Hallo allerseits!
In der Insulintherapie gibt es ja schon lange kaum noch "normale" Spritzen. Meistens Pens. (
hier sind Beispiele zu sehen).
Und hier wird es erschreckenderweise echt so gehandhabt, dass im klinischen Bereicht jeder Patient seinen eigenen Pen hat und darum geht man von keinem Infektionsrisiko aus und lässte die Pen-Nadel z.T. fast eine Woche drauf. Ich sträube mich allerdings immer dagegen, mindestens einmal am Tag schnappe ich mir für die Pens, die ich benutzen muss neue Nadeln. Eben auch weil sie sich abnutzen usw.

Das hat Obelix schon gut beschreiben. Aber noch hab ich leider nicht die Position, mich gegen die Wirtschaft der Klinik durchzusetzen und mich für einen Nadelwechsel nach jedem Pieksen einzusetzen.
Ich durfte bisher auch noch keine Menschen kennenlernen, die von einer Diabetesschulung kamen und was über den Hauftungsausschluss bei Mehrfachgebrauch wussten. Darum machen es viele von ihnen wohl auch zu Hause.
Das zweite ist ja, wenn ich die Nadel mehrfach benutze muss ich immer wieder einen Deckel auf die Nadel packen. Diesen Vorgang nennt man in der Klinik Recaping und er birgt ein sehr hohes Maß an selbstgefährdung. Wie schnell ist man doch mal abgerutscht und der Patient hat z.B. eine Geschlechtskrankheit, den man eben spritzte... Antibiotika-Mahrfachtherapie hallo ich komme!

Nur bei normalen Spritzen unter die Haut (subcutan, s.c.) wie Heparin, Clexane, Morphium oder eben beim Insulin spritzen mit normalen Spritzen wechselt die "Durchschnittskrankenschwester" wirklcih nach jeder Spritze die Nadel. Immerhin?
Darum Obelix, finde ich deinen Beitrag absolut super!
Zu den mehrfach benutzten Nadeln gibt es auch im Internet "schöne" und aufschlussreiche Bilder:
http://www.diabetes-news.de/info/spritztechnik04_1.htm
http://www.diabetes-news.de/news/nac...ionsnadeln.htm
Liebe Grüße Julia