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Salz ist besser als sein RufIn dieser Diskussion geht es um "Salz ist besser als sein Ruf" im "Ernährung" Forum, als Teil von Patientenfragen.netHi chaos, da hast Du Recht: Ein Ileostoma erfordert keineswegs automatisch einen permanenten zentralen Venenzugang. Ich hab' halt das Pech, dass mein Rest-Dünndarm bisher nicht ... |
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| | #16 |
| Gast | Hi chaos, da hast Du Recht: Ein Ileostoma erfordert keineswegs automatisch einen permanenten zentralen Venenzugang. Ich hab' halt das Pech, dass mein Rest-Dünndarm bisher nicht kapiert hat, dass er gefälligst mehr Flüssigkeit den Nieren zuzuführen hat. Vielleicht kommt das ja noch irgendwann *schwerhoffentu*.Das mit Deinem verminderten Salzbedürfnis seit der Stomaanlage, finde ich wirklich interessant. Zeigt mal wieder, dass wir keine Maschinen, sondern ganz unterschiedlich reagierende Individuen sind ... ![]() Liebe Grüße von Angie |
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| | #17 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Angi Ja, es sind wirklich nicht alle gleich, und ein Körper braucht auch Zeit, um sich zu regulieren und so an die veränderte Situation anzupassen. Meine Älteste hat vom Säuglingsalter an ein Ileostoma , damals beließ man gerade mal die 30 cm Ileum, die es zum Überleben brauchte.( das restliche Ileum, das Colon und der Enddarm wurden entfernt und hinten wurde sie zugenäht) ..naja...es dauerte fast 7 Jahre, bis sich der Körper halbwegs stabilisiert hatte, ständig Durchfälle mit Koma usw....Ein Port hatte sie ständig..war auch ein Chaos, wenn es einen neuen brauchte...WOHIN denn noch, hieß es immer.... ![]() Dann irgendwann hatte sich aber der Körper wirklich dran gewöhnt, keiner hat mehr dran geglaubt, es hieß, sie müsse mit diesen Durchfällen leben..und das war kein Spaß mehr, laufend lief der Beutel voll, oft platzte er, was in der Schule sehr schlimm war, weil das innerhalb von 1-2 Minuten passierte, damals waren das noch die riesigen Beutel, die gingen ihr fast bis zum Knie, ich glaub, die gibts heute gar nicht mehr (sie ist fast 30 jetzt). Sie ist ja auch mit der Zeit vernünftiger geworden, schaut drauf, was sie verträgt und was nicht, als Kind und Jugendliche war ihr das egal, z.b. auf Nüsse reagierte sie ganz heftig, in Sekunden kippte sie total um und war dann oft lange bewußtlos... Nachts bekam sie immer noch Astronautenkost über eine PEG-Sonde, damit sie halbwegs das Gewicht halten konnte. Und was war ihr Lieblingsessen HANUTA!!!ich krieg schon die Krise, wenn ich die nur im Regal liegen sehe...heute noch...das war immer schlimm...heute hat sie ganz normalen Stuhl, kaum noch Durchfälle, sie muss halt wirklich schauen, was sie verträgt, also mit Essengehen, das ist immer noch ein Risiko, weil man ja nie genau weiß, was da alles drin ist. Und sie braucht auch weniger Salz, früher ist sie mir fast in den Salzstreuer gekrochen...jetzt mag sie es lieber fad....für mich zuwenig Salz....grins... naja, war aber ne harte Zeit, bis es soweit war. |
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| | #18 |
| Gast | Danke Lilly, das stärkt doch meinen Optimismus immens! Allerdings sehe ich (bin Realistin), dass auch das Alter eine gewisse Rolle spielt. Im jugendlichen Jahren reguliert sich vieles noch erstaunlich gut. Ich bin aber 50 und jenseits der Wechseljahre. Ich fürchte, ich muss mich etwas länger gedulden ... Liebe Grüße von Angie |
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| | #19 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Durchhalten Angie, Durchhalten...und positiv Denken, auch wenns manchmal schwer fällt.... |
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| | #20 |
| Gast | Ja logo, Durchhalten können ist eine meiner besten Disziplinen! Ich mach eh das Beste aus dem ganzen Mist. Ich möchte ja auch net klagen, sondern nur bestätigen, dass Salz absolut lebensnotwendig ist.Danke Dir und liebe Grüße! Angie |
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| | #21 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Neee, als "klagen" würde ich Deine Beiträge auch nicht bezeichnen, im Gegenteil, ich finde sie immer wieder aufs neue beeindruckend, wenn Du berichtest, wie Du mit Deiner Krankheit klar kommst. Also ich ziehe meinen Hut davor, ganz ehrlich! Du bist eine starke Frau! ![]() Micha |
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| | #22 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Angi Ich kann mich den Worten von Micha(2) nur anschließen. Ich finde es auch bewundernswert, wie du damit umgehst, sicherlich ist es oft nicht leicht und einfach zum Davonlaufen.... ![]() Ich denke auch, daß es mit den Jahren länger dauert, aber unser Körper hat eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit und das positive Denken unterstützt den Selbstheilungs- und Anpassungsprozess ganz enorm. Ich bin sicher, daß du das hinkriegst!! Es ist enorm, wie gut du nach dieser doch relativen kurzen Zeit damit zurechtkommst. Ein Bekannter von mir bekam an WEihnachten ein Ileostoma aufgrund von Abszessbildungen, aber nur zum Ruhigstellen, jetzt im Juli ist er wieder zurückverlegt worden.Obwohl er seit März wieder arbeitsfähig war, hat er sich bis zur OP immer wieder krankschreiben lassen. Er hat sich in seine Wohnung verkrochen, hat niemanden reingelassen und sich völlig abgeschottet, am telefon jammerte er nur über seine Misere...er kam aus diesem Zustand einfach nicht raus, man konnte tun und sagen, was man wollte... Nach der Rückverlegung ist er wie immer, ist schon nach drei Wochen wieder zur Arbeit...auf der andern Seite sind die Menschen alle verschieden, man kann nicht einem depressiv gestimnten und pessimistischen Menschen überstülpen, er solle ab jetzt optimistisch sein und positiv in die Welt schauen, das funktioniert nicht. hat schon was mit dem Grundwesen zu tun. |
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| | #23 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gast | Hallo, @ Lichtenberg in der nächsten Zeit habe ich bei einem Umweltmediziner einen Termin, da werden dann auch solche Parameter, wie Mineralstoff-, Spurenelemente u. Vitaminhaushalt untersucht. Ich denke falls meine Salzarme Ernährung negative Auswirkungen hätte, würde es sich bestimmt in den Werten zeigen. @ Lilly, also in Restaurants esse ich schon lange nicht mehr, allein wegen der vielen Lebensmittelzusatzstoffe. Irgengwelche denaturierte Kost auch nicht. Ich esse wirklich nur vom Biobauern und aus dem Garten. @ Monsti, über Wundheilung hatte ich einen Bericht in der Sendung "nano" gesehen. Da bei krebserkrankten Kindern Wunden auch schlecht geheit sind. hat ein Arzt einen Versuch mit einer speziell hergestellten Honigsalbe gestartet und tolle Erfolge erziehlt. Leider weis ich das genaue Datum der Sendung nicht mehr. Wie es der Zufall will stand über dieses Thema ein Artikel in der Welt am Sonntag.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute. zu dem Thema Salz noch folgendes zum nachdenken was Konz scbreibt.
Viele Grüße von Sarah | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| | #24 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Sarah Das klingt einleuchtend, was er da schreibt. Aber so ganz ohne Salz könnte ich es mir gar nicht vorstellen. Ich würze schon sehr sehr viel mit frischen Kräutern, aber ohne Salz fehlt mir immer etwas. Hast du dich mit der Zeit dran gewöhnt? Daß du nicht mehr essen gehst, finde ich schade, Essen hat ja auch viel mit Kommunikation zu tun. Sich mit Freunden treffen, mal nicht selbst kochen zu müssen, sich bedienen lassen usw...oder gar ein wunderschönes Candle-Light-Dinner in einem schönen Restaurant...das möchte ich nicht missen...würde mir schwerfallen, da drauf zu verzichten... |
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| | #25 |
| Gast | Hallo Sarah, ein gesunder Mensch, der viel Gemüse und Obst zu sich nimmt, wird zweifellos mit vielen lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelementen versorgt - außer mit Natrium, von dem ein Erwachsener zwischen 300-350 mg täglich braucht. Ohne regelmäßige Zufuhr von NaCl ist kein Überleben möglich. Auch Herr Konz benötigt dieses Mineral und nimmt es auch zu sich - sonst gäbe es ihn nämlich längt nicht mehr. Liebe Grüße von Angie |
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| | #26 | |||||||||||||||
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() |
Melde Dich mal, wenn die Werte da sind, würde mich interessieren..... | |||||||||||||||
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| | #27 | |||||||||||||||
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Angi
Ohne Nahrungsergänzungsmittel kommt man nicht mehr auf die nötige Dosis von Mineralien usw....leider... | |||||||||||||||
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| | #28 |
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Woher hast du diese Zahlen? Ist das eine Schätzung von dir oder wissenschaftlich belegt? |
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| | #29 |
| Gast | Hallo Lilly, das mag für industriell hergestellte Lebensmittel zutreffen. Aber kein Mensch ist dazu gezwungen, sich dieses Zeug einzuverleiben. Selbst wenn man in der Großstadt lebt, erhält man biologisch hergestellte Erzeugnisse. Sie sind meistens etwas teurer, aber der eigenen Gesundheit zuliebe, sollte einem der etwas höhere Preis doch nichts ausmachen, oder? Ich bin finanziell nicht üppig bestückt, aber an der Ernährung spare ich niemals. Zum Glück bin ich im Besitz eines eigenen Gartens, da weiß ich ganz genau, was ich esse. 100%ig chemielos nämlich. Dass das Gros der heutigen Nahrungsmittel nur noch einen Bruchteil der Inhaltsstoffe von früher haben soll, ist ein Märchen und das Werbeargument von Strukturvertrieblern von total überflüssigen und maßlos überteuerten Nahrungsergänzungsmitteln. Da ist man bei den wesentlich moderateren Preisen der Biobauernprodukte wirklich um einiges besser bedient. Noch besser, aber nicht immer möglich: der eigene Garten. Ist aber so herrlich bequem, sich die orangenen und grünen Kapseln von z.B. JuicePlus runterzukippen ... Sorry, mein Beitrag ist ein bisserl provozierend formuliert - soll nur zum Nachdenken anregen. Liebe Grüße und gute Nacht allerseits! Angie |
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| | #30 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Michael Das habe ich neulich erst gelesen, da war ein Vergleich dabei, wo 1990 schon 70% weniger Vitamine usw. im Gemüse drin waren und eben 2005 waren es eben 85% weniger als vor 20 Jahren. Ich meine, es hätte in dem Apotheken-Blättchen gestanden. Jedenfalls hat es mich schon erschreckt, denn ich bin so gar nicht für Nahrungsergänzungsmittel, zumal die hier alle chemisch hergestellt sind und auch völlig überteuert. Aber es lässt sich auch gut vorstellen, denn unsere Landwirtschaft ist ziemlich auf den Hund gekommen. Die Böden sind überdüngt, übersäuert, ausgelaugt...da kann nichts mehr gescheites bei rumkommen...von daher ist es eigentlich gar nicht verwunderlich. Was mir persönlich aufgefallen ist, von normalen Gemüse muss ich die dreifache Menge essen um genauso satt zu werden, wie wenn ich Biogemüse esse... liebe Angi im Prinzip hast du recht, aber Bio-Gemüse ist hier sehr viel teurer, ich kann es mir nicht leisten, alle paar Monate gönn ich es mir mal, zumal es das jetzt hier auch bei Aldi (beu euch Hofer) gibt. Ich spare auch nicht an der Ernährung, aber ich habe nicht mal 100 Euro im Monat für Essen, da ich nur eine Mini-Rente bekomme und meine Therapien alle voll selbst zahlen muss. das habe ich grade gefunden aus einem Info-Blatt von meiner früheren Ärztin, zw. ihrer Ernährungsberaterin: Kann man sich heutzutage noch gesund ernähren? Haben sich unsere Nahrungsmittel im Laufe der letzten Jahrzehnte so stark verändert, und stimmt es wenn ältere Patienten über Geschmacksveränderungen bei Obst und Gemüse klagen? Ist ein Apfel eigentlich noch vergleichbar mit einem Apfel den unsere Eltern und Großeltern gegessen haben? Genau mit dieser Frage haben sich bereits viele Studien auseinander gesetzt. Die Forscherin Anne-Marie Mayer zeigte in einer Studie eine signifikante Reduktion der Spurenelemente (Na, K, Ca, Mg, P, Fe, Cu, Zn) in Lebensmitteln von 1930 bis 1980. Der Ernährungswissenschafter David Thomas kam auf noch genauere Ergebnisse, er postulierte zum Beispiel bei Spinat einen 50% Verlust an Eisen, und bei Karotten einen 75% Verlust an Magnesium. Andere Studien brachten vergleichbare Ergebnisse für Vitamine. Gesunde Ernährung ist möglich Die richtige Auswahl der Nahrungsprodukte ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung unserer Gesundheit. Studien die den Nährstoffverlust unserer Nahrung anprangern sind zum Teil richtig, aber man muss immer bedenken, dass die untersuchten Obst und Gemüsesorten unter industriellen Vorbedingungen angebaut, unreif geerntet, gelagert und künstlich gereift werden. Diese Nahrungsmittel haben ihre Schutzfunktion verloren und sind zu einem Großteil wertlos und nur eine schöne aber leere Hülle. Eine Auswahl von der Saison entsprechenden Obst und Gemüsesorten, die schonend angebaut und zubereitet werden, wären ein optimaler Schutz für unsere Gesundheit. Die ursprünglichen Menschen ernährten sich vorwiegend von Fruchten, Fischen und Pflanzen mit hohem Ballaststoffgehalt. Sie war reich an Folsäure, ungesättigte Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen. Unsere heutige westliche Ernährung besteht aus vorwiegend Fleisch, Fett (mehrfach ungesättigte Fettsäuren), sie ist Vitamin und Spurenelementarm. Die folgende Grafik zeigt nun den Unterschied der modernen zur ursprünglichen Ernährung. Warum hat sich aber unsere Nahrung so verändert und stimmt das überhaupt, ist die gesunde Karotte wirklich nur noch ein oranges Stäbchen ohne Nährwert? Allerdings wurden nur Supermarktprodukte untersucht, vielleicht stellen Bioprodukte ja einen Ausweg dar. Besteht ein Unterschied zwischen normalen Obst oder Bioprodukten? Dr. Hoffmann ein deutscher Kollege konnte einer Studie, die auch vom Bayerischen Verbraucherschutz-Ministerium gefördert wurde feststellen, dass die Herstellung und der Anbau von entscheidender Wirkung für die Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse sind. Die Aufgabe von Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen sind von der Natur nicht als Hilfe für unsere Gesundheit, sondern als pflanzlicher Schutzschild gegen Stress, Umweltbelastungen und schädliche Mikroorganismen gedacht. Je mehr die Pflanzen in der Wachstumsphase oder durch Lagerung verbrauchen, um so weniger haben wir auf den Teller. Dieser Schutzschild kann durch den Elektronengehalt der Nahrung bestimmt werden. Je mehr desto besser für uns als Verbraucher. Diese Schutzfunktion der Nahrung wird auch als Ihre Reduktionsfähigkeit bezeichnet. Nahrung die diese Fähigkeit durch Anbau Lagerung oder künstliche Reifung verloren hat ist tot (elektronenarm), und belastet unseren Organismus zusätzlich. Freie Radikale sind Giftstoffe die bei Stoffwechselabläufen im Körper entstehen, aber auch beim Sonnenbaden, durch Umweltgifte, Nikotin und Stress. Sie gelten als Gefäß- und Zell-Zerstörer, als Hauptverdächtige, wenn es um Krebs und sogar um das Älterwerden ganz allgemein geht. Der Schutz vor Radikalen bedeutet daher laut den Erkenntnissen von Dr. Hoffmann Schutz vor so genannten „Radikalerkrankungen“ wie Arteriosklerose, Gedächtnisschwund, Immunschwächen, Augenerkrankungen, Lungenfibrose, Lebererkrankungen, Morbus Parkinson, div. Krebserkrankungen und vermindern ein vorzeitiges Altern. Am Wirksamsten kann die Neutralisation der freien Radikalen durch eine „elektronenreiche" Nahrung gefördert werden, also durch ein Nahrungsangebot, in welchem im Fließgleichgewicht der Redox-Systeme die reduzierten Formen, also die Elektronenreicheren, überwiegen. Gesunde Ernährung ist möglich Die richtige Auswahl der Nahrungsprodukte ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung unserer Gesundheit. Studien die den Nährstoffverlust unserer Nahrung anprangern sind zum Teil richtig, aber man muss immer bedenken, dass die untersuchten Obst und Gemüsesorten unter industriellen Vorbedingungen angebaut, unreif geerntet, gelagert und künstlich gereift werden. Diese Nahrungsmittel haben ihre Schutzfunktion verloren und sind zu einem Großteil wertlos und nur eine schöne aber leere Hülle. Eine Auswahl von der Saison entsprechenden Obst und Gemüsesorten, die schonend angebaut und zubereitet werden, wären ein optimaler Schutz für unsere Gesundheit. Die ursprünglichen Menschen ernährten sich vorwiegend von Fruchten, Fischen und Pflanzen mit hohem Ballaststoffgehalt. Sie war reich an Folsäure, ungesättigte Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen. Unsere heutige westliche Ernährung besteht aus vorwiegend Fleisch, Fett (mehrfach ungesättigte Fettsäuren), sie ist Vitamin und Spurenelementarm. Die folgende Grafik zeigt nun den Unterschied der modernen zur ursprünglichen Ernährung. Wie kann man seine Defizite feststellen? Vollblutanalyse: Mit Hilfe dieser Untersuchung kann man exakt den intrazellulären Vitamin und Spurenelementhaushalt erkennen und Mangelerscheinungen gezielt ausgleichen. Fettsäurestatus: Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sind wesentliche Bestandteile von unseren Zellen und können nur durch die Nahrung aufgenommen werden. Ein Mangel führt zu Wachstums und Regenerationsschäden der Zellen. Mit Hilfe des Fettsäurestatus kann man den genauen Bedarf des Patienten feststellen und Erkrankungen z.B. (Herz-Kreislauf, chronische Entzündungen) vorbeugen. Immunologische Tests: Auch gesunde Ernährung kann krank machen. Mann unterscheidet Nahrungsmittelallergien von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Nahrungsmittelallergien treten in der Regel sofort auf und werden von Patienten auch schnell erkannt. Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zeigen sich bis zu 28 Tage später und sind daher wesentlich schwerer zu entdecken. Die folgen dieser Unverträglichkeit sind häufig chronische Entzündungen die Gelenke aber auch Organe betreffen können. Wenn Patienten unter chronischen unspezifischen Beschwerden oder Schmerzen leiden oder aber auch Probleme bei der Gewichtsreduktion haben, sind immunologische Tests häufig der Schlüssel zum therapeutischen Erfolg. Spurenelementmangelsymptome und Vitaminmangel: Vitamine und Spurenelemente sind die Lebenswichtigen Bausteine unseres Körpers. Eine unzureichende Versorgung führt zu Mangelerscheinungen und einer Vielzahl von Erkrankungen. Insbesondere Organe mit hoher Stoffwechselrate wie Herz, Gehirn, Magen-Darmtrakt und die Blutbildenden Gewebe des Knochenmarks sind besonders von einer guten Versorgung abhängig. Prinzipiell sind alle Stoffwechselvorgänge, Entzündungen und körpereigene Reperaturmechanismen von diesen Bausteinen abhängig. Mangel an gesunden Fettsäuren: · Konzentrations-, Lern und Verhaltensstörungen bei Kindern. · Allergische Reaktionen · Depression · Trockene Schuppige Haut, Ekzeme · Herz-Kreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Herzschwäche) · Infektanfälligkeit · Muskel und Nervenerkrankungen |
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