hallo andrea,
war heute morgen wieder walken :-)
es wird mir übrigens nicht vorgeschrieben was ich zu essen habe, sondern empfehlungen gegeben.
für mich prima, denn ich habe im september/oktober fast nichts gegessen, mich vorwiegend von kaffee und schmerzmitteln ernährt. ja ich weiß, war ein großer fehler. das hab ich aber erst gemerkt, als ich zweimal bei meinem physio zusammengeklappt bin und der mir dann den kopf gewaschen hat. hat mich immer angerufen,ob und was ich gegessen hab. esse jetzt wieder mehr oder weniger normal.
ich bring dir mal ein paar zitate aus den mails.
"Regel 1: Nicht hungern! +
Sobald Sie hungrig sind, müssen Sie etwas essen. Hunger ist ein deutliches Warnsignal des Körpers. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Körper sich langfristig an Ihren Muskeln bedient und Energiesparmaßnahmen ergreift, müssen Sie ihn ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Darüber hinaus bringt Hungern auch aus anderen Gründen nicht den gewünschten Erfolg. Morgens einen Kaffee, mittags einen Salat, abends der Heißhungeranfall und bei Mc Donalds einmal die Speisekarte von oben nach unten gegessen. Hungern führt über kurz oder lang zu einem Fressanfall. Essen Sie, solange Sie die Nahrungsmittel noch bewusst auswählen können und Sie nicht vor lauter Heißhunger alles Erreichbare wahllos in sich hineinstopfen. Nicht Hungern bedeutet aber nicht, allen Gelüsten nachzugehen. Das, was Sie verspüren, wenn Sie eine Tafel Schokolade sehen, ist kein Hunger, sondern eher ein antrainierter Reflex.
Auch wenn im Augenblick in den Medien häufig Fett als alleiniger Schuldiger für das Übergewicht dargestellt wird, ist es trotzdem nicht korrekt. Wenn jemand am Tag 3 Packungen Gummibärchen isst, wird er aufgehen wie ein Hefekloß, obwohl er kein Fett zu sich genommen hat. Es kommt auf die Kalorienanzahl (Energie in der Nahrung) an. Fett (9,3 kcal je Gramm) enthält zwar fast doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate (4,2 kcal je Gramm), es ist aber erheblich leichter 100 Gramm Zucker zu sich zu nehmen als 45 Gramm Fett. Fett macht eher satt und ab einer gewissen Menge empfindet man einen Ekel davor.
Wichtig ist, dass Sie die Nahrungsaufnahme nicht zu stark reduzieren. Wenn Sie z.B. nur noch 1.000 Kcal am Tag zu sich nehmen, reduzieren Sie die Nahrungsmenge derart, dass es fast unmöglich ist, alle lebensnotwendigen Stoffe aufzunehmen. Ihr Körper benötigt aber Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, einige Fette und Kohlenhydrate zum Überleben.
Die Nahrungsaufnahme können Sie also nur begrenzt drosseln, ohne dass sich Ihr Körper wehrt. Das ist auch gut so. Zielsetzung dieses Programms ist, dass Sie Ihre Ernährung so umstellen, dass Sie auch nach dem Abnehmen Ihr Gewicht halten können. Die Ziele bezüglich der Ernährung lauten also:
- Vermeidung eines Energieüberschusses durch zu viel essen.
- Verbesserung der Qualität der Nahrungsmittel
=> Anpassung der Ernährung an den Bedarf des Körpers
Der größte Vorteil ist, dass Sie Ihre Ernährung während der Zeit des Abnehmens nicht deutlich einschränken müssen. (Sie müssen nur auf die Kalorien verzichten, die Sie im Augenblick über dem Bedarf zu sich nehmen.) Sie müssen Ihre Ernährung nur auf das normale Maß zurückfahren, aber nichts zusätzlich einsparen. Nach Abschluss des Abnehmens ernähren Sie sich wie schon während der ganzen Zeit. Sie werden immer genügend zu Essen haben und Hungern ist nicht nötig.
Zu diesem Zweck wurde die Lebensmittelpyramide entwickelt. (Ab jetzt auch auf Ihrer persönlichen Homepage abrufbar.) Anhand der Lebensmittelpyramide können Sie sehr leicht erkennen, welche Lebensmittelgruppen Sie in welchen Mengen zu sich nehmen sollten. Bitte beachten Sie, dass keine spezifischen Lebensmittel vorgeschrieben werden. Sie können also weiterhin Ihre Speisen nach Ihren Vorlieben zusammenstellen. Die Mengen der einzelnen Gruppen müssen nicht jeden Tag exakt eingehalten werden. Es reicht, wenn Sie die Werte im Wochenschnitt erreichen. Trotzdem sollten Sie sich bei Ihrer Ernährung an jedem Tag an der Lebensmittelpyramide orientieren. Wichtig ist, dass Sie den Grundgedanken der Ernährungspyramide verstehen und verinnerlichen.
Die einzelnen Gruppen nach aufsteigender Bedeutung:
1. Fette, Öle, Nüsse, Süßigkeiten
2. Milch, Käse, Milchprodukte und Fisch, Fleisch, Eier
3. Obst und Gemüse
4. Getreide, Getreideprodukte, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot
5. Getränke"
ich lerne. meine ernährung umzustellen, anders, bewusster einzukaufen. Ich verzichte nicht auf fett, denn der körper braucht es, aber in maßen und nicht alle arten von fetten (eine email erklärt dir, was es für fette gibt, welche gesund sind, wieviel gesund ist und wo sich welche verstecken).
ich trinke also viel, obst muss jeden dabei sein, fleisch gibt es etwas seltener für mich. aber denke mal nicht, dass ich ein perfektes essverhalten an den tag lege!! ich hab letztens auch mal ne pizza gegessen. das wusste ich aber schon vorher und habe meine ernährung an dem tag auf die fettmenge, die da kommen würde, eingestellt.
alles kann, nichts muss. aber wenn ich abnehmen will, muss ich meine ernährung langfristig umstellen und das lerne ich.
du kannst mich übrigens gern alles fragen, habe keine geheimnisse und freue mich wenn andere von meinen erfahrungen profitierne können.
