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Kolloidales SilberIn dieser Diskussion geht es um "Kolloidales Silber" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.netZitat: Vor allem muss man aber auch darauf achten, dass es zu Verunreinigungen mit Salzen kommt. Muß natürlich heißen, daß es nicht zu Verunreinigungen mit ... |
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#76 (Permalink) | |||||||||||||||
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Aktiver Teilnehmer
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#77 (Permalink) |
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Aktiver Teilnehmer
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@ Patientenschubser. Habs kapiert. Der neue Text muß außerhalb der Quote stehen. Hab auch probiert den Fragezeichen smiley zu verwenden, ist mir leider auch nicht gelungen. Kann mir da auch noch mal jemand einen hilfreichen Tip geben?
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#78 (Permalink) |
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Glaubt an nix!
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@Ulrike 2000
Ich forumuliere es mal drastisch: Entweder haben Sie keine Ahnung von Chemie oder Physik; oder ich bin zu dumm, um Ihren Text zu verstehen. Ich versuch´s trotzdem mal mit einer Antwort: Nach Ihrer Auffassung hat elementares Silber (Ag0), also die Form des Atoms, die elektrisch neutral ist, weil sie ihren 47 Protonen 47 Elektronen entgegensetzt (davon 2 auf der äußersten Schale) keine zytotoxische Wirkung. Das ist zwar richtig, nur, es hat auch keine andere Wirkung. Zytotoxizität ist die Voraussetzung dafür, dass Silber als Antiseptikum einzusetzen ist. Zytotoxizität ist aber abhängig von der, sagen wir " Interaktionsfähigkeit" des Silberatoms. Die wird nur erreicht, wenn Silber in Ionenform vorliegt. Diese Form entsteht, wenn elementares Silber ein Elektron der äußeren Schale abgibt. Damit ist die Ladung des Atoms positiv. Die Ionenform ist also ein Silberkation (Ag+) Erst in dieser Form kann Silber mit anderen (bio)chemischen Verbindungen oder Elementen reagieren, und ggf. zelluläre Strukturen schädigen. Elementares Silber ohne Ladung ist zwar wirkungslos, wird aber unter bestimmten Bedingungen (Feuchtigkeit, Sauerstoff) oxidiert, so dass Silberkationen entstehen. Der Prozess der Kationenproduktion läuft bei anderer Silberverbindungen chemisch anders ab, jedoch mit gleichem Ergebnis, nämlich der Kationenbildung. Silberbasierte, antimikrobielle Wundauflagen enthalten in Depots Silberkationenquellen. Das können metallisches (elementares) Silber oder Silberverbindung sein. Reines metallisches (elementares) Silber ist in den meisten Flüssigkeiten relativ unlöslich und Ag+ werden nur in sehr kleinen Mengen bei Kontakt mit Feuchtigkeit - wie schon erwähnt - in einm Oxydationsprozess freigesetzt. Eine Grundstrategie um mehr Silberkationen aus metallischem Silber abzuspalten, ist die Vergrößerung der Oberfläche von Silber, damit der notwendige Oxydationsprozess schneller stattfinden kann. Viele Wundauflagen nutzen diese Methode. Dieser Mechanismus verbirgt sich hinter nanokristallinem Silber bzw. kolloidalem Silber. Bei der Verwendung der verschiedenen Silberformen und -verbindungen im Bereich Wundabdeckungen etc. steht deshalb bei der Mittelverwendung die Frage im Vordergrund, aus welcher Variante sich die benötigen Silberkationen am besten - im Hinblick auf den Verwendungszweck - gewinnen lassen. Aber grundsätzlich: Silber wirkt nur in ionisierter Form als Silberkation. Elementares Silber ist wirkungslos. Pianoman |
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Geändert von Pianoman (27.06.2008 um 20:22 Uhr). |
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#79 (Permalink) | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Aktiver Teilnehmer
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@ Pianoman
Wirksamkeitsnachweis: Die antibiotische Wirksamkeit von Silber lässt sich wissenschaftlich ganz einfach nachweisen. Man nehme einen Streifen Silber, lege ihn in eine Petrischale und fülle diese mit Nähragar der Testkeime (Bakterien oder Pilzsporen) enthält. Nach einer gewissen Zeit wachsen überall dort, wo sich Keime befunden haben, größere Kolonien der Krankheitserreger. Nur dort, wo sich das Silber befindet, wird das Wachstum gehemmt. Sogenannte Hemmhöfe sind entstanden. Diese Methode wird z.B. auch zur Testung von Antibiotika angewendet. Hätte die bloße Verwendung von Silber diese Wirkung Deiner Meinung nach nicht haben dürfen? Eine andere Möglichkeit der Testung besteht darin, in einer Petrischale den Nährboden mit kolloidalem Silber zu versetzen und in der Vergleichsschale nicht. Jetzt natürlich die berechtigte Frage, warum tötet kolloidales Silber diese Mikroorganismen ab ? Da bin ich auf dem Wissensstand, dass dieser Wirkmechanismus noch nicht ganz geklärt ist. (wenn jemand dazu detailliertere Informationen hat: Bitte mitteilen). Mein letzter Informationsstand ist, dass es eher die Silberionen sind, die die keimtötende Wirkung entfalten und nicht Silberatome, denn metallisches Silber ist nicht sehr reaktiv. Dies deckt sich, glaube ich, mit den von Dir oben gemachten Ausführungen. Das steht aber nicht im Widerspruch zur Verwendung von kolloidalem Silber. Das enthält nämlich neben elementaren Silberpartikeln hauptsächlich Silberionen. Und aus metallischen Silber , also auch aus den Kolloidpartikeln, werden in flüssiger Umgebung ständig Silberionen abgegeben, die ihre antimikrobielle Wirkung entfalten können. Wichtig ist aber, dass man möglichst "reines" Silber-Wasser verwendet (ohne Salze). Auf diesem Prinzip beruht die Wundbehandlung mit Silberfolie. Aus metallischen Silber werden durch die Wundflüssigkeit Silberionen freigesetzt, die dann ihre Wirkung entfalten können.
Da die Abgabe der Silberionen durch das elementare Silber erfolgt, finde ich Deine Aussage so nicht richtig. Ulrike | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Geändert von Pianoman (28.06.2008 um 10:54 Uhr). Grund: Zitierfunktion eingeschaltet, zwecks Demo |
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#80 (Permalink) | |||||||||||||||
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Aktiver Teilnehmer
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Ulrike | |||||||||||||||
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#81 (Permalink) | |||||||||||||||
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Glaubt an nix!
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Nochmal, zum mitschreiben: Elementares Silber, also das elektrisch neutrale ungeladene Atom, ist ein reaktionsträges Metall, dass - wegen seiner Reaktionsträgheit -auch als Schmuckmetall benutzt wird. Elektrochemische Wirkung auf andere Elemente oder Verbindungen ist deswegen nur durch ionisiertes Silber möglich. Das Silberkation wird nicht von elementarem Silber abgegeben, sondern entsteht - unter bestimmten Umgebungsbedingungen - aus dem neutralen Silberatom durch Abgabe eines Elektrons. Es ist quasi das Schicksal eines Silberatoms, in bestimmten Situationen zum Kation zu werden. Was ist an die Darstellung nicht richtig ? | |||||||||||||||
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Geändert von Pianoman (28.06.2008 um 16:32 Uhr). |
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#82 (Permalink) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Glaubt an nix!
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Zitieren; ein möglicher Weg.
Sie markieren die zu zitierenden Textzeilen mit der Maus (Linke Taste drücken und über den Text ziehen) Sie kopieren mt Strg+C die markierte Textzeile(n) und fügen diese mit Strg+V in das Textfeld ein, in das Sie ihren Beitrag schreiben. Sie markieren in diesem Feld die Textzeile wieder mit der Maus, und klicken dann auf das Symbol (eckige Sprechblase) in der Befehlszeile. Also: 1. "Zitat" aus Quelltext markieren + kopieren (Strg+C) 2. in neuen Text einfügen (Strg+V) = "Zitat" 3. "Zitat" markieren, Symbol für zitieren anklicken. Wenn alles richtig gemacht wurde:
Wenn Sie nicht genau wissen, was sie aus dem Quelltext zitieren wollen, kopieren Sie diesen komplett in ihr Textfeld, löschen ggf. die Zeilen, die sie nicht zitieren wollen, und verfahren dann wie unter 3. beschrieben (markieren und Symbol anklicken) Beipiel: Quelltext einfügen: Die antibiotische Wirksamkeit von Silber lässt sich wissenschaftlich ganz einfach nachweisen. Man nehme einen Streifen Silber, lege ihn in eine Petrischale und fülle diese mit Nähragar der Testkeime (Bakterien oder Pilzsporen) enthält. Nach einer gewissen Zeit wachsen überall dort, wo sich Keime befunden haben, größere Kolonien der Krankheitserreger. Nur dort, wo sich das Silber befindet, wird das Wachstum gehemmt. Sogenannte Hemmhöfe sind entstanden. Diese Methode wird z.B. auch zur Testung von Antibiotika angewendet. und bearbeiten (einfach die Kommentare direkt in den Quelltext schreiben) Die antibiotische Wirksamkeit von Silber lässt sich wissenschaftlich ganz einfach nachweisen. - Kommentar Man nehme einen Streifen Silber, lege ihn in eine Petrischale und fülle diese mit Nähragar der Testkeime (Bakterien oder Pilzsporen) enthält. - Kommentar Nach einer gewissen Zeit wachsen überall dort, wo sich Keime befunden haben, größere Kolonien der Krankheitserreger. Nur dort, wo sich das Silber befindet, wird das Wachstum gehemmt. - Kommentar Sogenannte Hemmhöfe sind entstanden. Diese Methode wird z.B. auch zur Testung von Antibiotika angewendet. - Kommentar Die zu zitierenden Zeilen markieren und das Symbol anklicken. Ergebnis:
- Kommentar
- Kommentar
- Kommentar
- Kommentar | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geändert von Pianoman (28.06.2008 um 11:03 Uhr). |
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#83 (Permalink) |
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Rettungsassistent
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Hallo liebe Mitleser
Seit geraumer Zeit beschäftige ich mit dem Thema KS. Ich bin sehr erstaunt wie beide Seiten aufeinander los gehen. Zu mir, ich bin fast 38 Jahre alt und bin Rettungsassistent bei einer Berufsfeuerwehr einer sehr bekannten Großstadt, mit fast 17 Jahren Berufserfahrung. Meine Hobbys sind Physik, Astrophysik, Atomphysik, Mathematik und etwas Chemie, Lesen, viel Sport und aus Beruflichen Gründen die Politik. Zu meiner Schande muss ich auch gestehen das ich Beamter bin. Meinen beruflichen Werdegang habe ich nicht meiner Schulbildung zu verdanken, sondern meinem Selbststudium, denn ich habe nur einen knappen Hauptschulabschluss. Ich hoffe also, meine Rechtschreibfehler werden mir in diesem Forum verziehen, da Grammatik für mich immer unlogisch war und wahrscheinlich auch immer bleiben wird, liegt wahrscheinlich auch daran das ich mich sehr für die Mathematik interesiere. Seit zirka 100 Stunden versuche ich nach brauchbaren Themen über KS zu suchen, und bin leider auf kein dagegen gestoßen, ich versuche es mit meiner eigenen Logik zu begründen und meiner Erfahrung. Also zum ersten sprechen wir hier über Kolloide, für alle die es nicht wussten sind Kolloide die erste nachfolgende Stufe der Atome, und wenn ich mich recht erinnere reden alle beteiligten über eine Dosis von 20 - 200 ml KS Lösung mit einem Wirkstoff anteil von max. 100 ppm. Nun möchte ich alle beteiligten an dieser Diskussion aufrufen und ein kleines Experiment mit euch veranstalten. Jeder von euch nehme ein Blatt Papier " Din A4 " und einen sehr spitzen Bleistift, nun male er 1 000 000 Punkte darauf und anschließend verbinde er 100 von diesen.Schneide er bitte einen einzigen aus und hebe ihn erst einmal auf. Nun nimmt man das Din A4 Blatt und Kopiere es 1 000 000 000 000 000 000 000 hoch 1 000 000 000 und lege sie nebeneinander aus. Die Anzahl an Blättern ist unsere Körper zahl, an Hand unserer Zellen. Nun nehmen wir unseren einen ausgeschnittenen Punkt mal hundert und Kopieren das 365 mal um eine Jahresdosis zu erhalten. Jeden Tag werfen wir nun willkürlich eine Kopie davon auf die ausgelegte Fläche und versuchen eine Ansammlung nach einem Jahr zu erkennen! Ich hoffe ich kann somit zum Thema Argyrie etwas beitragen, nur aus Naturwissenschaftlicher Sicht. Studierte und nicht Studierte können mich gerne berichtigen. Die körperliche Ausscheidung ist dabei aber noch nicht berücksichtigt. Ich lese immer wieder das die Wirkung von KS nicht bewiesen ist! Ich habe aber in keinem Forum und auf keiner Seite bisher lesen können, das es Nebenwirkungen gibt, die an Hand von Studien bewiesen währen. Übrigens wird bei der Argyrie immer darauf hingewiesen das es sich um Silbersalze handelt und nicht um kolloidales Silber, ist ein Größenunterschied den ich eben erklärt habe. Also nur um es klar zu stellen, wenn jemand der Meinung ist KS zu sich zu nehmen in der empfohlenen Dosis, wird er selbst in hundert Jahren keine Argyrie entwickeln und das selbst nicht bei einer zehn mal höheren Dosis, ob es ihm aber hilft wird wohl subjektiv bleiben. LG trubbel |
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Geändert von Trubbel (19.07.2008 um 21:49 Uhr). |
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