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Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

In dieser Diskussion geht es um "Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
@Rosarot: Was möchtest du denn tun, um unsere Kids umzuerziehen? Ich meine, meine Eltern haben nicht geraucht, Rauchen war absolut verpönt.... und doch habe ich ...


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Alt 01.08.2006, 21:50   #46
Schaut öfter mal rein
 
 
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

@Rosarot:
Was möchtest du denn tun, um unsere Kids umzuerziehen? Ich meine, meine Eltern haben nicht geraucht, Rauchen war absolut verpönt.... und doch habe ich mit 11 an der Ecke gestanden und geraucht. Und das war noch milde, andere Drogen waren und sind verboten und finden dennoch und auch gerade unter den Kids rege Abnahme. Das war zu meiner Zeit übrigens auch nicht anders. Ich denke, dass Verbote überhaupt nichts bewirken. Wenn du etwas erreichen willst, musst du anfangen, unser gesellschaftliches Menschenbild zu verändern... das Schubladendenken der Gesellschaft aushebeln.

In meinen Augen liegt das Grundproblem darin, dass Menschen sich über Gruppenzugehörigkeiten definieren und/oder zu den sog. In-Groups dazugehören möchten. Das gilt für Rauchen und Drogen genauso, wie für Jugend- und Schönheitswahn oder das Nutzen bestimmter Handelsmarken und/oder Bekleidung. Überhaupt denke ich - auch wenn das jetzt weder etwas mit der Thread-Überschrift noch mit deinem Anliegen zu tun hat -, dass der Jugend- und Schönheitswahn auch seine Opfer fordert. Wieviel Chemie kleistert sich der Mensch auf die Haut und sonstwohin... Allergie, ick hör dir trapsen... (Noch 'ne Risikogruppe )

@Puschenattel:
Joo und ich gehöre auch in die Risikogruppen: Ich habe ererbten Dickdarmkrebs, bin jetzt mit Stoma und Verwachsungsbauch darüberhinausgehend als chronisch krank zu bezeichnen... Diese vielen Vor- und Nachsorgen, die ich jetzt machen muss... Was das wohl alles kostet? Und dann noch meine Vitaminspritzen... Auhauahauaha Dass ich davor in bald 20 Jahren nur einmal krank war, darf ich denn wohl nicht mit in die Waagschale werfen, oder? Ich meine ja nur... bei den privaten Kassen werden teils wenigstens Rückstellungen gebildet. *überleg*... da hätte ich ja eigentlich noch für ein paar Jahre gut... Manch ein Dauerschnupfenpatient war in seinem Leben viel teurer und mit Chance glänze ich ja noch durch das sog. "sozialverträgliche Frühableben"...

LG chaosbarthi
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Alt 01.08.2006, 21:51   #47
Monsti
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

Hi alle,

ich finde, wir sollten das Thema "Risikogruppen" gedanklich einfach streichen. Die Schuldigen an der Misere des deutschen Gesundheitssystems bei einer bestimmten Gruppe (in diesem speziellen Fall: Raucher) zu suchen, ist meiner Ansicht nach vollkommener Schwachsinn. Die Misere ist aus ganz anderen Gründen entstanden. Es ist so herrlich einfach, die "Schuldigen" woanders zu suchen. Jeder, der das Gesundheitssystem überflüssigerweise belastet hat, ist "schuldig". Kann sich also jeder einzelne fragen, wo er der Allgemeinheit künftig unnötige Belastungen ersparen kann. Das geht schon bei so einer Banalität wie der Verschreibung von Softnetkompressen zur Reinigung einer Stoma -Umgebung los. Aber ich wiederhole mich ...

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 01.08.2006, 21:57   #48
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

Langsam drehen wir uns hier im Kreis, meint ihr nicht?

Ich denke wir sollten diesen Beitrag mal in der Versenkung verschwinden lassen und uns anderen Themen widmen, oder?
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Alt 01.08.2006, 22:27   #49
Monsti
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

Meine ich auch.

Grüßle von
Angie
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Alt 01.08.2006, 23:50   #50
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

dieser thread wurde am 30.7. 06 eröffnet.
zu diesem zeitpunkt hatte unsere gesundheitsministerin längst
bekanntgegeben, dass man diesen vorschlag (beitragserhöhung für sportler) nicht weiter verfolgen würde.
(sie hat nicht gesagt, wielange man nicht....)

es ging/geht (soweit ich weiss) nur um die ausgliederung der risikogruppen raucher und sportler. und um weiter gar nichts.

die ausgliederung von leistungen aus dem katalog der ges. krankenkassen ist ein thema, über das man sehr wohl streiten darf und kann. wer nur seine eigene meinung vertreten sehen möchte oder
nur friede, freude, eierkuchen in einem forum haben möchte, wird bald ein langweiliges forum haben. insofern bin ich auch nicht dafür, dass ein thema "beendet" wird. es sollte dann beendet sein, wenn nicht mehr dazu geschrieben wird. nicht vorher.

meiner meinung nach ist es sportlern, die sich ein hochrisikoreiches
sportliches vergnügen gönnen und sich dies auch leisten können, durchaus zumutbar, hierfür eine eigene versicherung abzuschliessen, bzw. höhere beiträge zu entrichten. rauchen ist eine bewusste
"körperverletzung" und die freie entscheidung des rauchers.
deshalb ist er auch "selbst" verantwortlich. auch der gemeinschaft gegenüber, und ein höherer beitrag ist in meinen augen gerechtfertigt.
ich sage nicht, es ist durchführbar! ich sage nur meine meinung.

sos
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Alt 01.08.2006, 23:58   #51
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

Zitat: von so oder so
dieser thread wurde am 30.7. 06 eröffnet.....
hier würde ich mich mal komplett anschließen

so oder so - das hast sehr schön fomuliert

Aber was die Raucher betrifft, geht nicht schon ein Teil der Tabaksteuer ins Gesundheitswesen?

lg sandra
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Alt 02.08.2006, 01:24   #52
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 892 Tage alt

Ja, die Sportler müssen mehr zahlen, die, die mehr als ein _Glas Alkohol auf einmal trinken, müssen mehr zahlen, die, die bei Mc. Donalds essen müssen mehr zahlen, die, die nicht jeden Tag fünfmal Obst und gemüse essen müssen mehr zahlen, die, die sich nicht jeden TAg ordentlich bewegen, müssen mehr zahlen, die, die zuviel Fleisch essen, müssen mehr zahlen, die, die sich zu lang in die Sonne legen, müssen mehr zahlen, die Schwulen müssen mehr zahlen, die, die Drogen konsumieren, müssen mehr zahlen, die, die keine spezielle Sicherheitsleiter im Haushalt benutzen, müssen mehr zahlen, die, die nicht täglich Anti-Stress-Übungen machen, müssen mehr zahlen, die, die ins Ausland fliegen, müssen mehr zahlen,die Polizisten, Feuerwehrleute,die vom medizinischen Personal, Dachdecker usw. müssen mehr zahlen...usw usw usw...

nur die GUTEN, die gar nichts für ihre Krankheit können, die müssen wenig zahlen....

das ist doch eine tolle Regelung und vor allem sehr gerecht!!!
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Alt 02.08.2006, 09:38   #53
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 891 Tage alt


Zitat: von Lilly
....,die Polizisten, Feuerwehrleute,die vom medizinischen Personal, Dachdecker usw. müssen mehr zahlen...usw usw usw...
Die zahlen alle schon mehr!
Und zwar wird deren erhöhtes berufliches Risiko für Unfälle und Krankheiten von der Berufsgenosschaft gedeckt, die der Arbeitgeber zahlen muss und die sich in Höhe nach Gefahrenklassen und Gesamtlohnsummer richtet. Und nur weil der Arbeitgeber die Zahlung leistet, sind es für trotzdem Lohnnebenkosten, die bei der Kalkulation der Höhe deines Gehaltes mit einfließen.

Also bleiben wir mal bei gerecht -warum soll jemand der sich ein berufliches Risiko aussetzt mehr bezahlen als ein Freitzeit - aber Extremsportler? Beim Abschluss einer privaten
Unfallversicherung wird dieses Risiko ja auch berücksichtigt.

Es geht ja nicht um Krankheiten - sondern darum dass man sich bewusst, wiederholt und häufig einem erhöhten Risiko aussetzt.

Ich halte es auch für ein schwieriges Thema -wo zieht man die Grenze - wie weit werden sie dann irgendwann mal verschoben, was ist sozial und was ist gerecht.... Und wenn ich mir anschaue wie es bei den privaten KV's läuft - wenn jemand ein gesundheitliches Handicap hat - dann wird mir ehrlich gesagt schlecht.

lg Sandra


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Alt 02.08.2006, 12:27   #54
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 891 Tage alt

Zitat:
wo zieht man die Grenze
genau da fängt sich an, mein Magen umzudrehen...wenn es zu Übergriffen in die persönliche Freiheit kommt....wir sollten froh sein, daß wir die Solidargemeinschaft haben und sollten daran auch nicht rütteln...

was allerdings auch sehr positiv wäre, daß man ja Millionen von Arbeitsplätzen schaffen müsste, um 80 Millionen Einwohner auch täglich 24 Std zu überwachen...

oder sollte es dann eher wohl so sein, daß jeder jeden bespitzelt und meldet, der sich nicht vernünftig verhält...hm...das wär wohl billiger...also lieber bespitzeln gegenseitig...spart Kosten...ui...vorhin hab ich am Müllplatz meine Nachbarin gesehen mit einer Zigarette, dabei raucht sie doch schon seit zwei Jahren nicht mehr...muss ich sofort melden...damit mehr Geld reinkommt....
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Alt 02.08.2006, 12:41   #55
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 891 Tage alt

Eben, und dann hätten wir sowas wie die "Gesundheits-Stasi" - na, Prost Mahlzeit!

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 02.08.2006, 12:46   #56
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 891 Tage alt

Naja ich denke es würde dann eher über - wurde nicht angegeben bei Abschluss - also wird daraus relsutierende Erkrankungen / Unfälle nicht bezahlt, rauslaufen.

Aber wie gesagt - die Machbarkeit ist stark anzuzweifeln.
Es ist auch die Frage ob die entsprechende Verwaltungsaufwand nicht teuere kommt.

Viele Grüße
Sandra
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Alt 12.08.2006, 23:13   #57
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 881 Tage alt

Ich habe mir gerade Gedanken über solche angeblichen "Risikogruppen" gemacht und muß bei so einem Vorschlag immer an Zeiten denken, die wir in Deutschland schon einmal hatten.
Denke, sowas wie "Risikogruppen" ist ziemlich diskriminierend, wo fängt man an und wo hört man auf??
Fängt man bei den Rauchern und Sportlern an und macht dann irgendwann weiter bei der Religionszugehörigkeit Ist jetzt zwar stark übertrieben, aber wie heißt der Spruch so schön: "Wehret den Anfängen!"
Es war ja auch einmal im Gespräch einem alten Menschen eine eventuelle Hüftoperation zu verwehren, weil es ab einem gewissen Alter keinen Sinn mehr machen würde, so eine aufwendig, teuere Op einem "Alten" zu Gute kommen zu lassen. Ich kann bei solchen Aussprüchen nur noch den Kopf schütteln, gearbeitet haben die sogenannten "Alten immer und haben uns alles ermöglicht und nun sollen sie aber bitteschön bei Schmerzen den Mund halten und am besten abdanken.

Ich finde unser Sozialsystem schon eine tolle Sache und warum setzt man nicht bei den ach so vielen gesetzlichen Kassen an, die doch alle den gleichen gesetzl. vorgeschriebenen Leistungskatakog haben. In Deutschland gibt es bestimmt über 250 gesetzl. KK, warum müssen das so viele sein und wenn schon so viele Kassen, wieso dürfen die dann keinen unterschiedlichen Leistungen anbieten??
Muß eine gesetzliche Krankenkasse das Geld seiner Mitglieder für Werbung im Fernsehen zum Fenster hinauswerfen, wo doch das Geld angeblich an allen Ecken und Enden fehlt?? Dann stellt sich bei mir noch die Frage, wenn gerade so eine Kasse mit dem Name "Die Gesundheitskasse" wirbt, ob sich so eine Kasse wirklich um die Krankheiten seiner Mitglieder schert?
Bei den privaten Kassen funktioniert es doch auch prächtig ohne aufwendige Fernsehwerbung und ich denke kaum, dass die weniger kranke Mitglieder haben.
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Alt 13.08.2006, 09:43   #58
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 880 Tage alt

Hallo Maggie

du hast jetzt aber zwei Beispiele drinnen die abslout nicht zusammenpassen.

Zum einen willst du keine - wie auch immer gearteten - Beiträge nach Risikogruppen und zum anderen hochlobst du die Privaten.
Die Privaten KV's machen im Übrigen auch sehr viel Fernseh- / Zeitschriften- und Internetwerbung.
In den privaten sind vor allem Selbständige, Freiberufler und Arbeitnehmer in gehobenen Positionen (Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze) versichert - diese Leute werden schon statistische seltener krank. Dann erheben sie ihre Beiträge auch nach Risiko - Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen, Beruf(?). Versuch mal mit einer schon relativ geringfügigenen aber chronischen Vorerkrankung bei einer Privaten reinzukommen. Wenn sie dich nehmen - hast du entweder einen erhöhten Beitrag oder aber alles was damit zusammenhängt wird ausgeschlossen.
Versuch mal ein Kind mit Problemen zu versichern (die im übrigen einen eigenen Beitrag zahlen müssen und nicht wie in der gesetzlichen kostenlos mitversichert sind) - schon ein paarmal Bronchits reicht aus um Schwierigkeiten zu bekommen .....

Bei der Krankenhaustagegeld unserer Kleinen wurde alles in Zusammenhang mit der angeborenen Fehlbildung ausgeschlossen. Wir waren in den letzen 1,5 Jahren allein 4 x im Krankenhaus (KH) zu Spiegelungen und Diagnostik + die erste große OP + 5 Wochen KH-Aufenthalt. Es ist nur KH-Tagegeld, aber was wenn wir sie komplett privat hätten versichern müssen?

Ich seh in den Privaten nicht das Heil - sie ziehen gute Beitragszahler mit geringen Erkrankungsrisiko aus den gesetzlichen Versicherungen und dann wundert man sich warum das Solidarprinzip nicht funktioniert.

Viele Grüße
Sandra
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Alt 14.08.2006, 11:03   #59
Rettungsa., Physio, ST
 
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Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen? - Dieser Beitrag ist 879 Tage alt

Ich schließe mich Maggi an was das anfangen und aufhören von Risikogruppen angeht.

Typisches Beispiel, ist klettern ein Extremsport? Manch einer sagt ja der andere nein. An sich ist klettern ne sichere Sache.
Was ist mit Fußball? Zählt nicht unbedingt zu den Extremsportarten und trotzden fährt man wenn man Wochenenddienst beim Rettungsdienst hat, einmal Sportplatz.
Was ist mir Reiten? Ich selbst lag nicht nur einmal im Krankenhaus wegen einer Comotio, meine Schwester noch nie, eine Freundin ist mit dem Hubschrauber weg gekommen und war ein viertel Jahr im Krankenhaus weil sie samt Pferd übel gestürzt ist.

Und dann gibt es ja auch noch andere Verrückte, Skater, snowboarder, ski fahrer, bekommen die dann auch nen Risikobeotrag und was ist mit leuten mit anderen Hobbies, wie zum Beispiel Feuerwehrler?
Bin selbst bei dem Verein und hab schon genug mit mir rum geschleppt, hier mal was gedehnt, da was verstaucht...
Passiert nun mal bei der Arbeit, und Rettungs/Bergungstaucher und Höhenretter dann noch nen extra Aufschalg

Und die Rettungsdienstler kriegen dann nen unbezahlbaren Tarif, hm, stress und seine auswirkungen, schweres Heben, das Risiko mal bei ner Roten Ampel einen zu übersehen, infektionen noch und nöcher....

Ich denke es ist schwer irgendwo ne Grenze zu ziehn...


Das oben waren jetzt nur einige, vielleicht auch etwas extreme Beispiele...


Lg küken
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Alt 14.08.2006, 11:14   #60
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@küken - wie schon oben gesagt - die ganzen Beruflichen und auch ehrenamtliche Gefahren sind über die Berufgenossenschaft oder zusatzversicherungen der Organisationen abgedeckt.

Mal dahingestellt ob ich das wirklich so wollte und ob ich es gut finden würde und ob es machbar ist und wirklich Geld sparen würde.

aber warum ist es richtig / gerecht das ein berufliches Risiko extra versichter werden muss. Und das Risiko das einer nur aus Spass und Zeitvertreib immerwieder die Steilwand erklimmt trägt die Gemeinschaft ?

lg Sandra
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