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Thema: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

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In dieser Diskussion geht es um "Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #11

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo Rosarot!

    Zitat von Rosarot
    Ich versuche mir bei solchen Diskussionen immer vorzustellen, ich bin Oberhaupt einer Familie von 20 Menschen - das ist mein "Staat". Und soll für alle das beste entscheiden. Versuche den Mittelweg zu finden, zwischen sozialem Handeln und praktischer Gerechtigkeit. Denn schließlich sollen möglichst alle bzw. möglichst viele Menschen in "meinem Staat" zufrieden sein ... Denn auch darum geht es ja - oder?
    Ich denke, wenn Du Oberhaupt von 20 Menschen bist, hast Du ja noch einen guten Überblick! Unsere Regierung hat den nicht mehr!! Du willst noch das Wohl deines Staates. Unsere Regierung ist unser Wohl doch schon lange SCH....EGAL! Ihre Kohle muß stimmen und sonst nichts!

    Risikogruppen: Wo willst Du anfangen und wo hört es auf? Hausfrau ist die größte Risikogruppe, die es je gab! ..... Ich denke, das ist nicht machbar!
    Aber unserer Ulla wird schon irgend so ein Blödsinn einfallen!

    Ansonsten ist schon alles von meinen Vorrednern gesagt!



  2. #12
    Rosarot
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Jetzt droht "die Sache" unbefriedigend zu werden.

    Wir alle stecken fest - es gibt keine Entscheidung = keine Änderung.

    Was haltet ihr davon: wir gründen eine Art Projekt!

    Wir versuchen was zu verändern - zumindest theoretisch - wer weiß, vielleicht wird ja was Praktisches daraus? Und wir geben uns nicht mit den üblichen Phrasen zufrieden, wie: "Geht nicht, wo sind die Grenzen, wer soll das bezahlen wie soll das gehen?" usw.

    Lasst uns keine Ideenkiller sein ...

    Mag ja sein, dass mutige Entscheidungen nicht zu Ende gedacht sind. Wie könnten sie auch - schließlich ist das System am leben - wir leben! Aber, wenn sich nix ändert, ändert sich nix. Auch das muss man auch mal zu Ende denken - da wirds einem schlecht.

    Schööönen Tag
    Rosarot


  3. #13
    Lilly
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Ja, stimmt, lassen wir nur die Politiker in Zukunft bestimmen, was wir dürfen und was nicht.
    Alle halten sich daran, dann sind alle gesund und es gibt keinerlei Kosten mehr, die zu decken wären.
    Erbkrankheiten und andere Erkrankungen werden verboten per Gesetz und wär sich nicht dran hält, wird standesrechtlich erschossen, damit er keine Kosten mehr verursacht....
    SOOOO einfach ist das.
    Wir alle geben die Verantwortung ab an die Regierenden!

  4. #14
    Lilly
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo Rosarot
    'Spaß beiseite....
    Dein Argument "Kippen weg" wird nicht funktionieren, denn das ist auch nur oberflächlich gedacht...hinter Rauchen usw. stecken auch Ursachen....Kippen weg bedeutet lediglich dann eine Symptomverschiebung....zuviel Essen,zuviel Arbeit, zuviel Süßes usw....das Symptom sucht sich andere Wege...

    oder ein Stressraucher, nimm ihm die Kippen weg und er lädt seinen Stress und seine Nervosität ab, indem er anfängt Frau und Kinder zu schlagen...weil er ja irgendwo hin muss mit seinem Stress....

    also sooooo einfach lässt sich das Problem nicht lösen.....

    sieht man ja daran, daß die ganzen Aufklärungsprogramme nichts bringen, da wird halt im besten Fall nicht mehr geraucht, aber dafür bahnen sich andre Süchte an....denn ein Symptom findet immer einen Weg und das wird dann wiederum auch sehr hohe Kosten verursachen....

  5. #15
    michmay
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Anti-Rauch-Kampagnen laufen ja schon überall stark an und da dürfte es normalerweise dem ein oder anderen Raucher keinen Spass mehr machen, eine Zigarette anzuzünden, alleine, wenn man sich die Höhe der Tabaksteuer anschaut...

  6. #16
    Lilly
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    tja, wie gesagt, da wird das Symptom sich einen andern Weg, also ein anderes Ventil suchen....und ob das besser und billiger ist...wer weiß...

  7. #17
    michmay
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Vielleicht sollte man die Menschen mehr zu gesünderen Lebensweisen animieren, z.B. Sportkampagnen usw., das ein "gesundes Ventil" geschaffen wird....

  8. #18
    Ulrike
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Grüß Euch!

    Zitat Rosarot: Aber, wenn sich nix ändert, ändert sich nix. Auch das muss man auch mal zu Ende denken - da wirds einem schlecht.

    Es wird sich auch nix ändern, und deshalb ist mir schon schlecht. :
    Aber sorry, das sollte man nicht schreiben. Immer schön optimistisch bleiben.

    Lilly, die Politiker haben bereits zuviel Macht. "Demokratie" dürfte man unsere Staatsformen gar nicht mehr nennen (demos = Volk).

    Damit die Leute gesünder leben, muß sich etwas in ihrem Leben zum Positiven wenden, wie Lilly schon schrieb.
    Gesundheitserziehung in den Schulen ist eine sehr gute Idee, denn ohne Bildung geht schon mal nichts. Dann braucht es aber auch Geld, um nicht an verkehrsreichen Straßen, in Betonburgen mit ein paar cm2 Balkon oder an ähnlichen Plätzen wohnen zu müssen, die dem Körper und der Seele Schaden zufügen.

    Wir hatten in Österreich schon "ganz tolle" Gesundheitskampagnen. Sozialministerin Haubner hat in kürzester Zeit 4 Millionen Euro mit Hochglanzbroschüren und Anzeigen verbraten.
    In den Anzeigen war u. a. zu erfahren, daß Frauen selber schuld an ihrer Überlastung wären und sie sollten doch bitte lernen zu delegieren und das "Hotel Mama" schließen. Den restlichen Schrott habe ich vergessen, sicher kein Fehler.

    LG,
    Ulrike

  9. #19
    Ulrike
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Um zum Thema zurückzukommen:

    Über die Schwergewichtler habe ich schon geschrieben, jetzt wende ich mich mal den Sportlern zu.
    Soll ein Sportler, der vermehrt Unfälle hat, auch mehr zahlen?
    Wie legt man fest, wann ein Unfall nicht zu vermeiden war und wann Unvernunft und Selbstüberschätzung schuld am Unfall waren?

    Ein Freizeit-Skisportler, der auf ungesicherten Pisten unterwegs war und sich verletzt, soll der für seine Behandlung selber aufkommen?
    Festzustellen und bürokratisch aufzunehmen, daß der Unfall Eigenschuld war, setzt eventuell Befragungen des Sportlers, der anderen Sportler auf der Piste etc. voraus. Wird es dann Usus, andere zu bespitzeln und eventuell anzuschwärzen?
    Dann ruft z. B. der Uwe bei der Krankenkasse an um zu erzählen, daß der Thorsten heute schon wieder auf einer ungesicherten Piste unterwegs war und daß man ihm doch die KK-Beiträge erhöhen soll.

    Was ist mit kostspieligen Extremsportarten? Die kurbeln doch die Wirtschaft an, weil man dafür Infrastruktur und Ausrüstung braucht. Gleicht das den eventuell erhöhten Bedarf an ärztlicher Behandlung wieder aus? Oder doch nicht? Wer stellt das fest? Wie stellt man das fest? Wie bezahlt man die Leute, die das feststellen?

    .....

  10. #20
    chaosbarthi
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo @all,

    Fragenkatalog erweitert: Wie verfährt man mit Menschen, die sich bei Mini-Wehwehchen massig Aspirin reinwerfen und so den Magen ruinieren? ... Wie überhaupt mit Medikamentenabhängigen? Was tun, wenn sich einer nur von McDonalds ernährt? usw. usw.

    Rosarot, du hast dich vehement gegen meinen Beitrag zur Wehr gesetzt. Haushaltsunfälle repräsentieren aber nun einmal - statistisch betrachtet - eine große Risikogruppe.

    Geht es hier im Thread eigentlich ernsthaft um Risikogruppen und Krankenkassenbeiträge? Oder steht die Anti-Raucher-Kampagne, evtl. noch eine Diskussion um gesellschaftskonformes Durchschnittsleben mehr auf dem Programm? *mirnichtmehrganzklarist*

    LG chaosbarthi

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