Das Fragen Forum Netzwerk


Patientenfragen.net - wir haben die Antworten   Patientenfragen.net - wir haben die Antworten
Zurück   Patientenfragen.net > Diskussionsforen > Alternativmedizin
ACHTUNG: Antworten in einem Forum können niemals den Arztbesuch ersetzen!
Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens.


Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

In dieser Diskussion geht es um "Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo Sarah, wegen einer therapieresistenten chronisch-eitrigen Bronchosinusitis wurden bei mir 1954/1995 alle 6 vorhandenen Amalgamfüllungen im Abstand von 6 Wochen aus den Zähnen entfernt. Ergebnis: ...


Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
Alt 21.08.2006, 20:47   #31
Monsti
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 824 Tage alt

Hallo Sarah,

wegen einer therapieresistenten chronisch-eitrigen Bronchosinusitis wurden bei mir 1954/1995 alle 6 vorhandenen Amalgamfüllungen im Abstand von 6 Wochen aus den Zähnen entfernt. Ergebnis: Nach jedem Ausbohren vereiterten sich trotz aller Sicherheitsmaßnahmen meine Mandeln. Im Frühjahr 1995 bekam ich dann eine Poststreptokokken-Nephritis mit totalem Nierenversagen. Das war nicht besonders witzig. Letztendlich habe ich die damalige Amalgamsanierung nicht bereut, aber am ursprünglichen Grund für diese Aktion hatte sich nichts verändert. Die chronische NNH-Geschichte wurde ich erst im Zuge einer medizinisch notwendig gewordenen Kolektomie (Jan. 2004) los, und zwar anscheinend nachhaltig, jedenfalls hatte ich seitdem tatsächlich nix mehr außer zwei total harmlos verlaufenden Erkältungen.

Aber Du hast völlig Recht: Die Entstehung von Krankheiten ist vielschichtig und niemals auf 1-2 Ursachen zurückzuführen. Z.B. lebt man in der Stadt und ist der Enge, den Emissionen und dem permanenten Lärmpegel ausgesetzt, man hat einen stressigen Job und erlebt vielleicht sogar Mobbing, man hat innerfamiliäre Probleme, lebt mehr oder weniger gesund, man raucht und/oder trinkt Alkohol und Süßzeugs, bewegt sich viel zu wenig, ist übergewichtig, lebt in grundsätzlicher Unzufriedenheit, hat erbliche Vorbelastungen ... diese Liste könnte man endlos fortführen.

Deshalb sagte ich am Beginn dieses Threads, dass ich etwas gegen Ausschließlichkeiten, Absolutheiten und Verkündung des Steins des Weisen habe. Ich bin für alles offen, bin aber aber auch (zwangsläufig) in der Lage, Realitäten differenziert zu sehen.

Liebe Grüße von
Angie
  Mit Zitat antworten nach oben
Werbung

Beitrag Gesponsorte Links

   
Alt 21.08.2006, 21:50   #32
Sarah
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 824 Tage alt

Hallo Angie,

die Entstehung von Krankheiten ist wirklich vielschichtig und hat nicht nur eine Ursache.
Wie Du schreibst, hast Du wirklich schon viele Beschwerden und Beeinträchtigung durchstehen müssen. Eine Amalgamsanierung kann natürlich nicht mehr bereits entstandene Schädigungen rückgängig machen. Ich denke es hilft aber bestimmt dazu, dass eine Expostionsstop stattfindet.
Ich habe mich die letzten 3 Jahre in die Thematik Schwermetalle eingelesen und denke die Wirkungen können wirklich sehr schlimm sein, wenn man zu den Menschen gehört, die ein genetische Dispostition dazu haben und Schwermetalle oder andere Xenobiotika nicht richtig entgiften können. Auch wenn das Amalgam entfernt ist können weiter Zahn- oder Kieferherde vorhanden sein. Ich würde da wirklich nach einem erfahrenden Zahnarzt suchen um in dieser Richtung auf der sicheren Seite zu sein.

http://www.umweltbedingt-erkrankte.d...Veranlagung%22

Warum entstehen Krankheiten oder genetische Mutationen. Schwermetalle schädigen alle wichtigen Funktionen im Körper. Sie schädigen Enzyme, Hormone, wirken Nerventoxisch, schädigen das Immunsystem, die Hypophyse die alle möglichen biologischen Vorgänge beeinflusst und so weiter......

Ich habe z.B. eine Schwermetallanalyse machen lassen, da waren Aluminium(sehr hoch), Barium,Blei, Cadmium, Eisen , Indium , Iridium, Kupfer(sehr hoch), Magnesium, Molybdän, Nickel , Quecksilber(sehr hoch), Silber, Titan( sehr hoch), Wolfram, Zink, Zinn (sehr hoch)
alles weit über dem Normalwert.
Die meisten Ärzte behandeln doch leider nur die Symptome die entstanden sind, nach Ursachen wird doch kaum geforscht!
Ich wünsche Dir alles Gute.

Viele liebe Grüße von Sarah
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 21.11.2006, 23:11   #33
Noch neu hier
 
 
 Allgemeine Infos 
Registriert seit: 12.11.2006
Beiträge: 49

Online Status: Heike1 ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 732 Tage alt

Hallo Angie
Habe mal in den alten Beiträgen gelesen, kann deinen Standpunkt gut verstehen, sehe ich auch so.
Es sind immer mehre Faktoren, will mal ein Beispiel nennen. Das Wetter, einem zwickt das Knie, den anderen brummt der Schädel aber ein anderer kann gut durchatmen, diese Probleme passieren ohne das sich an seiner Psyche oder Problem was ändert.

Jetzt mögen die Psychosomatiker vielleicht auf mich sauer sein
Wenn eine Region energtisch unterversorgt ist, wird sie immer reagieren, wir empfinden es nur als Last auf den Schultern, schwerverdaulich, mir juckt das Fell usw.
Psyche ist nur Ausdruck der Energetik, mehr nicht, empfinde ich was als Klotz an Bein, da kann kommen, was will an negativen Ereignissen, ich werde es immer als Klotz am Bein empfinden.

Die Auslöser für solch ein empfinden, kann neben psychischen Belastungen noch viele, viele andere Dinge sein.

Mit den Karma habe ich es auch nicht so, lehne die Einstellung auch ab.
Was ich aber für möglich halte, das in den 9 Monaten der Schwangerschaft, deiner Mutter, auch viele Dinge zusammen gekommen sind, die für deine Erkrankung gesorgt haben.

Aber Hut ab, wie du das meisterst, das Beste aus jeder Lebenslage zu machen, das kann nicht jeder.

Tschüß Heike
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 22.11.2006, 21:59   #34
Monsti
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 731 Tage alt

Klar, Heike,

bei jeder Störung meldet sich das schwächste Teil als Erstes. Ist ja ein uraler Hut. Sofern man Störungen selbst beeinflussen kann, ist das ja auch eine nicht unwichtige Erkenntnis. Es gibt aber leider genügend Störungen, die eben nicht so einfach zu beseitigen sind.

Ich muss Dir ehrlich sagen, dass mich alles, was meine Mutter während der Schwangerschaft mit mir, bewegte, nicht wesentlich interessiert. Ich war ein Wunschkind, und meine Mutter lebte stets gesund Was soll ich da im Nachhinein herumforschen? Ändert's etwas?

Liebe Grüße von
Angie
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 23.11.2006, 22:06   #35
Noch neu hier
 
 
 Allgemeine Infos 
Registriert seit: 12.11.2006
Beiträge: 49

Online Status: Heike1 ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 730 Tage alt

Zitat: von Monsti
Es gibt aber leider genügend Störungen, die eben nicht so einfach zu beseitigen sind.

Ich muss Dir ehrlich sagen, dass mich alles, was meine Mutter während der Schwangerschaft mit mir, bewegte, nicht wesentlich interessiert. Ich war ein Wunschkind, und meine Mutter lebte stets gesund Was soll ich da im Nachhinein herumforschen? Ändert's etwas?

Liebe Grüße von
Angie
Hallo Angie
Kam vielleicht in meinen ersten Beitrag nicht so rüber, eine Störung zuerkennen ist die eine Seite, sie zu beseitigen eine ganz andere.
Mir ging es eben auch darum, das man nicht alles an Psyche fest machen sollte.
Ich denke so wie du schreibst, brauchst du keine Nachforschungen. Machen Leuten hat es aber halt auch schon geholfen, um alles besser zu verstehen bzw. damit umgehen zu können.
Tschüß Heike
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 24.11.2006, 07:07   #36
Athelas
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 730 Tage alt

Alles an der Psyche festmachen zu wollen ist wohl genau so unsinnig , wie die Behauptung das alles mit der Psyche nichts zu tun hat.
Es gibt allerdings so etwas wie Pränatal Forschung in der Psychologie. Wir wissen das der Fötus hört, sieht und fühlt.
Von da aus ist es dann nur mehr ein kleiner Schritt anzunehmen, das eine problembelastete Schwangerschaft auch einen Einfluß auf die psych. Entwicklung eines Kindes hat.

Aber das ist alles noch nicht wirklich ausgegoren , find ich .
Meine Tochter war auch ein Wunschkind und die Schwangerschaft etc. verlief wirklich harmonisch. Dennoch zeigte sich kurz nach dem Abstillen eine ganze Palette an Horrorsymptomen ......bis wir darauf kamen das sie eine Unverträglichkeit von Fructose hat.
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 29.11.2006, 08:58   #37
Noch neu hier
 
 
 Allgemeine Infos 
Registriert seit: 12.11.2006
Beiträge: 49

Online Status: Heike1 ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 724 Tage alt

Zitat:
Alles an der Psyche festmachen zu wollen ist wohl genau so unsinnig , wie die Behauptung das alles mit der Psyche nichts zu tun hat.
Bevor ich in die alternative Richtung schlitterte es war die Arbeit in einer Kurklinik, hier gab es drei Krankheitsbilder, die kuriert wurden.
Nach kurzer Zeit, konnte ich die Leute der Abteilung zu ordnen, ohne das sie es sagten. Dann stellte ich mir die Frage, ist es die Krankheit, die diese Persönlichkeitmerkmale schafft oder ist es die Persönlichkeit, die solche Krankheit her vorbringt?
Das ganze war wie..... "wer war zuerst da..... das Huhn oder Ei"
Ohne Huhn kein Ei, kein Ei ohne Huhn (so sehe ich es heute)

Zitat:
Es gibt allerdings so etwas wie Pränatal Forschung in der Psychologie. Wir wissen das der Fötus hört, sieht und fühlt.
Es gibt ein Buch, weis aber nicht mehr den Titel, der Autor ist Joachim Bauer, mein lieber Schwan.....
Da ich selber Mutter von drei Kindern bin, hier scheint viel dran zu sein.
Tschüß Heike
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 29.11.2006, 10:50   #38
Noch neu hier
 
 
 Allgemeine Infos 
Registriert seit: 08.10.2006
Beiträge: 32

Online Status: KleinerMuck ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 724 Tage alt

Das Buch heisst: Warum ich fühle was du fühlst
Joachim Bauer ist ein super Neurologe. Für uns in der Cranio-Sacral-Therapie ist sein Buch wie eine Bombe eingeschlagen und hat uns viele Aha-Erlebnisse beschert. Therapietanten scheinen sich doch nicht einfach alles einzubilden oder nur zu interpretieren.....kicher
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 29.11.2006, 11:10   #39
Teetante
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 724 Tage alt

Hi Kleiner Muck!

Therapietanten, lach, ich habe gerade schallend gelacht über das Wort!

Nette Umschreibung!

Liebe Grüße, Andrea
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 28.04.2007, 11:16   #40
Ganz neu hier
 
 
 Allgemeine Infos 
Alter: 23
Geschlecht: männlich
Registriert seit: 28.04.2007
Beiträge: 3

Online Status: Kevin99 ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 574 Tage alt

also manche antworten, die ich hier gelesen habe, da musste ich mir echt auf die zähne beissen.

sarah, ich glaube du hast das mit der organsprache nicht so richtig verstanden, oder??du meinst es gäbe beispielsweise menschen, die übellaunig wären, dafür aber kerngesund und dass du leute kennen würdest, die krank wären aber MIT SICHERHEIT keine psychischen probleme hätten.

erstens, woher nimmst du die ARROGANZ zu sagen, dass diese leute keine psychischen probleme haben?? oftmals sind die probleme nicht mal den betroffenen selbst bewusst, wie willst du als AUSSENSTEHENDE dann beurteilen können, ob sie was mit der psyche haben oder nicht??

dann zu den übellaunigen menschen. wenn sie übellaunig sind, sprich ihren "schatten" seelisch integriert haben, brauchen sie nicht mehr krank sein!!!!kein wunder also, dass sie körperlich gesund sind!!!!!!!!

du hättest dich wirklich mal besser mit dem thema befassen sollen, bevor du so geistlose sachen abgibst.


ok, aber noch eine frage von mir an alle befürworter der dahlkschen werke. habt ihr das alles größtenteils in eigenregie gemacht mit dem erkennen, etc, oder war da ein therapeut oder sonst wer dabei?? ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen eine person zu finden, die mich auf meinem weg unterstützen kann mit der krankheitsbilderdeutung. ich denke mir, dass zunächst einmal jedes symptom individuell ist und daher nicht unbedingt von einer aussenstehenden person direkt zu bewerten ist. daher fällt es mir schwer zu glauben ich könne eine person finden die mir da helfen kann.

hier war auch die rede von einem buch, wo es um den "dialog mit dem kranken organ" geht. wie heisst das buch?

kev
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 28.04.2007, 12:57   #41
Rettungsassistent
 
Benutzerbild von Patientenschubser
 
 
 Allgemeine Infos  Geschlecht: männlich
Ort: Dahoim

Registriert seit: 22.05.2006
Beiträge: 2,376
Blog-Einträge: 16

Online Status: Patientenschubser ist offline



Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 574 Tage alt

Hallo Kevin99

bitte zügle dich in deiner WORTWAHL.

In diesem Forum ist es üblich das die Personen freundlich angesprochen werden sollen.

Also keine weiteren Beleidigungen oder persönliche Angriffe wie z.B.:

Zitat:
.... bevor du so geistlose sachen abgibst.

...erstens, woher nimmst du die ARROGANZ zu sagen, dass diese leute keine psychischen probleme haben??
Gruß Patientenschubser
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 28.04.2007, 20:45   #42
Glaubt an nix!
 
 
 Allgemeine Infos  Geschlecht: männlich
Registriert seit: 15.04.2007
Beiträge: 507

Online Status: Pianoman ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 574 Tage alt

Hallo selfhealer,

einige Anmerkungen zu Ihrem bemerkenswerten Beitrag:

Zitat: Ich gehe (wie viele andere auch) davon aus, dass jede Krankheit auch (und vor allem) eine psychische Ursache hat! Es gibt diesbezüglich keine Statistiken und auch keine Beweise – aber die Nichtbeweisbarkeit beweist nicht die Nichtexistenz ;-)

Es ist zwar richtig, dass die Nichtbeweisbarkeit nicht auch die Existenz eines Sachverhaltes verbietet. Aber genau die Nichtbeweisbarkeit schließt jede Wissenschaftlichkeit aus. Damit haben wir es hier nur mit Ihrer ganz persönlichen Meinung zu tun, über deren Qualität ich mich wegen der Etikette in diesem Forum nicht angemessen äußern kann.
Aber selbst, wenn wir so etwas wie einen wissenschaftlichen Hintergrund voraussetzen, reicht nur ein einziger Fall, in dem die Theorie nicht stimmt, um damit das gesamte Gedankengebäude zu falsifizieren.

Und um den/die zu liefern, füge ich den von Ihnen genannten Fällen:

Zitat: Natürlich gibt es scheinbar auch körperliche Ursachen (Viren, genetische Defekte usw.),

noch hinzu: Unfälle, tätigkeitsbedingte Belastungen, Vergiftungen, Verstrahlungen, bakteriologische und parasitär bedingte Erkrankungen.

Was genau heißt eigentlich "scheinbar" im oben genannten Zusammenhang?

Zitat: aber ich gehe davon aus, dass alles seine Ursache im feinstofflichen Bereich hat – wie auch immer. Das wäre aber auch ein anderes Thema… :-)

Aha, Danke. Das hört sich dann schwer nach Karma an.

Zitat: Ich kam darauf, weil ich mir vor Jahren schon Fragen stellte wie diese: Warum werden nicht ALLE Mitarbeiter einer Firma krank, wenn die Hälfte wegen Erkältung zu Hause bleiben muss? Warum bekommt ein Mann, 66 Jahre, Raucher, einen Herzinfarkt während sein Bruder, 78 Jahre, Raucher keinerlei Beschwerden hat? Wieso werden "gesund Lebende" krank und "krank lebende" nicht? Wieso hat die Pest damals nicht alle Menschen ausgerottet, wieso blieb ein Teil verschont? Und noch viel mehr …

Als Erklärungen bieten sich auch an:
1. Unterschiedlich gut trainiertes Immunsystem;
2. Bestehender Impfschutz
3. Nicht alle Menschen wurden infiziert;
(Der Grund übrigens, warum sich selbst die tödlichste Infektion irgendwann , naja, totläuft, ist, dass die Erkrankten schneller sterben, als die Distanzen zwischen Nichtinfizierten überwunden werden können. Weshalb das Problem einer weltweiten Infektion heute, im Zeitalter der Flugreisen, deutlich größer ist, als im ausgehenden Mittelalter.)
4. Genetische Dispositionen
5. Faktor Zufall
6. Definition von "gesundem Leben"
7. Körperliche Disposition


Zitat: Der Grund dafür liegt (nicht nur) meiner Meinung nach in der Person selbst begründet.

Das ist auch die Meinung der Bioenergetiker, der Theomediziner und des größten Teils der esoterischen Gemeinde.

Der Mensch trägt selbst die Schuld an seinen Krankheiten!

Nicht der simple Zufall, nicht unbeeinflussbare ökonomische und soziale Bedingungen, nicht genetische Dispositionen, nicht ständige physische Überlastungen usw. sind der Ursprung von Krankheit, nein, einfach nur falsches Denken.

Eine der wesentlichen Ursache für diese absurde Meinung ist die Demagogie eines Frietjof Capra, einer der wesentlichen geistigen Wegbereiter des New Age / Wassermannzeitalter.
In seinem Buch "Wendezeit" , der Bibel der Esoterik, verkündet er 1982 seine Theorie, die großen Probleme dieser Welt - Krankheit, soziale Mißstände, ökologische Katastrophe - zu beseitigen.
Schuld an diesen Krisen sind nach Capras Meinung nicht gesellschaftliche Verhältnisse und volkswirtschaftliche Sachverhalte wie Verteilung des Besitzes oder Produktionsbedingungen, sondern lediglich unsere eigenen falschen, verinnerlichten Wertvorstellungen, die vom mechanisch-kartesianischen Denken bestimmt seien.

Die Rettung der Menschheit - ein nicht gerade geringer Anspruch - könne ausschließlich mit dem Durchbruch eines "neuen Paradigmas, einer neuen Sicht der Wirklichkeit, neuer Wertvorstellungen" glücken.
Der neue Mensch solle sich nicht in konkreten gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zur Verbesserung der Situation engagieren, sondern erkennen, dass er vor allem eine "Krise der Wahrnehmung" habe; und diese überwinden.
Capra leugnet dabei bestehende Herrschaftsstrukturen und geht in idealistischer Tradition von einem Bewusstsein aus, welches das "Sein" bestimme. Alle Problem würden sich mit einem "Neuen Denken" von ganz "von selbst" lösen, wenn der "richtige Zeitpunkt" gekommen sei.


Zitat: Die innere Einstellung, die Gedanken, die man hat zum Leben, zu Krankheiten hat, tragen maßgeblich zur Erkrankung bei. Die meisten Menschen verknüpfen beispielsweise alt werden automatisch mit krank werden. Wenn man so darauf fixiert ist, im Alter krank zu werden (Angst davor hat), kann man sicher sein, dass dies auch eintritt!

Zum einen ist die Annahme, Alter mit Krankheit und letztlich mit Tod zu verknüpfen, irgendwie sehr realistisch. Ich betrachte es eher als Verdrängung, sich nicht mit der Tatsache auseinander zu setzten, dass der menschliche Organismus im 7. oder 8. Lebensjahrzehnt eine Menge seiner Regenerationskraft verloren hat. Die Vorstellung, gesund und fidel 93 zu werden und dann einfach irgendwann nicht mehr aufzuwachen
ist alles andere als wirklichkeitsnah. Das Problem dabei sind Leute, die verkünden, dass der Glaube an die eigene Omnipotenz so etwas wie eine ewige Jugend herzustellen in der Lage ist.
Das eigentliche Aufgabe unserer Gesellschaft ist, sich dem Leben in der verschiedenen Phasen menschlichen Seins gleichwertig zu widmen, und nicht, wie derzeit, diesem knochenharten und im weitesten Sinne asozialen Jugendkult kritiklos zu huldigen.
Krankheit ist keine eigene Schuld und kein Ausdruck falschen Denkens, Krankheit ist Bestandteil des Lebens.

Zitat: Ist man dagegen davon überzeugt, dass die ganzen Viren einem nichts anhaben können, wird man höchst wahrscheinlich alleine die Stellung in der Firma halten :-) Aber auch hierüber könnte ich noch ganz viel schreiben …

Man, selfhealer, ich möchte ihr Geschwätz nur einmal (mehr Gelegenheit gäbe es wahrscheinlich auch nicht) in einem Hochsicherheitslabor in der Gegenwart einer offenen Petrischale mit Ebola-, Hanta-, Marburg-, oder Lassaviren hören.


Zitat: Also die Organsprache dient als Symbolik, um die innere Einstellung, Denkmuster, Gefühlsleben aufzudecken und den Mangel festzustellen. Die Organe stehen dabei symbolisch für, tja wie nennt man das, für die Lebensprobleme, die Hintergründe, weshalb feinstoffliches sich manifestiert hat. (Symptom kommt aus dem griechischen und bedeutet Warnung…)

Also zuerst bedeutet das altgriechische "simbtomma" Hinweis oder Zeichen, nicht aber Warnung.
Aber das nur am Rande: Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Signale von unseren Organen Zeichen für kongnitive Dispositionen?
Also, ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen. Dort gehörte es bis zu den 60er und 70er Jahren zur bergmännischen Tradition, sein Berufsleben mit einer anständigen Steinstaublunge zu beenden, und ich kann mich lebhaft an das morgendliche Geröchel der Knappschaftsrentner erinnern, die ihre Atemwege vom Dreck der 40 Jahre Arbeit Untertage befreit haben. Ist das die manifeste Feinstofflichkeit, von der Sie reden?
Sie hätten Opa Kazmierczak nicht in die Hände fallen sollen...


Zitat: Ich gebe nachfolgend ein paar Beispiele, wobei ich hier im Forum schon einmal einen Beitrag gelesen habe. Der beinhaltet auch die Umgangssprache, die man durchaus wörtlich nehmen sollte, wenn man erkrankt. Auch die Formulierung der eigenen Krankheit lässt viel auf die Hintergründe schließen. So hat z.B. manch einer buchstäblich "die Nase voll", findet etwas "zum Kotzen" und klagt über Übelkeit, klagt über Knieprobleme und beschreibt Menschen, die ihn "in die Knie zwingen" wollen… usw. usw.

Das ist jetzt aber nicht unbedingt feinstofflich, sondern ein argumentatorischer Mischmasch aus durchaus bekannten psychosmatischen Erscheinungsbildern und Analogie-Denken. Kaum ein Arzt wird diese kommunikativen Elemente aus einer Anamnese ausblenden, wenn sich mögliche Kausalitäten im Rahmen gesicherten Hintergrundwissens abzeichnen.
Die nachfolgenden genannten Beispiele allerdings sind völlig unzulässige Vereinfachungen, deren Ausschließlichkeit entweder auf weitgehende medizinische Ahnungslosigkeit schließen lässt oder das angelernte Ergebniss einer dogmatischen Krankheitslehre sind.


Zitat: Der Dickdarm steht für den Stau seelischer Eindrücke. Wenn jemand unter chronischer Verstopfung leidet, ist er in der Regel unfähig, seine Vergangenheit zu verarbeiten und loszulassen.
Der Rücken steht für den Halt und / oder die Haltung. Bandscheiben haben eine Pufferfunktion, die Belastungen abfangen. Wenn man ständig überlastet ist (keinen Halt hat), kann es vorkommen, dass der Puffer "rausspringt".

Der hinter Ihrer Argumentation stehende Denkfehler ist, dass Sie völlig ignorieren, dass der menschliche Körper, oder besser, seine Organe und Funktionseinheiten, nur ein begrenztes "Repertoire" an Reaktionen haben, um auf eine Störung hinzuweisen.
Ein Beispiel: Die Reaktion der Nase auf eine akute Reizungen ist: Anschwellen der Schleimhaut; wässriger Ausfluß; Juckgefühl, oft auch in den Augen; Niesreiz; Tränenfluß;
Dabei ist es der Nase völlig egal, ob auf sie gehauen wurde, ob jemand Pfeffer in sie geblasen hat, ob sich ein Rhinovirus ausgebreitet hat, ob jemand ein übles Parfum benutzt oder ob ein Flasche mit Ammoniak geöffnet wurde; ob Birkenpollen fliegen, oder ob sich jemand mit einer Feder einen Scherz macht...
Wie unter diesen vielfältigen Möglichkeiten nun das feinstoffliche Signal zu identifizieren ist, bleibt zumindest mir ein Geheimnis.

Zitat: Die Zunge ist der Bote für körperliche Bedürfnisse. Über Gelüste teilt sie mit, welche Bedürfnisse der Körper hat.
Ein unbewusstes Spielen mit der Zungenspitze an den Zähnen oder Lippen bedeutet z.B. Lust auf sexuelle Kontakte ;-)

Also jetzt verlieren Sie Ihren Pfad aber völlig. Zum einen ist nicht klar, welches Organ gerade spricht. Weiss die Zunge, dass ihr Besitzer zeugungswillig ist, oder ist sie nur Mittel zum Zweck, weil Eierstöcke oder Hoden so schlecht zu sehen sind?
Und irgendwie kommt mir die Erinnerung auf, dass es um "Warnungen" geht. Wer warnt denn hier wen wovor. Ist Sex Ausdruck für eine Krankheit?

Ich kann mich aber auch daran erinnern, dass es sich beim "Zunge zeigen" um eine soziokulturell deteminierte Vokabel der Körpersprache handelt, die keineswegs dem Dialogen mit den eigenen Organen dient, sondern der Übermittlung eindeutiger Nachrichten an andere.

Zitat: Ich denke, ich konnte einen kleinen (wirklich nur kleinen!) Einblick gewähren. Wer genaueres wissen will, soll mich konkret fragen! Es sollte sich auch keiner wundern, wenn ich frage, welche Körperseite betroffen ist (rechts / links – vorne oder hinten), denn auch hieraus kann man Symbolik ablesen…

Ich will genaueres wissen. Z.B. machen Sie hier für ihre Erwerbstätigkeit Werbung?
Und wenn ja, wo darf man sie einordnen? NLP, Homöopathie, Bioenergetik ?

Pianoman

Geändert von Pianoman (29.04.2007 um 12:58 Uhr). Grund: Berarbeitung erkannter Rechtsschreibfehler
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 28.04.2007, 20:51   #43
Monsti
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 574 Tage alt

Hallo Pianoman,

nichts für ungut, aber dieser Satz ist einfach Quatsch:

Zitat:
Aber selbst, wenn wir so etwas wie einen wissenschaftlichen Hintergrund voraussetzen, reicht nur ein einziger Fall, in dem die Theorie nicht stimmt, um damit das gesamte Gedankengebäude zu falsifizieren.


Es gibt unzählige von wissenschaftlichen Studien, die man ausnahmslos über den Jordan schmeißen müsste, sollte Dein Satz stimmen. Ausnahmen bestätigen die Regel - ein altes und durchaus sinniges Sprichwort. In der Empirie fallen Ausnahmen auf, eben weil sie nicht der Regel entsprechen. Sie gibt es aber.

Grüße von
Angie

P.S. Hier im Forum duzt man sich übrigens. ;-)
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 28.04.2007, 21:18   #44
Glaubt an nix!
 
 
 Allgemeine Infos  Geschlecht: männlich
Registriert seit: 15.04.2007
Beiträge: 507

Online Status: Pianoman ist offline




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 574 Tage alt

Hallo monsti,

ich möchte im Leben -wie auch in diesem Forum - selbst entscheiden, wem ich das Du antrage, und von wem ich geduzt werden möchte; was ich - zumindest im zweiten Fall - aber leider nicht beeinflussen kann. Von meiner Seite aus habe mich nun für ein neutrales "Sie" als Anrede entschieden.

Aber zum Thema: Ich hätte gern ein einziges Beispiel, in dem für ein wissenschaftlich anerkanntes Gesetz eine anerkannte Ausnahme existiert.


Pianoman
  Mit Zitat antworten nach oben
Alt 28.04.2007, 21:25   #45
Monsti
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 574 Tage alt

Hallo Pianoman,

zu wissenschaftlichen Studien eine ganz simple Empfehlung: Bitte einfach nur eine einzige zur Hand nehmen und sorgfältig lesen.

Grüßle von
Angie
  Mit Zitat antworten nach oben
 
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen

Forumregeln Gesponserte Links
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an
[IMG] Code ist an
HTML-Code ist aus
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 07:07 Uhr.


Abnehmfragen.net - Das Forum für den Kampf gegen die Kilos
Abnehmen Diät Übergewicht
Elternfragen.net - Das Forum für Eltern und die, die es noch werden wollen
Kinderkrankheiten Schwangerschaft Geburt
Asthmafragen.net - Der Info Blog zu Asthma bronchiale
Asthma Allergie Luftnot

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen Zertifiziert nach HON.
Wir befolgen die
HONcode-Prinzipien der