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Thema: Angina pectoris risiko?

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In dieser Diskussion geht es um "Angina pectoris risiko?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    12.04.2008
    Beiträge
    9

    Standard Angina pectoris risiko?

    Hallo meiner Mutter wurden mit 45 Jahren Bypässe gemacht, meiner Oma (Mutter von meinem Vater) mit 78 Jahren. Nun werden meinem Vater mit 58 Jahren auch Bypässe gemacht. ( War gestern zum Herzkatheter) Alle haben vorher keine großen Beschwerden gehabt, erst kurz vor dem feststellen der Engstellen.
    Ich (w) bin 30 habe mal ein Loch im Herz gehabt das erst mit ca. 13 zugewachsen ist aber seit ich eine Schilddrüsenüberfunktion hatte weiß ich von erhöhten Fluß über Aorten und Pulmonalklappe und schlecht schließender Mitral und Tricusirgendwas Klappe.
    Nun hab ich natürlich schiss das ich auch Bypässe brauche, vielleicht nicht jetzt aber irgendwann. Wie hoch ist das Risiko? Bei uns sind irgendwie alle Herzkrank mein Opa und mein Onkel und eine Tante mütterlicher seits sind einfach so umgefallen. (Todeaursache: Herzschwäche oder Infarkt) Und Was ist mit dem Risiko bei meinen Kindern?

    tini

  2. #2
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Angina pectoris risiko?

    Hallo tini,
    deine vorbestehenden Diagnosen wie das Loch im Herzen und die Herzklappenfehler haben schonmal nichts mit den Herzkranzgefäßen zu tun. Viele Menschen haben ein "Loch im Herzen", ein sogenanntes Foramen ovale, welches meistens ohne Symptome besteht und harmlos ist. Und ebenso harmlos sind leicht Herzklappenfehler, die sogar normal sind. Also mach dir darüber schonmal keine Gedanken.
    Für die sogenannte koronare Herzerkrankung (Engstellen an den Herzkranzgefäßen durch sog. Verkalkungen) können in jedem Lebensalter entstehen und es gibt hierfür bestimmte Risikofaktoren. Dabei gibt es Risikofaktoren, die man nicht beeinflussen kann, und welche die man selbst steuern kann. Zu den ersteren zählen das Geschlecht (Männer haben ein höheres Risiko) und die Eltern (Risiko durch die Familie, was es bei dir eindeutig gibt). Zu den zweiteren zählen der hohe Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Zuckerkrankheit und Rauchen, die man gut beeinflussen kann.
    Natürlich kann man schon beim Vorliegen von einem Risikofaktor eine koronare Herzerkrankung bekommen. Da du familiär vorbelastet bist würde ich dir empfehlen, dich an einen Kardiologen zu wenden und dort regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen zu machen (Belastungs-EKG und Ultraschall vom Herzen). Hierbei kann man sehr oft schon eine koronare Herzerkrankung erkenne, bevor es zum Herzinfarkt kommt. Natürlich gibt nur eine Herzkatheteruntersuchung eine 100%ige Aussage über den Status der Herzkranzgefäße, aber da es sich um eine invasive Untersuchung handelt, wird man erst die oben genannten Voruntersuchungen machen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: aufgrund deiner familiären Belastung kann es sein, dass du mal Bypässe bekommst.

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