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Alt 11.08.2006, 19:39   #9 (Permalink)
Nick
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Standard Organ- und Symptomsprache - die Sprache der Seele - Dieser Beitrag ist 757 Tage alt

Wow war ich im letzten Leben ein guter Mensch.
Ich find das mit der Organsprache erst mal gar nicht blöde; dass man bei bestimmten Problemen oder Sorgen bestimmte Schmerzen oder körperliche Probleme bekommt, kennt ja wohl jeder. (nennt sich auf schlau auch Psychosomatik)
Deswegen find ich diese Organsprache erst mal ziemlich logisch.
Was mich ein bisschen stört ist, dass das so *genaue* Zuordnungen gemacht werden. Rechte Seite = x, jenes Organ = y... woher will man das denn so genau wissen?
Wenn ich Bauchweh hab kann das ja zig Ursachen haben, ich bin gestresst, oder ich mach mir Sorgen um etwas, oder mir geht irgend ein Streit nach, oder ich hab was schlechtes gegessen, oder ich hab irgend ne Entzündung, oder ich hab Hunger, oder oder oder eine Kombination aus all dem.
Kann man eben nicht so genau wissen. Wenn ich selbst darüber nachdenke weiß ich schon, ob ich die eine Ursache ausschließen kann, oder die andere besonders wahrscheinlich ist, aber so nach der Checkliste aus dem Handbuch kann ich wohl sicher keine Aussagen treffen.
Aber irgendwie macht das die Organsprache trotzdem? Das hat mir einen Touch von: "AHA!, deine rechte Niere tut weh, Vaterseite, Beziehungseite, KLAR, das liegt daran, dass du den neuen Freund deiner Mutter nicht ausstehen kannst Junge, tue was dagegen.." zu haben.
Verstehst du mein Problem?
Ich denke, es reicht, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass "Geist" und Körper verbunden sind, und daher die Vorgänge des einen auch Auswirkungen (positiv plus negativ) auf das andere haben, dann hat man schon viel gewonnen.
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