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Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin

In dieser Diskussion geht es um "Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin" im "Ernährung" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo, Ich habe in meiner Vorstellung erwähnt, dass ich eine Ausbildung in Ernährungslehre nach trad.chin. Medizin habe und mich dieses gebiet auch total fasziniert. Michael ...


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Alt 29.10.2006, 20:10   #1
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Lächeln Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 713 Tage alt

Hallo,

Ich habe in meiner Vorstellung erwähnt, dass ich eine Ausbildung in Ernährungslehre nach trad.chin. Medizin habe und mich dieses gebiet auch total fasziniert. Michael hat gemeint es könnte für euch interessant sein, wenn ich ein bisschen über diese Art der Ernährung erzähle.

Nunja ich versuche es einfach und kurz darzustellen.
Die chinesische Philosopie ist eine ganz andere. Man muß gewaltig umdenken. Die Chinesen versuchen die Gesundheit zu erhalten - mit verschiedenen Mitteln ... richtige Ernährung, Körperübungen, Kräuterteinnahmen, ... Falls es aber doch zu Problemen kommt, so wird nach der Wurzel gesucht - nicht das Symptom behandelt.

Mit der richtigen Ernährung kann man also gewaltig viel erreichen. Es ist keine Diät oder dergleichen. Die Nahrungsmittel sind den fünf Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) zugeordnet und jedes Nahrungsmittel unterliegt einer Thermik. Das geht von kalt über kühl bis zu neutral, warm und heiß. Jetzt muss nur noch herausgefunden werden (das macht der Ernährungsberater) welcher Typ man ist und dann kann schon die richtige Ernährung zusammengestellt werden. Der Typ kann sich jedoch immer wieder ändern. Hier werden nicht alle Menschen über den Kamm geschert - jeder Mensch ist individuell und sollte auch so behandelt werden.

Ein kleines Beispiel: Der hitzige Typ- viel Energie, meist roter Kopf, ißt gerne Fleisch, scharf gewürzt, wird schnell zornig ... Für so einen Menschen wäre es besser sich ein bissl kühlender zu ernähren, damit der Organismus nicht zu sehr belastet wird. Ich will jetztaber mit den einzelnen Nahrungsmittel gar nicht so sehr ins Detail gehen.

Es gibt aber so eine kleine Faustregel - allgemein gültig: Man sollte das Essen was zu jeder Jahreszeit dort wächst wo man wohnt.

Das typische Beispiel "Orangensaft". Meist wird gesagt im Winter wäre es gut frischen O-Saft zu trinken, wegen dem Vitamin C. Lt. den Chinesen ist die Orange thermisch kalt - d.h. im Winter ist das Klima bei uns kalt also sollte man den Körper wärmen und nicht noch zusätzlich abkühlen. Orangen wachsen dort wo sie gebraucht werden - in heißen Ländern, um sich zu kühlen.

Die meisten Menschen haben Problem mit der Verdauung, oder mit dem Gewicht - ist auch ein großes Thema - dies alles ist mit der typgerechten Ernährungsweise super toll in den Griff zu bekommen.

Achtung auch vor den ganzen Kräutertees. Die sind eigentlich Medizin und sollten auch so eingesetzt werden. Ein "kalter" Mensch sollte nicht auch noch kühlende Tees trinken.

Naja, ich denke fürs erste reicht es, ich hoffe ich hab jetzt nicht noch mehr Verwirrung geschaffen.

Sollten Fragen auftauchen, gebe ich gerne Auskünfte. Wenn wer Interesse an einer Beratung hat so kann er sich gerne melden. Ich lebe in Wien und gebe bereits Beratungen. Nähere Infos sende ich gerne per Mail.

LG
Birgit
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Alt 30.10.2006, 13:35   #2
Elfe
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 712 Tage alt

Liebe Birgit,

hab Dank für Deine Mühe! Das ist für mich ein interessantes Thema, zumal die TCM sehr gut mit der Homöopathie harmoniert. Darum beschäftigte ich mich bereits damit.

Zunächst eine Frage zur Ernährung. Es gibt kalte und warme Lebensmittel, aber auch neutrale. Ist es zuviel Arbeit, einen "roten Faden" über die neutralen zu spinnen?

Liebe Grüße

Elfe
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Alt 30.10.2006, 14:09   #3
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 712 Tage alt

Hi,
ich habe dir hier ein paar neutrale LM zusammengesucht, es sind leider nicht sehr viele. Es ist aber ein Irrglaube, zu denken wenn man nur neutrale Nahrungsmittel zu sich nimmt, so kann nichts schlimmeres passieren.
Es gehört wirklich auf den Körper abgestimmt, und auch auf die Jahreszeit. D.h. wird es draussen kalt, die wärmenden bevorzugen. Am leichtesten... alles was du jetzt an Obst und Gemüse bekommst das in unseren Breitengraden wächst. Wintergemüse sind z.b. Kraut, Kohl, ....
Nichts importiertes.

NEUTRAL
GETREIDE
.Bulgur
.Dinkel
OBST
.Brombeere
.Himbeere
GETRÄNKE
.Hagebuttentee
SONSTIGES
.Hefe
GETREIDE
.Roggen
Amaranth
GEMÜSE/SALATE
.Brennessel
.Eisbergsalat
.Feldsalat
.Rote Bete
GETRÄNKE
.Bancha-Tee
.Pu-Erh-Tee
.Schwarzer Tee
.Tuo-Cha-Tee
GETREIDE
.Hirse
.Maiskolben
GEMÜSE
.Bohne, grün
.Erbse
.Karotte
.Kartoffel
.Kohlrabi
.Kürbis
:Rotkohl
.Steckrübe
.Weißkohl
.Wirsingkohl
OBST
.Dattel
.Feige
.Pflaume
FLEISCH
.Rind
GEWÜRZE
.Safran/Vanille
SÜßMITTEL
.Honig
.Malz
.Melasse

Hoffe ein bissl geholfen zu Haben, lg
Birgit
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Alt 30.10.2006, 15:44   #4
Teetante
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 712 Tage alt

Hallo zusammen!

Ich bin seit Jahren schon der Auffassung, daß man vor allem das essen sollte, was man in den entsprechenden Jahreszeiten bekommt auf dem Markt an einheimischen/saisonalen Produkten! Aber auch ich mache hier Ausnahmen, z.B. Pfirsiche lassen sich nun mal schwer in Deutschland anbauen!

Alles in allem liest sich diese TCM-Ernährung aber ein wenig weit hergeholt und ich halte es auch wieder für so ein Unwort der heutigen Zeit. Jemand, der sich gesund und ausgewogen ernährt (meistens jedenfalls, Ausnahmen bestätigen die Regel), braucht sich sicher nicht zu fragen, ob er nun der heiße oder eher kalte Eßtyp ist. Zumal sich das wohl auch ändern kann, wie ich im 1. Beitrag von Riba las. Den Eß-Typ stellt doch nun ein Ernährungsberater fest, tja, der Glückliche! Da sich die Eßtypen wieder verändern, klingelt die Kasse!

Wieso komme ich nie auf solche gewinnbringenden Ideen? Wahrscheinlich, weil ich derart an solchen Sachen zweifele und ein schlechtes Gewissen hätte, den Leuten mit sowas das Geld aus den Taschen zu ziehen!

Viele Grüße, Andrea




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Alt 30.10.2006, 16:21   #5
Elfe
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 712 Tage alt

Zitat: von riba67
Hi,
ich habe dir hier ein paar neutrale LM zusammengesucht, es sind leider nicht sehr viele. Es ist aber ein Irrglaube, zu denken wenn man nur neutrale Nahrungsmittel zu sich nimmt, so kann nichts schlimmeres passieren.
So war das auch nicht gemeint. Vieles fällt ja, bedingt durch die Jahreszeit, weg. Ich ernähre mich vorwiegend mit Bio-Lebensmitteln aus unseren Breiten, aber ohne mich zu kasteien. Das heißt, z. B. auch mal fettes Griebenschmalz *hmmmmlecker* oder ähnliches. Was man mit Appetit ißt, bekommt auch, unter dem Motto *alles mit Maßen*, damit fahre ich ganz gut.

Die Chinesen haben eine ganz eigene Sichtweise, gewachsen auf alten Traditionen und Überlieferungen, da darf man ruhig mal abgucken, ist aber schon gewöhnungsbedürftig. z. B. die Zutaten zu einer Suppe in einer bestimmten Reihenfolge zuzugeben und diese oft sehr lange kochen zu lassen. Damit will ich die Sichtweise nicht abwerten, es wird ja niemand gezwungen, so zu verfahren.

Ich weiß von einer Freundin, daß ihr Gerichte nach der Methode, abgestimmt auf eine aktuelle Situation, sehr geholfen haben. Krisenbewältigung, Spannungen abbauen, fällt mir spontan ein. Sie kennt sich GUT aus damit.

Danke, Birgit

LG Elfe
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Alt 31.10.2006, 06:03   #6
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 712 Tage alt

Liebe Teetante,

ich verstehe schon das man hier auch skeptisch sein kann und sich die Denkweise einfach nicht deckt.

Es liegt mir jedoch ferne irgend jemanden Geld aus der Tasche zu ziehen. Wenn du zu einer guten Beratung gehst und einmal ein Grundkonzept hast und dich dann vielleicht ein bissl damit beschäftigst, so ist es sicher nicht notwendig alle Monate zum Berater zu rennen und zu schauen welcher Type du jetzt wieder bist.
Es geht ja auch darum dich mit deinem Körper auseindnder zu setzen.

Die chinesische Tradition ist über 3000 Jahre alt - ich denke da hat es doch was auf sich, oder?

Außerdem kannst du mit der TMC wunderbar Krankheiten behandeln (der Arzt natürlich - nicht ich), ohne gleich mit starken Medikamentengeschütz anzufahren. Du kannst kleine Unausgewogenheiten beheben (Regelschmerz, Migräne, Verstopfung, ...).
Die jeweiligen Emotionen spielen auch eine sehr starke Rolle, da sie immer das dazugehörige Organ beeinflussen - das ist aber denke ich alles schon ein bissl zuviel für hier.

@Elfe

Du, ich muss dir sagen ich koche nicht so, dass ich darauf achte welches Nahrungsmittel als nächstes in den Topf kommt - den Elementen zugeordent. Das ist auch gar nicht unbedingt notwendig. Und für den "Laien" auch nicht immer leicht.
Kochen soll spass machen und es ist schon genug wenn ich weiß was tut mit gut und was nicht.
Das mit den lange gekochten suppen allerdings ist eine feine Sachen.
Vorallem im Winter und für "Kalte" Menschen ist das toll.
Einfach alles in den Topf was du drinnen haben willst und etliche Stunden köcheln. Umso länger umso besser. Vielleicht kannst das ja im heuerigen Winter ausprobieren. Wer will kann dann auch noch gezielte Kräuter dazugeben und mitkochen - das ist dann eine wirkich nahrhafte, tolle Mahlzeit - für Kinder besonders gut, denn wenn die kein Gemüse mögen, gibst das dann zum Schluß alles raus und gibst ihnen die klare Suppe mit einer Einlage nach Wahl.

LG
birgit
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Alt 31.10.2006, 07:09   #7
Teetante
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 712 Tage alt

Hallo Riba!

Sei mir nicht böse, aber eine Migräne als "kleine Unausgewogenheit" zu betiteln, grenzt schon fast an eine Unverschämtheit. Hattest Du jemals so einen netten Anfall? Wo Du vor Schmerzen am liebsten gegen eine Wand fahren würdest? Dank der noch relativ neuen Entwicklung namens Triptanen habe ich heute meine Migräne ziemlich im Griff!

Migräne nur mit TCM zu behandeln (Akupunktur, Ernährung etc) mag sicherlich bei einigen Menschen funktionieren, bei mir nicht. Im Gegenteil, die sogenannte Erstverschlimmerung hielt so lange und extrem an, daß ich alle Versuche in diese Richtung abgebrochen habe und mich damals auf direktem Wege in ein Krankenhaus begeben habe, wo ich um eine Schmerzinfusion bat und diese auch direkt bekam.

In Deinem ersten Beitrag las sich die Beratersache etwas anders, deshalb mein Einwand mit der klingelnden Kasse, wenn Du es anders machst, umso besser!

@Riba und Elfe:
Eine kleine Sache noch zum Schluß: Ihr seid Euch darüber bewußt, daß in einer Suppe, in der das Gemüse zu Tode gekocht wird, nichts gesundes mehr ist, oder?? Dann nützen Euch auch die saisonalen Gemüsesorten nichts mehr! Eigentlich könntet Ihr dann auch direkt eine Konserve aufmachen, da ist dann wahrscheinlich noch mehr an Vitaminen etc. drin erhalten!

Viele Grüße, Andrea
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Alt 31.10.2006, 17:43   #8
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 711 Tage alt

Zitat: von riba67

@Elfe

Du, ich muss dir sagen ich koche nicht so, dass ich darauf achte welches Nahrungsmittel als nächstes in den Topf kommt - den Elementen zugeordent. Das ist auch gar nicht unbedingt notwendig. Und für den "Laien" auch nicht immer leicht.
Kochen soll spass machen und es ist schon genug wenn ich weiß was tut mit gut und was nicht.
Das mit den lange gekochten suppen allerdings ist eine feine Sachen.
Vorallem im Winter und für "Kalte" Menschen ist das toll.
Einfach alles in den Topf was du drinnen haben willst und etliche Stunden köcheln. Umso länger umso besser. Vielleicht kannst das ja im heuerigen Winter ausprobieren. Wer will kann dann auch noch gezielte Kräuter dazugeben und mitkochen - das ist dann eine wirkich nahrhafte, tolle Mahlzeit - für Kinder besonders gut, denn wenn die kein Gemüse mögen, gibst das dann zum Schluß alles raus und gibst ihnen die klare Suppe mit einer Einlage nach Wahl.

LG
birgit
Liebe Birgit,

das Kuriose an der Sache ist, dass die Nahrung „je länger desto besser“ gekocht werden soll. Ist ja nix mehr drin an Wertstoffen. Möglicherweise vergleichbar mit der Homöopathie, da ist auch keine Substanz mehr drin.
Einerseits mag ich das Gemüse gern richtig gar, ganz lecker ein heißes Süppchen, aber dieses lange Kochen kann ich mir für mich nicht vorstellen. Trotzdem möchte ich die chin. Sicht nicht in Frage stellen, habe von Betroffenen schon zuviel Positives darüber gehört.
Fazit: Wie in einigen Beiträgen zu lesen war, jeder entscheidet für sich, in jeder Beziehung.

Lieben Gruß

Elfe
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Alt 31.10.2006, 18:55   #9
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Lächeln AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 711 Tage alt

@Teetante

Entschuldige wenn ich dir zu nahe getreten bin, ich weiß natürlich das Migräne eine ernste, schlimme Sache ist.
Wenn dir TCM nicht geholfen hat so tut mir das für dich leid, wobei ich sagen muss eine Erstverschlechterung gibts in der TCM nicht. Es ist natrürlich nicht für jedermann das passende. Man muss sich ja auch anfreunden können mit dieser Art der Behandlung bzw. Sichtweise. So wie du schreibst, denke ich wirklich das es nichts für dich ist.
Ich weiß halt nur aus Erfahrung wie vielen schon damit geholfen wurde.

@Elfe

kurz noch mal zur Suppe: hier geht es nicht um Vitamine - die chinesen haben eine andere Art zu denken - wie schon erwähnt. Hier geht es um den Energiegehalt in dem lebensmittel. am besten sind natürlich frische lebensmittel und wenn du die jetzt lang ein der suppe kochst, so geht diese energie in die suppe über. dein organismus kann das alles wunderbar aufnehmen und auch gebrauchen. das die ausgekochten gemüsearten natürlich nicht mehr so toll schmecken ist klar. wichtig ist hier die suppe. man kann aber extra ein bißchen gemüse kurz kochen und dann in die fertige suppe geben. somit hat man beides.
Vielleicht probierst du es ja einmal, ist wirklich gut im winter. man kann auch in der früh eine tasse suppe trinken - ist aber halt auch nicht jedermans sache.


Birgit
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Alt 31.10.2006, 18:59   #10
Teetante
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Hallo Riba!

Die Erstverschlimmerung gibt es in der TCM schon z. B. in der Akupunktur. Hatte da mal einen Modellversuch bei meiner Krankenkasse gestartet, mit dem Erfolg, daß ich ins KH gegangen bin. Da habe ich aber Infomaterial bekommen, wo ausdrücklich auf die Erstverschlimmerung hingewiesen wurde!

Lg, Andrea
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Alt 31.10.2006, 19:56   #11
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Sorry, gebe nur das weiter was ich gelernt habe.
wenn du akupunktierst bringst du natürlich einiges in bewegung - die energie fließt vermehrt und das spürst du natürlich auch. das kann dann schon sein das es dir so vorkommt, als sei es noch schlimmer.
Jedoch so wie in der Homöopathie gibts keine Erstverschlimmerung.

Es ist aber doch schön das du dein Migräne Problem für dich gut gelöst hast.

LG
Birgit
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Alt 01.11.2006, 06:09   #12
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Zitat: von riba67
@Elfe

kurz noch mal zur Suppe: hier geht es nicht um Vitamine - die chinesen haben eine andere Art zu denken - wie schon erwähnt. Hier geht es um den Energiegehalt in dem lebensmittel. am besten sind natürlich frische lebensmittel und wenn du die jetzt lang ein der suppe kochst, so geht diese energie in die suppe über. dein organismus kann das alles wunderbar aufnehmen und auch gebrauchen. das die ausgekochten gemüsearten natürlich nicht mehr so toll schmecken ist klar. wichtig ist hier die suppe. man kann aber extra ein bißchen gemüse kurz kochen und dann in die fertige suppe geben. somit hat man beides.
Vielleicht probierst du es ja einmal, ist wirklich gut im winter. man kann auch in der früh eine tasse suppe trinken - ist aber halt auch nicht jedermans sache.
Birgit
Guten Morgen Birgit,

Du hast mich überzeugt!!! Da hätte ich auch selbst drauf kommen können, doch manchmal steht man eben auf der Leitung. Das meinte ich bei dem Vergleich mit der Homöopathie. Es paßt auch ganz gut, weil ich ein Suppenfan bin Versuch wird gestartet.
Ist doch richtig, wenn man gleich eine größere Menge kocht und nach Bedarf verzehrt, die Energie müßte doch erhalten bleiben

Die kalten und warmen Lebensmittel ergeben sich bei gesundem Körperempfinden eigentlich von selbst (bei mir jedenfalls), kurz zusammen gefaßt, im Winter Warmes im Sommer Kaltes. Wobei mir klar ist, daß damit nicht nur die Temperatur gemeint ist

Hab herzlichen Dank für den Tipp.

Elfe
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Alt 01.11.2006, 07:35   #13
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 711 Tage alt

Guten Morgen Elfe,

das freut mich aber das du die suppe probieren willst. Wirst sehen die tut dir gut. du kannst ja auch fleisch mitkochen. wenn du einen topf hast der groß genus ist, kannst ein ganzen huhn auch reintun und dann natürlich gemüse.
ich hab sogar einmal versucht die fertige suppe in ein Rex-Glas zu füllen, vielleicht kennst das noch von früher als noch alles eingekocht wurde. das sind die gläser mit dem gummiring zwischen glas und deckel und dann der silbernen spange darüber. Naja, das hat super funktioniert. ich hab das glas dann ein jahr lang im küchenkasterl stehen lassen und als ich sie aufmachte schmeckte sie wirklich so wie frisch gekocht. ich muss ehrlich sagen, dass hätte ich nie geglaubt. aber du kannst ja eine größere menge kochen und dann im eiskasen aufheben.

Lass sie dir schmecken - und vielleicht kannst mir ja ein kleines Feedback geben wie sie dir geschmeckt hat.

du kannst mir gerne ein mail oder eine pn schreiben wenn du noch tipps willst.

lg
birgit
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Alt 01.11.2006, 09:41   #14
Elfe
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 711 Tage alt

Hallo Birgit,

das Einwecken in Gläsern kenne gut Ich bin in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Wir hatten einen großen Garten und meine Mutter kochte alles, was darin wuchs, ein. "Leider" mußten wir Kinder dabei kräftig helfen, z. B. Ernten oder Obst und Gemüse verarbeiten (und naschen)
So war unsere Ernährung für den Winter und die schlechte Zeit gesichert, ist uns auch gut bekommen. Übrigens kochte meine Mutter das Essen auch immer schrecklich lange geschmeck hat es trotzdem

Ich schreib Dir mal.

Elfe
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Alt 13.11.2006, 19:49   #15
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Standard AW: Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin - Dieser Beitrag ist 698 Tage alt


Hallo
Zu der Ernähung nach TCM weiß ich auch ein bißchen was.
Die Reihenfolge ist nicht egal, habe selber dazu Experimente gemacht und die haben mich überzeugt.
Wenn man energetisch Kochen möchte, sollte man deshalb die Reihenfolge einhalten, der Spaß bzw. Genuß kommt beim Essen bzw. Genesung.
So schwer ist es nicht mit der Reihenfolge, viele LM und Gewürze hat man schnell im Kopf. Auch lassen sich viele LM durch Geschmack und Farbe zuordnen.
Die Ernährungslehre ist ein Bestandteil der TCM ähnlich wie bei uns die Diäten.
@ Tee-Tante…. Was soll durch längeres Kochen passieren? Vitamine z.B. sind so Hitze-, Licht-, Luft- und Lagerempfindlich, das es gar keine Rolle spielt ob du die LM 10 oder 120 Minuten erhitzt.
Denk mal an die Großmütter, bei schwere Krankheit oder nach schwerer Geburt wurde ein Süppchen gekocht….. wollten sie ihren Liebsten ins Jenseits schicken?

Wie gesagt, die Ernährung ist ein Bestanteil neben der Akupunktur, Massagen und Kräuterkunde. Der Arzt entscheidet welche dieser Grundpfeiler bzw. welche Kombination daraus, das Beste ist.
Sollte man schon über längere Zeit eine chronische Geschichte haben, sollte man von ein paar Nadelungen nicht allzu viel erwarten.
Tschüß Heike
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