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  1. #1
    Moderatorin / Marketing Avatar von lucy230279
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    Standard vom arzt enttäuscht--nicht ernst genommen

    halloah,

    bin total wütend auf meinen hausarzt. (ist ein neuer, der vorhergehende ist leider in rente gegangen)
    ich geh wirklich selten, vielleicht 1x im jahr. kuriere das meiste selber aus, am wochenende. er hat also wirklich keine große arbeit mit mir.

    muss leider weit ausholen...

    im oktober bin ich wg immer schlimmer werdenden rückenschmerzen zu ihm gegangen (hatte vorher schon privat massagen bekommen). ich wurde gefragt wo es weh tut (er hat mich dabei nicht berührt!) und schon hatte er die diagnose: verspannungen. verordnung manuelle therapie und schmerzmittel.
    okay, hat nicht funktioniert,zwischendurch knieprobleme, er hatte mur abgetastet, wollte aber nicht wissen, wo es wirklich weh tat. weiterhin: schmerztabletten.
    aufgrund meines physios habe ich auf überweisung zum facharzt für physikalische therapie bestanden, außerdem auf großes blutbild. das war ein kampf!! bei auswertung, oha, erhöhte leberwerte (na logisch, am tag vor untersuchung waren 4 schmerztabletten fällig), schilddrüse unauffällig (hab werte im hashiforum angefragt, sind laut neuesten erkenntnissen zu hoch!!)
    im dezember zum facharzt für physikal.t.
    gestern ergebnisse abgeholt (diagnose z.T.in meinem profil), mehr als nur verspannungen!
    heute hin, wollte diagnose erklärt haben, hab davon ja keinen plan. zitat:"na das ist doch ganz klar: blockaden da und da..." häähh? nix war klar.
    weiter gefragt wg knie, ob ich für arthrose nicht zu jung bin? keine antwort, frage übergangen, keine nähere untersuchung notwendig.
    frage nach schilddrüse, da ich laut meinen eltern definitiv eine unterfunktion haben muss (ich kann mich daran auch irgendwie erinnern). nein, keine nähere untersuchung notwendig, denn blutbild war ja (angebl.)okay.
    hatte letztes jahr überweisung zu radiologie bekommen, um wg den erhöhten leberwerten eine ob-sono machen zu lassen (was ich nie für notwendig hielt aber okay). weil es ein neues quartal ist und ich keinen termin letztes jahr erhalten habe, wollte ich neue überweisung. frage von arzt: haben sie noch beschwerden im oberbauch(??hatte ich doch nie, war seine idee). neue überweisung nicht notwendig. evtl.kontrolle in halbem jahr.
    @starbug
    habe nach tetanus-impfung gefragt. termin ist nicht notwendig, aber ohne impfausweis? ausgeschlossen!
    habe neue medikamente erhalten, um meine schmerzen irgendwie unter kontrolle zu bekommen.ibuprofen 400mg und tramadol-sandoz (die sind wohl ziemlich stark?)
    wenn ich krank bin, geh ich zuerst zu meinem hausarzt und hoffe dann, dass der irgendwie alles tut um mir irgendwie weiterzuhelfen. er muss nicht alles wissen, aber er sollte wissen wer mir weiterhelfen kann.

    ich komme mir vor als wenn ich ein simulant bin und mir dass alles einbilde. ich fühl mich schlicht und einfach verar...
    (ich simuliere übrigens wirklich nicht, da fragt mal meinen physio)

    wenn ich hier und in anderen fachspezifischeren foren keine hilfe und ideen/anregungen für evtl. diagnosen bekommen hätte wüsste ich heute noch nicht weiter.

    ich weiß, budgetkürzungen, zeit usw.usw. aber gesundheit wird immer wichtiger und ich habe keine lust, wg.lustlosigkeit fehldiagnosen oder nicht vollständige diagnosen zu erhalten.

    hat jemand ähnl.erfahrungen gemacht?
    ganz liebe grüße
    von der lucy

  2. #2
    Findet das ***** toll Avatar von Stiefelchen
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    Standard AW: vom arzt enttäuscht--nicht ernst genommen

    hallo lucy,

    laß dich mal virtuell in die arme schließen!
    leider kommt das immer öfter vor und wer darunter zu leiden hat sind dann wir!!

    ich kann dir nur raten SOFORT einen neuen arzt aufzusuchen, am besten wäre ein internist mit hausärztlichem dienst, du kannst auf jeden fall in dem quartal noch zu einem anderen arzt gehen, ruf einfach bei deiner kasse an und sag deinem berater das du große gesundheitliche probleme hast und du nicht mit deinem derzeitigem arzt zufrieden bist da er untersuchungen die er im dezember angeraten hat nun auf einmal nicht mehr für notwendig hält obwohl du noch die gleiche wenn nicht gar schlimmere beschwerden hast als im dezember und das eine ständige verschreibung von schmerzmedis nicht der sinn der sache sein kann!!

    und ja tramadol ist ein schon "sehr" starkes schmerzmittel, wenn du das genommen hast ist dir das führen eines fahrzeugs oder maschinen untersagt, da es deine reaktionsfähigkeit beeinträchtigt,
    ZITAT:

    Warnhinweise!
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
    Quelle: http://www.netdoktor.de/medikamente/100009257.htm

    dieses medi soll dir helfen die schmerzen zu ertragen, aber es behebt nicht die ursache!!
    das sagst du deiner KK und gehst zu einem andern doc.

    laß dir das nicht gefallen, laß es nicht einfach so auf sich beruhen, es ist deine gesundheit!!! such sofort nach einem anderen arzt und diese suche führst du so lange fort bis du einen arzt gefunden hast der dir zusagt, der dir zuhört, dir glaubt und schritte einleitet um der ursache auf den grund zu gehen.

    also lucy,
    ran an den feind und toi toi toi laß dich nicht unterkriegen
    gute besserung und liebe grüße
    elke-stiefelchen
    In der Not lernst du deine wahren Freunde kennen!

  3. #3
    Moderatorin / Marketing Avatar von lucy230279
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    Standard AW: vom arzt enttäuscht--nicht ernst genommen

    hallo elke,

    vielen dank für deine antwort.
    laß dich mal virtuell in die arme schließen!
    danke, empfange dich mit offenen armen.
    hab ja meine diagnose was die rückenbeschwerden usw.betrifft.
    und für die sd. naja werde mich mal umhören und nach empfehlungen schauen.
    und das eine ständige verschreibung von schmerzmedis nicht der sinn der sache sein kann!!
    korrekt. das hab ich ihm auch gesagt. er fand das auch nicht so prickelnd, nehme ja seit oktober im durchschnitt 1-2 tabletten täglich. an manchen tagen keine, gestern in 4 stunden 3 stück (nicht von den tramadol, die werde ich nur vor dem zubettgehen nehmen, damit ich einschlafen kann)
    ran an den feind und toi toi toi laß dich nicht unterkriegen
    naja, würde ärzte nun nicht als feind bezeichnen, aber wahrscheinlich war das auch nicht so von dir gemeint.
    vielen dank erstmal.
    ach übrigens, ich fahre mit straßenbahn oder walke. fahre nur selten auto und alkohol gibt seit sept.05 nicht mehr. also kein problem
    ganz liebe grüße
    von der lucy

  4. #4
    Fühlt sich wohl hier Avatar von Julchen
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    Standard AW: vom arzt enttäuscht--nicht ernst genommen

    hallo lucy,
    tut mir leid, was dir da mit dem Arzt passiert ist. Wenn er dir grundsätzlich so wenig Untersuchung und Beratung zukommen lässt und es sich nicht um einen "hat mal einen schlechten Tag gehabt" handelt, würde ich wahrscheinlich den Arzt wechseln, denn was nützt dir ein Arzt, der dir nicht als Fachmann zur Seite steht.
    (Manchmal muss man auch "mehrere Frösche "küssen", um den richtigen "Prinzen" zu finden - war bei mir jedenfalls der Fall).

    Wenn Beschwerden nicht sicher einzuordnen sind, heißt das noch lange nicht, dass Patienten simulieren. Aber ich kenne das Gefühl, dass man sich selbst fragt, bildest du dir das selbst ein, vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm oder ist es vielleicht seelisch bedingt oder man meint, der Arzt würde denken man simuliere.

    Ich vertraue mittlerweile meinem Gefühl; wenn ich merke, es ist etwas nicht in Ordnung - ist es auch so. Ich habe ein gutes Selbstvertrauen meiner Beobachtung und Wahrnehmung gegenüber entwickelt und als "Fachfrau in eigener Sache" fühle ich mich kompetent. Die Arztgespräche finden auf gleicher Augenhöhe statt.
    Das klappt nicht immer, ich habe auch schon Herabsetzung erlebt, mittlerweile reagiere ich prompt - ich setze sehr höflich-bestimmt Grenzen.

    Aber dieses Denken und Handeln hat sich erst entwickelt, nachdem ich erlebt habe, dass Ärzte Beschwerden nicht nachgegangen sind, Werte falsch interpretiert haben, mit lapidaren Allgemeinratschlägen völlig falsch lagen, Krankheiten nicht erkannt haben. Das veranlasst mich nicht, jetzt eine Ärzteschelte loszulassen - ich denke es sind Menschen und die machen bekanntlich Fehler (ich sitze ja selbst im Glashaus).
    Aber es hat mich aufmerksam gemacht, für mich zu sorgen und nicht locker zu lassen.

    Ich wünsche dir, dass du deine Schmerzen los wirst und hoffe das mein Wunsch nicht zu utopisch ist. Außerdem wünsche ich dir eine gute Einstellung deiner Schilddrüse mit SD-Hormonen.

    Liebe Grüße
    Julchen

  5. #5
    Arzt (Kinderheilkunde) Avatar von StarBuG
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    Standard AW: vom arzt enttäuscht--nicht ernst genommen

    Hallo Lucy

    Hast du deinen Impfausweis denn nicht mehr?
    Der wäre nämlich wichtig um zu sehen, welche Impfungen dir noch fehlen, und welche aufgefrischt werden sollten.

    Wenn du gar keinen Impfausweis hast, dann sprich das mal bei deinem (neuen) Hausarzt an
    Die Impfung selber wird dann später von der Arzthelferin durchgeführt.

    Was der Arzt meinte mit "Tetanus nicht ohne Impfpass" heißt nur, wenn du nicht akut eine Verletzung hast, für die der Tetanus Schutz wichtig ist, will der Arzt deinen Impfpass sehen, denn auch Tetanus Impfungen gehen auf sein Budget.

    Gruß

    Michael
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  6. #6
    Caro
    Gast

    Standard AW: vom arzt enttäuscht--nicht ernst genommen

    Zitat von lucy230279 Beitrag anzeigen
    ...hat jemand ähnl.erfahrungen gemacht?

    Hallo lucy

    Ist ja echt krass was Du da schreibst
    Ich steck auch grad in einer,aber bisher nur leichten "Hausarzt-Misere" und weiss nicht recht was ich tun soll.
    Wir wohnen auf dem Lande,HA ist ein lieber netter betagter Herr bei dem sich unsere ganze Familie gut aufgehoben fühlt.Er hat unser völliges vertrauen.Aber nun bin ich bissel am grübeln.Im November hin zu ihm,er suchte sofort in die Richtige Richtung(Schilddrüse),bekam sofort Überweisung zum NUK und die Schilddrüse ist nun seit Montag komplett draussen.Und da fängt das Dilemma an.IM Entlassungsbrief vom KH stand unter anderem ja das ich wieder zum NUK soll.HA wurde grummlig mit den Worten das er es nicht gut findet wenn Kollegen den Allgemeinmedizinern das Wissen um die SD absprechen.Also keine Überweisung,ich bin nicht seine einzige "Drüse" meint er.Ich merkte im Gespräch mit ihm aber eben doch das er da nicht wirklich auf dem laufendem ist.Grad auch nicht im Bezug auf Kalzium-Mangel nach SD OP.Er meint das macht eben im Alter die Knochen brüchig.
    Egal was ich jetzt tu,zum NUK gehen oder zum Endokrinologen,...ich stosse ihn vor den Kopf und genau das will ich nicht.Er ist und bleibt ein guter Arzt und ich möchte dieses Verhältnis nicht zerstören.
    Komm mir grad vor wie Rudi Ratlos...

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