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Alt 13.08.2007, 09:55   #2 (Permalink)
Pianoman
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Standard AW: Homöopathie gegen Hypochondrie? - Dieser Beitrag ist 389 Tage alt

Hallo crazykeks,

für eine Behandlung im Rahmen der homöopathischen Denkweise, müsste eine Substanz existieren, die - in normaler Dosierung eingenommen - Hypochondrie auslöst.
Die gibt es nicht.
Alternativ bleibt den Homöopathen die übliche Prozedur, bei der bestimmte psychische oder physische (Begleit-) Symptome (Angstzustände, Schweißausbrüche, Übellaunigkeit etc.) abgefragt werden, und diese dann, wenn als negativ befunden, therapiert werden.
Ich bin mir absolut sicher, dass der Heilpraktiker ein "Medikament" gegen Hypochondrie findet; wahrscheinlich die Zaunrübe, die hilft gegen fast alles. Und die Homöopathen verordnen sie deswegen besonders dann gerne, wenn sie eigentlich keine Ahnung haben, was tatsächlich helfen würde. Oder wenn das, was helfen würde, gegen ihre Philosophie verstösst, wie beispielweise eine fundierte Psychotherapie.

Pianoman

Geändert von Pianoman (13.08.2007 um 10:20 Uhr).
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