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In dieser Diskussion geht es um "Bundesrat entscheidet über Verbot von Rabattboni" im "Chat Ecke" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo, wie ich soeben hier gelesen habe, soll der Bundesrat heute über ein generelles Verbot von Rabattboni von Versandapotheken entscheiden. Sind wir demnächst somit gezwungen, ...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    30.03.2012
    Beiträge
    3

    Standard Bundesrat entscheidet über Verbot von Rabattboni



    Hallo,

    wie ich soeben hier gelesen habe, soll der Bundesrat heute über ein generelles Verbot von Rabattboni von Versandapotheken entscheiden.

    Sind wir demnächst somit gezwungen, die überteuerten Medikamente aus den "normalen" Apotheken zu kaufen?

    Eine Gegen-Aktion bei Facebook wurde bereits gestartet. Da ich gesundheitlich auf viele Medikamente angewiesen bin und finaziell nicht gut betucht bin, bin ich auf die Rabatte eben dieser Apotheken angewiesen.

    Wie schätzt ihr die Situation ein und wie kann man sich dagegen wehren?

  2. #2
    AnD73
    Gast

    Standard AW: Bundesrat entscheidet über Verbot von Rabattboni



    Abgesehen davon, dass das hier das falsche Forum ist und das in das Unterforum "Chatecke" gehört, und ein Mod das sicher gleich mal verschieben wird (Bitteeeee), will ich meine Meinung nicht für mich behalten.

    Offiziell ist in Deutschland Lobbyismus verboten. Doch mittlerweile gibt es kaum einen Abgeordneten, der nicht noch mindestens einen Vorstandsposten bei irgendeinem Wirtschaftsunternehmen hat. Irgendwann vor einigen Jahren hat jemand festgestellt, dass die Grenze für Vorstandsposten bei sage und schreibe 13 liegt. Dann sahen die entsprechenden Stellen erst eine Gefährdung. Allerdings nur insoweit, dass die/der Abgeordnete für seine eigentliche Tätigkeit als Volksvertreter keine Zeit mehr habe. Eine Gefahr, dass diese Personen durch ihre "Nebentätigkeiten" beeinflussbar sind, sah man allerdings nicht. Aber seien wir doch mal ehrlich. Die Weisheit: "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!" gibt es doch nicht umsonst. Und: "Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt was gespielt wird." hat sich auch noch immer bewahrheitet. Somit kann man davon ausgehen, dass die Pharma-Industrie und der Apotheker-Verband genug Geld in die Hand genommen haben, um die für sie positive Entscheidung zu erlangen. Denen waren die Versand-Apotheken immer schon eine Dorn im Auge. Sie sahen die Beratung durch den Apotheker gefährdet. Hiervon habe ich persönlich nicht immer was gemerkt. Und schließlich kann eine Apotheke vor Ort auch nur mein Rezept ausgeben, wie eine Versand-Apotheke auch. Das macht für mich keinen Unterschied. Für die Belange des "einfachen" Volkes interessiert sich die Politik aber schon seit vielen Jahren nicht mehr.

    Aber wehren kann man sich meiner Erachtens dagegen leider nicht. Es bleibt wahrscheinlich nur die Möglichkeit, bei ausländischen Versand-Apotheken zu bestellen. Ob die dann aber noch die Rezepte bei deutschen Krankenkassen abrechnen dürfen, weiß ich nicht. Ich denke mal, dass das dann auch nicht mehr gehen wird. Somit ist mit Sicherheit dieser "Fluchtweg" auch verschlossen. Hoch lebe die deutsche Bürokratie.

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