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Homöopathie und SchulmedizinIn dieser Diskussion geht es um "Homöopathie und Schulmedizin" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.netHallo @all, auch ich würde es begrüßen, wenn Schul- und Alternativmedizin zusammenarbeiten würden. Zudem bedauere ich, dass viele Hausmittel und das wissen früherer Ärztegenerationen zunehmend ... |
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| | #16 |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Hallo @all, auch ich würde es begrüßen, wenn Schul- und Alternativmedizin zusammenarbeiten würden. Zudem bedauere ich, dass viele Hausmittel und das wissen früherer Ärztegenerationen zunehmend in Vergessenheit geraten. Ich möchte noch eine Geschichte aus dem Leben meiner Tochter zum Besten geben: Bis zum Kindergartenalter und dort auch noch hatte meine tochter eine Mittelohrentzündung nach der anderen. Ich lernte von den Ärzten, dass es gefährlich sei, eine Mittelohrentzündung mit Wärme zu behandeln, denn das Trommelfell könne platzen. Man müsse antibiotisch behandeln, schließlich gebe es ja heute diese tollen Medikamente. Über Jahre hatte meine Tochter eine Mittelohrentzündung nach der anderen und bekam Antibiotika ohne Ende. Irgendwann wurde ein Röhrchen zur besseren Belüftung angedacht. Bei der nächsten Mittelohrentzündung wurde der Doc in seiner Urlaubszeit durch einen sehr alten Landarzt vertreten. Ich bat ihn, meiner Tochter erneut ein Antibiotika zu verschreiben und erntete ein knappes "Das ist Papperlapapp". Er gab mir folgendes Rezept: 2 Pellkartoffeln kochen, im sauberen Geschirrhandtuch zerdrücken und einwickeln. Wenn es auf eine erträgliche Temperatur abgekühlt sei, solle ich meiner Tochter die Quetschkartoffeln im Tuch beidseitig auf die Ohren legen und das Ganze für eine halbe Stunde mit einem "Hasenverband" am Kopf festzurren. Das Ganze bitte 2 x am Tag. Ich war unsicher und ängstlich, denn Wärme sollte ja eher schädlich sein. Er beruhigte mich und meinte, er sei schließlich nicht erst seit gestern Arzt. Wir probierten es also aus.... die Mittelohrentzündung verschwand und es war die letzte, die meine Tochter (heute 24) jemals hatte. LG chaosbarthi |
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| | #17 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Chaosbarthi Du hast ganz recht, schade, daß das alte Wissen so verschwunden ist. Ich hab bei meinen auch immer die Kartoffelumschläge gemacht bei Mittelohrentzündungen. Begleitend wurden sie homöopathisch behandelt. Sie haben nie ein Antibiotikum bekommen. In dem "Fit-for-life" Buch habe ich gelesen, daß Kinder, die milchfrei aufwachsen, nie Mittelohrentzündungen bekommen, da sie ein stabileres Immunssystem haben. Durch die Entzündungen, die ja häufig im Kindergartenalter auftreten, wird auch das Immunsystem auf Trab gebracht, ähnlich wie es durchaus "gesund" ist, einmal im Jahr eine Erkältung zu haben um das Immmunsystem zu stimulieren, durch Antibiotikagaben macht man das alles kaputt. Grade bei den Kinderärzten ist die Entwicklung sehr schlimm, bei jedem Schnupfen und leichtem Husten gibts sofort Antibiotika, wagt man etwas zu sagen, heißt es man sei eine Rabenmutter....leider gängige tägliche Praxis... |
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| | #18 |
| Aktiver Teilnehmer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Lilly, im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu, man darf sicher seine Kinder nicht steril halten. Aber milchfrei? Schmeiß das Buch besser weg, das hat noch nichts von Evolution gehört. ![]() Grüße Claus |
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| | #19 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Claus Ich hab mich ausführlich mit dem Thema Milch befasst. Milch ist ein Nahrungsmittel, das kleinen 40kg-Kälbchen helfen soll, in zwei Jahren auf 240kg heranzuwachsen. Im Tierreich würde ein Tier NIE die Milch eines anderen Tieres trinken. Wir sind leider viel zu weit weg von der Natur und den natürlichen Abläufen. Würden wir wieder lernen, auf unseren Körper zu hören, würden wir spüren, daß Milch uns nicht gut tut. Er schädigt unseren Darm, der das größte Organ des Immunsystems darstellt. Sehr viele Menschen haben beispielsweise auch eine Laktose-Intoleranz, die aber eher belächelt wird von den Medizinern...meine Ärztin ist z.b. überzeugt, daß ALLE Menschen eine latente Laktose-Intoleranz haben und rät ebenfalls generell vom Genuß der Milch ab. Anders ist es mit vorfermentierten Produkten, wie Buttermilch, Kefir, Joghurt...das kann unser Körper in Maßen packen. Nächste Lüge, das berühmte Calcium in der Milch...hahaha....eine Bekannte von mir hat vor einigen schon eine Doktorarbeit darüber geschrieben, daß dieses Calcium von unserem Körper gar nicht verwertet werden kann und somit hat sie die Empfehlung Milchprodukte bei Osteoporose ad absurdum geführt....denooch wird es immer noch empfohlen...spricht man aber einzelne Ärzte gezielt darauf an, zucken sie die Schulter und stimmen einem zu....na toll... ![]() Ich kann nicht alles in dem Buch unterschreiben, aber einige wichtige Fakten sind einfach drin. Von daher kann ich schon empfehlen, es zu lesen, aber eben mit eingeschaltetem Denkapparat... ![]() Ich war beispielsweise früher auch eine absolute Gegnerin von Nahrungsergänzungsmitteln. Heute seh ich das anders. Es ist einfach unmöglich, seinen täglichen Bedarf über die Nahrung zu decken. Letztes Jahr gab es mal wieder eine Untersuchung, da stellte sich heraus, daß unser Obst und Gemüse 85% !!!! weniger Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthielt, wie noch vor 20 Jahren....wen wunderts, bei der Anbauweise....alles andere als natürlich...die Felder dürfen nicht mehr ruhen, sondern es wird auf Teufel komm raus wegen des Profits angebaut.... Bei Kindern wird es dann wirklich schwierig, sie gesund zu ernähren. Leider ist es ja so, daß Ernährungsfehler und -sünden erst wesentlich später zum tragen kommen...man registriert es erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.... |
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| | #20 | |||||||||||||||
| Noch neu hier ![]() ![]() |
.........ich bitte darum, dies nicht persönlich zu nehmen, aber wenn ein student im 9. semester gezwungen ist, eine derartige frage zu stellen, ist wohl jedem klar, dass im lehrplan wichtiges fehlt. allein die "pure" schulmedizin zu lehren, kann für unsere zukünftigen ärzte nicht mehr ausreichend sein. so oder so........wer heilt hat recht | |||||||||||||||
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| | #21 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | zitat lilly....... Letztes Jahr gab es mal wieder eine Untersuchung, da stellte sich heraus, daß unser Obst und Gemüse 85% !!!! weniger Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthielt, wie noch vor 20 Jahren........... zitatende @ lilly man muss mit solchen studien vorsichtig sein, danach hat es wieder eine studie gegeben, die das gegenteil besagt. morgen wird es eine geben, die........ so oder so..........freue sich, wer einen apfelbaum sein eigen nennt |
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| | #22 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo chaosbarthi und all ihr anderen (muss erstma einen Beitrag nach dem anderen abhandeln) Medizin ist eine Kunst, die sehr viel auf Erfahrung beruht, da sehr sehr viele Krankheiten und Symptome noch nicht wirklich endgültig geklärt sind, bzw. wir die Ursachen nicht kennen. Wenn eine Krankheit sehr selten ist, gibt es auch noch wenig Erfahrung damit und darum sind Therapien auch schwieriger als sagen wir mal bei einem Harnwegsinfekt, den jeder Arzt der Welt schon mehrere hundert Mal gesehen hat. Generell ist eine Autoimmunerkrankung immer ein überschiessen des Immunsystems, wo es dann das eigene Gewebe anfängt zu bekämpfen. Darum hilft auch Kortison und Immunsuppressiva (ich glaub da können dir die Rheumapatienten und Morbus Crohn Patienten hier im Forum ein Lied von singen ).Ich freue mich für dich, dass die Globuli deiner Tochter geholfen haben und drücke dir und deiner Tochter die Daumen, dass es nicht wieder kommt. Denn Mr. Autoimmunkrankheit ist ein fieser Untermieter, der sich oftmals weigert, dass Haus wieder zu verlassen ![]() Von Warzen besprechen, naja halte ich nicht viel, auch wenn ich es noch nicht gesehen hab. Warzen sind Viren, die sich in die Haut einnisten und dort vermehren. Und soweit ich weiß, sind Viren nicht sehr kommunikativ ![]() Ich möchte hier aber auch noch mal eine Lanze für die Antibiothikatherapie brechen. Wir sollten alle froh sein, dass es in der Medizin Antibiothika gibt. Die wahnsinnige Angst vor Antibiothika kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Ok wegen jedem kleinen Fips muss man keine verschreiben, aber wenn man als Mediziner weiß, was aus einer Mittelohrentzündung werden kann (Mastoiditis =Warzenfortsatzentzündung (der Knochenkubbel hinter dem Ohr) mit Knocheneinschmelzung, mit evtl. Einbruch ins Gehirn, Taubheit, Großhirnentzündung, tralala), dann sieht man das nicht so locker, vorallem bei Kindern nicht!!! zu "Kindern ohne Milch = weniger Allergien" -> genau das Gegenteil ist der Fall. Kinder die gestillt werden, haben ein wesentlich besseres Immunsystem. Zusätzlich dazu sollte man Kinder aber auch nicht hoch hygienisch aufwachsen lassen und sie in den Kindergarten stecken (ein Jahr Spass für die Familie juhu). Je mehr "Dreck" desto weniger Allergien. Auch Kuhmilch ist gut wegen dem darin enthaltenen Calcium (für Knochenaufbau, Wachstum und gesunde Zähne), man muss sie den Kindern ja nicht Lieterweise geben, ein Glas Milch oder Kakao am Morgen reicht ja. Ausserdem schmeckt sie gut ![]() (Ausnahme sind natürlich Kinder mit Milcheiweißunverträglichkeit! )
Beispiel: Katzen, Schweine, Hunde
![]() Kannst du mir mal den Titel der Doktorarbeit deines Bekannten geben? Würde das gerne mal nachlesen, ich hab nämlich davon auch noch nichts gehört. Oder hat er die nicht publiziert? Wenn nicht, könntest du mir dann mal die Kopie des Abstracts besorgen? Wäre das möglich? Was die Medizinlehre angeht, Homöopathie wird nicht gelehrt. Naturheilkunde allerdings schon, aber da ist sowieso ein riesen Unterschied zu homöopathie. Gruß Michael ps: Ihr merkt, ich bin auch eher skeptisch, was Homöopathie angeht, aber ich lasse gerne mit mir diskutieren | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| | #23 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | ja, so einen untermieter mr. autoimmunkrankheit besitze ich auch, und er ist auch nicht bereit, das haus wieder zu verlassen, egal wie nett ich ihn darum bitte. auch die chemiekeulen machen ihm keine angst. schon oft habe ich überlegt, einen alternativen weg - zunächst zusätzlich - zu gehen. wenn ich dann lese, dass eine vaskulitis mit globuli "geheilt" (?) werden konnte, komme ich ins grübeln. ich kenne vaskulitis-patienten, die sicher gern ihren untermieter auch mit globuli vertreiben würden, statt....... es wäre wünschenswert, dass schulmedizin + alternative medizin besser miteinander harmonieren. und das fängt, meiner meinung nach, bereits in der uni an. seit der autoimmunerkrankung vertrage ich keine milch mehr. aber das hat wohl nichts mit einer laktoseintoleranz zutun. so oder so...... nett hier! ![]() |
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| | #24 |
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Die Frage, die ich mir immer stelle, wenn ich sowas höre (autoimmun > geheilt mit homöopathie) ist, ob die Diagnose nicht falsch gewesen ist? MUSS nicht, ich frag mich das halt nur da ich skeptisch bin, ich will der homöopathie keine Erfolge absprechen. Was mich wundert ist halt nur, warum in großen randomisierten doppelblind Studien mit mehreren tausend Menschen, kein Wirkungseffekt über Placebo hinaus festgestellt werden kann? Das gibt mir zumindest zu denken. Bei Autoimmun und heilung muss man auch immer an Schübe denken, wenn der Schub nach 3 Wochen vorbei ist, heißt das noch lange nicht (ohne dir jetzt Angst machen zu wollen chaosbarthi), dass die autoimmun-vasculitis "geheilt" ist. Gruß Der skeptische Micha |
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| | #25 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() |
Dann sagte mir meine alte Dorfkrankenschwester und Hebamme, ich solle, die Warzen zählen, dann genau so viele Bindfäden abschneiden und diese dann bei Mondschein bei Vollmond im Wald abseits vom Weg verbuddeln, beim nächsten Vollmond wären sie dann weg. Naja...ich hab auch etwas schief geguckt...aber ich habs gemacht....und tatsächlich waren beim ersten Vollmond danach fast alle weg und nach dem zweiten waren wirklich alle weg.....fragt mich nicht warum....dafür hab selbst ich keine Erklärung mehr.... aber seitdem sage ich mir, "Wer heilt, hat recht"....
Nur der Mensch denkt, er könne artfremde Milch brauche....wo doch die eigene soooo gut ist.
Auf der andern Seite sagt sie auch, man brauche sich ja nur die Osteoporose-Patienten anschauen, die schaufeln die Milch und die Milchprodukte nur so in sich hinein und es hilft gar nichts, es geht ihnen einfach immer schlechter....
![]() Ein Nebeneinander der Schulmedizin und der Alternativmedizin wäre wirklich wünschenswert. Ich fands total klasse, als ich in England war, mir einen Trümmerbruch des Mittelfußes zuzog, daß da erstmal der "healer" kam und mich behandelte, während der Doc ganz selbstverständlich daneben stand und sich mit mir unterhielt. Dort gibt es in jeder Arztpraxis und jedem Krankenhaus die Heiler und das ist dort ganz normal. Keiner zweifelt die Fähigkeiten an. Ich finde es traurig und schade, daß z..b. selbst gestandene namhafte Onkologen NUR hinter vorgehaltener Hand sagen, daß sie weder sich selbst, noch ihre Angehörigen bei einer Krebserkrankung einer Chemotherapie unterziehen würden. Ich war schon ziemlich schockiert, als ich das mitbekam, konnte es erstmal nicht glauben, ich hielt es für einen schlechten Scherz, aber ich wurde eines besseren belehrt durch einen Kinder-onkologen, mit dem ich fünf Jahre zusammen war...er selbst nahm lange unbezahlten Urlaub, als eines seiner Kinder an Nierenkrebs erkrankte, er ging mit ihr nach Mexiko, um sie dort rein alternativ-medizinisch behandeln zu lassen...offen, also seinen Kollegen gegenüber hat er das nie zugegeben...und Patienten, bzw. deren Eltern gegenüber, erst recht nicht. Das find ich wirklich traurig. Besonders weil ich es parallel dazu erlebt habe, wie bei uns Eltern das Sorgerecht entzogen wurden, um so eine Chemotherapie zu erzwingen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| | #26 | |||||||||||||||
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Ich hab eine Studie gefunden (hohe güte, da randomisiert und doppelblind), die zwar nicht auf unverträglichkeit von Kuhmilch abziehlt sondern auf die sojamilch. Hier der Abstract der englischen Studie:
3 Gruppen gesunder Kinder. 1 Muttermilch, 1 Kuhmilch-, 1 Sojamilch-Formula Gemessen wurde unter anderem Serum Calcium und Mineralgehalt des Unterarmknochens. Ergebnis, alle drei keine Signifikanten Unterschiede, was deine Aussage zumindest in Frage stellt. Ausserdem sind fast alle Ersatznahrungen für Säuglinge auf Kuhmilch basierend. Wäre das Calcium darin nicht verwertbar, würden alle nicht gestillten Säuglinge Knochenprobleme haben. Zur Chemotherapie bei Krebs. Man muss da unterscheiden, es gibt Krebs, der nicht heilbar ist, wo Chemo das Leben nur unwesentlich verlängert, aber eine verbesserung der Lebenssituation für den Patienten darstellt (z.B. Lungenkrebs mit einengung der Luftröhre). Dann gibt es Krebs, der nicht heilbar ist, aber wo eine Chemo das Überleben deutlich verlängert, und es gibt Krebs, der mit Chemo zu einem großen Prozentsatz heilbar ist (z.B. Akute Lymphatische Leukämie = ALL bei Kindern). Natürlich gibt es auch Krebs wo mit oder ohne Chemo die Lebenserwartung kurz ist, und die Nebenwirkungen so stark sind, das man von einer Chemo eher absehen kann/sollte. Nicht unterschätzen darf man auch den Faktor Hoffnung, der sich an eine Chemo knüpft. Gruß Michael | |||||||||||||||
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| | #27 |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Hi Micha, ich weiß, dass das Verschwinden einer Autoimmun-Symptomatik nicht immer mit Heilung gleichzusetzen ist. Insgesamt waren es übrigens mehr als nur ein paar Wochen, immerhin etwas mehr als ein Vierteljahr, was einen chronischen Verlauf nahelegt... Ich denke, die Diagnose war schon korrekt oder meinst du der Chefarzt einer Uni-Hautklinik entsorgt eine Stanzbiopsie (Loch ins Bein gestochen wie mit einem Apfelausstecher, um alle Schichten mitzubekommen) ohne weitere Untersuchungen in den ostfriesischen Rundordner? Ich weiß auch (dein vorheriger Beitrag), dass Mittelohrentzündungen viel Übles anrichten können. Dennoch denke ich aber insgesamt, dass in der heutigen Medizin vieles verdammt wird, nur weil es wissenschaftlich nicht belegt ist. Damit wird einiges abgelehnt, was lange schon Menschen helfen könnte, wenn man Erfahrungswerte auch ohne Bestätigung in Studien mit heranziehen würde. Ich frage: Wie viele Jahre wurde die Akkupunktur verdammt und als Humbug abgetan? Was haben Ärzte über ältere Menschen, die auf Wehwehchen draufspucken, damit sie besser heilen, gelacht. Joo, und denn konnte man den Nutzen von Akkupunktur in einigen Bereichen wissenschaftlich belegen und mit Speichel im Reagenzglas AIDS -Erreger abtöten und es wurde nachgewiesen, dass Speichel mehrere antibakteriell und sogar gegen einige Viren wirksame Bestandteile enthält.... Und so gibt es eine Reihe von Beispielen, die alle gleich gestrickt sind, was ich sehr schade finde.Genauso wie es gute und schlechte Dachdecker gibt, gibt es auch gute und schlechte Kräfte im medizinischen und homöopatischen Bereich. Für mich zählen die, die über die vermeintlichen Grenzen hinausdenken zu den besseren ihres Genres. Wenn ein alter Landarzt sich nicht von den Kartoffeln abbringen lässt, weil er im Laufe seines Lebens Erfolge damit erzielt hat, dann probiere ich das gerne aus. Das heißt ja nicht, dass ich jemandem empfehle, ohne ärztliche Kontrolle des Schweregrades, eine Kartoffel-Selbstmedikation zu versuchen. Ich bitte nur darum, dass Ärzte sich auch diesbezüglich schlau machen und nicht bereits die Anfänge mit chemischen Keulen niederknüppeln. Und ich bitte darum, sich nicht nur auf Studienergebnisse zu stützen. Ich musste selbst in meinem Psycho-Studium jede Menge statistische Auswertungen machen... von der Varianz- und Clusteranalysen bis hin zu Faktorenanalysen und sonstiwas. Und ich weiß sehr gut, dass ich mittels Verwendung eines Verfahrens im Zweifel auch die Ergebnisse steuern kann. Antibiotika gehören für mich daneben durchaus zu den wichtigsten Entdeckungen der Menschheit, zumal ich ohne Antibiotika schon lange nicht mehr am Leben wäre... Im letzten Jahr hätte ich auf jeden Fall den Löffel abgeben müssen und vor anderen Hintergründen hätte ich bereits meine Jugendzeit nicht überlebt. Auf keinen Fall gehöre ich zu denen, die die Errungenschaften der Schulmedizin pauschal verteufeln. LG chaosbarthi |
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| | #28 |
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Ich find das Zitat von "so oder so" gut: "Wer heilt hat recht" Aber eine gesunde Skepsis ist immer angebracht |
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| | #29 |
| Ganz neu hier ![]() | Versuch 2, beim ersten bin ich rausgeflogen. Ich würde auch nicht auf die Schulmedizin verzichten wollen und bin mir sicher, dass ich meine MS, die auch eine Autoimmunerkrankung sein soll, nicht durch Homöopathie heilen werde. Allerdings können meiner Meinung anch manche Symptome gelindert werden. Und da ich mit meiner sogenannten Basistherapie Copaxone täglich Chemie in mich spritze, möchte ich sonst besser keine Medis nehmen. Also betreibe ich in der Regel Symptombehandlung mit Homöopathie. Am allermeisten hilft mir meine Homöopathin nebenbei aber therapeutisch, wodurch es meiner Psyche gut geht. Durch die ausführlichsten ( bis zu 2 Stunden) Gespräche, mit Hilfe derer sie das für mich geeignete Mittel finden will, und die zwangsweise Offenheit und Ehrlichkeit, die man dabei an den Tag legen muss, muss man sich manchmal auch unangenehmen Dingen/Wahrheiten/Problemen stellen und praktiziert dadurch schon einen Großteil an Problembewältigung. Und dann wirkt das Mittel vielleicht schon deshalb, weil man überzeugt ist, dass es wirkt? LG MauSi |
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| | #30 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Hallo! ....was nützt die Symptombehandlung, wenn die Ursachen unbekannt sind und nicht erforscht werden ? Was ist, wenn unser Vater Staat lieber das Geld in den Himmel schießt und zum Fenster rauswirft für irgendwelche idiotischen Projekte![]() Es könnten Milliarden in die Forschung fließen und somit auch in die Ausbildung neuen medizinischen Personals, wie z.b. Ärzte! Dadurch wäre es bestimmt auch möglich gezielter die Homöopathie mit in die lange Ausbildungszeit intensiv einzubeziehen und zu lehren! Es ist alles eine Einstellungs- und Kostenfrage meiner Ansicht nach!!! Angefangen werden muss bei der Regierung und Gesetzgebung!!! Wenn alles gerecht verteilt werden würde, die nötige Akzeptanz sowie Zusammenarbeit von Allgeimeinmedizin und der Homöopathie im Einklang wären, hätten diese eine gute Chance auf erfolgreiche Zusammenarbeit und weniger Kosten auf beiden Seiten! Mir persönlich ist es passiert, dass mich ein Chirurg wegen meiner Knochenprobleme zum Heilpraktiker geschickt hat. der wollte natürlich nur meinen Morbus Crohn behandeln. Dann ein anderer erzählte mir, ich reagiere allergisch auf Eiweiß, Backpulver, Weißmehlprodukte etc, etc........! Das komische an der ganzen Sache war, dass ich Weißmehlprodukte noch am ehesten vertragen habe! Ich habe mich auch durch das Bio-Angebot gearbeitet. Einen Bäcker, der sich auf dem Gebiet der Vollkornprodukte und Gesundheit schulisch weiterbildete, den Auftrag erteilt, mir Dinkel- und Grünkernprodukte zu backen!! Was war das Ende vom Lied? Mein Darm kam in den Dauerschub!!! Was habe ich nicht alles ausprobiert! Heilpraktikermäßig konnte mir leider nicht geholfen werden! Schulmedizinisch sind wir auch am Ende! Man kann nur noch die Symptome behandeln, die Ursachen sind unbekannt, warum sich urplötzlich der Darm entzündet!!! Es gibt verschiedene Theorien, die immer wieder durch andere neue Erkenntnisse verworfen we |