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Thema: Erfahrungen mit MBT bzw. Joya Schuhen?

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In dieser Diskussion geht es um "Erfahrungen mit MBT bzw. Joya Schuhen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #21
    Christiane
    Gast

    Standard AW: Erfahrungen mit MBT bzw. Joya Schuhen?

    Hallo Janine

    wer zu Sehnenreizungen neigt, hat die Probleme immer wieder. Die Entzündung kann dann durchaus einige Wochen dauern. Bestehende Fußschäden und auch das Gangbild müssen immer wieder korrigiert werden. Ich gehen mal davon aus, dass deine Physio da schon ein Auge drauf hat.

    Schuhe sollten bei bestehenden Probleme eine gepolsterteSohle (Gelkissen) haben, sie dürfen auch im Innenraum des Schuhs gepolstert sein. Das ist am ehesten bei Spotschuhen der Fall. Es gibt ja inzwischen spezielle Sportschuhläden, die das geeignete Modell für dich heraussuchen. Oder du wendest dich an einen orthopädischen Schuhmacher, die haben auch viele Tricks auf Lager. Trägst du momentan Einlagen?

    Gruß Christiane

  2. #22
    Noch neu hier Avatar von JanineA
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    41 Jahre
    Wohnort
    Karlsruhe
    Mitglied seit
    05.09.2010
    Beiträge
    28

    Standard AW: Erfahrungen mit MBT bzw. Joya Schuhen?

    Hallo Christine,

    bislang hatte ich keine Sehnenreizungen, hoffe mal, es bleibt nur eine kleine unangenheme Epoche meines Lebens.

    Nein, neue Einlagen habe ich noch nicht. Aber bereits ein Rezept seit letzter Woche, da der Ortho von den Ersten nicht begeistert war.

    Im Moment ist es so, dass ich schon Stress bekomme bei dem herausnehmbaren Finn Comfort Fußbett. Hatte sie am WE für eine Stunde an und schon wieder mehr Gemoser an den Fußmuskeln.
    Relativ Ruhe ist derzeit nur in meinen Walber Clogs (Hausschuhe) oder in ganz weichen Rieker Stiefeletten, ohne groß Fußbett.

    Optisch sind meine Füße für die Physio eigentlich recht unauffällig. Außer eben die verhärtete Muskulatur derzeit unten. Ganz leichten Hallux rechts und leichten Knickfuß ebenfalls rechts. Mehr nicht, gut gedehnt, voll beweglich wenn ich liege. Aber kaum stehe ich auf den Füßchen Selbst merke ich, dass ich gerade rechts immer auf die Außenseite beim Laufen ausweiche. Wie ich mir das angezüchtet habe, weiß ich nicht genau.

    Der Ortho sagt gar nix zum Knickfuß, auf dem Rezept steht Senk-Spreizfuß. Doch diese Meinung teilt meine Physio nicht wirklich.
    Rolle ich richtig ab, spinnt der besagte Muskel-Sehnenbereich zwischen Großzehe und Ballen.
    Meine Fersenbeine sind nach wie vor auch nicht der Hit.

    Grüßchen zum Montag, Janine

  3. #23
    Noch neu hier Avatar von DieForscherin
    Name
    Sandrina Illes
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    19.11.2011
    Beiträge
    12

    Standard AW: Erfahrungen mit MBT bzw. Joya Schuhen?

    Ich melde mich hier mal zu Wort, da ich meine Diplomarbeit zum Thema "instabile Schuhe", wie den MBT zb, gemacht habe.
    Die Meldungen hier decken sich ziemlich gut mit dem derzeitigen Wissensstand in der Forschung. Man kann einfach nicht gut abschätzen, wie sich diese instabilen schuhe auf den Einzelnen auswirken und nachdem wirtschaftliche Gesichtspunkte dahinterstehen, werden sie auch fleißig (zum Teil auch aus Unwissenheit) an die "falschen" Leute und ohne wirkliche Anweisungen verkauft. Zudem macht mich ein Produkt, dass bei Markteinführung so als eine Art "Allheilmittel" angepriesen wird (die BEhauptungen wurden nach und nach eh immer kleiner ...) auch erst einmal stutzig.

    Für viele ist so ein Schuh ein sehr gutes Trainingsgerät, darüber hinaus können tatsächlich durch den völlig veränderten Bewegungsablauf manche Überlastungsbeschwerden einfach abklingen. Um das abschätzen zu können, muss man allerdings VORHER die individuelle Fußfunktion kennen, um überhaupt einen MBT-Schuh in Erwägung zu ziehen - und dann auch zunächst zumindest unter therapeutischer Aufsicht verwenden. Nach einiger Zeit ist der Abrieb an der Sohle zu kontrollieren, ob der physiologisch, "normal", ist.

    So wie hier beschrieben, dürfte eine Entzündung der Flexor Hallucis Sehne vorliegen - die Großzehe musste also auf einmal mehr tun, als sie gewohnt war. Das entspricht auch dem subjektiven Gefühl, dass normalerweise mehr über den Vorfußaußenrand abgerollt wird - da fängt sehr häufig die Großzehe an, dies ausgleichen zu wollen. Alles in Allem hat es da aber vorher schon deutliche Probleme bei der zeitlichen Abstimmung der Fußmuskulatur gegeben - und das kann ein Schuh allein nicht beheben, wenn sogar ein Physiotherapeut viele Einheiten dafür benötigt, um ein Umlernen und Automatisieren des richtigen Gangbildes zu bewirken.

    Zu den Diagnosen die auf den Überweisungen/Rezepten stehen: In Österreich zumindest ist es so, dass zb Einlagen nur bei bestimmten standardisierten Diagnosen bezahlt werden - wenn der eigene Fuß da nicht reinfällt, bekommt man nix. Deshalb schreibt man das einfach auf die Verordnung drauf, auch, wenn kein eindeutiger oder sehr ausgeprägter Platt-, Senk-, Knick- oder Sonstwas-Fuß vorliegt. Dem Patienten zuliebe.
    Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass fast jeder Patient, der zu mir kommt, einen "diagnostizierten" Plattfuß hat und tatsächlich habe ich in meiner mehrjährigen Laufbahn vielleicht eine Handvoll (!) echte Plattfüße gehabt, davon brauchte nicht einmal jeder eine Behandlung. Und dafür gibt es nicht wenige Personen mit gesundem Fußgewölbe und keinerlei Fehlstellungen, die aber über eine schlechte Fußfunktion verfügen und davon dann auf lange Sicht Beschwerden bekommen, welche natürlich behandlungsbedürftig sind.

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