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chronisch ausgerenkter KieferDies ist eine Diskussion �ber "chronisch ausgerenkter Kiefer" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.netHallo, meine Oma (68 J.) renkt sich seit ein paar Jahren immer häufiger den Kiefer aus. Sie renkt ihn dann immer selbst wieder ein. Sie ... |
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| | #1 (Permalink) |
| Ganz neu hier ![]() | Hallo, meine Oma (68 J.) renkt sich seit ein paar Jahren immer häufiger den Kiefer aus. Sie renkt ihn dann immer selbst wieder ein. Sie tut so als wäre das lustig. Langsam macht es ihr allerdings sorgen, da das Einrenken nicht lange hält. Es passiert mitlerweile bestimmt 2-3 mal bei jedem Essen, gelegentlich Nachts oder bei lautem Sprechen wenn sie den Mund zu weit öffnet. Ihre Zahnprothese kann sie auch schon nicht mehr einsetzen. Zum Arzt will sie nicht! Meine Fragen: -Tut sowas nicht weh? Sowas sollte doch Schmerzen verursachen!! Oder nicht!?! -Besteht die Gefahr, das sie den Kiefer irgendwann gar nicht mehr schließen kann? -Was währen die Folgen? Kann sie dann den Mund nicht mehr schließen oder öffnen? -Wie sieht sie dann denn aus?! *schock* Immer mit offenem Mund oder wie? -Wie bekomme ich sie zum Arzt? Viele Grüße Katja |
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| | #2 (Permalink) |
| Physiotherapeutin ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Katja, das ist ja keine schöne Sache. Das ausrenken des Kiefers ist nicht unbedingt schmerzhaft, aber angenehm ist es sicher trotzdem nicht. Bei jedem Ausrenken wird das umliegende Bindegewebe und die betroffenen Bänder überdehnt. Sie leiern aus, das Gelenk wird nach jedem Mal instabiler. Wenn sie ohnehin schon eine Bindegewebsschwäche hat - davon gehe ich hier mal aus - wird es tatsächlich immer wieder passieren. Daß sie den Mund irgenwann gar nicht mehr schließen kann, ist eher nicht zu erwarten. Als Grund vermute ich bei Deiner Oma eine schlecht sitzende Prothese. Hat sie evl. früher mal einen Unfall gehabt? Vielleicht einen Sturz? Kann auch schon länger her sein. Ich würde Euch den Besuch bei einem Zahnarzt empfehlen, er wird Deine Oma röntgen und der Ursache auf den Grund gehen. Wie Du sie hinbekommst, das wird Dir niemand sagen können, denn wir kennen Deine Oma nicht. Kannst Du unter einem Vorwand oder einem kleinen Trick vielleicht in die Praxis bringen? Gruß Christiane |
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| | #3 (Permalink) |
| Ganz neu hier ![]() | Hallo Christiane, danke für die schnelle Antwort. Du hast mich schon einmal etwas beruhigt mit der Aussage, dass sie ihren Mund jedenfalls immer noch schließen können wird. Selbst wenn ich sie nicht zum Arzt bekomme. Trotzdem habe ich natürlich Angst vor Spätfolgen. Das mit der falsch sitzenden Prothese kann aber nicht hinkommen. Sie trägt ihre seit etwas über einem Jahr nicht mehr. Über einen Sturz weiß ich nichts, aber ich frage mal nach. Ich werd alles geben sie zum Arzt zu bekommen, viel Hoffnung habe ich nur nicht. Läßt sich denn mit einem später evtl dauerhaft ausgerenktem Kiefer überhaupt noch Essen, Sprechen,... Leben?!?! --> Vielleicht bekomme ich sie ja mit einer Gruselgeschichte in der Hinsicht überzeugt sich helfen zu lassen?! Irgendwelche Vorschläge? Viele Grüße Katja |
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| | #4 (Permalink) |
| Physiotherapeutin ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Katja! Warum trägt deine Oma ihre Prothesen nicht? Das muß doch einen Grund haben. Deshalb meine Vermutung, daß die Dinger nicht ordentlich sitzen oder irgendwo eine Druckstelle beim Tragen entsteht. Ein Zahnarzt kann da aber leicht Abhilfe schaffen und deine Oma kann wieder besser essen. Das ihr zu erklären dürfte doch kein Problem darstellen? Ohne Zähne/ ohne Prothese im Mund zu essen und zu reden ruiniert die Kiefergelenke noch weiter und ist auch nicht gut für die Kieferknochen selbst. Sie muß dann irgendwann mit Kopf- und Gesichtsschmerzen rechnen, das Ausrenken wird sich auch häufen. Der Lebensqualität ist das nicht gerade zuträglich. Warum sträubt sie sich denn so gegen einen Zahnarztbesuch? Hat sie schlechte Erfahrungen gemacht? Schmerzhaft wird das Anpassen einer Prothese jedenfalls nicht werden. Zwecks der Bezahlung kann man sich mit vielen Ärzten ebenfalls einigen, evl. auch bei der KK informieren. Gruß Christiane |
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