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Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

In dieser Diskussion geht es um "Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo Nick, ich finde die genaue Zuordnung sogar sehr sehr hilfreich, wenn es darum geht, eine psychische Ursache ausfindig zu machen - vor allem ist ...


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Alt 13.08.2006, 19:14   #16
selfheal
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 795 Tage alt

Hallo Nick,
ich finde die genaue Zuordnung sogar sehr sehr hilfreich, wenn es darum geht, eine psychische Ursache ausfindig zu machen - vor allem ist sie doch sehr zeitsparend. Wie oft gehen in uns unbewusste Dinge ab? Wie lange dauert eine Psychotherapie, bis man das Unbewusste bewusst gemacht hat?
Aber: es muss ja nicht JEDER - IMMER - ALLEM zustimmen ;-) Jeder hat jederzeit die Wahl!!!

Ich arbeite wie gesagt, damit sehr erfolgreich. Ich komme ziemlich schnell zum Kern und decke damit Ansätze auf, wie ich Menschen helfen kann, sich Dingen bewusst zu werden, die sie schon Jahre mit sich rumschleppen.
Natürlich gibt es "mehrere Gründe" für eine Krankheit, aber die liegen meiner Meinung nach nicht im physischen Bereich und auch nicht im Außen. Und ganz besonders gilt die für immer wieder kehrende Krankheiten und chronische Krankheiten. Meine Fragen hierzu hab ich schon gestellt und bislang konnte ich keine andere Antwort finden, als dass alles weitaus tiefer begründet liegt, als unser menschliches Auge und vor allem unser ständig sich in den Vordergrund drängender Verstand dies erfassen könnte.

Ob du ein guter Mensch warst, vermag ich nicht zu sagen, zumindest hast du offensichtlich deine Lebensaufgaben gelöst ;-) Ich glaube, ich verstehe unter Karma etwas anderes als du ;-))

Zitat: von Nick
Wenn ich Bauchweh hab kann das ja zig Ursachen haben, ich bin gestresst, oder ich mach mir Sorgen um etwas, oder mir geht irgend ein Streit nach, oder ich hab was schlechtes gegessen, oder ich hab irgend ne Entzündung, oder ich hab Hunger, oder oder oder eine Kombination aus all dem.
Wieso unterscheidest du zwischen all deinen Aufzählungen? Man kann der Einfachheit halber alles zusammenfassen und fragen "was musst du so schwer schlucken und hast Probleme beim verdauen?" Denn alle deine Aufzählungen gehen in die selbe Richtung - die einen psychisch, die anderen physisch (= Hunger=Stress) Das ist für mich ja das Geniale an der Sache :-))
Zitat: von Nick
Das hat mir einen Touch von: "AHA!, deine rechte Niere tut weh, Vaterseite, Beziehungseite, KLAR, das liegt daran, dass du den neuen Freund deiner Mutter nicht ausstehen kannst Junge, tue was dagegen.." zu haben.
Erstens ist es nicht ganz so eindeutig, und zweitens hat das wiederum für mich den Touch von "aha, da mag es einer nicht, ausschließlich die Verantwortung zu übernehmen" ;-) Das ist etwas, was superhäufig vorkommt. Es ist eben unangenehm, sich selbst dafür verantwortlich zu machen, wenn es einem schlecht geht. Das hat etwas von Schuld, und wer mag die haben... Es ist viel bequemer, die Gründe für das eigene Leid im Außen zu suchen, statt mal nach innen zu horchen... Damit du das nix falsch verstehst: Ich nehme mich nicht raus - auch mir fällt es nach wie vor schwer, für mich selbst die volle Verantwortung zu übernehmen und nicht mit dem Finger auf Begebenheiten im Außen zu richten...! Aber: diesen Negativ-Touch "die Verantwortung für das eigene Leid übernehmen" ist gar nicht so gemeint! Würde man den Blickwinkel verändern und die Verantwortung übernehmen - sprich: nach innen horchen, was uns unsere Seele denn sagen will, wäre alles viel einfacher! Die Seele will uns keine Vorwürfe machen! Sie will, dass es uns gut geht - und damit auch sich selbst!!! ;-)

Zitat: von Nick
Ich denke, es reicht, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass "Geist" und Körper verbunden sind...
Ich vermisse die Seele...

Für manche mag das ausreichend sein, für mich reicht es nicht mehr, für mich ist alles viel subtiler geworden ... aber das ist ein gaaanz anderes Thema ... ;-))

Jeder ist ein Individuum und jeder hat jederzeit die Wahl! Ich will niemanden überzeugen, ich vertrete nur meine Erfahrungen :-) Mag jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln :-)
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Alt 13.08.2006, 19:19   #17
selfheal
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 795 Tage alt

@Lilly,

danke für deine Unterstützung :-))
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Alt 13.08.2006, 19:33   #18
selfheal
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 795 Tage alt

Zitat: von Monsti
Hallo selfheal,

grundsätzlich bin ich skeptisch, wenn auch nicht Gegnerin solcher Ansätze. Wie ich schon Lilly geschrieben habe, sehe ich Gesundheit und Krankheit als etwas sehr Komplexes an.
Das ganze Leben ist komplex - und doch soo einfach ... ;-)

Zitat: von Monsti
Eine befreundete Ärztin behauptete stets, ich solle doch auf meine Empfindungen achten, da diese Erkrankung ein typisches Zeichen dafür sei, dass ich "die Nase gestrichen voll" habe. Natürlich dachte ich darüber nach, doch fiel mir partout nichts dazu ein, jedenfalls nichts Dauerhaftes.
Ich möchte deine Auffassung deiner Krankheit nicht anzweifeln, mir liegt es auch fern, dich umüberzeugen zu wollen, glaub mir! Aber, - klar hab ich ein Aber ;-) - nur weil dir nichts einfiel, macht es für dich keinen Sinn? Wie tief geht das Unterbewusstsein? Glaubst du, dass du da alleine drankommst, wenn es etwas ist, was tief sitzt? Kannst du dir auch vorstellen, dass du ganz schnell auf innere Widerstände stößt, wenn es anfängt, unangenehm zu werden, wenn man zu seinem Kernwesen vordringt?
Du begründest deine Empfindungen und Erlebnisse auf deine Erfahrungen - macht jeder so. Bloß: deine Erfahrungen liegen im körperlichen Bereich. Dass es auch psychische Gründe geben könnte, verdrängst du. Wenn sich durch die körperliche Genesung in deinem Leben etwas verändert hat, war es vielleicht genau das, was du gebraucht hast... Verstehst du, was ich meine? Kennst du die Babuschka? Die Puppe, die man öffnet und die nächst kleinere zum Vorschein kommt und diese wieder öffnet und wieder eine kleinere rauskommt ... du kennst sie sicher. So sehe ich das Leben als großes Ganzes mit vielen subtilen kleineren Teilen darin, die aber auch für sich alleine stehen können...
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Alt 13.08.2006, 21:17   #19
Monsti
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 795 Tage alt

Hallo selfseal,

ich hatte eine Erkrankung, die sich manifestiert hatte, als ich noch in Mamas Bauch war. Erklär' mir bitte, wie ich sowas hätte mittels mentaler Kraft angehen sollen. Ich hatte Morbus Hirschsprung, falls Du weißt, was das ist. Falls nicht, gibt Dir google ausreichend Auskunft.

Du hast vollkommen Recht: Unser Dasein ist komplex und bei gewisser Eigenbeobachtung auch einfach zu verstehen. Nichtsdestotzrotz gibt es Erkrankungen, die völlig unabhängig von der Psyche sind. Hier kommt dann eher das Thema "Krankheitsbewältigung" (= psychisches Thema) zum Tragen.

Ich sage nochmals: Über die Hälfte der Menschen, die mit Beschwerden zum Hausarzt gehen, haben psychosomatische Leiden, die man optimalerweise auch ganzheitlich angehen sollte. Für den Rest gilt dies aber nicht bzw. nur zum Teil.

Trotz allem Mist, den ich in meinem Leben mitgemacht habe, zähle ich mich zu den seelisch sehr stabilen Menschen. Trotzdem bin ich aber chronisch schwerkrank, schwerbehindert und pflegebedürftig. Das werde ich auch niemals ändern können. Nichtsdestotrotz ist meine Psyche gesund - wenigstens diese *3fetteKreuzemach*! Ich genieße jeden Tag, bin fröhlich und optimistisch, möchte mit keinem anderem Menschen tauschen und habe jede Menge interessanter Kontakte und Aufgaben. Warum sollte ich rumgrübeln

Ich sage nochmals: Mich stört jede Ausschließlichkeit.

Zitat:
Dass es auch psychische Gründe geben könnte, verdrängst du.
Aha, und woher willst Du das so genau wissen? Du scheinst mehr über mich zu wissen, als ich selbst und meine intimste Umgebung - und das per Ferndiagnose (die eh niemandem zusteht, auch Ärzten nicht). Verdrängung war nämlich noch nie meine Art. Vergiss bitte solch absoluten Formulierungen und bezeichne es besser als Deine Vermutung. Das wäre glaubwürdiger. Nichts für ungut.

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 14.08.2006, 17:58   #20
Monsti
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Standard ??? - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt

Dieser Thread wird bei mir nicht aktualisiert ... säääähr seltsam. Vielleicht klappt's ja jetzt,

hofft die Angie
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Alt 14.08.2006, 18:00   #21
Monsti
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt

Jetzt hat's gefunzt, dafür bin ich auf der Stelle rausgeflogen blöder PC!

Grüßle von
Angie
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Alt 14.08.2006, 19:06   #22
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Online Status: Lilly ist offline




Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt

Hallo Angi
Ich kann die Ansätze von selfheal schon gut nachvollziehen.
Meiner Meinung nach sind ALLE Krankheiten körperlich, psychisch und geistig verursacht, zu welchen Anteilen, das ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Wie schon gesagt, wir bestehen nunmal aus Körper, Geist und Seele und diese drei sind nicht zu trennen, da sie uns zusammen ausmachen.

Ganzheitliche Betrachtungen schließt auch Vorleben mit ein. Ein Beispiel dazu: Meine älteste wurde ja auch mit Hirschsprung und neuronaler Colondysplasie geboren. Ihre lieblichen (sie ist mein Pflegekind) Eltern sowie auch (mittlerweile fast 30) haben Probleme mit loslassen und verarbeiten, was einen Hinweis auf Darmerkrankungen gibt.

Die psychischen und/oder mentalen Ursachen sind ihnen nicht bewußt (daher die Anmerkung von selfheal wegen des Unterbewußtseins), daher wird die Erkrankung auf der körperlichen Ebene ausagiert. Meine Älteste hat nun auf mein Anraten vor einigen Jahren eine Psychotherapie gemacht, nach etwa einem Jahr kam sie hinter ihre unbewußten Muster und seitdem hat sie keine Abszesse, Fisteln, Entzündungen mehr gehabt. Heute sagt sie selbst, sie wäre nie dahinter gekommen, da diese Muster total in ihrem Unterbewußtsein vergraben waren, allein hätte sie es nicht geschafft. SElbst ich wäre nie dahinter gekommen, obwohl ich sie in-und auswendig kenne.

Was auch nicht selten ist, daß Eltern ihre Lebensaufgabe an die kinder abgeben, die dann stellvertretend für sie und ihr verdrängtes Thema krank werden. ist aber seltener.

Aaber wie gesagt, es ist nie verkehrt, den ganzen Menschen zu sehen und ihn nicht in Einzelteile zu zerlegen. Es ist wirklich verblüffend, was dabei manchmal rauskommt....und spannend.
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Alt 14.08.2006, 20:05   #23
Monsti
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt

Hallo Lilly,

bei Morbus Hirschsprung fehlen dem Dickdarm angeborenerweise Ganglienzellen, das weißt Du ja. Die lassen sich bekanntlich nicht von irgendwo herzaubern. Mir ist es ehrlich gesagt ziemlich wurscht, was in meinen vorherigen bzw. im Leben meiner Eltern war. Ich habe (öhm, hatte) das Problem, und ich lebe heute. Ich empfinde es ganz und gar nicht als meine Aufgabe, die Defizite meiner Vorfahren aufzuarbeiten. Würde ich das tun, bekäme ich ganz bestimmt psychosomatische Beschwerden, zumal meine Familie samt ihrer Vorfahren sehr zahlreich ist. Mir genügt mein eigenes Leben und dessen optimale Bewältigung vollkommen. Ich bin froh darüber, dass mir das anscheinend sehr gut gelingt - trotz bleibender Ileostomie, trotz täglich schmerzhaftem Verwachsungsbauch, der nur noch im lebensbedrohlichen Notfall operiert wird, trotz immer wiederkehrerender Passagestörungen inkl. Koterbrechen, trotz der Notwendigkeit täglicher Infusionen.

Selfheals Ansätze kann ich natürlich gut nachvollziehen, weil sie auf sehr viele Fälle ja auch zutreffen, aber ich kann jedwede Ausschließlichkeit nicht ausstehen. Ebenso mag ich es nicht, wenn jemand - ohne jemanden auch nur ansatzweise zu kennen - so einen (sorry) bornierten Satz loslässt wie: "Dass es auch psychische Gründe geben könnte, verdrängst du."

Dass sich unsere Existenz mit allen damit verbundenen Phänomenen auf verschiedenen, und damit natürlich auch auf psychischen Ebenen abspielt, hatte ich ja nie bestritten. Aber bei jedem kranken Menschen festzustellen, dass er mögliche psychische Gründe verdrängt, halte ich doch für arg vermessen bis unverschämt.

Eine ganzheitliche Medizin sollte hilfreich sein und nicht aburteilen. Verstehst Du, was ich meine? Wir haben nebenan ein 3-jähriges Kind mit Diabetes Typ I seit ihrem 14. Lebensmonat. Kürzlich fragte mich die Kleine, warum ausgerechnet sie das hat. Meinst Du im Ernst, ich würde ihr helfen, wenn ich auf irgendwelche seelischen Komponenten zu sprechen käme (wobei mir solche gar nicht einfallen würden, zumal es sich um ein ausgesprochen fröhliches und ausgeglichenes Kind handelt, das in einer wunderbaren Familie aufwächst)? Das Hauptsächliche, was dem kleinen Mädchen hilft, ist eine ordentliche Insulin-Einstellung und das dazugehörige Bewegungs- und Ernährungsprogramm.

Einer meiner Neffen kam mit Wolfsrachen und Hasenscharte zur Welt. Mit ca. 1,5 Jahren wurde sein Gaumen operativ geschlossen, aber er hat bis heute einen deutlichen Sprachfehler und sichtbare Narben im Gesicht. Hilft diesem Burschen (heute 14 Jahre alt) eine Abhandlung über irgendwelche psychischen Zusammenhänge?

Ein anderer Neffe von mir (sorry, ich habe 14 Nichten und Neffen) erblindet seit ca. 3 Jahren. Er ist 21 und leidet an vererbter Makuladegeneration. Er ist ein fröhlicher Hans-Dampf in allen Gassen, hat schon lange eine richtig nette Freundin, studiert und macht sich über sein Leben keine besonderen Sorgen. Nichtsdestotrotz gilt er mit 5% Sehvermögen als blind. Wo soll denn da bitte die psychische Komponente sein, mittels derer er seine Situation verbessern könnte? Ich sehe nur, dass er das ganz grandios selbst schafft.

Tut mir leid, ist ein Roman geworden. Das Thema beschäftigt mich aber, zumal ich schon unendlich viel grenzenlos dummes Geschwätz von ganzheitlich orientierten Ärzten gehört habe.

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 14.08.2006, 20:56   #24
selfheal
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt

Zitat: von Monsti
...Ebenso mag ich es nicht, wenn jemand - ohne jemanden auch nur ansatzweise zu kennen - so einen (sorry) bornierten Satz loslässt wie: "Dass es auch psychische Gründe geben könnte, verdrängst du."
Das tust du in diesem Forum aber ganz vehement... sorry!


Zitat: von Monsti
Aber bei jedem kranken Menschen festzustellen, dass er mögliche psychische Gründe verdrängt, halte ich doch für arg vermessen bis unverschämt.
Erstens habe ich nicht verallgemeinert - und zweitens - gebissene Hunde bellen bekanntlich ;-)

Deine Erfahrungen sind deine Erfahrungen und darauf berufst du dich - wie schon oben gesagt, tut das jeder von uns.
Aber, es gibt auch Menschen, die bereit sind, ihre Erfahrungen erweitern zu wollen und ihre Sichtweise auch...
Aber es gibt auch die, die von dem großen Ganzen nichts hören und sehen wollen, auch das ist in Ordnung :-)

Ich wünsch dir alles Gute, Monsti :-)
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Alt 14.08.2006, 21:21   #25
Monsti
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Hi Selfseal,

Zitat:
Aber, es gibt auch Menschen, die bereit sind, ihre Erfahrungen erweitern zu wollen und ihre Sichtweise auch...
Damit sind wir uns ja mal einig, denn das tu ich täglich von neuem. Deshalb geht's mir ja auch so gut. Gönne es mir doch einfach!

Du musst bei mir nicht nach irgendwas suchen, was nicht da ist. Ich bin trotz all meiner Handicaps sehr zufrieden mit meinem Leben. Das hat absolut nix mit "Getroffene Hunde bellen" zu tun. Wobei mir bei dieser Gelegenheit einfällt, dass unsere Hündin einen Gassigang vertragen könnte.

Schlaf gut und liebe Grüße!
Angie
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Alt 14.08.2006, 21:52   #26
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt

Das Thema finde ich sehr interessant. Habe auch schon Th. Detlevsen und R.Dahlke gelesen, nur wenn ich das Ganze auf mich und meine Krankheiten beziehe, kann ich nicht so richtig zustimmen.

Und ich denke, dass ich mich schon immer mit meinen Problemen auseinandergesetzt habe und nicht verdränge.

Ich habe ja Morbus Crohn und ständigen Durchfall, habe mich nach dem Lesen von Detlevsen und Dahlke öfters gefragt, was ich denn loswerden möchte. Kam aber zu keiner Lösung.

Komischerweise fingen meine Beschwerden ja auch immer an, als ich nicht gestresst war Ruhe hatte und ich mich glücklich fühlte. Normalerweise ist es ja so, dass die Schwierigkeiten auftreten, wenn man zu sehr gestresst ist.

Zu nem Psychotherapeuten wollte ich schon einmal, als ich Probleme hatte meinen Standpunkt in der Familie zu vertreten. Ich hatte dann auch nen Termin bei nem Psychotherapheuten, der hörte mich auch an und meinte, was ich denn bei ihm wolle, ich sei doch kerngesund und wenn ich mich etwas mehr anpassen würde, hätte ich keinerlei Probleme

In einer Kur war ich dann nochmals bei ner Therapheutin und die wiederrum meinte, mit meinem Auftreten dürfte ich wohl keine Probleme haben und so forste ich mich jetzt durch Bücher und versuche mehr in mich hineinzuhören, aber meine innere Stimme sagt mir nicht allzuviel, außer, wenn mein Darm mal wieder zwickt, dann denke ich: Nein bitte nicht schon wieder.
Aber wie schon gesagt, ich kann meine Darmprobleme nicht mit meiner Psyche in Zusammenhang bringen. Was ich bisher nur festgestellt habe, dass ich den Übergang der Jahreszeiten nicht so gut vertrage und wenn ich Darmprobleme habe, dass ich dann eben auch psychisch nicht so stabil bin, aber ich denke das ist normal wenn man sich krank fühlt.
Ganz am Anfang meiner Grunderkrankung, sagte auch mal ein Arzt zu mir, ich sei gar kein typischer Morbus Crohn Patient, da ich so aufmucken würde :, denn Morbus Crohn Patienten würden alles über sich ergehen lassen.

Und bei solchen Äußerungen stellt sich mir die Frage, was war zuerst das Huhn oder das Ei

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Alt 14.08.2006, 22:43   #27
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 794 Tage alt


Hallo Maggie und alle!

Daß Deine Schwierigkeiten in Ruhe beginnen ist eher normal, ... soweit ich weiß! Es gibt diese Wochenendkranken, .... immer wenn sie zur Ruhe kommen! Und früher haben sie in Rehas auch lange Vorträge darüber gehalten, daß der Erholungseffekt erst nach der dritten Woche beginnt! Ich glaube, das erste LOCKERLASSEN bringt uns erst mal zu dem Punkt, an dem wir sehr empfänglich für Krankheiten sind! Stress bringt zwar Unruhe, aber da hat man seltener ZEIT krank zu werden!

Als ich die Bücher gelesen habe, dachte ich erst mal: So´n Quatsch!! Dann kam ich zum Thema MAGEN! Nun ja, von dem kennen wir die Sprüche gut und wissen auch, daß es oftmals so ist! Dann habe ich natürlich erst mal die Beiträge gelesen, die mich betreffen! Und siehe da, .... da gab es doch ein paar Parrallelen, .... auch wenn ich zuerst versuchte, sie zu verleugnen oder sie "schön zu reden"! So alles, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen!

Wenn z.B. das Wetter so eine Erkältung hervorbringt, weil ich keinen Schirm mithatte, .... heißt das dann, ich hatte die Nase voll, weil ich meinen Schirm vergessen habe??
Oder wenn nun zu dem Regenguß auch noch ein kalter Wind bläst, .... und ich mir eine Bronchitis zuziehe!? Was heißt denn das? Heißt das: Die wiedrigen Umstände treffen immer unseren wundesten Punkt? Auf jeden Fall heißt es doch, daß ich in diesem Moment nicht richtig gekleidet war! .... Versteht ihr, was ich meine? Da habe ich schon noch ein Problem, .. das zu verstehen, .... also die Zusammenhänge! Also zwischen Äußeren Einwirkungen und inneren Manifestationen(?)! In dem Buch waren auch Unfälle mitangeführt, ... ich glaube, das habe ich gar nicht verstanden!





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Alt 15.08.2006, 13:50   #28
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Hallo i-punkt

Zitat:
Wenn z.B. das Wetter so eine Erkältung hervorbringt, weil ich keinen Schirm mithatte, .... heißt das dann, ich hatte die Nase voll, weil ich meinen Schirm vergessen habe??
Oder wenn nun zu dem Regenguß auch noch ein kalter Wind bläst, .... und ich mir eine Bronchitis zuziehe!? Was heißt denn das? Heißt das: Die wiedrigen Umstände treffen immer unseren wundesten Punkt? Auf jeden Fall heißt es doch, daß ich in diesem Moment nicht richtig gekleidet war! ..
und was ist mit deeen, Menschen, die nicht richtig gekleidet waren, im Regen rumspazierten, keinen Schirm hatten, den kalten Wind abkriegten und NICHT krank wurden

Das ist das, was damit gemeint ist, nicht NUR die äußeren Umstände rufen eine Erkrankung hervor. Da muss schon noch mehr dazukommen.
Für mich gehört es zur Eigenverantwortung als Patient dazu, daß ich einfach nach zusätzlichen Ursachen schaue, auch wenns manchmal...neee...öfter...seeeehr weh tut, daher vermeiden das ja auch viele und weisen es von sich.

Wie war das noch mit den Cholera-Bakterien Der Typ hat im Selbstversuch ne Scheibe Brot gegessen, die mit den Viechern bestrichen war, um seinen Kollegen zu beweisen, daß nicht jeder, der damit in Kontakt kommt, auch gleich krank wird.

Leider hat man da nicht sehr viel weitergeschaut und geforscht. Heißt halt nur lapidar der eine hat ein gutes, der andere ein geschwächtes Immunssystem.
Aber warum dieses wiederum so ist...tja,...

seit einigen Jahren gibt es ja zum Glück die Psychoneuroimmmunologie, die deckt solche Zusammenhänge auf....langsam...aber sicher....grins...
in der alltäglichen Medizin hat sich das aber noch nicht wirklich nachhaltig niedergeschlagen...leider...
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Alt 17.08.2006, 09:47   #29
selfheal
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Zitat: von Monsti
Deshalb geht's mir ja auch so gut. Gönne es mir doch einfach!
Liebe Monsti, das tu ich. Ich freue mich für dich, dass es dir trotz deiner körperlichen Einschränkungen gelingt, nicht den Mut zu verlieren und Lebensfreude zu fühlen :-)

Zitat: von Monsti
Du musst bei mir nicht nach irgendwas suchen, was nicht da ist.
Du wirst irgendwann verstehen, was ich mein(t)e - vielleicht in einem anderen Leben, wenn nicht in diesem. Ich gehe davon aus, dass alles eins ist, und nichts von niemandem getrennt ist - auf energetischer Ebene. Deshalb ist es schon wichtig zu wissen, ob ich etwas zu lösen habe aus einem früheren Leben, das ich dort nicht gelöst habe. Solche Erkenntnisse sind auch faszinierend für mich. Aber halt nicht für jeden :-)
Du bist offensichtlich sehr gebeutelt und Krankheiten begegnen dir in deinem Umfeld sehr häufig. Ich wünsche dir weiterhin, dass du dich nicht unterkriegen lässt!

Alles Gute für dich!
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Alt 18.08.2006, 16:59   #30
Sarah
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 790 Tage alt

Hallo,

zu diesem Thread möchte ich folgendens beisteuern:

Natürlich gehören Geist . Seele . Körper zusammen und alles steht in Wechselbeziehung miteinander. Krankheit kann sowohl psychosomatisch als auch somatischpsychisch beeinflusst werden.

Ich kenne Menschen die gesund gelebt haben und sehr krank wurden und auch umgekehrt.
Ebenso Menschen die immer positiv, heiter und garantiert keine psychischen Probleme hatten und trotzdem sehr krank wurden. Ebenso kenne ich griesgämige und verbisseme Menschen die vor Gesundheit strotzen.

Viel zu wenig wird an die vielen Umweltgifte gedacht die krank machen, sowie die genetische Disposition des Einzelnen. Nur mit positiven Gedanken allein bleibt man wohl kaum gesund, da spielen schon noch viele andere Faktoren eine Rolle.

@ Monsti
Liebe Monsti, du nennst hier manche Aspekte deiner Erkrankung.
Wurde bei dir an Zahn- und Kieferherde gedacht. Amalgam (Quecksilber) führt speziell bei einer genetischen Disposition als schlechter Entgifter zu vielen Krankheiten.
Auch an die Pazentagängigkeit von Amalgam ist zu denken, was du vielleicht von deiner Mutter schon mit in die Wiege bekommen hast. Wurden deine Gluthation-S-Transferasen untersucht, die sagen viel über die Entgiftungsfähigkeit des Einzelnen aus. Solche Dinge interessieren leider kaum einen Mediziner.
http://www.chemie.uni-hamburg.de/bc/...uta-trans.html

Amalgam kann wirklich sehr krank machen, was ich leider nur aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich darüber zu informieren.

http://www.naturmednet.de/Studien/amalbuch.html

Viele liebe Grüße von Sarah
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