liebe Grüße Kathi : )
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Alt 17.01.2008, 10:02   #5
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 310 Tage alt

Es ist doch wie mit allen Erkältungsmitteln.
Mit den Mittelchen dauert die Erkältung nur 7 Tage, ohne aber eine ganze Woche!!!

Zugegeben wer will schon auf Nasenspray oder ähnliches Verzichten wenn die Hase verstopft ist..

Wir haben auch schon Meditonsion ausprobiert, die einzigste Hilfe war das der Hersteller mehr Geld im Beutel hatte..
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Alt 17.01.2008, 13:55   #6
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 310 Tage alt

Zitat: von Patientenschubser

Wir haben auch schon Meditonsion ausprobiert, die einzigste Hilfe war das der Hersteller mehr Geld im Beutel hatte..
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Alt 21.01.2008, 18:01   #7
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 306 Tage alt

Na bei verstopfter Nase würde ich mit Salzwasserlösung spülen.

Oder was ist mit dem Tiger Balsam

Am besten finde ich immer noch, ab ins Bettchen und den Dreck rausschwitzen, viel Schlaf ist auch gut und vor allem schön langsam machen, am besten aber gar nix machen :-)))
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Alt 21.01.2008, 19:15   #8
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 306 Tage alt

Klar ab ins Bettchen mit Wärmflasche und einem "Steifen Grog", oder (mein Favorit) Lindenblütentee mit Honig und etwas Köm.... dann erstmal ordentlich pennen und schwitzen....
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Alt 24.01.2008, 12:35   #9
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Standard Homöopathie bei Kindern? - Dieser Beitrag ist 303 Tage alt

Nachdem ich kürzlich selbst erfolgreich Meditonsin genommem habe, hat mich meine Freundin gefragt, ob sie das auch ihren 3, 7 und 9 Jahre alten Kindern gefahrlos geben kann. Lt. Packungsbeilage darf man Meditonsin - nach Rücksprache mit dem Arzt - auch schon Säuglingen ab dem 7. Monat geben. Hat jemand damit bereits Erfahrungen gemacht?
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Alt 24.01.2008, 20:32   #10
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Standard AW: Homöopathie bei Kindern? - Dieser Beitrag ist 303 Tage alt

Hallo Sabse78,

reichte Ihnen der Hinweis darauf, dass quecksilberhaltige Präparate für Kinder absolut indiskutabel sind, eigentlich nicht aus ?

Na, dann legen wir noch ein bißchen nach:

Neben Quecksilber enthält diese Brühe auch Alkohol, sowie Aconitium und Atropinum in D5, also noch in nachweisbarer Menge. Aconitium ist der biologische Name für den "Blauen Eisenhut", Atropinum für die Tollkirsche.

Schon mal was davon gehört ? Nicht ?

Dann schauen Sie doch mal hier nach:
Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn
www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale

Meditonsin H
Zusammensetzung: 10 g Mischung enthalten:
Arzneilich wirksame Bestandteile: Aconitinum Dil. D5 (HAB,V. 5a) 1 g, Atropinum sulfuricum Dil.D5 5 g, Mercurius cyanatus Dil. D8 4 g. Aconitinum ab D3, Atropinum sulfuricum ab D3 und Mercurius cyanatus ab D5 jeweils potenziert mit einer Mischung aus Ethanol 94 % (G/G)/Glycerol 85 %/Gereinigtes Wasser (5:10:85)
Die Meditonsin®-Lösung enthält 40 % Quecksilberzyanid D8. Auf den ersten Blick erscheint das wenig. In der empfohlenen Dosierung von bis 12 mal täglich 5-10 Tropfen (Erwachsene) erhöht sich der Quecksilberanteil beträchtlich, und selbst Säuglinge ab dem 7. Monat dürfen ein Drittel der Erwachsenendosis schlucken.

Ich meine, wenn die Wirksamkeit eines Mittels ohnehin zweifelhaft und umstritten ist, gibt es keine Rechtfertigung für das kleinste Risiko.

Und weil es im Grunde - ganz "Ganzheitlich" und ganz "Natürlich" - auch ohne (homöopathische) Pharmakeule geht, schreibt das durchaus pharmakritische "Arzneimittel-Telegramm" zur Therapie von Erkältungen bei Kindern folgendes:

Mehr als die Hälfte von 8.000 dreijährigen Kindern erhielt nach einer Mütterbefragung durch Mitarbeiter der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde innerhalb eines Monats rezeptfreie Medikamente, und zwar mit je 67% in erster Linie Parazetamol (BENURON u.a.) und Erkältungsmittel.

Vorschulkinder machen im Jahr durchschnittlich vier bis acht Virusinfekte mit Schnupfen oder Husten durch. Für diese gibt es keine Heilmittel. Zudem klingen die Symptome normalerweise innerhalb von fünf bis sieben Tagen ab. Einfache Hausmittel wie heißer Tee mit Zitrone und Honig oder heiße Brühe lindern Beschwerden. Ausreichend Flüssigkeit ("Wässerung") und feuchte Luft helfen, verfestigten Schleim zu lösen.Nasentropfen mit physiologischer Kochsalzlösung verflüssigen zähe Nasensekrete bei Säuglingen. Erkältungsdämpfer sind überflüssig.
Für Kinder angebotene Präparate enthalten zum Teil Alkohol (z.B. INFLUDO: 64 Vol.-%) oder Quecksilber (MEDITONSIN H).

Fiebernde Kinder sollen in erster Linie viel trinken, um den erhöhten Flüssigkeitsverlust zu ersetzen.Da Fieber zu den Abwehrreaktionen des Körpers gehört, empfehlen sich Maßnahmen zur Senkung bei Infekten erst ab 39° Celsius. Wadenwickel versagen, wenn Unterschenkel und Füße trotz hoher Körpertemperatur kalt sind (Zentralisation). Ein Nutzen von Abkühlungsbädern ist belegt. Diese sollen zwei Minuten lang mit einer Anfangstemperatur von 1 Grad unter der rektalen Körpertemperatur begonnen, innerhalb von fünf bis zehn Minuten durch Zulauf kalten Wassers auf 30° Celsius gesenkt werden und nicht länger als 15 Minuten dauern.Bei Schüttelfrost oder wenn das Bad dem Kind unangenehm ist, empfehlen sich Parazetamol-Fieberzäpfchen (a-t 10 [1991], 90). Bei Fieberkrämpfen in der Vorgeschichte soll mit Wadenwickeln, freiem Oberkörper oder Parazetamol das Fieber vorbeugend gesenkt werden (vgl. a-t 4 [1993], 36). Wegen der Gefahr des REYE-Syndroms, einer seltenen, aber lebensbedrohlichen Leber-Hirn-Erkrankung, dürfen Kinder mit Virusinfektion keine Azetylsalizylsäure (ASPIRIN u.a.) erhalten (vgl. a-t 1 [1989], 7).

FAZIT: Kleine Kinder machen üblicherweise jährlich vier bis acht Virusinfekte mit Schnupfen, Husten und Fieber durch. Einfache Hausmittel lindern Beschwerden. "Grippemittel" sind nicht nur überflüssig, sondern auch potentiell schädlich. Erst wenn nichtmedikamentöse Maßnahmen ohne Erfolg bleiben oder in der Vorgeschichte Fieberkrämpfe auftraten, empfiehlt sich die Fiebersenkung mit Parazetamol (BENURON u. a.).

Interessant ist übrigens auch, warum sich überhaupt Quecksilber in Meditonsin befindet.
Für diese Beimengung ist keine medizinisch-naturwissenschaftliche, sondern eine esoterische Hypothese aus dem Dunstkreis der Anthroposophie verantwortlich.
Anthroposophische Arzneimittel enthalten regelmässig Schwermetalle wie Quecksilber und Blei. Rudolf Steiner bezeichnete den Menschen als ein "siebengliedriges Metall" und die Organe als ein "inneres Planetensystem". Nach anthroposophischer Auffassung sind Metalle planetarisch-kosmischen Ursprungs. Starke kosmische Kräfte nähmen ebenfalls Einfluss auf das organische Wohlbefinden des Menschen. Viele Krankheiten sollen auf eine mangelnde Vermittlung zwischen planetarischen und organischen Kräften zurückgeführt werden können. Dabei sollen metallische Präparate einen heilsamen Kräfte-Transfer ermöglichen. Quecksilber könne im Organismus Stauungen lösen sowie Schwellungen und Entzündungen ableiten.

Wegen Steiner-Spinnereien soll man Säuglingen und Kleinkindern Quecksilber einflössen ?

Schlimm genug, wenn sich Erwachsene zu diesem Schwachsinn bekennnen.

Pianoman

Geändert von Pianoman (24.01.2008 um 20:43 Uhr).
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Alt 25.01.2008, 07:46   #11
Teetante
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Standard AW: Homöopathie bei Kindern? - Dieser Beitrag ist 302 Tage alt

Wie immer einen herzlichen Dank an Pianoman für die ausführliche Antwort, gut geschrieben und hoffentlich auch für viele Leser sehr verständlich, daß eben auch Homöopathie nicht immer ungefährlich ist!

Quecksilber in "Erkältungsmittel" dem Kind verabreichen wollen, aber wahrscheinlich wurde als erstes zuhause das alte Fieberthermometer mit Quecksilber entsorgt. *schnaub*

Als Kind hatte ich viel und oft mit Bronchitis zu tun, da ging der Weg immer über den Kinderarzt.

Wenn es mal nur ein grippaler Infekt war, bekam ich frisch gekochte Hühnersuppe, viel Tee mit Honig und Ruhe im Bett verordnet von meiner Mutter. Half immer, nach 2 Tagen war es mir viel zu langweilig im Bett und ich sah zu, daß ich schnell wieder raus an die frische Luft zum Spielen kam. Die Luft tat dann wohl auch das übrige und pustete den letzten Rest Erkältung aus mir heraus.

Fazit: Wenn es schlimm ist oder Fieber auftritt bei Kindern, ist meine Meinung: Immer den Kinderarzt aufsuchen. Ansonsten mal die einfachsten Hausmittel versuchen.

Viele Grüße, Teetante
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Alt 25.01.2008, 07:48   #12
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 302 Tage alt

Hallo Sabse,

es ist nicht notwendig ein Thema mehrfach zu eröffnen wenn die Fragen vorher schon
einmal beantwortet wurden oder die jeweilige Frage auch in einem bereits existierenden
Thema gefragt bzw beantwortet werden könnte.

Deswegen habe ich die Beiträge verschoben.

Gruß Schubser
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Alt 06.02.2008, 14:41   #13
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 290 Tage alt

Ob Meditonsin wirkt oder nicht kann ich nicht beurteilen. Hab es zwar ein oder zweimal genommen, aber in Verbindung bringenmit einer schnelleren Genesung konnte ich es bis jetzt nicht. Vielleicht ist es einfach manchmal der vielberufene Glaube der Berge versetzt...oder Erkältungen heilt ;-)
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Alt 06.02.2008, 16:25   #14
Fühlt sich wohl hier
 
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 290 Tage alt

ich selbst

habe gerade in dem "befreundeten ms forum" dem "ms-lebensbaum"massiv ärger bekommen,
weil ich auch DEUTLICH meine negativmeinung zur "HOMÖOPATHIE ANWENDUNG" geäussert habe. den vorwurf der "massenverdummung" nahm man mir offenbar recht krumm!
...dort sind auch "alle homöopathie gurus" gegen mich losgegangen...habe mich dort löschen lassen um einer löschung zuvorzukommen!


MERKWÜRDIG IST JA
dass gerade bei "SCHWEREREN NICHT HEILBAREN KRANKHEITEN" wie eben auch bei ms, doch recht viel auch zu "solchen strohhalmen greifen" und bei kritik an ihrer "glaubensrichtung" sehr böse und auch persönlich angreifend werden!

OFFENBAR
lässt sich über dieses thema nicht "vernünftig" reden?

günni
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Alt 06.02.2008, 16:38   #15
Physiotherapeutin
 
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Standard AW: Homöopathie gegen Erkältung? - Dieser Beitrag ist 290 Tage alt

Nun ja. Über Homöopathie läßt sich heiß diskutieren. Bei leichteren Beschwerden mag es hilfreich sein, zumindest über den Placebo-Effekt. Ob eine tatsächliche Wirkung vorhanden ist, konnte nie nachgewiesen werden. Ich mag das nicht beurteilen, zumal wir hier auch schon eine heftige Diskussion hatten.

Ich bin seit einem Jahr krebskrank und hatte mich mal mit meiner Tante (sie ist Ärztin) über alternative Methoden unterhalten. Sie ist der Meinung, daß man mit Alternativen (z.B. Mistel) nur die Nebenwirkungen der Chemo etwas dämpfen könnte, ein Ersatz sind sie nicht. Und sie wirken nicht bei Jedem. Sie berichtete von Studien, wonach es bei den schulmedizinisch behandelten Patienten doch eine recht hohe Überlebensrate gibt. Bei den rein homöopathisch therapierten Patienten überlebt niemand. Ich denke, das spricht für sich.
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