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Alt 30.07.2006, 09:01   #1 (Permalink)
Rosarot
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 769 Tage alt

Schööönen guten Morgen ins Ründchen,

gerade eben ist mir beim Thread "rauchen" wieder ein interessantes Thema eingefallen, bei dem ich auch zwiegespalten bin.

Es geht darum, Risikogruppen wie Raucher, Extremsportler, stark Übergewichtige usw., die in der Regel gegenüber den "normalen Menschen" (was immer das bedeuten mag) wesentlich höhere Kosten verursachen, stärker bei den Krankenkassenbeiträgen zur Kasse zu bitten.

Sofern dies überhaupt praktisch umzusetzen wäre ... Aber, lassen wir das mal bei dieser Diskussion dahingestellt.

Es ginge jetzt nur mal um eure Meinung:

Darf ein Mensch ein Sozial-System offenen Auges mehr belasten, ohne einen höheren Einsatz zu bringen? Kann er erwarten, dass die anderen mitlöhnen, wenn er durch ein eigentlich vermeidbares Risiko, mehr Kosten verursacht? Und sei es nur dadurch, dass er verstärkt Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nimmt ...

Keine leichte Frage.

Ich habe mal folgendes erlebt. Ein ehemaliger Arbeitskollege meinte ständig irgendwelche Berge bzw. Wände "hochclimben" zu müssen. Es kam regelmäßig zu kleineren Unfällen, die nicht selten einen Krankenschein mit sich brachten - ich denke, er wird sicher vier Wochen im Jahr dadurch gefehlt haben. Abgesehen von den Behandlungskosten, die wir ja alle mit bezahlen, ist es mir unheimlich auf den Nerv gegangen, mit welcher Selbstverständlichkeit er hingenommen hat, dass seine Kollegen seine Arbeit während seines Krankenscheins mitgetragen haben ... Ich fand das sehr unfair - aber auf der anderen Seite, war es halt sein Hobby ...

Hmmm ...

Schöööne Diskussion
Rosarot
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