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Homöopathie und Schulmedizin

In dieser Diskussion geht es um "Homöopathie und Schulmedizin" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Sonnenstrahlen sind auch für Pflanzen wichtig. Der Gedanke, dass eine Pflanze dank genügend Sonnenschein für meinen Körper durch Verzehr positiver wirken könnte, als der Verzehr ...


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Alt 08.08.2008, 16:58   #181
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 106 Tage alt

Sonnenstrahlen sind auch für Pflanzen wichtig. Der Gedanke, dass eine Pflanze dank genügend Sonnenschein für meinen Körper durch Verzehr positiver wirken könnte, als der Verzehr der gleichen Pflanze, die unter "Sonnenmangel" herangewachsen ist, wäre der völlig abwegig?

Liebe Grüße Ulrike
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Alt 08.08.2008, 17:11   #182
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 106 Tage alt

Du vergleichst Äpfel mit Birnen und deine Beispiele sind argumentativ gesehen schlecht.

Eine Pflanze speichert Sonnenenergie chemisch in Form z.B. von Zuckerverbindungen.
So gesehen hat eine Pflanze die mit weniger Sonne aufwächst auch weniger Energie gespeichert. Aber du kannst Sonnenlicht nicht in Milchzucker einrühren. Und direktes Sonnenlicht kannst du auch nicht durch Essen von Pflanzen kompensieren, die viel Sonne abbekommen haben
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Alt 08.08.2008, 21:45   #183
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 106 Tage alt

Zitat: von Ulrike 2000
Der Gedanke, dass eine Pflanze dank genügend Sonnenschein für meinen Körper durch Verzehr positiver wirken könnte, als der Verzehr der gleichen Pflanze, die unter "Sonnenmangel" herangewachsen ist, wäre der völlig abwegig?
Ja.
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Alt 08.08.2008, 23:27   #184
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 106 Tage alt

Zitat: von Ulrike 2000
Sonnenstrahlen sind auch für Pflanzen wichtig. Der Gedanke, dass eine Pflanze dank genügend Sonnenschein für meinen Körper durch Verzehr positiver wirken könnte, als der Verzehr der gleichen Pflanze, die unter "Sonnenmangel" herangewachsen ist, wäre der völlig abwegig?

Liebe Grüße Ulrike
wie kommt man zu solch abstrakten Gedankengängen?

MfG, Totenschein
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Alt 09.08.2008, 10:23   #185
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Was glauben Sie, Totenschein (welch extravagantes Pseudonym), wie abstrakt man erst einmal denken muss, wenn man Antimaterie als Homöopathikum einsetzt.

http://www.remedia.at/homoeopathie/Antimaterie.html?arzneinr=1064

Überhaupt entdeckt die Homöopathie, diese Quintessenz natürlicher Heilverfahren, zunehmend die Physik:
Homöopathika wie Röntgenstrahlen, Magnetischer Nord- bzw. Südpol, Südwestwind, Sonnenfinsternisstrahlen, Mikrowellen, Mondstrahlen, Elektrizität sprechen da ein deutliche Sprache; man sieht, die Homöopathie erneuert sich und wird weltoffen.

Ganz besonders abstrakt - um nicht zu sagen, für normaldenkende Menschen nicht nachvollziehbar - finde ich aber die Verdünnung von Wasser mit Wasser, hier welches aus der Adelheidquelle bei Heilbronn.

http://www.remedia.at/homoeopathie/Adelheidquelle+bei+Heilbronn.html?arzneinr=2971
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Alt 09.08.2008, 12:03   #186
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Zitat: von StarBuG
Das es ein Zauberkünstler sagt ändert nichts an der Tatsache, dass er Recht hat.
Ab einer Verdünnung von D12 ist kein Molekül Wirkstoff mehr in der Lösung vorhanden.
Laut Homöopathie wird aber die Wirkung mit steigender Verdünnung größer.
In der Tat enthalten die sogenannten homöopathischen Hochpotenzen kein einziges Molekül des ursprünglich potenzierten Wirkstoffs. Das heißt im Endeffekt ist tatsächlich in den Hochpotenzen nichts von der Ursprungssubstanz enthalten.
Die Homöopathie behauptet dagegen gar nicht, dass sie ausschließlich mit chemischen Wirkungen arbeite, sondern mit Informationen, und die sind immateriell.
Die Frage die ich mir persönlich in diesem Zusammenhang stelle lautet also : Ist es möglich, eine Information zu vervielfältigen und sie dann in die einzelne menschliche Zelle einzuschleusen, damit sie dort von Nutzen ist.
Mein 2. Kind war Nahrungsmittelallergiker. Um auch "Unverträglichkeiten" herauszubekommen waren wir damals in einer Spezialklinik. Bevor der mehrwöchige Aufenthalt in dieser Klinik stattfand, wurde eine 10 tägige "Monodiät" vorgeschaltet. Diese hatte den Sinn, möglicherweise vorhandenes "Löschpotential" zu entfernen. Stichwort "maskierte Allergie". Der Ursprungsgedanke dazu ist, dass die Reaktionen der einzelnen Kinder, auf ein für sie unverträgliches Nahrungsmittel, in ihrer Intensität
durch das mögliche Vorhandensein von Löschpotential nicht offensichtlich wird.
Wenn die Kinder nach der Monodiät jetzt das Nahrungsmittel zu sich nahmen, erfolgte eine heftige Reaktion und dadurch wurde die Unverträglichkeit erkannt. Das dies tatsächlich so war, konnte ich während des mehrwöchigen Aufenthalts auch bei den anderen Kindern mitverfolgen.
Mein Gedankengang zur Homöopathie und mögliche Bedeutung für den Körper ist also:
Könnte es sich um hergestelltes Löschpotential handeln?
Verstärkend hinzu kam zu der Zeit, dass ich in einem Buch von Versuchen gelesen hatte (Buch ist leider abhanden gekommen), dass man Nahrungsmittelallergikern eine geringe Menge des allergieauslösenden Nahrungsmittel zugeführt hatte, eine starke Reaktion erfolgte, man diese Reaktion aber sofort stoppen konnte, wenn man ihnen das gleiche Nahrungsmittel in extremer "Verdünnung" = homöopathische Dosis, verabreichte. Mein Gedankengang dazu war dann auch noch: Das Simile-Prinzip bedeutet so ähnlich wie möglich. Wenn ich jetzt den "gleichen" Stoff verwende, der zu dem speziellen krank sein geführt hat, dann würde ich dies auch unter dem Gesichtspunkt -ähnlicher gehts nicht-, Sinn machen.
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Alt 09.08.2008, 12:17   #187
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Zitat: von Ulrike 2000
In der Tat enthalten die sogenannten homöopathischen Hochpotenzen kein einziges Molekül des ursprünglich potenzierten Wirkstoffs. Das heißt im Endeffekt ist tatsächlich in den Hochpotenzen nichts von der Ursprungssubstanz enthalten.
Die Homöopathie behauptet dagegen gar nicht, dass sie ausschließlich mit chemischen Wirkungen arbeite, sondern mit Informationen, und die sind immateriell.
Die Frage die ich mir persönlich in diesem Zusammenhang stelle lautet also : Ist es möglich, eine Information zu vervielfältigen und sie dann in die einzelne menschliche Zelle einzuschleusen, damit sie dort von Nutzen ist.
Ulrike!

Gut erkannt. Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, lautet: welche Information meinst du? Ist es nicht der Wirkstoff, der die Information beinhaltet? Und der wurde so stark verdünnt, daß er nicht mehr vorhanden ist. Also ist auch die Information nicht mehr vorhanden, du trinkst quasi reines Wasser, in dem nur noch Placebo vorhanden ist.

Gruß, Christiane
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Alt 09.08.2008, 12:25   #188
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Wenn ich an einem Kopierer zehntausend Kopien mache.
Nach 1000 Kopien aber bereits der Toner leer ist, dann habe ich auf 9900 "Kopien" keine Informationen mehr stehen, vom Original.
Was will ich den dann mit den 9900 Kopien?
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Alt 09.08.2008, 16:40   #189
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Zitat:
Was will ich den dann mit den 9900 Kopien?
Vielleicht als Schmierpapier nutzen?(nicht böse sein,Schubser **ggg)
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Alt 09.08.2008, 16:42   #190
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Da auf dem Papier nichts drauf ist kann ich es für erneute Kopien nutzten dieses Mal mit einem neuen Toner.....
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Alt 09.08.2008, 17:29   #191
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Zitat:
In der Tat enthalten die sogenannten homöopathischen Hochpotenzen kein einziges Molekül des ursprünglich potenzierten Wirkstoffs. Das heißt im Endeffekt ist tatsächlich in den Hochpotenzen nichts von der Ursprungssubstanz enthalten.


Genau. Deshalb wirken sie auch nicht.


Zitat:
Die Homöopathie behauptet dagegen gar nicht, dass sie ausschließlich mit chemischen Wirkungen arbeite, sondern mit Informationen, und die sind immateriell.


Warum verwendet die Homöopathie dann auch Potenzen weit unterhalb D23 ?
Zumindest bis D12 sind die Ursubstanzen nachweisbar.

Zitat:
Ist es möglich, eine Information zu vervielfältigen und sie dann in die einzelne menschliche Zelle einzuschleusen, damit sie dort von Nutzen ist.
Nein. Ganz gewiss aber nicht so, wie sich die Homöopathen das vorstellen.
Außerdem ist es doch überhaupt nicht relevant, dass irgendwelchen Informationen in die Zelle geraten. Hahnemann spricht ausschließlich von einer geistartigen Störung der Lebenskraft.

Die Foristin vermischt hier rudimentäre und halbdurchdachte Vorstellungen zur biochemischen Wechselwirkungen mit den Behauptungen der Maximo-Leader-Homöopathen, die krampfhaft Erklärungen für die Unzulänglichkeiten der Hahnemannschen Theorie suchen.

Zu diesem Thema gibt es eine umfassende Darstellung auf dem kritisch gedacht-Blog, zu der nichts mehr hinzuzufügen ist:

Zitat:
Dies stets undefinierten Begriffe (Bio)Information und Schwingung erfreuen sich in der Homöopathie und vielen anderen alternativen und esoterischen Gesundheitspraktiken inflationärer Beliebtheit. Sie sind die unerlässlichen Nothelfer, um das Unerklärliche plausibel zu machen und bedürfen daher einer näheren Betrachtung.

Es wird immer angenommen, dass auf derartigen Phänomenen die Wirkung der Homöopathika beruht, die dann auch noch verstärkt, potenziert, gespeichert und, von wem auch immer, empfangen und sonst noch alles werden. Es kümmert niemand, dass hier und auch sehr häufig anderswo grundsätzlich ein Denkfehler vorliegt.

Es wird einer Substanz „S“ die Wirkung „W“ zugeordnet und in Folge dann die Substanz „S“ der Wirkung „W“ gleichgesetzt, also angenommen, dass die Wirkung oder die Giftigkeit eine eigene „substanzielle“ Eigenschaft ist.

Dies ist der Anfang einer Reihe von nachfolgenden Irrtümern, denn die Wirkung von Arzneimitteln, Hormonen etc. oder Giftigkeit von Pflanzeninhaltsstoffen oder Chemikalien ist keine Eigenschaft per se, sondern resultiert aus Reaktion mit entsprechend empfindlichen Strukturen im Organismus.

Welche Wirkung auch immer auftritt, sie ist eine Wechselwirkung zwischen zwei Reaktionspartnern.

Das Atropin der Tollkirsche und das Muscarin des Fliegenpilzes sind bekannte Pflanzengifte mit Wirkung auf das Nervensystem. Die einzelnen Moleküle dieser Gifte haben eine Masse, sind aus verschiedenen Atomen zusammengesetzt, haben eine bestimmte elektrische Ladung, eine räumliche Gestalt und so weiter. Alle diese einzelnen Merkmale beschreiben zusammen die chemisch-physikalischen Eigenschaften von Atomen, Molekülen und natürlich auch von Giften und Wirkstoffen.

Gelangt nun einer dieser (Gift)Stoffe in einen entsprechenden Organismus und an die Stellen des Nervensystem, wo sich passende Reaktionspartner befinden, die Rezeptoren, das sind entsprechende Strukturen mit wieder ganz bestimmten passenden chemisch-physikalischen Eigenschaften, so kommt es zur Reaktion zwischen dem z. B. einem Reaktionspartner Atropin, mit den zur Wechselwirkung befähigten andern Reaktionspartner, dem so genannten Rezeptor.

Die dann eintretende Wirkung ist das Resultat einer chemisch physikalischen Reaktion dieser beiden Reaktionspartner und keine Folge irgendwelcher gespeicherten und ausgesendeten (Bio)Information, Schwingungen und ähnlicher Vorstellungen mehr.
Fehlt einer dieser Reaktionspartner gibt es keine Wirkung. (1) Atropin und Muscarin haben eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem physiologischen Überträgerstoff Acetylcholin, und reagieren gleich diesem mit den Rezeptoren, die für Acetylcholin empfindlich sind. Die Wirkung von Atropin, Muscarin und Acetylcholin ist eine Wechselwirkung. Die Aufklärung der Wirkungsweise von Muscarin und Atropin ist untrennbar mit der Erforschung und unserem Wissen über das Nervensystem verbunden.

Die naturwissenschaftliche Grundlage dieses Vorganges ist das Massenwirkungsgesetz. Es wurde 1867 von Carlo Maximilian Guldberg und Peter Waage für die Beschreibung und Berechnung von chemischen Reaktionen formuliert und ist eben nicht nur im „Chemielaboratorium“ sondern überall und immer gültig. Neu an dieser Betrachtung war, dass Guldberg und Waage eine chemische Reaktion grundsätzlich als einen umkehrbaren Vorgang betrachteten. Sie beschreiben mit ihrer Formel das chemische Gleichgewicht, das jeder Reaktion zu Grunde liegt.
Es war z.B. Otto Loewi, der zuletzt in Graz lehrte, bevor er von den Nationalsozialisten vertrieben wurde, der experimentell diese Theorie am schlagenden Froschherz bewies. Er erhielt dafür zusammen mit Sir Henry Hallett Dale 1936 den Nobelpreis für die Entdeckung der chemischen Übertragung der Nervenimpulse.

Sie und noch eine ganze Reihe weiterer Nobelpreisträger arbeiteten mit der Rezeptortheorie und bestätigten ihre Gültigkeit. Es versteht sich von selbst, dass diese Theorie bis heute immer wieder aufs Neue bestätigt wurde und mit allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen vollkommen übereinstimmt. So ist die Rezeptortheorie unerlässlich für die gezielte Verbesserung von und für die Suche nach neuen Arzneistoffen. Es ist schlichtweg unmöglich wissenschaftlich medizinisch zu Forschen, Krankheiten zu erklären, oder z.B. die Vorgänge in der Immunologie, Rheumatologie usw. ohne diese Theorie zu beschreiben Diese Theorie zählt zu den erfolgreichsten Theorien. Sie ist wie auch das Massenwirkungsgesetz ein Faktum, ohne dem einfach nicht erklärt werden kann, wie Leben funktioniert.
http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/06/04/aberglaube-homoopathie/#comment-443

(1) Zwar hat weder diese Theorie mit allen daraus resultierenden Erkenntnissen die Homöopathie irgendwie beeinflusst, noch die ganze Fülle neueren medizinischen, biologischen und naturwissenschaftlichen Wissens der letzten Jahrhunderte, aber es ist eben auch bei den Homöopathen schon sehr früh angekommen, dass ohne Substanz eben keine Wirkung möglich ist.
Die Hilfskrücke "Informationsübertragung auf das Wasser" im Rahmen des Potenzierungsverfahrens, dient ja auch dazu, genau diese Wechselwirkung - jetzt nicht mehr über die Ursubstanz - sondern über das Wasser zu erreichen.
Allerdings ist es bis jetzt nicht gelungen, dass Gedächtnis des Wassers (im Sinne homöopathischer Vorstellungen) nachzuweisen, geschweige denn zu erklären.
Genau so wenig gibt es eine sinnvolle Theorie darüber, wie beispielsweise die Arzneiinfomation des komplexen Atropin-Moleküls -fixiert in dessen chemischer Konfiguration - auf ein banales Wassermolekül übertragen werden könnte.


Abb. Atropin-Molekül http://www.chemieunterricht.de/dc2/wsu-bclm/images/s111.gif
Abb. Wasser-Molekül http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/69/Watermolecule.png

Geändert von Pianoman (20.08.2008 um 20:58 Uhr).
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Alt 09.08.2008, 21:50   #192
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Zitat: von Ulrike 2000
In der Tat enthalten die sogenannten homöopathischen Hochpotenzen kein einziges Molekül des ursprünglich potenzierten Wirkstoffs. Das heißt im Endeffekt ist tatsächlich in den Hochpotenzen nichts von der Ursprungssubstanz enthalten.
Die Homöopathie behauptet dagegen gar nicht, dass sie ausschließlich mit chemischen Wirkungen arbeite, sondern mit Informationen, und die sind immateriell.
Die Frage die ich mir persönlich in diesem Zusammenhang stelle lautet also : Ist es möglich, eine Information zu vervielfältigen und sie dann in die einzelne menschliche Zelle einzuschleusen, damit sie dort von Nutzen ist.
Kein Wirkstoff, keine Wirkung.

Also direkt zu Leitungswasser greifen, ist preiswerter.

Was meinst Du für Informationen @Ulrike2000?

MfG, Totenschein
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Alt 09.08.2008, 23:32   #193
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Idee AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

@Totenschein - IMMATERIELLE, das hat sie auch geschrieben!

Es ist nämlich so, dass eine vielfache Verdünnung von Lösungen eines "Wirkstoffs" erst die immaterielle Information "enfaltet", die eine Zelle braucht, um zu "verstehen" wie sie gesund wird.
In bestimmten Situationen ist aber nicht die immaterielle Information entscheidend, sondern das von Ulrike2000 genannte Löschpotential. Die Wirkstofflösung kann in einem solchen Fall "untersättigt" sein und entzieht den Zellen immaterielle Information, die sie krank gemacht hat und löscht damit die Krankheit aus der Zelle.

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Alt 10.08.2008, 01:18   #194
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Alt 10.08.2008, 10:58   #195
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Standard AW: Homöopathie und Schulmedizin - Dieser Beitrag ist 104 Tage alt

Zitat: von urologiker
@totenschein - immaterielle, das hat sie auch geschrieben!