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Thema: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

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In dieser Diskussion geht es um "Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #81
    steleben
    Gast

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    "öhm, auch ein bloßes Kinderkriegen ist mit erhöhten Risiken verbunden ... wo sind die Grenzen?" - wurde hier genannt. Ich bin privat versichert und zahle aus eben diesem Grund mehr. Bei der Geburt meiner Tochter war der betreffende Arzt nicht einmal anwesend (war in zwei Stunden problemlos erledigt), stellte aber hinterher eine Rechnung über sechs Stunden Beistand bei einer "Risikogeburt". Ich hab aber bist heute nur eine Tochter und nicht drei. Auch sowas belastet die Kassen...
    So also erstens mal: Frauen bezahlen für's Risiko Kinderkriegen schon mal mehr... warum dann nicht den Asthmatiker, der trotzdem wild weiterraucht auch zur Kasse bitten Ist nur mal als Frage in den Raum gestellt... oder mein Schwiegertiger - sie hat Verbot vom Arzt Ski zu fahren und Tennis zu spielen, wegen ihres Knies. Sie betreibt aber beides Hochleistungsmäßig mit der Argumentation: "Egal - die Kasse zahlt doch mein neues Gelenk..." das finde ich auch nicht richtig in Anbetracht der Tatsache dass Frauen auch ihr Schwangerschafts- und Geburtenrisiko finanzieren müssen. Allerdings halte ich eben beides für fragwürdig, da auch nicht alle Frauen Kinder kriegen und zum anderen: wie soll kontrolliert werden wer sich wann und wie falsch verhalten und dies tatsächlich die potentielle Komplikation hervorgerufen hat. Und wie sollten die Kosten für so eine aufwendige Kontrolliererei finanziert werden Wie man es dreht und wendet: "gerecht" wird es nie sein können. Leider.... da müssen wir eben alle in den sauren Apfel beißen müssen, auch mit eingerechnet, dass es wohl auch den einen oder anderen Arzt oder sonstigen Therapeuten geben wird, der sich auf Kosten der Patienten/Allgemeinheit bereichern will. Aber ich denke auch, dass es sich einfach um das eine berühmte schwarze Schaf handelt. Und was ist dann mit den Blaumachern, die wegen ihrer Attesteholerei die Kassen belasten? Sicher ist es ärgerlich zu sehen wie andere mit den Beiträgen umgehen, die man bezahlt. Wir rauchen nicht, wir trinken nicht, ernähren uns bewusst und gesund... aber: wir tun es für uns und wenn die Kassen leer sind und immer weniger übernommen werden kann, macht sich auch hoffentlich eine bewusste und gesunde Lebensweise bezahlt für diejenigen, die auch beizeiten an sich und ihre Gesundheit gedacht haben und nicht jede Varantwortung an Arzt und die Krankenkassen abgegeben haben. Jeder der über die Kosequenzen nachdenkt sollte aus eigenem Intresse größtmögliche Prävention betreiben... Risiken minimieren, gesunde Ernährung, regelmäßig bewegen usw.... Wissen würden es ja alle. und: wenn es immer ein bisschen mehr werden die Rücksicht auf sich selbst nehmen, die Prävention in den Praxen groß geschrieben wird, dann ist vielleicht auch irgendwann wieder soviel Geld in den Kassen, dass den wirklich Kranken auch die bestmögliche Hilfe finanziert werden kann

  2. #82
    zefiro
    Gast

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Ich habe diesen Thread erst heute entdeckt, drum geb ich einfach mal meine Meinung dazu ab:

    ich denke, dass es einfach zu schwierig sein dürfte, abzugrenzen, welche Verhaltensweisen bzw. Eigenschaften tatsächlich nur negative Auswirkungen auf die Kosten des Gesundheitswesen haben.

    Beispiel: Klettern.
    jemand, der viel klettert hat gelegentlich mal einen kleinen Unfall, der behandelt werden muss. Andererseits ist ein Kletterer im allgemeinen vermutlich gesünder als der Durchschnitt der Bevölkerung. Denn er muss auf sein Gewicht achten (mit Bierbauch käme er nicht weit) und ist vermutlich auch seelisch relativ ausgeglichen (wer weiß? vielleicht müsste er sonst irgendwann auf Depressionen behandelt werden? Das kostet dann auch Geld...)

    Ausserdem: ist nicht beinahe jedes Verhalten auf irgendeine Weise risikobehaftet? Müssten dann nicht auch notorische Sofasitzer zur Kasse gebeten werden (erhöhte Kosten wg. Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen)? Oder Autofahrer? Oder Radfahrer (die könnten ja stürzen)? Und wer bei Glatteis auf die Straße geht ist natürlich selber schuld. Da sollte dann die Kasse auch nicht mehr einspringen, nicht wahr?
    Wer zu viel arbeitet und sich einen Burnout einhandelt, muss dann extra zahlen. Wer zu oft Fastfood isst, muss mit erhöhten Beiträgen rechnen. usw...

    Tja, und wie wollte man das kontrollieren? Wird in Zukunft der Erwerb eines Skipasses der Krankenkasse gemeldet?

    Also, kurz gesagt: ich finde es nicht wirklich sinnvoll, solche Forderungen umsetzen zu wollen.

    Viele Grüße,
    Martin

  3. #83
    mämchen
    Gast

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Ich sehe das wie zefiro.
    Um ein paar Kilos runterzukriegen und wieder fitter zu werden hab ich letztes Jahr im Mai einen von der Krankenkasse gesponserten Nordic Walking Kurs besucht. Richtige Laufschuhe und Kleidung hatte ich. Nach wenigen Treffen bekam ich Probleme mit dem Fuß, Spritze rein, nächste Woche noch eine, wurde nicht besser. Orthopäde u. HA sprachen von Sehnenreizung. Nächster Versuch Dicloakut gegen die Entzündung, keine Besserung, nach fünf Monaten MRT, gleichzeitig heftiger Ausschlag. MRT-Ergebnis: chron. part. Sehnenabriß; Ausschlag vom Diclo. Ich brauchte teure handgefertigte Einlagen für den Fuß u. bin noch immer in Behandlung wegen des Ausschlages.
    Wie also sollte man sowas einordnen?

    Ute

  4. #84
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Ganz klar, alle Sportler zahlen mehr!

    Grüßle von
    Angie

  5. #85
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    Mitglied seit
    12.02.2017
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    3

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo Michael, ich denke es wäre besser die verantwortlichen Hersteller an die Kosten für das Gesundheitssystem heranzuziehen. Genauso wie die Tabaksteuer oder Spirituosensteuer kann es eine Gesundheitssteuer geben.
    Solange Minderwertige Nahrung billiger ist als Gesunde Nahrung wird der Konsument zu billigen Nahrung greifen.
    Ich vergönne einen Konsument nicht einen Hamburger vom Fastfood für 1 € aber ein Salat kostet das 5 fache und da ist logisch das der Konsument sogar zum Hamburger verführt wird, statt zum Salat.
    Aber die Gesundheitssteuer und Tabaksteuer sollte auch den Krankenkosten zugute kommen und nicht das der Staat sich selbst daran bereichert.
    Da es eine Vielzahl von Versicherungen gibt, sollte das eingenommene Geld in einer Kasse ausserhalb der Krankenkasse verwaltet werden.
    Falls Krankheiten die auf Rauchen und Fastfood Konsum zurückzuführen sind auftauchen, sollte aus dieser Kasse bezahlt werden. Damit wäre der Wettbewerb unter den Krankenkassen nicht gestört, niemand bevorzugt.
    Falls eine Krankenkasse selber darauf achtet keine Raucher und Übergewichtigen als Mitglieder aufzunehmen.
    In dem Neuen Fall hätte sie kein Nachteil mehr.

  6. #86
    Wohnt praktisch hier
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    1.626

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo ..,

    wo fängt man da an? Bei Kleinkindern die von ihren Müttern heftig gesüssten Tee bekommen haben und deren Gebiss ...Patienten die sehr gerne Cola getrunken haben und nun Osteoporose haben, chronisch Kranke meinetwegen mit Rheuma oder Endometriose. Oder auch Unfallopfer mit Folgeschäden. Wenn u.a. ein Arm geschädigt worden ist und der andere aus Überlastungsgründen dann Probleme macht. Also so zu sagen zweimal bestraft wenn der Arzt dann sagt, Physio nein gibt es nicht Kontingent ist ausgeschöpft.

    Zitat -> Falls eine Krankenkasse selber darauf achtet keine Raucher und Übergewichtigen als Mitglieder aufzunehmen.
    Man hat einmal geschaut wie das real aussieht bei den Frauen sind etwas mehr als 40 % Übergewichtig und bei den Männern über 55 % !
    Da wäre es doch angebracht die Lebensmittel mit sehr viel Zucker nicht selten auch mit verschiedenen Zuckerarten einen Rote Ampel zu geben. wie in UK. Da wären allerdings in Deutschland zu viele Lebensmittel knallrot!!!!

    Das Gesundheitswesen bekommt jedes Jahr ca. 310 Milliarden € . Warum ist in Ländern wie Dänemark, Norwegen, Holland, Schweden MRSA ein deutlich geringeres Problem http://www.scinexx.de/dossier-bild-510-12-16214.html
    Oder was kostet es wenn es z.B. bei Masern zu gewissen Komplikationen kommt In Frankreich gibt es inzwischen eine Impfpflicht! Es kostet bis zu 30000 € wer da nicht impfen geht.
    Wenn man In Deutschland wo es richtige Masernwellen und einige Tote gegeben.hat, danach fragen würde z.B. Berlin , Bayern gäbe es grosse Diskussionen. In Bayern
    Ein Rechtsanwalt sieht dies so
    http://www.zjs-online.com/dat/artikel/2013_6_742.pdf

    Natürlich ist es einfacher den Weg zu gehen das man bei den chronisch Kranken spart!

  7. #87
    Krankenschwester
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo Nupi!
    Ich würde mal sagen, daß deine Vorschläge alle nicht zu gebrauchen sind, weil man bei vielen Krankheiten auch heute noch nicht sicher sagen kann, woher sie kommen, nicht jeder der Lungenkrebs hat, ist ein Raucher und dafür gibt es zig Beispiele.

    Wenn jeder Mensch einfach ein bißchen seinen Verstand einsetzt, dann weiß er, daß in einem Hamburger für 1 € nicht viel gesundes drin stecken kann, wenn man diesen ständig ißt und 1 Kopfsalat kostet auch nicht mehr als 1 €

    Falls eine Krankenkasse selber darauf achtet keine Raucher und Übergewichtigen als Mitglieder aufzunehmen
    nicht jeder Übergewichtige ißt zuviel, nicht jeder Zuckerkranke ernährt sich mit zuviel Zucker, nicht jeder Rheumakranke ißt zuviel Fleisch usw, das wäre eine endlose Liste, da müßte man auch jeden Computerfreak der nur am PC sitzt, keine Behandlung für Rückenprobleme zugestehen und durch die wenige Bewegung ist er womöglich auch noch übergewichtig, und bekommt Herzprobleme??

    Der Freizeitsportler, der beim Skifahren sich ein Kreuzband reißt oder den Oberschenkel bricht oder wie Mich. S im Koma liegt, bekommt dann auch keine med. Versorgung, weil selbst verschuldet??

    Wer soll die Entscheidung treffen? Da möchte ich mal Deutschland hören, wenn jemandem die med. Versorgung gestrichen wird, weil ein Sachbearbeiter sagt, der Betroffene hat es selbst herbeigeführt.

    Ich bin schon der Meinung, daß jeder für sich und seinen Körper zuständig ist und einfach mal überlegen muß, ob es immer das Billigste sein muß, was man konsumiert, da wäre viel gewonnen.
    Liebe Grüße
    Josie

  8. #88
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    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Ich bin kein Raucher und Säufer, aber soweit ich weiss zahlen Risikogruppen mehr Steuern als Abstinenzler.
    Der Staat verdient reichlich Kohle an der Sucht der Menschen.
    Vielleicht sollte man mal lieber an dieser Adresse anklopfen als immer nur mehr bei den Süchtigen in die Tasche zu greifen. Dann noch was. Krankenkassenbeiträge für Fettleibige hoch, aber ungesunde Nahrung bleibt billig.
    Wenn ich nur sehe ein Hamburger wird für 1 € bei Fastfood Ketten angeboten aber ein Salat kostet 5 €.
    Da passt einfach das Verhältnis nicht. Da vergeht bei mir auch der Appetit nach Salat.
    Extrem Sportler sollten eine extra Unfallversicherung abschliessen.

  9. #89
    Schaut öfter mal rein Avatar von Lottel
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    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Ich denke dieses Kategorisieren der Menschen ist absoluter Humbug, man will einfach nicht mehr Schubladen schaffen noch mehr Systematiken dahinter bedienen und letztlich darf man eines nicht vergessen, man will noch mehr Kohle verdienen, denn genau das tun ja auch Krankenkassen, auch deren Jobs wollen bezahlt seien.
    Und ich gebe meinem Vorposter Recht, also die Verhältnisse stimmen nicht, einerseits wird man bestraft für etwas das in der Gesellschaft angelangt ist, wo wird denn dann gesundes essen und co gefördert? Das ist alles so aneinander vorbei das geht schon gar nicht mehr.

  10. #90
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    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Und was ist mit denen die an den Süchten der Menschen reichlich verdienen einschliesslich Steueramt. Kein Wort darüber gefallen.

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