AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 524 Tage alt
@Urologiker:
Zu meiner allerersten Erfahrung mit der Homöopathie darf ich Dir eine kleine Geschichte erzählen (hatte ich heute vormittag schon Teetante erzählt):
Vor ca. 15 Jahren bekam ich eines Nachmittags innerhalb von wenigen Stunden eine heftige Sehnenscheidenentzündung im Bereich beider Handgelenke. Wir waren just an jenem Abend bei unseren engsten Freunden zum Essen eingeladen. Dort (Angela war u.a. meine Zahnärztin) erzählte ich von meinem Problem, da ich kaum das Besteck festhalten konnte.
Angela schleppte mich sodann in ihre Praxis im EG des Hauses und verabreichte mir 3 winzige Kügelchen, die ich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Tat ich auch brav. Ich hatte keine Ahnung.
Später, wieder zu Hause maulten plötzlich die verschiedendsten Gelenke. Hinzu kam am späten Abend ein Ausschlag, der aussah, als hätte ich die Masern.
Am nächsten Tag ging es mir noch dreckiger: Der Ausschlag hatte sich über den gesamten Rumpf, die Oberarme, entlang des Halses bis ins Gesicht ausgebreitet. Ich hatte erhöhte Temperatur, Magenschmerzen, Kopfschmerzen und fühlte mich nur Sch.... Die Gelenke taten mir noch mehr weh als am Tag zuvor. Dazu muss ich sagen, dass mir jener Ausschlag nicht unbekannt war. Ich bekam ihn bei jeder Immunreaktion, nur nicht ganz so heftig wie nun.
Am frühen Nachmittag fuhr ich zu meiner Freundin Angela und fragte sie, was sie mir denn da für ein Teufelszeug gegeben habe. Sie sagte, dass es Rhus tox. C30 gewesen sei, und was ich gerade erlebe, sei die Erstverschlimmerung, die bei Rhus tox. nun leider bekannt wäre.
Okay, es ging vorüber. Interessant ist, dass ich daraufhin ca. 1,5 Jahre lang nie wieder diesen Ausschlag hatte, der mich vorher bei jeder Kleinigkeit plagte. Auch jedwede Gelenkprobleme blieben über Monate aus (allerdings nicht so angenehm lange wie der ja harmlose Ausschlag).
Ich lass' das jetzt einfach mal so dastehen.
Liebe Grüße
Angie
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