| |
| |||||||
| jetzt kostenlos Registrieren | Blogs | Hilfe | REGELN | Med. Lexikon | Benutzerliste | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens. |
Wie verkraftet ihe die Wahrheit?In dieser Diskussion geht es um "Wie verkraftet ihe die Wahrheit?" im "Chat Ecke" Forum, als Teil von Patientenfragen.netIch möchte es auch wissen, alles, ich möchte wissen, was auf mich zukommt, ich möchte auch meine Chancen wissen. Wenn mir nämlich der Arzt nicht ... |
| |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen |
| | #16 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Ich möchte es auch wissen, alles, ich möchte wissen, was auf mich zukommt, ich möchte auch meine Chancen wissen. Wenn mir nämlich der Arzt nicht alles sagen würde, würde ich mich selber schlau machen, im Internet, mit Büchern, so hab ich das immer gemacht, ist ja nicht das erste Mal, dass ich mit einer ernsten Diagnose konfrontiert wurde. Ich möchte wissen, wie ich mit meiner Krankheit umzugehen habe, besser gesagt, ich möchte wissen, wie ich damit LEBEN kann, weil das ist es ja, was mir keiner abnehmen wird. Angst habe ich wenig, ich hätte Angst vor Behandlungen, OPs, Schmerzen, aber auch da hab ich schon ziemlich viel hinter mir, was man so im Allgemeinen keinem wünscht, ich fand es jedenfalls immer leichter, genau zu hören, was passiert, was passieren wird, was passieren kann und wie ich ggf. reagieren kann und soll. Ich glaube auch nicht, dass ich mich sehr an irgendwelche abstrusen Hoffnungen klammern würde, das weiß ich allerdings nicht, ich bin dem Tod schon ziemlich oft noch grade so von der Schippe gehüpft, und da kam es immer sehr überraschend, ich weiß nicht, was ich fühlen würde, wenn ich wüsste, es geht wahrscheinlich zu Ende. Will ich auch erst drüber nachdenken, wenn es so weit ist, aber WISSEN möchte ich es. |
|
| | #17 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Ich möchte es auch wissen,und war froh das mein Arzt mir von Anfang an die Warheit gesagt hat.So konnte ich mich wenigstenz darauf vorbereiten. Ich finde es ist leichten mit den Behandlungen und Schmerzen sich zu arangiren. Wen man weiß was kommt und ich weiß auch das ich nicht Alt werde. Das schlimste daran ist nur wen man zum Arzt kommt und er hilflos einen ansieht. |
|
| | #18 |
| Mag Menschen ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo dave 85, ich habe das seltene Glück ( ), dass viele Menschen aus meinem Umfeld mit mir über ihre Sorgen und Probleme sprechen. Da ist dann auch oft das Thema "Krankheit" dran, auch wenn sie von meiner kleinen Nebentätigkeit keine Ahnung haben. Dabei habe ich festgestellt, dass Gesunde oder Schwerkranke etwa in der gleichen Größenordnung wissen wollen, wie es um sie steht. Meist um selbst aktiv über sich mitzubestimmen und zu suchen, ob es irgendwo eine neue Therapie oder ein neues Medikament gibt, von dem ihr Arzt noch nichts gehört hat. Oder auch nur, um noch mal das zu machen, was sie schon immer machen wollten, aber aus Zeitgründen immer vor sich hergeschoben haben. Ich habe mir diese Frage selbst noch nie gestellt. Ich bin wohl ein zu großer Optimist. Oder ich reagiere wie die meisten Männer : ich bin unkaputtbar und die drei kleinen Zipperlein stecke ich mit links weg. Aber für den Standpunkt, den Du verteten sollst, kann ich Dir Munition liefern : Es gibt unter den Kranken auch die Ansicht, dass sie lieber nicht wissen wollen, wann das Ende kommt (sind aber wenige), weil sie dann glauben, nicht mehr so unbefangen anderen Menschen gegenübertreten zu können (Neid auf Gesunde), sich zurückziehen, um keine Betroffenheit bei den Mitmenschen auszulösen, um Diskussionen über sich und ihre Krankeheit zu vermeiden und weil sie keine "Guten Ratschläge" hören wollen. Sie wollen auch ihre Angehörigen nicht belasten und vorzeitig traurig machen und den Rest ihres Lebens nicht bei allen Gelegenheiten daran erinnert werden, dass bald Schluss ist. Sie wollen auch nichts nachholen oder was Besonderes machen, sondern nur in Ruhe weiterleben. Das ist also keine Vogel Strauß Politik, als vielmehr eine besondere Rücksichtnahme auf die Gefühle Ihrer Familie und Freunde. Oft geht das allerdings schief und endet entweder in einer gewissen sozialen Isolierung oder sogar in einer heftigen Ausanandersetzung mit der Familie, da diese nicht weiß, warum ihr Mitglied auf einmal so "komisch" ist. Aber letzten Endes ist das eine Entscheidung, die jeder für sich alleine treffen muß. Hoffe, Dir hiermit ein paar Anhaltspunkte geliefert zu haben. Bon Chance. Gruß katzograph |
|
| |
| |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
|
|
Ähnliche Themen für: Wie verkraftet ihe die Wahrheit? | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Vermischtes: Deutsche Forschungsgemeinschaft 1920 bis 1970: ?Schmerzende Wahrheit!? | aerzteblatt.de | Nachrichten | 0 | 01.02.2008 17:30 |