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Alt 23.07.2006, 22:41   #15 (Permalink)
chaosbarthi
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Standard Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 769 Tage alt

Hallo @all,

ich möchte euch etwas aus dem Leben meiner Tochter erzählen, die irgendwann urplötzlich komische Flecken am Körper hatte. Der Hausarzt überwies zum Kollegen Hautarzt, der es sich ansah, Undefinierbares in den Bart brummelte und eine wenig hilfreiche Salbe verschrieb. Er versuchte seine Effizienz durch Verschreibung einer stark Cortison haltigen Salbe zu steigern. Meine Frage, was meine Tochter denn eigentlich habe, blieb unbeantwortet. Drei Monate verstrichen.

Nach weiteren 6 Wochen brachte ich meine Tochter in die Hautklinik der Uni. Viele Ärzte begutachteten sie, der Chefarzt machte schließlich eine Stanzbiopsie. Ergebnis: allergische Vaskulitis und viele Fragezeichen in noch mehr Gesichtern. Man bat, sie stationär aufnehmen zu dürfen, gab ihr massenhaft Cortison, schleppte sie zur Ansicht durch die Hörsäle und war mit der Weisheit am Ende.

Man erzählte mir, dass Vaskulitis eine Autoimmunerkrankung sei, die bei ihr möglicherweise einen chronischen Verlauf habe. Man empfahl in eine Chemotherapie einzuwilligen. Auf meine Frage, was es denn langfristig bringen solle, ihr Immunsystem zusätzlich zu destabilisieren, zuckte man die Achseln. Man wisse ja nicht... es käme ja nicht so häufig vor... man könne ja vielleicht... man müsse es letztlich probieren. Ich war der Meinung, dass es absolut verkehrt wäre, meine Tochter für diese Experimente zur Verfügung zu stellen, denn man wisse ja offensichtlich nicht...

Ich kannte einen alten Herren, der Warzen und Gürtelrosen besprechen konnte und bat ihn um seine Meinung. Komischerweise wusste er etwas. Er erzählte mir, dass es sich bei der Vaskulitis um eine schwerwiegende Stoffwechselerkrankung handle, die zu einer autoimmunreaktion führen würde. Er sei aber der falsche Ansprechpartner. Möglicherweise könne er sogar die Symptome lindern, aber es stände nicht in seiner Macht, die Ursachen zu bekämpfen. Er empfahl mich einem Heilpraktiker, den er persönlich für gut befand.

Der Heilpraktiker machte umfangreiche Untersuchungen, die ich nicht wirklich verstand (Irisdiagnose und sonstiwas). Er sprach mit meiner Tochter, machte weitere Untersuchungen und verschrieb ihr verschiedene Globuli, die zu bestimmten Zeiten in unterschiedlichen Kombinationen einzunehmen seien. Wie auch immer, die Symptomatik der Vaskulitis verschwand binnen 3 Wochen und ist seit Jahren nicht wieder aufgetaucht.

LG chaosbarthi
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