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Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen?

In dieser Diskussion geht es um "Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen?" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo zusammen, da in anderen Threads thematisch sehr unpassend intensive Diskussionen über die Wirkung alternativer Therapieformen entstanden ist, hoffe ich mit der Eröffnung dieses Threads ...


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Alt 02.05.2007, 19:36   #1
Monsti
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Standard Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 531 Tage alt

Hallo zusammen,

da in anderen Threads thematisch sehr unpassend intensive Diskussionen über die Wirkung alternativer Therapieformen entstanden ist, hoffe ich mit der Eröffnung dieses Threads etwas Ordnung ins Chaos zu bringen.

Ich möchte gerade die Kritiker jedweder alternativen Therapieform bitten, ihre allgemeinen Standpunkte hier zu diskutieren.

Um es gleich zu Beginn der hoffentlich fruchtbaren Diskussion zu betonen, profitiere ich persönlich sowohl von der Schulmedizin wie auch von der Akupunktur, Fußreflexzonenmassage, Osteopathie und der Homöopathie. Ich möchte nichts davon missen. Drei andere alternative Therapieformen konnte ich zwar auch schon mal über längere Zeit austesten, sie konnten mich in ihrer Wirkung aber nicht überzeugen bzw. spürte eher negative Wirkungen (Bioresonanztherapie, Magnetfeldtherapie und Bachblütentherapie). Diverse, sehr exotische Therapieansätze interessieren mich nicht, insofern habe ich davon natürlich auch keine Ahnung und kann insofern nicht mitreden.

Auf eine faire, respektvolle Diskussion hoffend grüßt
Angie

Geändert von Monsti (02.05.2007 um 21:20 Uhr). Grund: Ergänzung
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Alt 03.05.2007, 05:49   #2
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 531 Tage alt

du möchtest eine faire diskussion, angie!?

dann sollte man aber auch dazusagen, dass die allermeisten "alternativen behandlungsmethoden" so gut wie JEDER WISSENSCHAFTLICHEN BETRACHTUNG WIDERSPRECHEN!

Du weisst schon, wie "gut" auch ein placebo-effekt wirken kann?

günni
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Alt 03.05.2007, 05:53   #3
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 531 Tage alt

hallo monsti,

danke für die eröffnung dieses threads. ich selber bin zwar eher für die schulmedizin, aber ich denke mehr aus unkenntnis über alternativen.
habe homöopathie erst einmal probiert, da ich es aber nicht wusste, dass es keine medikamente sind, habe ich daran gegglaubt und es hat geholfen. war in einem seminar für chordirigieren, wo man nun auch mal singen muss und eines morgens ging nix mehr, stimme weg. ein anderer teilnehmer, angehender heilpraktiker, "verabreichte" mir etwas homöopathisches und 2 tage später war meine stimme wieder da, nicht zu 100% aber das war trotzdem beeindruckend.
ich bin der meinung, dass, zumindestens ich persönlich, auf den placeboeffekt nur reagiere, wenn ich nichts davon weiß.
du kennst meinen gesundheitszustand und ich denke, dass ich bei gelegenheit wirklich mal auf alternativen zurückgreife um wenigstens mal schmerzfrei zu werden. zumindestens werde ich es versuchen, wahrscheinlich mit ostheopathie. ich denke, wenn man völlig unvoreingenommen an die sache herangeht und auch die gedanken zulässt, dass es eben eine andere form der heilung ist, sprich, man einfach daran glaubt, dann wird es funktionieren.

ich denke aber auch, dass alternative medizin nicht für jeden geeignet ist. wenn der kopf dafür nicht frei ist, hat es keinen zweck, jemandem die heilungschancen einreden zu wollen.

ich finde, beide arten, sowohl schulmedizin als auch alternative medizin sollten zusammenarbeiten. letztendlich entscheidet der patient, welche methode er wählt.
es wird niemals ein art, DAS allheilmittel sein.
beide seiten sollten sich nicht gegenseitig verurteilen und die vertreter beider seiten sollten sich sachlich unterhalten.

dass es scharlatane und betrüger gibt, kann man nicht abstreiten, aber wenn jemand behauptet, einige methoden wären betrug usw. erwarte ich wissenschaftliche beweise. sonst wird hier niemand verurteilt!!

von daher bin ich der gleichen meinung wie du: ich hoffe auf eine angenehme, erfrischende, sachliche und keineswegs ausartende diskussion.

denkt daran "lucy is watching you"
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Alt 03.05.2007, 08:11   #4
Smurf
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 531 Tage alt

Hi Monsti!

Vielen Dank für Eröffnung eines neuen Thema's/Thread's und auch ich hoffe hier auf eine angenehme Diskussion!

Zum Thema:

Was ich von Homöopathie halte im allgemeinen, ist bekannt, ich glaube nicht wirklich daran (bis auf 2 Ausnahmen, siehe unten). Auch wenn viele Verfechter nun innerlich aufstöhnen und die Augen verdrehen, da sie sagen, es hat weniger was mit Glauben zu tun.

2 AHA-Effekte hatte ich aber doch, einen in der Kindheit, einen letztes Jahr.

In der Kindheit hatte ich sehr starken Heuschnupfen und meine Mutter bekam die Empfehlung des Kinderarztes mir doch mal Heuschnupfenmittel DHU zu kaufen, sei homöopathisch und wirke bei seinen Heuschnupfen-Patienten meistens recht gut und schnell.
Also wurden die Tropfen gekauft, denn meine Eltern wollten eigentlich nicht, daß ich ab frühester Kindheit die damals üblichen Teldane-Tabletten nehme, da diese eben auch sehr müde machten und später in der Schule wäre das nicht die optimale Lösung gewesen.
Ohne Heuschnupfenmedikamente konnte ich kaum aus den Augen schauen, ständig niesen, die Nase lief dauerhaft und rausgehen wollte ich gar nicht mehr, wenn die Pollen flogen.
Als Kind wußte ich überhaupt nicht, was in diesen Tropfen drin war, ich habe nur recht schnell gemerkt, daß die halfen und zwar genial schnell und langanhaltend! Wenn wir unterwegs waren mit den Rädern, gab es bei schlimmsten Beschwerden die Tropfen und 10 Minuten später war alles erstmal vorbei und ich konnte ungestört an z.B. Rapsfeldern vorbeigehen.
Diese Tropfen haben mich auch über die Pubertät geretten, leider haben meine Allergien massiv zugenommen, so daß ich heutzutage halt doch schulmedizinische Tabletten nehme, die neueste Generation macht auch nicht mehr müde, aber probiert habe ich das doch nochmal irgendwann vor ca. 5 Jahren, leider ohne großen Erfolg. Die Tropfen reichen nur noch aus, wenn nicht viel an Pollen durch die Gegend fliegt, sprich, wenn es regnet und die Beschwerden nicht so ausgeprägt sind wie sonst.

Vor 1 Jahr hatte ich dann das nächste AHA-Erlebnis.
Letztes Jahr im heißen Sommer hat mir meine Varicosis am rechten Bein sehr zugesetzt mit geschwollenem Fuß, Schmerzen und auch Schweregefühl im Bein. Meine damalige (zusätzlich homöopathisch ausgebildete) Allgemeinmedizinerin empfahl mir ebenfalls Tropfen von DHU, Name weiß ich jetzt nicht, kann ich nachreichen. Ich glaubte vor einem Jahr auch schon nicht mehr an die Homöopathie und von daher habe ich mir Tropfen zwar gekauft, aber ohne groß auf Wirkung zu hoffen.

Wieder wurde ich angenehm überrascht! Es dauerte zwar ein paar Stunden, aber dann merkte ich, wie die Schmerzen nachließen und auch die Schwellungen weniger wurden. Ebenso dieses "schwere Beine"-Gefühl besserte sich. Die Beschwerden verschwanden nicht komplett, aber es wurde wesentlich besser und ich kam vor allem auch abends mal wieder in einen normalen Schuh rein, was vorher tagelang nicht wirklich möglich war!

Diese Tropfen stehen jetzt in der Hausapotheke und wenn die ersten Symptome auftreten, nehme ich sie auch wieder. Placebo-Effekt??

Auch wenn die Verfechter der Homöopathie immer sagen, daß Hahnemann sich im Grab umdrehen würde, wüßte er von den gemischten homöopathischen Tropfen, weil es eben dem Grundsatz irgendwie widerspricht, so meine ich zumindest, daß mir die Sachen helfen.

Ich habe auch schon andere Sachen probiert in Form von Globulis bei anderen Erkrankungen, aber da hatte ich keinen Erfolg mit, deswegen sage ich auch, ich glaube nicht daran. Ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich ein Mensch ausschließlich homöopathisch behandeln lassen kann, vor allem, wenn es um schwerwiegende Erkrankungen geht.

Liebe Grüße, Andrea
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Alt 03.05.2007, 09:10   #5
Monsti
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Liebe Leute,

wenn homöopathische Mittel angeblich keine Medikamente sind, dann frage ich mich, warum ich sie nur in der Apotheke bekomme. Etliche Mittel/Potenzen sind auch verschreibungspflichtig (z.B. Belladonna bis einschließlich D3).

@Günni: Ja, ich möchte gerne eine faire Diskussion. Unterschiedlicher Ansicht zu sein, ist das eine, Respekt vor den jeweiligen Ansichten und SchreiberInnen zu haben, das andere. Ich denke, dies sollte unter erwachsenen Menschen möglich sein.

Liebe Grüße
Angie
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Alt 03.05.2007, 09:30   #6
Smurf
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Zitat: von Monsti
Liebe Leute,

wenn homöopathische Mittel angeblich keine Medikamente sind, dann frage ich mich, warum ich sie nur in der Apotheke bekomme. Etliche Mittel/Potenzen sind auch verschreibungspflichtig (z.B. Belladonna bis einschließlich D3).
Hi Monsti,

also als Arzneimittel sehe ich diese Sachen schon an, denn wie Du richtig schreibst, sind sie zumindest apothekenpflichtig. Von der Verschreibungspflicht wußte ich bis eben noch nichts, danke für die Info.

Als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) würde ich Globulis und Co. auch nicht ansehen, wie hier auch schon irgendwann mal geschrieben wurde, denn dann könnte ich die auch im Supermarkt bekommen. Wobei auch mein Magnesium apothekenpflichtig ist, was streng genommen auch ein NEM ist, allerdings höchstdosiert und eine ganz spezielle Mg-Art beinhaltet.

Komischerweise zweifelt hier niemand die sogenannten NEM's an, denn das, was man im Supermarkt so an Magnesium, Calcium und Multivitaminen bekommt, müßte doch eigentlich dann auch einen Placebo-Effekt haben, oder hat hier irgendjemand wissenschaftlich belegte Studien zur Hand, die beweisen, daß die Einnahme von z.B. Multivitaminen dem Körper gut tut und es kein Placebo-Effekt ist. So nach dem Motto:"Ich tu mir was gutes und nehme A-Z morgens als Brausetablette ein, damit geht es mir dann viel besser!" Müßte dann doch eigentlich auch Spinnerei sein, oder??

Ja, ja, ich weiß, da sind die Wirkstoffe noch enthalten, anders wie bei der Homöopathie und auch Vitaminen wird eine bestimmte Wirkung nachgesagt, das wird den homöopathischen Sachen aber auch! Vitamine und Co. kann man sich aber über gesunde Ernährung besser zuführen, als über irgendwelche Brausetabletten, ich nehme dieses hochdosierte Apotheken-Magnesium auch nur, weil ich ärztlicherseits dazu verdonnert wurde, weil mein Mg-Spiegel trotz Einnahme an der unteren Grenze weilt.

Was ist mit der Akupunktur? Auch alles quatsch? Meine Krankenkasse übernimmt teilweise die Akupunktur, nämlich dort, wo die Studienmodelle Erfolg gezeigt haben (Migräne, HWS und ich glaube auch LWS). Schmeißen die ihr Geld zum Fenster heraus? Eher nicht. Also hat sicherlich auch die Akupunktur eine Berechtigung, ich selber habe es probiert mehrmals sogar, leider ohne Erfolg. Aber immerhin habe ich das probiert und bin da auch mit der Einstellung rangegangen:"Schaden kann es nicht." Hätte es was gebracht, wäre ich damals sehr glücklich gewesen, so bin ich leider auf Triptane bei der Migräne angewiesen.

Nachdenkliche Grüße, Andrea
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Alt 03.05.2007, 10:28   #7
Monsti
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Man könnte auch noch die Hypnose-Therapie zur Sprache bringen. Auch Quatsch? Dass sie bei den meisten Menschen möglich ist, dürfte außer Frage stehen. Ist auch sie nur eine Art "Mega-Placebo" und hat insofern nur einen untergeordneten Stellenwert?

Auch nachdenkliche Grüße
Angie
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Alt 03.05.2007, 10:39   #8
Smurf
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Hi Monsti,

von der Hypnose-Therapie kenne ich zuwenig. Hast Du das mal probiert?

Grüße, Andrea
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Alt 03.05.2007, 11:34   #9
Monsti
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Ja, ich wurde schon mal hypnotisiert, und zwar im Rahmen meiner Psychotherapie in der Klinik. Allerdings holte man mich relativ frühzeitig wieder aus der Hypnose heraus, da ich wohl mit panischer Angst reagiert hatte. U.a. aufgrund jener Hypnose wurde später die Posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Sprich: Bei mir wurde sie zu Diagnosezwecken, nicht aber zur Therapie eingesetzt.

Grüßle von
Angie
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Alt 03.05.2007, 11:45   #10
Smurf
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Hi Monsti,

wie hast Du denn die Hypnose erlebt bzw. wenn man da was von mitbekommt, wie ist das Gefühl? Oder merkt man beim "aufwachen" irgendwas?

Fragende Grüße, Andrea
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Alt 03.05.2007, 12:46   #11
Monsti
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Hi Andrea,

in Hypnose ist man nicht bewusst- und auch nicht machtlos, aber man ist in einem Trancezustand, in dem äußere Einflüsse (z.B. Straßenlärm, Unterhaltungen oder Lachen vor der Tür oder eine Fliege im Zimmer) vollkommen an Bedeutung verlieren. Man öffnet sich fast ausschließlich dem, worauf man gelenkt wird.

Es ist schwer zu erklären. Es ist ein wenig vergleichbar mit der Situation bei einem äußerst spannenden Krimi, den man im Fernsehen sieht. Der Partner erscheint in der absolut spannendsten Szene und erzählt irgendwas nebenbei. Man kriegt zwar mit, dass der Partner ins Zimmer gekommen ist, evtl. auch noch, dass er etwas gesagt hatte, aber man ist derart von der spannenden Szene "gefangen" genommen, dass in diesem Moment alles andere unwichtig ist - so auch der Inhalt dessen, was einem der Partner gerade gesagt hatte.

Liebe Grüße
Angie
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Alt 03.05.2007, 13:50   #12
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Zitat: von Monsti
Bei mir wurde sie zu Diagnosezwecken, nicht aber zur Therapie eingesetzt.

Grüßle von
Angie
Hi Monsti,

auch wenn sie bei Dir zu Diagnosezwecken eingesetzt wurde, so muß aber doch mehr dran sein, als ein Placebo-Effekt, oder?

Danke Dir für die ausführliche Erklärung, wie man sich fühlt während und nach der Hypnose. Kann es mir nun etwas besser vorstellen.

Liebe Grüße, Andrea
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Alt 03.05.2007, 18:11   #13
Glaubt an nix!
 
 
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Information zum Medikamentenstatus homöopathischer Präparate

I. Grundsätzliches

Homöopathische Arzneimittel unterliegen wie alle anderen Medikamente dem strengen Arzneimittelgesetz.
Da jedoch die Homöopathie zu den besonderen Therapierichtungen gehört, gelten andere Regeln für das Inverkehrbringen von Homöopathika.
Die Mittel der besonderen Therapierichtungen müssen ihre Wirksamkeit nicht in Studien nachweisen; Für Mittel mit verschreibungsfreien Inhaltsstoffen und für solche, deren verschreibungspflichtiger Inhaltsstoff in einer Verdünnungsstufe ab D4 eingesetzt wird, genügt es, wenn der Hersteller Qualität, Unbedenklichkeit und die Herstellung nach dem homöopathischen Arzneibuch nachweist. Die Mittel werden registriert, Indikationsangaben fehlen. Außerdem haben homöopathische Mittel meistens keinen Beipackzettel.
Nur Mittel, die eine Indikation beanspruchen, müssen zugelassen werden.
Das sind vor allem Produkte, in denen mehrere Einzelmittel meist niedriger Verdünnungsstufe miteinander kombiniert sind, die sogenannten Komplexmittel. Für die Zulassung müssen sie auch ihre Wirksamkeit plausibel machen.

Enthalten Homöopathika pharmakologische Wirkstoffe in Konzentrationen bis D3, die auch in der normalen Medizin der Verschreibungspflicht unterliegen, so gilt diese Regelung auch für die homöopathische Zubereitung.
Das bedeutet allerdings nicht die Anerkennung der therapeutischen Wirksamkeit des Homöopathikums, sondern dient dem Schutz des Verbrauchers vor körperlichen Schäden.

Grundsätzlich sind homöopathische Präparate apothekenpflichtig, d.h. man bekommt sie nur in Ausnahmefällen außerhalb der Apotheke.

Es ist im übrigen normal, dass der Apotheker nicht in jedem Fall sagen kann, wofür oder wogegen der Arzt oder Heilpraktiker ein bestimmtes Präparat verschrieben hat, da homöopathische Mittel eben keine Indikation wie normale Medikamente haben, sondern ihre angenommene Wirkung - aufgrund der Arzneimittelprüfung - häufig mehreren physischen oder psychischen Effekten zugeordnet wurde.
Deshalb, und dies gilt ganz besonders für chronische Beschwerden, wird oft ein und dasselbe Mittel bei völlig verschiedenen Leiden eingesetzt, bei denen kein nachvollziehbarer physiologischer Zusammenhang existiert.

Die kausalen Ursache-Wirkungszusammenhänge, wie sie für normale Arzneimittel gelten, sind bei homöopathischen Präparaten nicht anzunehmen. Homöopathika erhält ihre Wirkungszusammenhänge im Rahmen des besonderen Denkgebäudes dieser Therapieeinrichtung, und ist deshalb mit den pharmakologische auf Wirkung geprüften Arzneimittel nicht vergleichbar.

II. Hochpotenzen
Eine besondere Herausforderung stellen die sogenannten Hochpotenzen der Homöopathie dar. Das sind Präparate in Potenzstufen oberhalb der Avogadro-Grenze. Wegen dieses immer und überall geltenden Grenzwertes kann ab einer Verdünnungsstufe von D24/C12/LM 6/Q 6 kein Wirkstoffmolekül einer Ausgangssubstanz mehr vorliegen. Trotzdem wird von den Homöopathen behauptet, dass mit jeder folgenden Potenzierung die Wirksamkeit dieser Präparate verstärkt wird, weil nicht mehr die Substanz als solche nun Verursacher der Wirkung sei, sondern ein geistartiges Abbild des Stoffes, das sich auf eine bisher ungeklärte Art in seiner Wirkung multiplizieren würde. Angenommen wird dabei ein Gedächtnis des Wassers an den Ausgangstoff.
Warum aber nur der Ausgangstoff multipliziert wird - und nicht die vielfältigen Inhaltsstoffe des Wassers, das zur Verdünnung genutzt wird - kann die Homöopathie nicht erklären. Auch ist es bisher nicht gelungen, dieses Wassergedächtnis in irgendeiner Weise nachzuweisen.
Genau so ist bis jetzt nicht klar, ob es überhaupt möglich ist, Potenzen oberhalb von D24 - die Homöopathen setzen regelmässig Verdünnung bis zu C 1000 und in Einzelfällen höher ein - herzustellen, da ja jeder Potenzierungsschritt wieder mit Wasser erfolgt, dass eine Vielzahl von gelösten Stoffen enthält.
Auch ist nicht klar, ob Wasser, dass in seiner Zeit auf diesem Planeten schon mit allen Stoffen unserer materiellen Welt in Berührung gekommen ist, und ständig dynamischen Prozessen unterliegt, nicht schon deswegen geistartige Abbilder aller Materie tragen müsste.

III. Ursubstanzen
Die therapeutische Eignung homöopathischer Präparate wird durch die Arzneimittelprüfung am Gesunden festgestellt.
Laut der Legende fand Hahnemann, zunächst in Selbstversuchen, heraus, daß jeder Stoff, wenn er von Gesunden eingenommen wird, bestimmte Beschwerden und Befindensveränderungen hervorruft. Diese Beschwerden sind kennzeichnend für die Wirkung des jeweiligen Stoffes, und dieser kann dann nach dem simile-Prinzip die Symptome, die er bei einem gesunden Menschen hervorruft, bei einem Kranken auch heilen.
So nahmen Hahnemann und seine Schüler (mitunter auch seine leidgeprüfte Familie) Arzneistoffe selbst ein, bis sie an sich selbst (Krankheits)symptome bemerkten und notierten sie sehr genau. Diese Sammlung der Symptome verschiedener "Prüfer" eines Arzneistoffes ergab so ein sehr genaues Bild des Wirkungsspektrums des Mittels, das man Arzneimittelbild nennt. Die Erkenntnisse aus Vergiftungsfällen spielen natürlich auch noch eine gewisse Rolle. Ohne die Durchführung einer Prüfung könnte kein Arzneimittel nach den Gesetzen der Homöopathie angewandt werden, da man nur so erfahren kann, welche Art Veränderungen ein Stoff im Befinden eines Menschen auszulösen vermag. Bis heute hat sich diese streng ritualisierte Prüfungsverfahren nicht geändert.
Die erzeugten Krankheitssymptome klingen nach einer richtig durchgeführten Arzneimittelprüfung von selbst wieder ab, wenn man aufgehört hat, einen Stoff einzunehmen. Bis heute sind über 1000 verschiedene Arzneien mehr oder weniger gut geprüft, es gibt Mittel, von denen man an die 3000 einzelne Symptome in den Arzneimittellehren finden kann.

Warum bestimmte Substanzen der Arzneimittelprüfung unterzogen werden, ist meistens nicht nachvollziehbar. Im Jahr 2002 prüfte beispielsweise die Wittmunderin Jutta-Maria Thiel den deutschen Watt- oder Pierwurm mit der Begründung:

Zitat "Aber nichts kommt ihm gleich, nichts kann ihn so gut beschreiben, wie er sich selbst. Durch Prüfung an gesunden Menschen, die uns zeigt , welche Kraft in diesem Sandbewohner gebunden ist. In ihm, der da draußen wohnt im Watt, mit den Gezeiten lebend, im periodischen Wechsel durch die Gestirne."

So wie der Wattwurm sind bisher eine Vielzahl von Substanzen unterschiedlichster Art geprüft und als therapeutisch wirksame Ursubtanz bewertet worden. Nachfolgend ein kleiner Auszug aus "Handbuch der homöopathischen Materia medica von W. Boericke, Stuttgart 2004":

Ablagerungen aus dem Mutterkuchen des Pferdes (Hippomanes)
Amerikanischer Kartoffelkäfer (Doryphora decemlineata)
Arsen (Arsenicum album, A. bromatum, A. hydrogenatum,
A. iodatum, A. metallicum, A. sulphuratum flavum)
Austernschalenkalk (Calcarea carbonica)
Benzol (Benzinum)
Bernstein (Succinum)
Bettwanze (Cimex lectularius)
Bibergeil (Castoreum)
Blattgold (Aurum foliatum)
Blattläuse von Chenopodium (Aphis chenopodii glauci)
Blausäure (Hydrocyanicum acidum)
Blei (Plumbum metallicum)
Botulinum
Brechweinstein (Antimonium tartaricum)
Brustkrebs-Nosode (Carcinosinum Burnett)
Buchenholzkohlenteer (Kreosotum)
Chloroform (Chloroformium)
Chlor (Chlorum)
Cholesterin (Cholesterinum)
Curare
Deutsche Otter (Vipera)
Diphtherie-Nosode (Diphtherinum)
Eierstockextrakt von Kühen oder Schafen (Ovininum)
Eihaut des Hühnereis (Ovi gallinae pellicula)
Eiterflüssigkeit aus dem Krätzebläschen (Psorinum)
Fliegenpilz (Agaricus)
Flüssiges Pech oder Teer (Pix liquida)
Flusskrebs (Astacus fluviatilis)
Formaldehyd (Formalinum)
Gallensäure (Gallicum acidum)
Getrocknetes Blut des Pfeilschwanzkrebses
(Limulus cyclops)
Getrocknete Tintenfischtinte (Sepia succus)
Giftsumach (Rhus toxicodendron, venenata)
Gila-Echse (Heloderma suspectum)
Gneis aus Gastein (Lapis albus)
Graphit (Graphites)
Haschisch (Cannabis indica)
Hausfliegenmilbe (Trombidium muscae domesticae)
Holzkohle (Carbo vegetabilis)
Holzruß (Fuligo ligni)
Holzteerdestillat (Eupionum)
Hornisse (Vespa crabro)
Hundemilch (Lac caninum)
Hypophyse (Pituaria glandula)
Iridium (I. metallicum)
Kadmiumsulfat (Cadmium sulphuratum)
Kakerlaken (Blatta americana, B. orientalis)
Kalziumarsenit (Calcarea arsenicosa)
Karlsbader Wasser
(Carlsbad aqua; wird nur in niederen Potenzen empfohlen)
Kellerassel (Oniscus asellus)
Keuchhusten-Nosode (Pertussinum)
Klapperschlangengift (Crotalus horridus)
Kobalt (Cobaltum)
Kobragift (Naja tripudians)
Kohlenmonoxid (Carboneum oxygenisatum)
Kokain (Cocainum hydrochloricum)
Königswasser (Nitromuriaticum acidum; Mischung aus
starker Salpeter- und Salzsäure)
Korallen (Corallium rubrum)
Kreuzspinne (Aranea diadema)
Krötengift (Bufo rana)
Kubanische und Spanische Tarantel
(Tarantula cubensis, T. hispanica)
Kupfer, Kupferarsenit (Cuprum metallicum, C. arsenicosum)
Lava und Schlacke des Vulkans Hekla (Hecla lava)
Maisbrand (Ustilago maydis)
Manganacetat (Manganum aceticum)
Marienkäfer (Coccinella septempunctata)
Menschenfloh (Pulex irritans)
Milzbrand (Anthracinum; Bacillus anthracis aus der Milz
des Schafes)
Mutterkorn (Secale cornutum)
Naphthalin (Naphthalinum)
Nickel (Niccolum metallicum)
Ohrenqualle (Medusa)
Opium
Osmium (Osmium metallicum)
Palladium (Palladium metallicum)
Paraffin (Paraffinum)
Petroleum
Pferdemauken-Nosode (Malandrinum; aus der Hautentzündung
an der hinteren Fläche der Fessel in der Fesselbeuge)
Platin (Platinum metallicum)
Pocken-Nosode (Variolinum)
Purpurschnecke (Murex purpureus)
Quecksilber (Mercurius; in verschiedenen Formen)
Radiumbromid (Radium bromatum)
Rindergalle (Fel tauri)
Röntgenstrahlen (X-Ray; eine mit Röntgenstrahlen
behandelte Alkoholampulle)
Roter Seestern (Asterias rubens)
Rote Waldameise (Formica rufa)
Salzsäure (Muriaticum acidum)
Schierling (Conium maculatum)
Schuppen des rudimentären Großzehennagels des
Pferdes (Castor equi)
Schwarze Witwe (Latrodectus mactans)
Silber (Argentum metallicum)
Silbernitrat (Argentum nitricum)
Spanische Fliege (Cantharis vesicatoria)
Speichel tollwütiger Hunde (Lyssinum, Hydrophobinum)
Stinktiersekret (Mephitis putorius)
Strontiumcarbonat (Strontium carbonicum)
Strychnin (Strychninum)
Süßwasserschwamm (Badiaga)
Syphiliserreger-Nosode (Syphilinum)
TNT (Trinitrotoluenum)
Tripper-Nosode (Medorrhinum)
Tuberkulöse Lunge (Bacillinum Burnett)
Tuberkulöse Rinderabszesse (Tuberculinum bovinum Kent)
Verdauungssaft des Hummers (Homarus)
Vogelspinne (Mygale lasiodora)
Walfischdreck (Ambra grisea, grauer Amber; aus dem Darm
des Pottwals)
Westindische Feuerspinne (Theridion curassavicum)
Wismutnitrat (Bismuthum)
Zinn (Stannum metallicum)
Zinnober (Cinnabaris)
Zyankali (Kali cyanatum)



Angesichts dieser Zusammenstellung kann man nur auf den Plazebo-Effekt und auf sorgsam durchgführte Verdünnungssschritte hoffen.

Pianoman

(Ich entschuldige mich für die vielen Worte.)
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Alt 03.05.2007, 19:19   #14
Monsti
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Hi Pianoman,

vielen Dank für die ausführliche Darstellung, bei der ich es allerdings schön gefunden hätte, hättest Du Deine eigene Betrachtungsweise von der sachlichen Darstellung sauber getrennt. Nun, ich persönlich kannte das alles schon vorher.

Zum Simile-Prinzip: Sehr deutlich durfte ich es bei Opium und Belladonna kennenlernen.

Opium-Tinktur, d.h. der Urstoff lähmt u.a. die Darmtätigkeit und wird bei zu schneller Darmpassage nicht selten angewendet. Opium in homöopathischer Potenzierung erreicht genau das Gegenteil - sofern es das passende Mittel ist.

Belladonna als Urstoff führt u.a. zu Schüttelfrost und hohem Fieber bei hochrotem Kopf, Herzrasen, weiten Pupillen und Schleimhauttrockenheit. Belladonna als homöopathisches Mittel erreicht bei Schüttelfrost und initialen Anginen sehr schnell eine Linderung. Dies ist ein typisches Akut-Mittel.

Bei beiden Mitteln kann ich aus eigener Erfahrung schreiben, denn ich hatte schon die jeweiligen Urstoffe wie auch die homöopathischen Zubereitungen genossen.

Aufgrund weitgehend therapieresistenter extremer Obstipation bekam ich einst Opium C200, worauf ich über 1,5 Jahre zumindest 1x in der Woche (statt 1-2x im Monat) Stuhlgang hatte. Leider half mir das Mittel nach den Wechseljahren nicht mehr, was daran lag, dass sich schleichend ein paralytischer Ileus entwickelte. Meine Darmnerven waren zum Schluss quasi tot. Wo also nichts mehr da ist, kann auch nichts mehr aktiviert werden.

Nach der totalen Kolektomie hatte ich das gegenteilige Problem: Alle Flüssigkeit und Nahrung rauschte in Windeseile durch den Dünndarm. Eine Hühnersuppe war bereits nach 35-40 min. im Stomabeutel. Damit der Darm Zeit hat, etwas von der aufgenommenen Nahrung zu verwerten, bekam ich in den ersten Monaten nach der Stomaanlage Opium-Tinktur, die auch wirkte.

Belladonna nehme ich bei akut einsetzenden, hochfieberhaften Infekten der oberen Luftwege bzw. Influenzia. Als Kind naschte ich mal diese interessanten Beeren und hatte exakt die Symptome wie bei einer einsetzenden Influenzia. Auch hier kenne ich also beides.

Ähnlich Apis: Bienenstiche hatte sicher jeder Mensch schon mal, insofern muss ich nicht erzählen, wie sie sich anfühlen. Dies wäre die Verabreichung des Urstoffs. Apis als homöopathisches Mittel hat mir schon wunderbare Dienste bei Insektenstichallergien geleistet. Vor zwei Wochen hatte mich die erste Gelse dieses Jahres ins Schienbein gestochen, worauf mein rechtes Bein vom Knie bis zum Fußrücken anschwoll. Alles brannte, war knallrot und heiß. Mit einer einmaligen Gabe von Apis D6 war die Schwellung innerhalb von gut 2 Stunden komplett verschwunden. Sie kam allerdings in der Nacht zurück. Am Morgen nahm ich erneut Apis, wenig später war der Spuk vorüber.

Anders als Du berichte ich von höchstpersönlichen Erfahrungen, die von Dir hoffentlich nicht wieder nur als Einzelfallerfahrungen abgewertet werden.

Angie
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Alt 03.05.2007, 21:28   #15
Smurf
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Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 530 Tage alt

Hi Monsti,

etwas off topic, aber was ist bitte eine "Gelse"?? Sowas wie eine Bremse?

Dann wüßte ich nämlich, auf was ich mich gefasst machen kann bei Euch...

Liebe Grüße, Andrea
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