AW: "Nutrigenomik": die Gene entscheiden, was wir essen sollen - Dieser Beitrag ist 653 Tage alt
Grüß Euch!
Andrea, Ernährungstips sind aber normalerweise verallgemeinert.
Und wer den Artikel liest, was ich empfehle *zwinker*, erfährt, daß solche generellen Empfehlungen durchaus problematisch sein können, weil wir nun mal nicht alle gleich sind.
Das ist sowieso der Hauptgrund, warum ich den Link gepostet habe: Weil er in die Kerbe der individuellen Betreuung eines Patienten schlägt und "Massenabfertigung" in Frage stellt.
Inwieferne das Erstellen eines individuellen Planes für Patienten möglich ist, wird die Zukunft weisen. Aber interessant ist der Denkansatz allemal.
Dann auch hier am Board sehe ich z. B. bei Allgemeinmedizin- und Homöopathie-Threads oft Verallgemeinerungen à la "Was muß ich bei diesem und jenem Symptom für Globuli nehmen"?
Und auf diese Weise kann man A.m + H. sicher nicht angehen.
Die MS, die Günni und ich haben, ist noch lange nicht ausreichend erforscht. Sie muß sich bei jedem aus unterschiedlichen Komponenten zusammensetzen, denn nicht jedem helfen dieselben Medis. Jeder hat einen anderen Verlauf und andere Symptome.
Wenn es mal möglich sein sollte, die Krankheiten bei jedem einzelnen Menschen aufzuschlüsseln, eine für die Person errechnete Medikamentation und Ernährung einzusetzen, wäre das natürlich das Nonplusultra.
Inwieferne so etwas einmal möglich sein wird: Keine Ahnung!
Schließlich ist man gerade erst draufgekommen, daß die Beipackzetteln von Medikamenten sich prinzipiell an den Durchschnittsmann richten. Und Frauen daher gar nicht selten überdosieren.
Auf die Erkenntnisse der nächsten Jahre und Jahrzehnte auf diesem Gebiet darf man gespannt sein.
Viele Grüße,
Ulrike
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