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Thema: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

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In dieser Diskussion geht es um "Diazepam (Valium) Abhängigkeit" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
    Geschlecht
    weiblich
    Wohnort
    Stuttgart
    Mitglied seit
    14.07.2009
    Beiträge
    85

    Standard Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo,
    seit einigen Monaten nehme ich täglich zwischen 30 bis 40 Tropfen Diazepam und schaffe es nicht, davon wieder loszukommen. Ich habe es mit verringern der Dosis schon probiert, aber irgendwie klappt das nicht. Ich habe es auch schon des öfteren mit ganz weglassen probiert, aber das war die reinste Hölle. Hat mir jemand einen Rat, wie ich es schaffen kann? Zum Arzt möchte ich nicht, weil ich mich so sehr deswegen schäme.

    LG

    Angelina

  2. #2
    Altenpflegerin Avatar von Sylvia
    Name
    Sylvia
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    weiblich
    Alter
    56 Jahre
    Wohnort
    Berlin
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    Beiträge
    265
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo,erst mal eine Frage woher bekommste die Med.??
    Ich glaube ohne Ärztliche Hilfe geht es nicht.Du musst wenn du wirklich davon los kommen willst zum Doc.Gehe zu deinem HA und sprich mit ihm ich glaube nicht das man dir den Kopf abreist!!!!!!!!!
    Den ersten Schritt haste ja schon gemacht,in dem du hier im Forum dein Problem dar gestellt hast.Also biste doch nicht Mutlos.Da gehört auch schon was dazu so darüber zu schreiben.Den zweiten Schritt schaffste auch ,der Gang zum Doc.Du wirst sehen sooo schlimm wird es nicht.Aber da bekommste die richtige Hilfe ,damit du wieder Gesund wirst.Und das möchtest du doch oder ??
    Einen ganz lieben Gruß von Sylvi,und du schaffst es ok !

  3. #3
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
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    85

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo Sylvia,

    Danke für Deine Rückmeldung. Das Diazepam bekomme ich von meinem Hausarzt verschrieben, ohne weiteres! Ich war ja immer froh, dass er mir das ohne Schwierigkeiten verschrieben hat, damit ich immer genügend zur Verfügung hatte. Wenn ich da jetzt hingehe und ihm das beichte, dann wird er mir wahrscheinlich kein Rezept mehr ausstellen und das war es dann für ihn. Da kann ich also nicht hin. Hier auf dem Land gibt es halt nicht viele gute Ärzte.

    Vor dem Entzug habe ich einfach eine scheiß Angst! Ausserdem habe ich noch ein kleines Kind und bin berufstätig, da muss ich irgendwie funktionieren. Ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll? Aber Danke, dass Du so an mich glaubst!

    LG

  4. #4
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
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    14.07.2009
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    85

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Ich bräuchte unbedingt mal einen Rat. Das Diazepam nehme ich ja den ganzen Tag über verteilt. Nun habe ich aber auch allergisches Asthma und bei einem Anfall habe ich ein Spray, das ich nehmen sollte. Nun habe ich aber Angst, es könnte sich mit dem Diazepam irgendwie nicht gut vertragen und deswegen habe ich das Spray bis heute noch nicht benutzt, obwohl ich manchmal kaum noch Luft bekomme. Könnte mir jemand sagen, ob ich die zwei Medikamente ohne weiteres zusammen nehmen kann? Das Spray heißt: Allergospasmin und hat als Inhaltsstoffe: Natriumcromoglicat und Reproterolhydrochlorid, Apafluran, Macrogol-25-glyceroltrioleat, Ethanol, Saccharin-Natrium, Dentomint. Ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen.

  5. #5

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo Angelina,

    ich nehme stark an, dass du Diazepam abhängig bist. Leider ist der Entzug sehr langwierig und sollte unter ständiger Ärztlicher Kontrolle erfolgen.
    Am besten suchst du eine Psychiatrie in deiner Nähe auf und stellst dich dort in der Ambulanz vor.

    Gruß

  6. #6
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
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    14.07.2009
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    85

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo gruenerhund,
    war heute bei der Drogenberatung und habe Adressen von mehreren Psychatern bekommen, wo ich mir einen aussuchen soll. Mit dem soll ich dann eine Entzugstherapie machen und zusätzlich noch eine Psychotherapie.

  7. #7
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
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    14.07.2009
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    85

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Nun war ich bei einem Psychater und er gab mir ein zusätzliches Medikament (Antidepressiva), damit ich mich zuerst mal daran gewöhnen soll. Dann im Oktober möchte er mich nochmal sehen und mit dem Absetzen des Valiums anfangen. Leider habe ich eine abartige Abneigung gegen Antidepressiva, da ich früher mal vollgepumt wurde, mit dem Zeug, bis ich kein Mensch mehr war. Es war eine furchtbare Zeit und ich die Angst vor diesem Medikament ist einfach zu groß. Ausserdem geht mir das alles viel zu langsam und ich möchte nicht so lange warten. Einen stationären Entzug kann ich auch nicht machen, weil ich einen kleinen Sohn habe, der mich braucht. Jetzt bleibt mir wohl nur noch der Alleingang und ich muss es allein versuchen abzusetzen. Hat da denn jemand Erfahrungen damit? Reicht es jede Woche einen Tropfen weniger zu nehmen oder soll ich gleich mehr absetzen? Und was erwartet mich denn dann? Es wäre schön, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

    LG

  8. #8
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
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    14.07.2009
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    85

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo,

    nun habe ich seit 1 Woche mit dem Entzug begonnen.
    Ich habe einen Arzt gefunden, der sich anscheinend auch mit Medikamentenabhängigen auskennt und der mich da nun begleitet. Was mir aber sehr seltsam vorkommt, ist, dass er mir sagt, mit dem Antidepressivum würde ich keinerlei Entzugssymptome bekommen und er ging gleich am Anfang mit 5 Tropfen runter. Nach 3 Tagen wollte er, dass ich nochmal 3 Tropfen weniger nehme und wieder nach 3 Tagen nochmal 3 Tropfen. Das heisst, ich habe jetzt innerhalb von 1 Woche 11 Tropfen weniger und ich bin echt am Ende. Ich habe solche Kreislaufbeschwerden, dass ich mich manchmal gar nicht mehr auf den Beinen halten kann. Ich habe überhaupt keine Kraft mehr, habe Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Übelkeit und ich bin furchtbar gereizt und habe richtige Depressionen bekommen. Doch der Arzt meinte nur, dass die Antidepressiva ja erst nach 2-3 Wochen eine stimmungsaufhellende Wirkung haben würden. Da müsste ich Geduld haben. Er geht auf meine Symptome gar nicht richtig ein. Ich musste mich jetzt schon seit Donnerstag von meinem Hausarzt krankschreiben lassen, weil ich keine Kraft mehr habe in die Arbeit zu gehen. Ich kann mich überhaupt nicht mehr konzentrieren und mache nur noch Fehler, deshalb bleibe ich erst mal lieber daheim. Heute soll ich den Arzt nochmal anrufen und ich wette, da will er wieder 3 Tropfen reduzieren. Ich wollte ja schon, dass es schnell geht mit dem Entzug, aber ist das noch machbar, was er da tut?

    Liebe Grüße

    Angelina

  9. #9

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Zitat von Angelina Beitrag anzeigen
    Hallo,

    nun habe ich seit 1 Woche mit dem Entzug begonnen.
    Ich habe einen Arzt gefunden, der sich anscheinend auch mit Medikamentenabhängigen auskennt und der mich da nun begleitet. Was mir aber sehr seltsam vorkommt, ist, dass er mir sagt, mit dem Antidepressivum würde ich keinerlei Entzugssymptome bekommen und er ging gleich am Anfang mit 5 Tropfen runter. Nach 3 Tagen wollte er, dass ich nochmal 3 Tropfen weniger nehme und wieder nach 3 Tagen nochmal 3 Tropfen. Das heisst, ich habe jetzt innerhalb von 1 Woche 11 Tropfen weniger und ich bin echt am Ende. Ich habe solche Kreislaufbeschwerden, dass ich mich manchmal gar nicht mehr auf den Beinen halten kann. Ich habe überhaupt keine Kraft mehr, habe Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Übelkeit und ich bin furchtbar gereizt und habe richtige Depressionen bekommen. Doch der Arzt meinte nur, dass die Antidepressiva ja erst nach 2-3 Wochen eine stimmungsaufhellende Wirkung haben würden. Da müsste ich Geduld haben. Er geht auf meine Symptome gar nicht richtig ein. Ich musste mich jetzt schon seit Donnerstag von meinem Hausarzt krankschreiben lassen, weil ich keine Kraft mehr habe in die Arbeit zu gehen. Ich kann mich überhaupt nicht mehr konzentrieren und mache nur noch Fehler, deshalb bleibe ich erst mal lieber daheim. Heute soll ich den Arzt nochmal anrufen und ich wette, da will er wieder 3 Tropfen reduzieren. Ich wollte ja schon, dass es schnell geht mit dem Entzug, aber ist das noch machbar, was er da tut?

    Liebe Grüße

    Angelina
    Hallo Angelina, Antidepressiva würde ich NICHT nehmen. Damit treibt man nur den Teufel mit dem Belzubub aus. - Am besten Du läßt dich stationär entgiften. - Ich weiß, wovon ich spreche. Allein und zu Hause schaffst Du es nicht, auch nicht mit dem Nichtskönner von HA. Lieben Gruß von Jeannolino

  10. #10
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    1.869

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    Anonymisiert ist kein eigenständiger Benutzer. Er dient im Forum dazu, Beiträge anonym zu verfassen, um die Identität des Verfassers zu schützen.

    Standard AW: Diazepam (Valium) Abhängigkeit

    Hallo Angelina,
    tut mir leid fur Dich,doch es gibt nur einen Weg.Stationär.Du wirst es müssen,wenn Du ernsthaft davon weg willst.Du willst wieder normal sein,oder? Denk mal an Deinem kleinen Liebling, der will nicht um seine Mutter Angst haben müssen. DENK AN DEINE KINDHEIT ZURÜCK.

    Ich hab es durch.Ich lebe wieder normal ohne jegliche Medikamente.

    Mach es einfach...
    LG

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