Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 03.05.2007, 09:30   #6 (Permalink)
Smurf
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Placebo-Effekt von alternativen Therapieformen? - Dieser Beitrag ist 486 Tage alt

Zitat: von Monsti
Liebe Leute,

wenn homöopathische Mittel angeblich keine Medikamente sind, dann frage ich mich, warum ich sie nur in der Apotheke bekomme. Etliche Mittel/Potenzen sind auch verschreibungspflichtig (z.B. Belladonna bis einschließlich D3).
Hi Monsti,

also als Arzneimittel sehe ich diese Sachen schon an, denn wie Du richtig schreibst, sind sie zumindest apothekenpflichtig. Von der Verschreibungspflicht wußte ich bis eben noch nichts, danke für die Info.

Als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) würde ich Globulis und Co. auch nicht ansehen, wie hier auch schon irgendwann mal geschrieben wurde, denn dann könnte ich die auch im Supermarkt bekommen. Wobei auch mein Magnesium apothekenpflichtig ist, was streng genommen auch ein NEM ist, allerdings höchstdosiert und eine ganz spezielle Mg-Art beinhaltet.

Komischerweise zweifelt hier niemand die sogenannten NEM's an, denn das, was man im Supermarkt so an Magnesium, Calcium und Multivitaminen bekommt, müßte doch eigentlich dann auch einen Placebo-Effekt haben, oder hat hier irgendjemand wissenschaftlich belegte Studien zur Hand, die beweisen, daß die Einnahme von z.B. Multivitaminen dem Körper gut tut und es kein Placebo-Effekt ist. So nach dem Motto:"Ich tu mir was gutes und nehme A-Z morgens als Brausetablette ein, damit geht es mir dann viel besser!" Müßte dann doch eigentlich auch Spinnerei sein, oder??

Ja, ja, ich weiß, da sind die Wirkstoffe noch enthalten, anders wie bei der Homöopathie und auch Vitaminen wird eine bestimmte Wirkung nachgesagt, das wird den homöopathischen Sachen aber auch! Vitamine und Co. kann man sich aber über gesunde Ernährung besser zuführen, als über irgendwelche Brausetabletten, ich nehme dieses hochdosierte Apotheken-Magnesium auch nur, weil ich ärztlicherseits dazu verdonnert wurde, weil mein Mg-Spiegel trotz Einnahme an der unteren Grenze weilt.

Was ist mit der Akupunktur? Auch alles quatsch? Meine Krankenkasse übernimmt teilweise die Akupunktur, nämlich dort, wo die Studienmodelle Erfolg gezeigt haben (Migräne, HWS und ich glaube auch LWS). Schmeißen die ihr Geld zum Fenster heraus? Eher nicht. Also hat sicherlich auch die Akupunktur eine Berechtigung, ich selber habe es probiert mehrmals sogar, leider ohne Erfolg. Aber immerhin habe ich das probiert und bin da auch mit der Einstellung rangegangen:"Schaden kann es nicht." Hätte es was gebracht, wäre ich damals sehr glücklich gewesen, so bin ich leider auf Triptane bei der Migräne angewiesen.

Nachdenkliche Grüße, Andrea
  Mit Zitat antworten nach oben