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Abnehmen sinnvoll unterstützen - was ist zu empfehlenDies ist eine Diskussion �ber "Abnehmen sinnvoll unterstützen - was ist zu empfehlen" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.netFrühling und Sommer nahen und die aktuelle Mode mit kurzen Röcken und Hosen entblößt die im Winter angesammelten Hüftpolster. Der Bedarf an einer effektiven Diät, ... |
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| Wohnt praktisch hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Frühling und Sommer nahen und die aktuelle Mode mit kurzen Röcken und Hosen entblößt die im Winter angesammelten Hüftpolster. Der Bedarf an einer effektiven Diät, mit der man nebenbei viele Kilos Fett verliert und sich zudem nicht einschränken muss, ist enorm. Dies machen sich einige Anbieter von Nahrungsergänzungsprodukten zu Nutze. Oft sieht man in den Medien Anzeigen von bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln, die eine mühelose Gewichtsreduktion ohne Ernährungsumstellungen versprechen. Dies funktioniert nur in den seltensten Fällen, meist tut sich ohne begleitende Diät entweder gar nichts oder man nimmt nur ein wenig ab, bekommt dafür aber andere Beschwerden wie Unruhe, Herzrasen, Unwohlsein, Bauchkrämpfe, Durchfälle und vieles mehr. Abnehmen durch sinnvolle Ernährungsumstellung Eine geplante Gewichtsabnahme über 5 kg ist nur zu erreichen mit einem langfristig angelegten Programm, das neben einer Ernährungsumstellung auch Sport bzw. ein Bewegungsprogramm mit einbezieht. Sinnvoll wäre eine Ernährung mit einem hohem Gehalt an Obst und Gemüse sowie fettarmem Eiweiß. Es empfiehlt sich die Reduktion von tierischem Fett und leeren Kohlenhydraten, die z.B. in Weißmehlprodukten, Kuchen und Süßigkeiten vorkommen. Denn diese Art von Kohlenhydraten hat außer Kalorien meist keine für den Körper wichtigen Nährstoffe und kann dank eines schnellen Blutzuckeranstieges und darauf folgender Insulinausschüttung den Heißhunger schüren. Die Gesamtkalorien sollten dabei nicht zu stark reduziert werden, es empfiehlt sich bei längeren Diäten zwischen 1200-1500 kcal, um eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen zu gewährleisten. Übergangsweise wäre auch eine Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen bei längerer Diät über 2 Wochen sinnvoll. Die Gewichtsabnahme erfolgt häufig etwas langsamer als bei einer kurzfristigen Diäten, ist aber von längerer Dauer, da nicht nur Wasser und Muskelmasse verloren gehen, sondern auch das lästige Körperfett verbrannt wird. Empfohlen ist eine Gewichtsabnahme von bis zu einem Kilogramm pro Woche. Diäten wie Glyxx Diät oder Logi Methode bevorzugen Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischen Index und können helfen, die Ernährung dauerhaft umzustellen. Die Gruppe der eiweißreichen Diäten wie Aktins-, Hollywood- oder South Beach Diät versprechen schnelles Abnehmen durch viel Protein und wenig Kohlenhydrate. Studien zeigen, dass die Gewichtsabnahme am Anfang etwas schneller erfolgt als bei eher Kohlenhydrat betonten Diäten, langfristig jedoch sich wenig Unterschied zeigt. Dafür können die protein- und fettreichen Diäten aber den Stoffwechsel und Säure Basen Haushalt belasten mit Erhöhung der Harnsäureproduktion und des Cholesterinspiegels. Auch sind Fastenkuren in diesem Sinn keine Diät, da der Sinn und Zweck die Entgiftung des Körpers ist und nicht das Abnehmen an sich. Ernährungsprogramme können bei hartnäckigen Kilos dauerhaft helfen Es gibt eine Vielzahl von Ernährungs- und Diätprogrammen, die ein langfristiges Abnehmprogramm mit Ernährungsumstellung anbieten. Ein sehr gut organisiertes Programm bietet z.B. „Weight Watchers“ an, wo man sich seine Ernährung nach einem Punktesystem aussucht und dauerhaft eine gesunde Ernährung erlernt. Mittlerweile bietet die Firma viele Fertigprodukte im Handel an, die das Kochen und Nachdenken erleichtern. Es gibt einige ärztlich begleitete Diätkonzepte wie z.B. Bodymed, Formmed oder Precon, die auch für stark übergewichtige Personen mit Erkrankungen, die einer ärztlichen Überwachung bedürfen, geeignet sind. Neben dem Ersatz von 1 bis 2 Mahlzeiten durch Drinks auf Molke/Sojabasis wird eine Ernährungsberatung angeboten und regelmäßig die Körperzusammensetzung zur Erfolgskontrolle gemessen. Welches Programm für Sie das richtige ist, besprechen Sie am besten mit ihrem Hausarzt. Welche Diätenmittel sind nicht zu empfehlen? Es kommen täglich neue Mittel auf dem Markt, die mit einer schnellen Gewichtsabnahme werben. Der Erfolg ist oft individuell unterschiedlich oder hat gar keine Wirksamkeit. Es gibt z.B. chitosanhaltige Präparate, die eine hohe Fettbindungskapazität haben und damit die Kalorienaufnahme von selbst einschränken sollen. Oft sind die Präparate aber zu niedrig dosiert oder bei dauerhafter Einnahme treten Nebenwirkungen wie Fettstühle und Bauchkrämpfe auf und die Resorption fettlöslicher Vitamine ist gestört. Bei Absetzen des Mittels steigt oft das Gewicht wieder an, wenn die Ernährungsgewohnheiten insgesamt nicht geändert wurden. Langfristig besteht wie bei allen Diäten sogar die Gefahr, eher noch mehr zuzunehmen, da durch mehrmaliges Auf und Ab des Gewichtes (Jo-Jo-Effekt) der Körper auf "Sparflamme" schaltet und die zugeführte Energie besonders gut verwertet. Manche Firmen treten mit aggressiven Werbekampagnen in online- und Printmedien auf und versprechen die Patentlösung für schnelle Gewichtsabnahme - mit Erfahrungsberichten von Patienten und Geld-zurück-Garantie. In den letzten Jahren wurde Ephidril 600 so vermarktet, dieses Jahr ist es z.B.Detoxycall. Oft wird auch die Zusammensetzung der Präparate nicht bekannt gegeben. Nach Erfahrungsberichten von Patienten zu urteilen, ist der Erfolg solcher Produkte aber fraglich - neben keinem Effekt warten viele vergeblich auf Ihr Geld, wenn Sie das Produkt wieder zurückgeschickt haben. Verschreibungspflichtige Medikamente - auch nicht des Rätsels Lösung Bei starkem Übergewicht mit einem BMI über 30 ohne bisherigen Abnahmeerfolg kann der Arzt Medikamente verschreiben, die eine Aufnahme von Fett über den Darm reduzieren oder den Appetit hemmen. Neben dem Wirkstoff Orlistat, das das fettspaltende Enzym Lipase im Darm blockiert, wird häufig ein Appetitzügler mit dem Wirkstoff Sibutramin verschrieben. Unter einer Reduktionskost können diese beiden Substanzen die Gewichtsabnahme unterstützen. Die möglichen Nebenwirkungen sollten aber nicht außer Acht gelassen werden - neben einer verminderten Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen kann es zu Fettstühlen, Blähungen, Bauch- und Kopfschmerzen, Herzrasen und vermehrter Infektneigung kommen. Seit Ende 2006 ist ein neues Präparat zur Gewichtsreduktion bei starkem Übergewicht mit Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen zugelassen - Rimonabant (Acomplia®). Rimonabant hemmt als CB1-Blocker die Lust auf die Nahrungsaufnahme, was das Gewicht reduzieren soll. In Studien konnte dieser Effekt bei begleitender Diät und Sport gezeigt werden. Wird das Medikament jedoch abgesetzt, kommt es wieder zur Gewichtszunahme! Wie grundsätzlich bei jeder Diät gilt auch bei der Einnahme unterstützender Präparate: die dauerhafte Umstellung der Ernährung mit der bewussten Reduktion des Fettkonsums und mehr Bewegung sind die Vorraussetzungen für eine dauerhafte Gewichtsreduktion! Weitere Infos erhalten sie in der Expertensprechstunde von Frau Dr. Männel Übergewicht und Diäten http://gesund.qualimedic.de/Forum-901.html Quelle: Gesundheitsberatung.aktuell Newsletter |
| Geändert von sun (21.05.2007 um 19:47 Uhr). | |
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