Passwort vergessen?

Benutzernamen vergessen?


Umfrageergebnis anzeigen: Merkt Ihr einen Einfluss des Vollmondes?

Teilnehmer
31. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, sehr oft

    13 41,94%
  • Ja, öfters

    6 19,35%
  • Ja, manchmal bzw. selten

    3 9,68%
  • Nein

    8 25,81%
  • keine Ahnung

    1 3,23%
Seite 10 von 12 ErsteErste ... 89101112 LetzteLetzte
Ergebnis 91 bis 100 von 115

Thema: Einfluss des Vollmondes

Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu vergrößern Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu verkleinern

In dieser Diskussion geht es um "Einfluss des Vollmondes" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #91
    Woman
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Es gibt solche und solche viel sind Mondsüchtig meine Freundin auch,das ist manchmal
    so schlimm

  2. #92
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Deine Kätzchen sind es auf alle Fälle
    ich weis das von unserem damaligen Kater (die Engelskätzchen holten ihn)
    Der verrückte Kater wurde da immer ganz ganz unruhig und
    zappelig, hat mich sogar vom Schrank runter angesprungen als ich mal Nachts kam

  3. #93
    Woman
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Na was soll das den heissen?

  4. #94
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    NadasdieSiamhauskatzenmischungleidervonunsgehenmuß teweilsievoreinAutolief

  5. #95
    Woman
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Ich nix verstand

  6. #96
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    aber verständnisvoll !

    Zumindest bis zum nächsten Vollmond

  7. #97
    Woman
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Könntest du dich mal bitte klarer ausdrücken
    ich versteh immer noch nicht

  8. #98
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    OK !
    Unser lieber Kater Nici sprang in einer Vollmondnacht auf die Straße und wurde von einem Auto überfahren.

    Dieser Kater war eine Mischling die Musterung einer getigerten Hauskatze das Aussehen und das Fell wie auch das Temperament das einer Siamkatze seidig weich
    aber wild

  9. #99
    Woman
    Gast

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Oh wie schlimm

  10. #100
    Glaubt an nix!
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    15.04.2007
    Beiträge
    1.207

    Standard AW: Einfluss des Vollmondes

    Hallo Forumsnutzer,

    der Soziologe Edgar Wunder hat sich umfassend mit wissenschaftlichen Untersuchungen zum angeblichen oder tatsächlichen Einfluß des Mondes auf menschliches oder tierliches Verhalten beschäftigt.
    Die folgende Literaturübersicht ist ein kleiner Auszug aus über 600 von E. Wunder archivierten wissenschaftlichen Studien zum Themenkreis „Angebliche Mondeinflüsse auf den Menschen“. Alle nachfolgend genannten Untersuchungen sind ausschließlich in Publikationen erschienen, die einem wissenschaftlichen Peer Review-Verfahren unterliegen.

    Gut belegt ist, dass zahlreiche Tierarten ihr Verhalten an den Mondphasen ausrichten. Den besten und umfassendsten Überblick dazu gibt das Buch von Endres & Schad (1997). Beispielsweise sind Feldmäuse bei Vollmond weniger nachtaktiv, da sie bei hellem Mondlicht besser von ihren Fressfeinden gesehen werden könnten
    (Wolfe & Summerlin 1989).
    Bezüglich des Verhaltens von Menschen gehören die allermeisten der behaupteten Mondeinflüsse nur dem Reich der Legenden an. Auch wenn mittlerweile nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, so geben dennoch die Arbeiten von Campbell & Beets (1978) sowie insbesondere von Rotton & Kelly (1985) dazu insgesamt den besten allgemeinen Überblick. Vorgebrachte Erklärungen für angebliche Einflüsse des Mondes auf den Menschen werden am umfassendsten in der kritischen Übersicht von Culver et al. (1988) diskutiert.

    Menschen sind beispielsweise bei Vollmond nicht aggressiver als bei anderen Mondphasen auch (z.B. Durm & Hammons 1986, Forbes & Lebo 1977). Die Zahl der Auto- und sonstigen Verkehrsunfälle (inkl. Trunkenheitsfahrten) hängt nicht von der Mondphase ab (z.B. Kelly et al. 1990, Templer et al. 1982), genauso wenig wie der Drogenkonsum (z.B. Sharfman 1980). Auch die Häufigkeit krimineller Delikte ist bei allen Mondphasen gleich (z.B. Templer et al. 1983), ebenso die der Selbstmorde (z.B. Lester 1979, Martin & Kelly 1992). Das gleiche gilt für Verbrechen wie Mord und Totschlag (z.B. Lester 1979); die in der Boulevardpresse häufig zitierte Studie von Lieber (1978), die hier Zusammenhänge gefunden haben wollte, hat sich als methodisch fehlerhaft erwiesen.
    Bei Vollmond laufen auch nicht „mehr Verrückte auf der Straße herum“ und das Verhalten von Patienten in psychiatrischen Anstalten ist bei Vollmond auch nichts als bei anderen Mondphasen (z.B. Bauer & Hornick 1968, Little et al. 1987). Ebenso wenig gibt es bei Vollmond mehr Anrufe bei der Telefonseelsorge oder anderen psycho-logischen Beratungsstellen (z.B. Byrnes & Kelly 1992, De Voge & Mikawa
    1977, Weiskott 1974, Wilson & Tobacyk 1990)
    .

    Weder die Zahl ärztlicher Notfälle noch die von Krankenhaus-Einlieferungen steht in einem Zusammenhang mit der Mondphase (z.B. Stair 1978, Weiskott & Tripton 1975). Auch das Komplikationsrisiko bei Operationen ist bei allen Mondphasen gleich (z.B. Smolle et al. 1999, Wunder Schardtmüller 2002) – die in der Boulevardpresse häufig zitierte Studie von Andrews (1960), die hier Zusammenhänge gefunden haben wollte, hat sich als methodisch fragwürdig erwiesen und wird bei Wunder & Schardtmüller (2002) ausführlich kritisiert.

    Sehr umfassend untersucht ist die Frage, ob die Zahl der Geburten von der Mondphase abhängt. Auch hier ist die Antwort negativ (z.B. Criss & Marcum 1981, Hosemann 1950, Kelly & Martens 1994, Martens et al. 1988) – die Studien von Menaker (1967) und Menaker & Menaker (1959), die solche Zusammenhänge
    gefunden haben wollten, widersprechen sich hinsichtlich der angeblich relevanten Mondphase gegenseitig und zeigten nur geringe Effektstärken, die nicht eindeutig interpretiert werden können.

    Wesentlich unklarer ist das Bild hinsichtlich von Zusammenhängen des menschlichen Menstruationszyklus mit den Mondphasen. Die vorliegenden Studien (z.B. von Cutler 1980, Gunn 1938, Guthmann & Oswald 1936, Hosemann 1950, Law 1986, Pochobradsky 1974) kommen zu untereinander widersprüchlichen Ergebnissen. Eine zusammenfassende Evaluierung all dieser Ergebnisse im Rahmen einer Meta-
    Analyse steht noch aus.

    Bezüglich der Farbempfindlichkeit des menschlichen Auges sowie der Harnsäurekonzentration gibt es ältere Studien, die hier Zusammenhänge mit den Mondphasen aufgezeigt haben (siehe z.B. Dresler 1940, Jores 1937, Heckert 1960). Leider wurden dazu in den letzten Jahrzehnten keine neueren Untersuchungen mehr vorgenommen, so dass bis auf weiteres offen bleiben muss, ob es sich hier um reale Zusammenhänge oder möglicherweise doch um Artefakte handelt. Hier besteht jedenfalls klarer Forschungsbedarf.

    Auch zu der Frage, inwiefern Somnambulismus (Schlafwandeln) oder allgemeine Schlafstörungen und Schlafzyklen mit Mondrhythmen korrelieren (z.B. Miles et al. 1977) besteht noch Forschungsbedarf.

    Einen umfassenden Überblick zu traditionellen Vorstellungen im „Volksglauben“ bezüglich angeblicher Mondeinflüsse auf das menschliche Leben findet man im „Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“ von Bächtold-Stäubli & Hoffmann- Krayer (1987).
    Rotton et al. (1986) haben für die USA eine Fragebogen-Skala zur Messung neuzeitlichen „Mond-Glaubens“ konstruiert und Korrelationen zu soziodemographischen Variablen und anderen Einstellungen untersucht. Für den deutschen Sprachraum hat Edgar Wunder eine ähnliche Untersuchung mit insgesamt 1231 befragten Personen durchgeführt, die allerdings noch nicht veröffentlicht ist.
    Zur generellen Problematik des scheinbaren Widerspruchs zwischen subjektiven persönlichen Erfahrungen von Menschen, die solche Mondeinflüsse selbst erfahren haben wollen, und den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien, die solche Zusammenhänge in der Regel nicht bestätigen, hat Wunder (1997) einige Grundsatzüberlegungen zusammengetragen.

    Literatur
    Andrews, E.J. (1960): Moon talk: The cyclic periodicity of postoperative hemorrhage.
    Journal of the Florida Medical Association 46, 1362.

    Bächtold-Stäubli, H., Hoffmann-Krayer, E. (Hrsg., 1987): Handwörterbuch des
    deutschen Aberglaubens, Band 6. De Gruyter, Berlin, S. 477.

    Bauer, S.F., Hornick, E.J. (1968): Lunar Effect on Mental Illness: The Relationship of
    Moon Phase to Psychiatric Emergencies. American Journal of Psychiatry 125,
    696.

    Byrnes, G., Kelly, I.W. (1992): Crisis Call and Lunar Cycles: A twenty-year review.
    Psychiological Reports 71, 779.

    Campbell, D.E., Beets, J.L. (1978): Lunacy and the moon. Psychological Bulletin 85,
    1123.

    Criss, T.B. , Marcum, J.P. (1981): A Lunar Effect on Fertility. Social Biology 28, 75.

    Culver, R., Rotton, J., Kelly, I.W. (1988): Moon Mechanisms and Myths: a critical
    Appraisal of Explantions of purported Lunar Effects on Human Behavior.
    Psychological Reports 62, 683.

    Cutler, W.B. (1980): Lunar and mentrual phase locking. American Journal of
    Obstetrics and Gynecology 137, 834.

    De Voge, S.D., Mikawa, J.K. (1977): Moon phases and Crisis Calls: A spurious
    relationship. Psychological Reports 40, 387.

    Dresler, A. (1940): Über eine jahreszeitliche Schwankung der spektralen
    Hellempflindlichkeit. Das Licht 10, 79.

    Durm, T., Hammons (1986): Lunar Phase and Acting-out Behaviour. Psychological
    Reports 59, 987.

    Endres, K.-P., Schad, W. (1997) : Biologie des Mondes. Hirzel-Verlag, Stuttgart.

    Forbes, G.B., Lebo, G.R. (1977): Antisocial Behaviour and Lunar Activity: A Failure to
    validate the Lunacy Myth. Psychological Reports 40, 1309.

    Gunn, D.L. (1938): Mond und Menstruation. Zentralblatt für Gynäkologie 62, 1527.

    Guthmann, H., Oswald (1936): Menstruation und Mond. Monatsschrift für
    Geburtshilfe und Gynäkologie 103, 232.

    Heckert, H. (1961): Lunationsrhythmen des menschlichen Organismus. Probleme der
    Bioklimatologie, Band 7, Leipzig.

    Hosemann, H. (1950): Bestehen solare und lunare Einflüsse auf die Nativität und den
    Menstruationszyklus? Zeitschrift für Geburtshilfe und Gynäkologie 132, 263.

    Jores, A. (1937): Gibt es einen Einfluss des Mondes auf den Menschen? Deutsche
    Medizinische Wochenschrift 63, 12.

    Kelly, I.W., Laverty, W.H., Saklofske, D.H. (1990): An empirical investigation on the
    relationship between worldwide automobile traffic disasters and lunar cycles: no
    relationship. Psychological Reports 67, 987.

    Kelly, I.W., Martens, R. (1994): Lunar Phase an Birthrate: an Update. Psychological
    Reports 75, 507.

    Law, S.P. (1986): The regulation of menstrual cycle and its relationship to the moon.
    Acta Obstestricia et Gynaecologica Scandinavica 65, 45.

    Lester, D. (1979): Temporal variation in Suicide and Homicide. American Journal of
    Epidemiology 109, 517.4

    Lieber, A.L. (1978): Human aggression and the lunar synodic cycle. Journal of
    Clinical Psychiatry 39, 385.

    Little, G.I., Bowers, R., Little, L.H. (1987): Lack of Relationship between moon phase
    and incidents of disruptive behavior in immates with psychiatric problems.
    Perceptual and Motor Skills 64, 1212.

    Martens, R., Kelly, I.W., Saklofske, D.H. (1988): Lunar Phase and Birthrate: a 50-
    year critical review. Psychological Review 63, 923.

    Martin, S.J., Kelly, I.W. (1992): Suicide and Lunar Cycles: A Critical review over 28
    years. Psychological Reports 71, 787.

    Menaker, W. (1967): Lunar periodicity with reference to live birth. American Journal
    of Obstetrics and Gynecology 98, 1002.

    Menaker, W., Menaker, A. (1959): Lunar periodicity in human reproduction: a likely
    unit of biological time. American Journal of Obstetrics and Gynecology 77, 905.

    Miles, L.E.M., Raynal, D.M., Wilson, M.A. (1977): Blind man living in normal society
    has circadian rhythms of 24,9 hours. Science 198, 421.

    Pochobradsky, J. (1974): Independence of human menstruation on lunar phases and
    days of the week. American Journal of Obstetrics and Gynecology 118, 1136.

    Rotton, J., Kelly, I.W. (1985): Much Ado About the Full Moon: A Meta-Analysis of
    Lunar-Lunacy Research. Psychological Bulletin 97, 286.
    Sharfman, M. (1980): Drug overdose and the full moon. Perceptual and Motor Skills
    50, 124.

    Smolle, J. et al. (1999) : Mondphasen und Operationskomplikationen – eine Analyse
    von mehr als 14000 Fällen. Acta chirugia Austriaca 31, 36.

    Stair, T. (1978): Lunar cycles and emergency room visits. New England Journal of
    Medicine 298, 1318.

    Templer, D.I., Veleber, D.M., Broonerm, R.K. (1982): Lunar phase and accident
    injuries: a difference between night and day. Perceptual and Motor Skills 55,
    280.

    Templer, D.I., Brooner, R.K., Corgiat, M.D. (1983): Lunar phase and crime: fact or
    artifact. Perceptual and Motor Skills 57, 993.

    Weiskott, G.N. (1974): Moon phases and telephone counselling calls. Psychological
    Reports 35, 752.

    Weiskott, G.N., Tripton, G.B. (1975): Moon Phases and State Hospital Admissions.
    Psychological Reports 37, 486.

    Wilson & Tobacyk (1990): Lunar Phases and Crisis Center Telephone Calls. Journal
    of Social Psychology 130, 47.

    Wolfe, J.L., Summerlin, C.T. (1989): The influence of lunar light on nocturnal activity
    of the old-field mouse. Animal Behaviour 37, 410.

    Wunder, E. (1997): Subjektive Erfahrung – Chance oder Gefahr? In: Köbberling, J.
    (Hrsg.): Zeitfragen der Medizin. Springer-Verlag, Heidelberg, S. 35.

    Wunder, E. (2002): Moduliert der Mond die perioperative Blutungsgefahr und andere
    Komplikationsrisiken im Umfeld von chirurgischen Eingriffen? Zeitschrift für
    Anomalistik 2, 91.

    Vielleicht hilft der der Blick in die eine oder andere Untersuchung, mysteriös erscheinendes Verhalten als durchaus wissenschaftlich erklärbar zu entmystifizieren ?
    Ein Versuch wär´s ja wert.

    Pianoman


Seite 10 von 12 ErsteErste ... 89101112 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Geringer Einfluss der Mammographie auf die Brustkrebsst
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 29.07.2011, 19:10
  2. Lebensstil mit großem Einfluss bei Brustkrebs in der Fa
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 14.10.2010, 18:00
  3. Atommeiler - Kein Einfluss auf Ungeborene
    Von Focus.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.07.2010, 18:30
  4. Antibiotika - Der große Einfluss der Erwartung
    Von Focus.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.11.2009, 11:30
  5. EU-Einfluss auf Gesundheitspolitik wird unterschätzt
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.03.2009, 17:30