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Thema: Schmerzen nach Oberschenkelhalsbruch

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In dieser Diskussion geht es um "Schmerzen nach Oberschenkelhalsbruch" im "Chirurgische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    57 Jahre
    Mitglied seit
    26.01.2014
    Beiträge
    1

    Standard Schmerzen nach Oberschenkelhalsbruch

    Hallo zusammen,

    Bin beim spazieren gehen am 21.11.13 gefallen und habe mir einen Oberschenkelhalsbruch mit Knochenverschiebung zugezogen. Da mein Bein um ca. 5 cm verkürzt war und meine Kapsel verletzt war, wurde bei mir eine dynamische Hüftschraube eingesetzt. Der Arzt meinte, da ich erst 53 Jahre bin, wäre dieses Verfahren besser als eine Prothese einzusetzen. Habe aber jetzt ein 25% iges Risiko, bis zu 2 Jahre, das meine Kapsel absterben kann und sich die Schrauben lockern.
    Nach einer Woche im Krankenhaus und 3Wochen stationärer ReHa, wo ich eine gute Entwicklung durchgemacht habe,
    viel Sport und wenig Schmerzen hatte bin ich kurz vor Weihnachten nach Hause gekommen.
    Mir wurde eine Knochendichtemessung nahe gelegt, wobei Osteoporose festgestellt wurde.
    Die ersten 8 Wochen durfte ich das Bein nur 15 - 20 Kg belasten mit einem 3 Punkt gang an Gehhilfen.
    Seitdem ich aber zu Hause bin habe ich Schmerzen. Jetzt, wo ich voll belasten darf, werden meine Schmerzen immer stärker, mittlerweile plagen mich auch Rückenschmerzen. Normales Gehen ist nicht möglich, ohne täglich 3 mal starke Schmerzmittel käme ich garnicht klar.
    Trotzdem ziehe ich meine Übungen und zweimal die Woche Krankengymnastik durch.
    Zu meiner Person ist noch zu sagen, ich bin 1,65 m groß und wiege 55 Kg, sportlicher Typ.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht und wie ist er damit umgegangen?
    Ist es realistisch, das die Schmerzen nicht weniger sondern eher mehr werden?
    Kann mein geringes Körpergewicht Grund für die Schmerzen sein (Material drückt gegen Nerven, Muskeln?
    Wirkt sich meine Osteoporose jetzt nachteilig für meine Heilung aus?

    Ich höre immer ich muß Geduld haben, aber wie lange kann dieser Zustand andauern, und wird es irgendwann besser?

    Es wäre schön, wenn ich Antwort bekäme, da sich der Zustand meiner Psyche leider immer weiter verschlechtert.
    Vor meinem Unfall war ich ein sehr lebensfroher, aktiver Mensch.

    Liebe Grüße
    Biggi

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.070
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Schmerzen nach Oberschenkelhalsbruch

    Hallo Biggi!
    Ich vermute mal, daß Du dich zu Hause auch mehr/anderst bewegst, daß also mehr Belastung auf den Oberschenkel kommt, zumal Du auch inzwischen voll belasten darst.
    Ich würde dir auf alle Fälle raten, zu deinem beh. Orthopäden zu gehen, oder in die Ambulanz der Klinik, wo Du operiert wurdest, das muß auf alle Fälle untersucht werden, das sollte möglichst zeitnah passieren, also nicht erst in ein paar Wochen.
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3

    Standard AW: Schmerzen nach Oberschenkelhalsbruch

    Tag Biggi,

    Die Schmerzen auch Monate nach dem Oberschenkelhalsbruch waren bei mir teilweise auch ohne Tabletten nicht auszuhalten. Die Schmerzen waren bedingt durch den Verlust der Muskelmasse im betroffenen Bein und desweiteren auch durch die Beinverkürzung (bei mir waren es 1,5 cm) und die damit verbundene schlechte Haltung.

    Ich begann nach dem 3. Monate mir ständigen Laufübungen, auch das Treppensteigen musste ich wieder lernen und natürlich auch das eigentliche Laufen. Bis etwa 12 Monate nach dem Oberschenkelhalsbruch gab es immer wieder diverse Schmerzen (Rücken, Knie und krampfartige Anfälle in der Muskulatur beider Beine). Ich war und bin jeden Tag per pedes unterwegs. Die tägliche Bewegung führte zu einer Verbesserung bei den Beschwerden. Die Fortschritte, die ich beobachtete, waren zwar gering, aber es waren Fortschritte. Ich machte eine ambulante Reha, die bei mir nicht viel brachte. Der Durchbruch kam erst als ich mich entschloss, Feldenkrais-Behandlungen durchführen zu lassen und von da waren die Fortschritte, die ich machte, erheblich besser. Aber erst nach 3 Jahren konnte ich auf den Gehstock verzichten. Das war in der Tat schon ganz schön lang. Und heute bin ich bei meinen Wanderungen mit Trekkingstöcken unterwegs, weil man dabei keine Haltungsfehler macht!

    Grüße
    Otto

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