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Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele

In dieser Diskussion geht es um "Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo zusammen, Starbug hat mich gebeten, doch einen Beitrag zu verfassen über dieses Thema - voila :-) Die Organ- und Symptomsprache verwende ich zur Aufdeckung ...


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Alt 10.08.2006, 18:17   #1
selfheal
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 835 Tage alt

Hallo zusammen,

Starbug hat mich gebeten, doch einen Beitrag zu verfassen über dieses Thema - voila :-)

Die Organ- und Symptomsprache verwende ich zur Aufdeckung der psychischen Ursachen einer Krankheit.

Ich gehe (wie viele andere auch) davon aus, dass jede Krankheit auch (und vor allem) eine psychische Ursache hat! Es gibt diesbezüglich keine Statistiken und auch keine Beweise – aber die Nichtbeweisbarkeit beweist nicht die Nichtexistenz ;-) Natürlich gibt es scheinbar auch körperliche Ursachen (Viren, genetische Defekte usw.), aber ich gehe davon aus, dass alles seine Ursache im feinstofflichen Bereich hat – wie auch immer. Das wäre aber auch ein anderes Thema… :-)

Ich kam darauf, weil ich mir vor Jahren schon Fragen stellte wie diese: Warum werden nicht ALLE Mitarbeiter einer Firma krank, wenn die Hälfte wegen Erkältung zu Hause bleiben muss? Warum bekommt ein Mann, 66 Jahre, Raucher, einen Herzinfarkt während sein Bruder, 78 Jahre, Raucher keinerlei Beschwerden hat? Wieso werden "gesund Lebende" krank und "krank lebende" nicht? Wieso hat die Pest damals nicht alle Menschen ausgerottet, wieso blieb ein Teil verschont? Und noch viel mehr …

Der Grund dafür liegt (nicht nur) meiner Meinung nach in der Person selbst begründet. Die innere Einstellung, die Gedanken, die man hat zum Leben, zu Krankheiten hat, tragen maßgeblich zur Erkrankung bei. Die meisten Menschen verknüpfen beispielsweise alt werden automatisch mit krank werden. Wenn man so darauf fixiert ist, im Alter krank zu werden (Angst davor hat), kann man sicher sein, dass dies auch eintritt!
Wenn die halbe Firma erkältet ist, und man ständig davon spricht, hoffentlich nicht auch krank zu werden, kann man sicher sein, dass man auch das Bett hüten wird. Ist man dagegen davon überzeugt, dass die ganzen Viren einem nichts anhaben können, wird man höchst wahrscheinlich alleine die Stellung in der Firma halten :-) Aber auch hierüber könnte ich noch ganz viel schreiben … Heute will ich über die Organsprache schreiben:

Also die Organsprache dient als Symbolik, um die innere Einstellung, Denkmuster, Gefühlsleben aufzudecken und den Mangel festzustellen. Die Organe stehen dabei symbolisch für, tja wie nennt man das, für die Lebensprobleme, die Hintergründe, weshalb feinstoffliches sich manifestiert hat. (Symptom kommt aus dem griechischen und bedeutet Warnung…)
Ich gebe nachfolgend ein paar Beispiele, wobei ich hier im Forum schon einmal einen Beitrag gelesen habe. Der beinhaltet auch die Umgangssprache, die man durchaus wörtlich nehmen sollte, wenn man erkrankt. Auch die Formulierung der eigenen Krankheit lässt viel auf die Hintergründe schließen. So hat z.B. manch einer buchstäblich "die Nase voll", findet etwas "zum Kotzen" und klagt über Übelkeit, klagt über Knieprobleme und beschreibt Menschen, die ihn "in die Knie zwingen" wollen… usw. usw.

Weitere Beispiele:

Der Dickdarm steht für den Stau seelischer Eindrücke. Wenn jemand unter chronischer Verstopfung leidet, ist er in der Regel unfähig, seine Vergangenheit zu verarbeiten und loszulassen.

Der Rücken steht für den Halt und / oder die Haltung. Bandscheiben haben eine Pufferfunktion, die Belastungen abfangen. Wenn man ständig überlastet ist (keinen Halt hat), kann es vorkommen, dass der Puffer "rausspringt".

Die Zunge ist der Bote für körperliche Bedürfnisse. Über Gelüste teilt sie mit, welche Bedürfnisse der Körper hat.
Ein unbewusstes Spielen mit der Zungenspitze an den Zähnen oder Lippen bedeutet z.B. Lust auf sexuelle Kontakte ;-)

Ich denke, ich konnte einen kleinen (wirklich nur kleinen!) Einblick gewähren. Wer genaueres wissen will, soll mich konkret fragen! Es sollte sich auch keiner wundern, wenn ich frage, welche Körperseite betroffen ist (rechts / links – vorne oder hinten), denn auch hieraus kann man Symbolik ablesen…

Also, ich könnte hier noch sehr viel mehr schreiben, würde aber den Rahmen sprengen und wahrscheinlich auch abschrecken, wegen der Länge des Textes. Hoffentlich ist dieser nicht zu lang und es liest ihn keiner ;-) ?
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Alt 10.08.2006, 23:51   #2
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 835 Tage alt


Hallo Selfheal!

Ich finde diese Dinge auch sehr spannend und habe die Bücher von Th. Detlevsen und R.Dahlke schon lange gelesen! Viele Sachen sind nicht hängen geblieben, weil ich es ja auch so selten brauche! Doch habe ich schon einige Bestätigungen dieser Theorien bekommen!

Natürlich sind die Bücher noch recht oberflächlich, (aber für mich als Laie, war es schon recht begreiflich geschrieben!), denn von "Seiten" hat da gar nichts dringestanden.

Was mich immer wieder fasziniert, ... oder was mir jedenfalls an mir aufgefallen ist, daß meine gesamte rechte Seite immer mehr demoliert war, als die Linke!
Als kleines Kind hatte ich zwei Unfälle, bei denen die linke Seite was abbekam, .... danach fast nur noch rechts! Ausstrahlende Schmerzen von einem Bandscheibenvorfall ... rechts, bis hin zu Taubheit ins Bein, ... rechts, Nierencholik, ... rechts, Schleimbeutelvereiterungen im rechten Knie und letztes Jahr in der rechten Schulter, Kapaltunnel - Syndrom ... rechts, .... und so weiter!
Allerdings habe ich in den letzten Jahren schon drei mal meinen LINKEN Fuß verletzt!

Eine Erklärung habe ich immer gar nicht in Betracht gezogen! Wenn Du hier noch erklären möchtest, ... ich wäre sehr gespannt. .... Kann es aber auch verstehen, wenn es Dir möglicherweise zuviel ist!

Gute Nacht!



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Alt 11.08.2006, 08:14   #3
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 834 Tage alt

Hallo i-punkt
Die rechte Seite verkörpert den männlichen Anteil in uns.
Bei deinen Beispiel würde ich mir die Fragen stellen (ich mach das bei mir immer schriftlich, da fällt mir mehr ein) Knie - wo bin ich nicht demütig genug meiner männlichen Seite gegenüber...Niere - steht für Partnerschaftsproblematik - wo leben ich meinen männlichen Anteil innerhalb der Partnerschaft nicht, Karpaltunnel - wo kann ich nicht richtig zupacken..Schulter - was hab ich mir aufgeladen?...
linke Fuß - wo stehe ich nicht meine Frau im Leben....

das ist das, was mir spontan dazu einfällt...
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Alt 11.08.2006, 10:07   #4
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 834 Tage alt

Hallo i-punkt,

eigentlich hat Lilly schon alles gesagt. Ergänzend würde ich dir empfehlen, die Fragen mit der Schreibhand und die Antworten mit der Nicht-Schreibhand zu schreiben. Ist anfangs ungewohnt, aber die Antwort kommt mehr aus die "Tiefe".

Die rechte Seite verkörpert eben auch die Vater-Seite. Es stellt sich die Frage, ob du mit deinem Vater in "klaren Verhältnissen" lebst oder ob es etwas gibt, was zu klären wäre. Dies können Unverständnis oder auch Kindheits"verletzungen" sein. Das muss nichts dramatisches sein. Z.B. könnte es hier um Autorität und Unterordnung gehen... Heute kann es sein, dass deinen männlichen Wegbegleiter dieselben Charakterzüge aufweisen wie dein Vater? Und auch genauso "mit dir umgehen"? Deshalb würde ich die Fragen nicht unbedingt nur auf dich bezogen formulieren, wie von Lilly vorgeschlagen.

Versteh mich nicht falsch, ich will gar nichts unterstellen, es sind nur Anregungen, nachzudenken, wo der Knackpunkt liegen könnte...!!!
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Alt 11.08.2006, 14:57   #5
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Warum steht die Niere für Partnerschaftsprobleme? Warum zeigt die Schulter ob man sich zu viel aufgeladen hat, und nicht zum Bsp der Magen, oder der Kopf?
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Alt 11.08.2006, 17:46   #6
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Zitat: von Nick
Warum steht die Niere für Partnerschaftsprobleme? Warum zeigt die Schulter ob man sich zu viel aufgeladen hat, und nicht zum Bsp der Magen, oder der Kopf?
Hallo Nick,
warum steht die Helligkeit für den Tag? ;-)
Scherz beiseite - die Nieren bilden ein Paar, genau wie die Lungen. Die rechte Körperseite ist dem Yang, also dem männlichen Teil zugeordnet, wozu auch der Vater gehört, die linke ist das Yin, also weiblicher Teil und Mutter. Natürlich steht auch der Kopf für "zuviel aufgeladen", das würde aber eher "Kopfzerbrechen" bereiten, also Kopfschmerzen. Das würde bedeuten, dass man Probleme nur mit dem Kopf lösen will. Die Schultern stehen nunmal für Lasten tragen, wie trägst du denn einen riesengroßen Sack - denk mal an den Weihnachtsmann... ;-)
Warum die Symbole so zugeordnet sind, kann ich dir nicht immer genau sagen, aber es hat sich eben schon oft bewahrheitet!
Der Magen steht auch für "zuviel aufgeladen" in Form von "viel zu schlucken und nicht richtig verarbeiten können". Es gibt eben mehrere Symbole für ein und dasselbe Problem, so wie es mehrere Wärmequellen gibt, um ein Zimmer zu heizen ;-)
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Alt 11.08.2006, 19:16   #7
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wie verhält es sich denn dann bei Säuglingen, die schon mit Organschäden od. Körperschäden zur Welt kommen, sind das dann die Altlasten aus früheren Leben
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Alt 11.08.2006, 20:18   #8
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Zitat: von Domino
wie verhält es sich denn dann bei Säuglingen, die schon mit Organschäden od. Körperschäden zur Welt kommen, sind das dann die Altlasten aus früheren Leben
Man nennt es auch Karma... ;-)
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Alt 11.08.2006, 20:39   #9
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Wow war ich im letzten Leben ein guter Mensch.
Ich find das mit der Organsprache erst mal gar nicht blöde; dass man bei bestimmten Problemen oder Sorgen bestimmte Schmerzen oder körperliche Probleme bekommt, kennt ja wohl jeder. (nennt sich auf schlau auch Psychosomatik )
Deswegen find ich diese Organsprache erst mal ziemlich logisch.
Was mich ein bisschen stört ist, dass das so *genaue* Zuordnungen gemacht werden. Rechte Seite = x, jenes Organ = y... woher will man das denn so genau wissen?
Wenn ich Bauchweh hab kann das ja zig Ursachen haben, ich bin gestresst, oder ich mach mir Sorgen um etwas, oder mir geht irgend ein Streit nach, oder ich hab was schlechtes gegessen, oder ich hab irgend ne Entzündung, oder ich hab Hunger, oder oder oder eine Kombination aus all dem.
Kann man eben nicht so genau wissen. Wenn ich selbst darüber nachdenke weiß ich schon, ob ich die eine Ursache ausschließen kann, oder die andere besonders wahrscheinlich ist, aber so nach der Checkliste aus dem Handbuch kann ich wohl sicher keine Aussagen treffen.
Aber irgendwie macht das die Organsprache trotzdem? Das hat mir einen Touch von: "AHA!, deine rechte Niere tut weh, Vaterseite, Beziehungseite, KLAR, das liegt daran, dass du den neuen Freund deiner Mutter nicht ausstehen kannst Junge, tue was dagegen.." zu haben.
Verstehst du mein Problem?
Ich denke, es reicht, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass "Geist" und Körper verbunden sind, und daher die Vorgänge des einen auch Auswirkungen (positiv plus negativ) auf das andere haben, dann hat man schon viel gewonnen.
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Alt 11.08.2006, 21:05   #10
Monsti
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Mich stört bei allen diesen Theorien die lautstark vertretene Ausschließlichkeit. Unsere Erkrankungen sind i.d.R. das Ergebnis von multiblen Einflüssen. Für mich ist es äußerst dünn, alle Wehwechen nur auf Psychosomatik , nur auf Umwelt, nur auf genetische Präposition, nur auf was weiß ich noch zurückzuführen. Was meine eigenen Erkrankungen betrifft, hat sicher jedes der genannten Teilaspekte einen Anteil.

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 11.08.2006, 21:26   #11
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Hallo Selfheal und Lilly!

Vielen Dank erst mal für eure Ausführungen! Ich werde mal darüber nachdenken!
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Alt 11.08.2006, 23:29   #12
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 834 Tage alt

Hallo Nick
Die Zuordnung der Organe zu bestimmten Dingen kommt u.a. aus der chinesischen Medizin und die ist ja über 5000 Jahre alt, also lang genug, um Erfahrungen zu sammeln.

Wenn man sich mal die Zeit nimmt und bestimmte Erkrankungen und die Menschen dazu beobachtet, dann sieht man sehr schnell Zusammenhänge.

Aus der Psychosomatik stammt z.b. auch die Übung des Dialogs mit dem kranken Organ.
Ich kann es nur empfehlen, hat mir schon sehr viel erspart an Untersuchungen und Medikamenten. Ist sicher nicht leicht am Anfang, aber es lohnt sich.

@Angi
Ich finde nicht, daß es hier um Ausschließlichkeit geht. Wir Menschen bestehen nunmal aus Körper, Geist und Seele und eines bedingt das andere.
Wenn die Ursache z.b. im seelischen Bereich liegt, aber schon körperliche Symptome macht, dann ist es zwar sinnvoll, an den körperlichen Symptomen zu arbeiten und Linderung zu schaffen, aber nur auf der körperlichen Ebene das symptom zum verschwinden zu bringen, das ist sinnlos, es wird wiederkommen.
Am besten ist es immer, man kümmert sich um alle drei Komponenten, Körper, Geist und Seele.
Unsern Körper pflegen wir (oft schon viel zu viel)...aber wer pflegt schon regelmässig seine Seele und seinen Geist Darauf achten wir sehr wenig und demzufolge werden wir hier auch immer kränker, weil wir uns nur auf den Körper konzentrieren....
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Alt 12.08.2006, 00:39   #13
Obelix1962
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 834 Tage alt

Spässle zum Thema an

Ich glaube
ich glaube
jaaaa ich glaube
ich hab auch ein Organ welches manchmal versucht mit mir zu reden!


Spässle aus.

SORRY aber das war aber meine 100ste


Grüßle
Obelix1962
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Alt 12.08.2006, 11:26   #14
Monsti
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Hi Lilly,

Zitat:
Wir Menschen bestehen nunmal aus Körper, Geist und Seele und eines bedingt das andere.
Das ist schon richtig, bestreitet ja auch niemand. Es ist auch richtig, dass über die Hälfte der Patienten eines Allgemeinmediziners wegen psychosomatischen Beschwerden bei ihm sind. Aber: Es gibt auch noch einige andere Faktoren, die an der Entstehung von Erkrankungen beteiligt sind (s.o.).

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 12.08.2006, 18:56   #15
Monsti
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 833 Tage alt

Hallo selfheal,

grundsätzlich bin ich skeptisch, wenn auch nicht Gegnerin solcher Ansätze. Wie ich schon Lilly geschrieben habe, sehe ich Gesundheit und Krankheit als etwas sehr Komplexes an.

Ein kleines Beispiel aus meinem eigenen Leben:

Ich hatte seit Beginn meines Lebens immer wieder sehr heftige Infektionen, ab dem 17. Lebensjahr litt ich auch noch an therapieresistenter chronisch-eitriger Broncho-Sinusitis , die mir einmal (aufgrund eines Durchbruchs in die Orbita mit Meningitis ) fast das Leben gekostet hätte.

Eine befreundete Ärztin behauptete stets, ich solle doch auf meine Empfindungen achten, da diese Erkrankung ein typisches Zeichen dafür sei, dass ich "die Nase gestrichen voll" habe. Natürlich dachte ich darüber nach, doch fiel mir partout nichts dazu ein, jedenfalls nichts Dauerhaftes. Sicher, jeder von uns erlebt mal Phasen, in denen einem vieles anstinkt. Aber deshalb quält man sich ja nicht unbedingt mit solch einer Geschichte herum.

Im Jahr 2004 musste ich mich wegen einer angeborenen IND (Morbus Hirschsprung) mehreren großen Darm-OP unterziehen. Ich habe inzwischen keinen Dickdarm mehr, ebenfalls fehlen mir wichtige Teile des Dünndarms. Und was soll ich sagen? Seitdem ist die Broncho-Sinusitis wie weggeblasen! Ich brauche wesentlich weniger Schlaf als früher, meine Haut ist besser, und hatte auch nie wieder Migräne. Okay, dafür habe ich jetzt andere Probleme ...

Für mich ist das ebenfalls eine Organsprache - nur eine der Organe untereinander.

Liebe Grüße von
Angie
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