| |
| |||||||
| jetzt kostenlos Registrieren | Blogs | Hilfe | REGELN | Med. Lexikon | Benutzerliste | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens. |
Für Dichter und DenkerIn dieser Diskussion geht es um "Für Dichter und Denker" im "Chat Ecke" Forum, als Teil von Patientenfragen.netUntergegangen sind schon der Mond und die Pleiaden. Es ist Mitternacht, es vergehen die Stunden. Ich aber schlafe allein . (Sappho von Lesbos) „Und ich ... |
| |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen |
| | #91 |
| Glaubt an nix! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Untergegangen sind schon der Mond und die Pleiaden. Es ist Mitternacht, es vergehen die Stunden. Ich aber schlafe allein. (Sappho von Lesbos) „Und ich sehe einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ (Offenbarung des Johannes) „Alles fließt und steht nicht still.“ (Heraklit) „Segelnd auf weinfarbenem Meer hin zu Menschen anderer Sprache“ (Odyssee) „Jede Seele ist unsterblich... (Platon) Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. (Albert Schweitzer) Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein. (Heinrich von Kleist) Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind... (und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.) (William Shakespeare) Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug. (Hilde Domin) Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin. (Jean de La Fontaine) Wer einen Fluß überquert muß die eine Seite verlassen. (Mahatma Gandhi) Ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde. (Rabindranath Tagore) Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück. (J. W. Goethe) Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen! (Konfuzius) |
|
| | #92 |
| Gast | Urologiker und Pianoman, vielen Dank! Morgen wird der Kranz bestellt mit einem der Sprüche auf der Schleife, welcher, wird noch entschieden. Es ist so schwer. Traurig, der Frosch |
|
| | #93 |
| Gast | Folgender Spruch ist es geworden: "Jede Seele ist unsterblich" (Platon) Vielen Dank nochmals an Pianoman. Frosch |
|
| | #94 |
| Schaut ab und zu mal rein ![]() ![]() ![]() ![]() | Jeder hat so seine Art der Eine rauh & hart ein Andrer ganz apart der Nächste will gar nichts wissen noch Einer versteckt sich lieber unter dem Kissen Die Frau dort hört gar nicht hin, schaut stur hinaus aus dem Fenster, das nicht existiert Der Landstreicher zähneklappernd weil er friert Der ältere Herr schaut geradeaus will nicht teilhaben, dem Elend dieser armen Maus nur das Kind bleibt stehn offen und neigierig interessiert staunend, ohne zu urteilen Gleich wird die Katz es tun und die Maus für immer ruhn! Was ist schon dabei? Katze ist satt, der Hunger vorbei! Das Kind geht weiter reich an Erfahrung und immer noch heiter während die Grossen erschauern & sich fragen: musste das sein? Qual, mord & Pein dieses Tierchen erleiden musste Was jedoch das Kind nur wusste: Die Erwachsnen tun es auch schlimmer noch, als diese Katz! Töten mehr als nötig, des Menschen grausamer Brauch! esbi/Sammlerin August07 |
|
| | #95 |
| Schaut ab und zu mal rein ![]() ![]() ![]() ![]() | HERBST GEWORDEN WENN ES ZEIT WIRD UND DER SOMMER SICH IM BLÄTTERREIGEN ZURÜCKZIEHT WERD ICH DEN MANTEL HERVORHOLEN WENN NEBELWOKEN MORGENS UM MICH SCHWADEN UND DANN GOLDEN DIE STRAHLEN DER SONNE, BLÄTTER LEUCHTEN LÄSST WENN DIE LUFT ERFÜLLT IST VOM DUFT DER GEBRATENEN, HEISSEN KASTANIEN UND DU DEINE HÄNDE AM BRAUNEN PAPIER WÄRMST WENN DU DANN WEITERGEHST DURCH DEN PARK DAS LAUB VOR DEINEN SCHUHEN ZU BERGEN HÄUFST WENN WIR DANN UNSERE HÄNDE TIEF IN DEN GOLDGELBEN BLÄTTERBERG WÜHLEN UND DAS LAUB HOCH IN LUFT WIRBELN UND IHM SEHNSÜCHTIG NACHTRÄUMEN GETRAGEN VOM WIND EMPORGEHOBEN WIE DER DRACHE MIT SEINEN BUNTEN BÄNDERN WENN DER RAUCH WIEDER AUS DENS CHORNSTEINEN STEIGT UND ALL DIE VÖGEL GEN SÜDEN ZIEHN WENN DIE BERGSPITZEN WEISSE MÜTZEN TRAGEN UND DIE EICHHÖRNCHEN EMSIG NÜSSE SAMMELN DANN WEISS ICH, ES IST WIEDER HERBST GEWORDEN! *SAMMLERIN*AUG.07 |
|
| | #96 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Jeden Tag, den wir beginnen, sollten wir uns neu besinnen. Wie das Schicksal es auch lenkt, jeder Tag ist dir geschenkt. .(" ").___♥_______♥______.(" ")...` ´.._______♥______♥___..` ´..Versuche jeden Tag zu leben, um ihm einen Sinn zu geben. Versuche jeden Tag zu lieben, niemals wird dein Glück versiegen. .(" ").___♥_______♥______.(" ")...` ´.._______♥______♥___..` ´..Ist ein Tag auch nicht so schön, er wird bald vorübergehn, keinen Tag sollst du bereuen, dich lieber auf den nächsten freuen. .(" ").___♥_______♥______.(" ")...` ´.._______♥______♥___..` ´. |
|
| | #97 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Freundschaft kann ein Mensch nur geben, wenn er selber sie verspürt, wenn ein Blick oder ein Lächeln tief im Herzen ihn berührt. *♥*(¯`·._)*♥* *♥*(¯`·._)*♥*Nicht nur Geld und Gut entscheiden, ob du wirklich glücklich bist, wichtig ist, dass man im Leben einfach Mensch geblieben ist. *♥*(¯`·._)*♥* *♥*(¯`·._)*♥*Unser ganzes Tun und Handeln, ist es uns nicht auferlegt? Wieviel schöner ist das Leben, wenn man es mit Freuden lebt. *♥*(¯`·._)*♥* *♥*(¯`·._)*♥*Drum nütze jede schöne Stunde in einer netten Freundesrunde Denn Freundschaft ist ein grosses Gut, wenn ehrlich man´s vom Herzen tut! *♥*(¯`·._)*♥* *♥*(¯`·._)*♥* |
|
| | #98 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Tränen im Dunkeln Ich schaue aus dem Fenster, es ist dunkel, ich sehe beleuchtete Fenster und ich weine. Verletzende Worte - von Dir. Du ziehst Dich zurück und läßt mich allein, mit meinem Kummer und so vielen Tränen. In solch einem Augenblick bereue ich all meine Entscheidungen, die ich wegen Dir getroffen habe, obwohl es in Wirklichkeit gar nicht so ist. Ich schäme mich dafür, aber Du läßt mir keine andere Wahl. Die Vergangenheit zieht dann an mir vorbei und hinterläßt traurige Leere. Doch Du stellst auf Stur und weißt gar nicht, was du damit in mir anrichtest. Leider passiert zu oft, daß ich am Fenster stehe, im Dunkeln und weine.... |
|
| | #99 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Wochen, Tage, Stunden der Angst sind vorbei, von Hoffnungslosigkeit und Zweifel bin ich nun frei. Das neue Leben gibt mir Hoffnung und Mut, ich weiß jetzt, alles wird gut. Ich pack es neu an - mit Kraft und Elan. Hab den Kopf voller Pläne -wie ich mich nach allem Neuen sehne! |
|
| | #100 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Tränen Zwei Augen blicken traurig ins Leere Eine Träne löst sich und geht auf Reisen Sie rinnt über die Wangen bis zum Kinn Und fällt dann einen Augenblick der Zeit Als sie auf Wiederstand trifft Zerspringt sie wie ein Spiegel Diese vielen kleinen Tränen Setzen den Weg weiter fort und versickern im Boden Viele Tränen folgen der ersten auf diese sinnlose Reise Die Reise fand ihren Ursprung in einem Wortaustausch der Gefühle Und ihr Ende im Boden Der Mensch ist wie eine Träne Den Ursprung in Gefühlen Und am Ende begraben. |
|
| | #101 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Scherben: Da steht man nun, weiß nicht weiter kennt keinen Weg. Steht vor einen Haufen Scherben die eins mal sein Leben waren. Weiß nicht was als nächstes kommt. Dachte man hatte alles was benötigte. Doch die Worte von anderen machten alles zu Nichte. Vergessen sind schöne Tag, die eins waren, die Sonne vergangen. Das Dunkel die Seele gefangen. Es ist wie ein Kampf den man nicht Gewinnt. Das Lachen wieder gestorben. Dachte man könne sich auf die verlassen die einen um geben. Kann zur zeit seine Gefühle nicht klar deuten. Weiß nicht was die Menschen von einem wollen. Kann Ihnen nicht mehr folgen. Alleine gelassen von denen die man mag, lauf dir die Tränen über das Gesicht. Dein Denken ist steht geblieben, das hoffen verlernt. Gedanken quälen dich, die du nicht los wirst. Hast Angst das sie gewinnen denn dann weißt du ist es vorbei, dann ist das Leben verwirkt. Das Leben das du doch so geliebt hast. Scheint nun wieder zu zerbrechen, wie ein Glas das zu Boden fällt. Gesprungen ist es schon. nicht mehr viel und es fällt. Dann liegen die Scherben auf dem Boden. |
|
| | #102 |
| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Gib mir Deine Hand und folge mir ins Land der Träume. Schliesse Deine Augen. Lass´ einfach los. Vertraue mir - hab keine Angst! Entfliehe mit mir an einen Ort ohne Kummer und Sorgen, ohne Zweifel und Ängste. Für einen Augenblick nur schwerelos träumend in eine andere Welt. Hinauf zu den Sternen, tanzend mit ihnen im Silberlicht des Mondes. Schwebend auf weichen Wolken - der Sonne entgegen. Sich spiegeln in ihrem goldenen Glanz, ihre Wärme spüren auf Deiner Haut. Weicher Wind streichelt Dir zärtlich durch´s Haar. Frei wie ein Vogel - dem Alltag entfliehen, leise Lied |
|
| | #103 |
| Rettungsassistent ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Schön schaurig: Der Rabe Einst, um eine Mittnacht graulich, da ich trübe sann und traulich müde über manchem alten Folio lang vergess'ner Lehr'- da der Schlaf schon kam gekrochen, scholl auf einmal leis ein Pochen, gleichwie wenn ein Fingerknochen pochte, von der Türe her. "'s ist Besuch wohl", murrt' ich, "was da pocht so knöchern zu mir her - das allein - nichts weiter mehr. Ah, ich kann's genau bestimmen: im Dezember war's, dem grimmen, und der Kohlen matt Verglimmen schuf ein Geisterlicht so leer. Brünstig wünscht' ich mir den Morgen;- hatt' umsonst versucht zu borgen von den Büchern Trost dem Sorgen, ob Lenor' wohl selig wär'- ob Lenor', die ich verloren, bei den Engeln selig wär'- bei den Engeln - hier nicht mehr. Und das seidig triste Drängen in den purpurnen Behängen füllt', durchwühlt' mich mit Beengen, wie ich's nie gefühlt vorher; also daß ich den wie tollen Herzensschlag mußt' wiederholen: "'s ist Besuch nur, der ohn' Grollen mahnt, daß Einlaß er begehr'- nur ein später Gast, der friedlich mahnt, daß Einlaß er begehr':- ja, nur das - nichts weiter mehr." Augenblicklich schwand mein Bangen, und so sprach ich unbefangen: "Gleich, mein Herr - gleich, meine Dame - um Vergebung bitt' ich sehr; just ein Nickerchen ich machte, und Ihr Klopfen klang so sachte, daß ich kaum davon erwachte, sachte von der Türe her - doch nun tretet ein!" - und damit riß weit auf die Tür ich - leer! Dunkel dort - nichts weiter mehr. Tief ins Dunkel späht' ich lange, zweifelnd, wieder seltsam bange, Träume träumend, wie kein sterblich Hirn sie träumte je vorher; doch die Stille gab kein Zeichen; nur ein Wort ließ hin sie streichen durch die Nacht, das mich erbleichen ließ: das Wort "Lenor'?" so schwer - selber sprach ich's, und ein Echo murmelte's zurück so schwer: nur "Lenor'!" - nichts weiter mehr. Da ich nun zurück mich wandte und mein Herz wie Feuer brannte, hört' ich abermals ein Pochen, etwas lauter denn vorher. "Ah, gewiß", so sprach ich bitter, "liegt's an meinem Fenstergitter; Schaden tat ihm das Gewitter jüngst - ja, so ich's mir erklär';- schweig denn still, mein Herze, lass mich nachsehn, daß ich's mir erklär':- 's ist der Wind - nichts weiter mehr!" Auf warf ich das Fenstergatter, als herein mit viel Geflatter schritt ein stattlich stolzer Rabe wie aus Sagenzeiten her; Grüßen lag ihm nicht im Sinne; keinen Blick lang hielt er inne; mit hochherrschaftlicher Miene flog empor zur Türe er - setzt' sich auf die Pallas-Büste überm Türgesims dort - er flog und saß - nichts weiter mehr. Doch dies ebenholzne Wesen ließ mein Bangen rasch genesen, ließ mich lächeln ob der Miene, die es macht' so ernst und hehr: "Ward dir auch kein Kamm zur Gabe", sprach ich, "so doch stolz Gehabe, grauslich grimmer alter Rabe, Wanderer aus nächtger Sphär'- sag, welch hohen Namen gab man dir in Plutos nächtger Sphär'?" Sprach der Rabe, "Nimmermehr." Staunend hört' dies rauhe Klingen ich dem Schnabel sich entringen, ob die Antwort schon nicht eben sinnvoll und bedeutungsschwer; denn wir dürfen wohl gestehen, daß es keinem noch geschehen, solch ein Tier bei sich zu sehen, das vom Türgesimse her - das von einer Marmor-Büste überm Türgesimse her sprach, es heiße "Nimmermehr." Doch der droben einsam ragte und dies eine Wort nur sagte, gleich als schütte seine Seele aus in diesem Worte er, keine Silbe sonst entriß sich seinem düstren Innern, bis ich seufzte: "Mancher Freund verließ mich früher schon ohn' Wiederkehr - morgen wird er mich verlassen, wie mein Glück - ohn' Wiederkehr." Doch da sprach er, "Nimmermehr!" Einen Augenblick erblassend ob der Antwort, die so passend, sagt' ich, "Fraglos ist dies alles, was das Tier gelernt bisher: 's war bei einem Herrn in Pflege, den so tief des Schicksals Schläge trafen, daß all seine Wege schloß dies eine Wort so schwer - daß' all seiner Hoffnung Lieder als Refrain beschloß so schwer dies "Nimmer - nimmermehr." Doch was Trübes ich auch dachte, dieses Tier mich lächeln machte, immer noch, und also rollt' ich stracks mir einen Sessel her und ließ die Gedanken fliehen, reihte wilde Theorien, Phantasie an Phantasien: wie's wohl zu verstehen wär'- wie dies grimme, ominöse Wesen zu verstehen wär', wenn es krächzte "Nimmermehr." Dieses zu erraten, saß ich wortlos vor dem Tier, doch fraß sich mir sein Blick ins tiefste Innre nun, als ob er Feuer wär'; brütend über Ungewissem legt' ich, hin und her gerissen, meinen Kopf aufs samtne Kissen, das ihr Haupt einst drückte hehr - auf das violette Kissen, das ihr Haupt einst drückte hehr, doch nun, ach! drückt nimmermehr! Da auf einmal füllten Düfte, dünkt' mich, weihrauchgleich die Lüfte, und seraphner Schritte Klingen drang vom Estrich zu mir her. "Ärmster", rief ich, "sieh, Gott sendet seine Engel dir und spendet Nepenthes, worinnen endet nun Lenor's Gedächtnis schwer;- trink das freundliche Vergessen, das bald tilgt, was in dir schwer!" Sprach der Rabe, "Nimmermehr." "Ah, du prophezeist ohn' Zweifel, Höllenbrut! Ob Tier, ob Teufel - ob dich der Versucher sandte, ob ein Sturm dich ließ hierher, trostlos, doch ganz ohne Bangen, in dies öde Land gelangen, in dies Haus, von Graun umpfangen,- sag's mir ehrlich, bitt' dich sehr - gibt es - gibt's in Gilead Balsam?- sag's mir - sag mir, bitt' dich sehr!" Sprach der Rabe, "Nimmermehr." "Ah! dann nimm den letzten Zweifel, Höllenbrut - ob Tier, ob Teufel! Bei dem Himmel, der hoch über uns sich wölbt - bei Gottes Ehr'- künd mir: wird es denn geschehen, daß ich einst in Edens Höhen darf ein Mädchen wiedersehen, selig in der Engel Heer - darf Lenor', die ich verloren, sehen in der Engel Heer?" Sprach der Rabe, "Nimmermehr." "Sei denn dies dein Abschiedszeichen", schrie ich, "Unhold ohnegleichen! Hebe dich hinweg und kehre stracks zurück in Plutos Sphär'! Keiner einz'gen Feder Schwärze bleibe hier, dem finstern Scherze Zeugnis! Laß mit meinem Schmerze mich allein!- hinweg dich scher! Friß nicht länger mir am Leben! Pack dich! Fort! Hinweg dich scher!" Sprach der Rabe, "Nimmermehr." Und der Rabe rührt' sich nimmer, sitzt noch immer, sitzt noch immer auf der bleichen Pallas-Büste überm Türsims wie vorher; und in seinen Augenhöhlen eines Dämons Träume schwelen, und das Licht wirft seinen scheelen Schatten auf den Estrich schwer; und es hebt sich aus dem Schatten auf dem Estrich dumpf und schwer meine Seele - nimmermehr. Edgar Allen Poe (veröffentlicht 1845) |
|
| | #104 |
| Ganz neu hier ![]() | Ich schreib jetzt einfach mal eines meiner Lieblingsgedichte:-) STUFEN Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andere neue Bidungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten an keinem wie an einer Heimat hängen Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen Er will uns Stuf um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht erschlaffen; Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegensenden Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden........ Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde. H.Hesse Herzlich Renate |
|
| | #105 |
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Besser in Geld schwimmen als gar kein Sport. |
|
| |
| |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
|
|